Die Bruderschaft (gebundene Ausgabe) / John Grisham Testbericht
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Erfahrungsbericht von Hajott
Gehobenes Mittelmaß
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Dies ist mein erster Buch-Bericht (weitere werden wohl bald folgen), daher bitte ich um Nachsicht, falls irgendwas nicht so ist wie erwartet. In diesem Fall bitte ruhig schlecht bewerten und einen Kommentar hinterlassen, ich werde alles aufmerksam lesen und den Bericht ggf. korrigieren.
Das Buch, über das ich heute schreiben möchte, wurde von John Grisham geschrieben und heißt „Die Bruderschaft“.
Zunächst ein paar Worte zum Autor selbst (habe ich abgeschrieben): John Grisham, geboren 1955 in Arkansas, ist einer der meistgelesenen Bestsellerautoren weltweit. Mit seinem Roman „Die Firma“ begann seine phänomenale Erfolgsgeschichte (Anm. des Verfassers: Sein erstes Buch war „Die Jury“, was meines Erachtens eines seiner besten Bücher überhaupt war. So richtig bekannt wurde er aber in der Tat erst mit seinem zweiten Buch, „Die Firma“.) Zahlreiche seiner Romane dienten als Vorlage zu Hollywoodfilmen, die allesamt zu Kassenschlagern wurden. Grisham war Abgeordneter im Parlament des US-Bundesstaates Mississippi und führte lange Jahre eine eigene Anwaltskanzlei (Anm. des Verfassers: soviel ich weiß, in Jackson, Mississippi), bis er sich Mitte der Achtziger Jahre ganz dem Schreiben widmete. Er lebt mit seiner Familie in Virginia und Mississippi. Soweit das Zitat, das, was jetzt kommt, sind wieder meine eigenen Anmerkungen.
Die juristische „Vergangenheit“ Grishams ist in seinen Büchern deutlich anzumerken, spielen sie doch alle – bis auf eine Ausnahme („Die Farm“) in diesem Milieu. Auch seine Südstaaten-Herkunft kann er nicht verleugnen, denn alle Romane (auch „Die Farm“) spielen in den Südstaaten der USA, vornehmlich in Mississippi.
Ich habe mittlerweile fast alle Bücher von Grisham gelesen, das neueste („Der Richter“) lese ich gerade aktuell (dazu werde ich wohl auch noch einen Bericht schreiben).
Bei der „Bruderschaft“ handelt es sich um drei ehemalige Richter, die im Gefängnis sitzen. In diesem Gefängnis geht es relativ locker zu, der Lebensstil der Gefangenen erinnert eher an ein Hotel als an einen Knast. Diese drei Richter fungieren auch im Gefängnis als „Richter“, indem sie Streitigkeiten schlichten und kleinere „Fälle“ verhandeln – natürlich gegen Bezahlung. Diese Bezahlung ist aber nur ein Zubrot zu ihrer eigentlichen „Geldbeschaffung“. Sie inserieren unter einem Pseudonym in Schwulen-Magazinen und klopfen die Männer, die auf ihre Anzeigen antworten, auf ihren Lebensstil ab. Nicht selten sind dies dann glücklich verheiratete Männer – und wenn sie noch dazu reich sind, sind sie die idealen Opfer der „Bruderschaft“. Denn sie erpressen diese dann gnaden- und skrupellos.
Bis sie eines Tages an einen sehr einflussreichen Politiker geraten ... mit sehr mächtigen Freunden im Hintergrund.
Hier will ich mit der Inhaltsangabe mal Schluss machen, damit ich nicht zuviel verrate.
Bei diesem Buch handelt es sich eigentlich nicht so sehr um einen „typischen“ Grisham, auch wenn die Protagonisten auch wieder aus der Juristen-Branche kommen. Dies und die Tatsache, dass die drei noch einen Anwalt beschäftigen, ist aber schon die einzige Gemeinsamkeit zu seinen sonstigen Büchern (zumindest zu fast allen). Schwerpunkt dieses Buches sind eher die Machenschaften von gewissen Geheimdienst-Leuten von der CIA oder der NSA.
Das Buch ist recht spannend und flüssig geschrieben; manchmal scheint es aber ein wenig in die Länge gezogen – der Lesefluss ist dann eher zäh. Auch ist das Ende relativ pointenlos und unspektakulär (mehr will ich dazu nicht sagen).
Alles in allem aber doch gut zu lesen, auch wenn ich von Grisham schon weitaus Besseres gelesen habe. In einer Rangfolge seiner Bücher, die natürlich nur sehr subjektiv sein kann, würde ich dieses Buch eher in der unteren Hälfte platzieren (was in einer fiktiven Gesamt-Rangliste aller Bücher, die ich bisher gelesen habe, aber immer noch ein Spitzenplatz ist).
Ich habe die Taschenbuchausgabe gelesen, welche 9,95 EUR kostet und im Heyne-Verlag erschienen ist. Das Buch hat knapp 450 Seiten. Vielleicht noch kurz ein Satz zum Titel (damit man es bei Interesse leichter finden kann): Abgebildet ist ein Postfachschrank eines amerikanischen Postamtes, ein Schließfach ist geöffnet, mit einigen Briefen drin. Oben steht in Schwarz der Autor, unten in Gelb (und vom Schriftgrad etwas kleiner) der Titel.
