Die Jury (Taschenbuch) / John Grisham Testbericht
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Erfahrungsbericht von CrazyBoy182
John Grisham - Die Jury
Pro:
spannend, leicht zu lesen
Kontra:
manche Figuren werden nur leicht umrissen
Empfehlung:
Ja
Handlung
In Clanton, einem kleinen verschlafenen Ort im Bundesstaat Mississippi/USA, wird ein grausames Verbrechen verübt: Zwei weiße Männer Mitte Zwanzig überwältigen das zehnjährige schwarze Mädchen Tonya Hailey, vergewaltigen und misshandeln es auf brutale, abstoßende Weise.
Die beiden Täter Billy Ray Cobb (23) und Pete Willard (27) werden kurze Zeit später verhaftet. Nach erfolgreicher Einschüchterung durch die örtliche Polizei gesteht Willard das Verbrechen und beide Täter werden vor Gericht gestellt.
Als der Vater des Mädchens Carl Lee Hailey von dem Vorfall erfährt ist er rasend vor Wut. Mit einer M-16, einer automatischen und selbst in den USA illegalen Waffe, metzelt er die beiden Vergewaltiger seiner Tochter in einem Blutbad, in dem er außerdem noch einen Deputy schwer verletzt, nieder. Ohne Gegenwehr lässt sich Hailey später vom Sheriff festnehmen.
Der junge, talentierte Anwalt Jake Brigance, selbst Vater einer jungen Tochter, wird von Carl Lee mit der Verteidigung beauftragt. Mit einem Team aus Freunden und Spezialisten will der Anwalt versuchen über die M’Naghten-Regel (Unzurechnungsfähigkeit) einen Freispruch für seinen Mandanten, dem Mord und schwere Körperverletzung vorgeworfen wird, durchzusetzen. Ein schwieriges Unterfange, hat Carl Lee Hailey, den Tod der beiden Männer geplant und kaltblütig durchgeführt.
Der Prozess selbst wirft seine Schatten voraus und wird zum medienträchtigsten Fall in der Geschichte der USA. Reporter kommen von überall um über die Geschehnisse zu berichten und sogar der Ku-Klux-Klan erscheint auf der Bildfläche, um alle, die Carl Lee helfen wollen, einzuschüchtern und gegebenenfalls zu töten.
Die Rassentrennung zwischen schwarz und weiß stellt den wesentlichsten Aspekt im Gesamtwerk dar und es ist erschreckend. Carl Lee Hailey wird nicht vor Gericht gestellt, weil er die Vergewaltiger seiner Tochter getötet hat, sondern weil er weiß und die Getöteten schwarz sind. In einer von weißen regierten und beherrschten Welt bleibt dem schwarzen Carl Lee Hailey nur die Hoffnung auf 12 Bürger, die den Fall bewerten – die Jury.
Vergleich zum Film
Bei dem exzellent besetzen (Sandra Bullock, Samuel L. Jackson, Kevin Spacey & Matthew McConaughey), gleichnamigen Film (1996) von Regisseur Joel Schumacher muss man nur als Grisham-Fan gewisse Abstriche machen. Detailreiche Beschreibungen, die das Buch so lesenswert machen, fehlen an der ein oder anderen Stelle zwar, aber im Großen und Ganzen bleibt der Film ein Erlebnis, dass man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Persönliche Meinung
Ich selbst habe das Buch gelesen nachdem ich den Film gesehen hatte und war erstaunt, wie viel mehr über das Werk selbst vermittelt wird. Von der ersten bis zur letzen Seite habe ich es genossen und Grishams Art und Weise, Spannung aufzubauen bewundert, obwohl ich das ende schon kannte. Ich kann nur jedem empfehlen sich das Buch zu holen und die Zeit zu investieren – es lohnt sich!
Fazit
Eine packende Story, die einen Blick hinter die Kulissen der amerikanischen Justiz und Gesellschaft zulässt, bei dem einem das Blut in den Adern gefriert.
In Clanton, einem kleinen verschlafenen Ort im Bundesstaat Mississippi/USA, wird ein grausames Verbrechen verübt: Zwei weiße Männer Mitte Zwanzig überwältigen das zehnjährige schwarze Mädchen Tonya Hailey, vergewaltigen und misshandeln es auf brutale, abstoßende Weise.
Die beiden Täter Billy Ray Cobb (23) und Pete Willard (27) werden kurze Zeit später verhaftet. Nach erfolgreicher Einschüchterung durch die örtliche Polizei gesteht Willard das Verbrechen und beide Täter werden vor Gericht gestellt.
Als der Vater des Mädchens Carl Lee Hailey von dem Vorfall erfährt ist er rasend vor Wut. Mit einer M-16, einer automatischen und selbst in den USA illegalen Waffe, metzelt er die beiden Vergewaltiger seiner Tochter in einem Blutbad, in dem er außerdem noch einen Deputy schwer verletzt, nieder. Ohne Gegenwehr lässt sich Hailey später vom Sheriff festnehmen.
Der junge, talentierte Anwalt Jake Brigance, selbst Vater einer jungen Tochter, wird von Carl Lee mit der Verteidigung beauftragt. Mit einem Team aus Freunden und Spezialisten will der Anwalt versuchen über die M’Naghten-Regel (Unzurechnungsfähigkeit) einen Freispruch für seinen Mandanten, dem Mord und schwere Körperverletzung vorgeworfen wird, durchzusetzen. Ein schwieriges Unterfange, hat Carl Lee Hailey, den Tod der beiden Männer geplant und kaltblütig durchgeführt.
Der Prozess selbst wirft seine Schatten voraus und wird zum medienträchtigsten Fall in der Geschichte der USA. Reporter kommen von überall um über die Geschehnisse zu berichten und sogar der Ku-Klux-Klan erscheint auf der Bildfläche, um alle, die Carl Lee helfen wollen, einzuschüchtern und gegebenenfalls zu töten.
Die Rassentrennung zwischen schwarz und weiß stellt den wesentlichsten Aspekt im Gesamtwerk dar und es ist erschreckend. Carl Lee Hailey wird nicht vor Gericht gestellt, weil er die Vergewaltiger seiner Tochter getötet hat, sondern weil er weiß und die Getöteten schwarz sind. In einer von weißen regierten und beherrschten Welt bleibt dem schwarzen Carl Lee Hailey nur die Hoffnung auf 12 Bürger, die den Fall bewerten – die Jury.
Vergleich zum Film
Bei dem exzellent besetzen (Sandra Bullock, Samuel L. Jackson, Kevin Spacey & Matthew McConaughey), gleichnamigen Film (1996) von Regisseur Joel Schumacher muss man nur als Grisham-Fan gewisse Abstriche machen. Detailreiche Beschreibungen, die das Buch so lesenswert machen, fehlen an der ein oder