Wer es noch nicht gelesen hat, dem kann ich das Buch durchaus empfehlen; wer Grisham noch nicht kennt, sollte aber vielleicht nicht unbedingt mit diesem Buch beginnen.
Das Buch, über das ich heute schreiben möchte, wurde von John Grisham geschrieben und heißt „Die Bruderschaft“.
Zunächst ein paar Worte zum Autor selbst (habe ich abgeschrieben): John Grisham, geboren 1955 in Arkansas, ist einer der meistgelesenen Bestsellerautoren weltweit. Mit seinem Roman „Die Firma“ begann seine phänomenale Erfolgsgeschichte (Anm. des Verfassers: Sein erstes Buch war „Die Jury“, was meines Erachtens eines seiner besten Bücher überhaupt war. So richtig bekannt wurde er aber in der Tat erst mit seinem zweiten Buch, „Die Firma“.) Zahlreiche seiner Romane dienten als Vorlage zu Hollywoodfilmen, die allesamt zu Kassenschlagern wurden. Grisham war Abgeordneter im Parlament des US-Bundesstaates Mississippi und führte lange Jahre eine eigene Anwaltskanzlei (Anm. des Verfassers: soviel ich weiß, in Jackson, Mississippi), bis er sich Mitte der Achtziger Jahre ganz dem Schreiben widmete. Er lebt mit seiner Familie in Virginia und Mississippi. Soweit das Zitat, das, was jetzt kommt, sind wieder meine eigenen Anmerkungen.
Die juristische „Vergangenheit“ Grishams ist in seinen Büchern deutlich anzumerken, spielen sie doch alle – bis auf eine Ausnahme („Die Farm“) in diesem Milieu. Auch seine Südstaaten-Herkunft kann er nicht verleugnen, denn alle Romane (auch „Die Farm“) spielen in den Südstaaten der USA, vornehmlich in Mississippi.
Ich habe mittlerweile fast alle Bücher von Grisham gelesen, das neueste („Der Richter“) lese ich gerade aktuell (dazu werde ich wohl auch noch einen Bericht schreiben).
Bei der „Bruderschaft“ handelt es sich um drei ehemalige Richter, die im Gefängnis sitzen. In diesem Gefängnis geht es relativ locker zu, der Lebensstil der Gefangenen erinnert eher an ein Hotel als an einen Knast. Diese drei Richter fungieren auch im Gefängnis als „Richter“, indem sie Streitigkeiten schlichten und kleinere „Fälle“ verhandeln – natürlich gegen Bezahlung. Diese Bezahlung ist aber nur ein Zubrot zu ihrer eigentlichen „Geldbeschaffung“. Sie inserieren unter einem Pseudonym in Schwulen-Magazinen und klopfen die Männer, die auf ihre Anzeigen antworten, auf ihren Lebensstil ab. Nicht selten sind dies dann glücklich verheiratete Männer – und wenn sie noch dazu reich sind, sind sie die idealen Opfer der „Bruderschaft“. Denn sie erpressen diese dann gnaden- und skrupellos.
Bis sie eines Tages an einen sehr einflussreichen Politiker geraten ... mit sehr mächtigen Freunden im Hintergrund.
Hier will ich mit der Inhaltsangabe mal Schluss machen, damit ich nicht zuviel verrate.
Bei diesem Buch handelt es sich eigentlich nicht so sehr um einen „typischen“ Grisham, auch wenn die Protagonisten auch wieder aus der Juristen-Branche kommen. Dies und die Tatsache, dass die drei noch einen Anwalt beschäftigen, ist aber schon die einzige Gemeinsamkeit zu seinen sonstigen Büchern (zumindest zu fast allen). Schwerpunkt dieses Buches sind eher die Machenschaften von gewissen Geheimdienst-Leuten von der CIA oder der NSA.
Das Buch ist recht spannend und flüssig geschrieben; manchmal scheint es aber ein wenig in die Länge gezogen – der Lesefluss ist dann eher zäh. Auch ist das Ende relativ pointenlos und unspektakulär (mehr will ich dazu nicht sagen).
Alles in allem aber doch gut zu lesen, auch wenn ich von Grisham schon weitaus Besseres gelesen habe. In einer Rangfolge seiner Bücher, die natürlich nur sehr subjektiv sein kann, würde ich dieses Buch eher in der unteren Hälfte platzieren (was in einer fiktiven Gesamt-Rangliste aller Bücher, die ich bisher gelesen habe, aber immer noch ein Spitzenplatz ist).
Ich habe die Taschenbuchausgabe gelesen, welche 9,95 EUR kostet und im Heyne-Verlag erschienen ist. Das Buch hat knapp 450 Seiten. Vielleicht noch kurz ein Satz zum Titel (damit man es bei Interesse leichter finden kann): Abgebildet ist ein Postfachschrank eines amerikanischen Postamtes, ein Schließfach ist geöffnet, mit einigen Briefen drin. Oben steht in Schwarz der Autor, unten in Gelb (und vom Schriftgrad etwas kleiner) der Titel.
Wer es noch nicht gelesen hat, dem kann ich das Buch durchaus empfehlen; wer Grisham noch nicht kennt, sollte aber vielleicht nicht unbedingt mit diesem Buch beginnen.
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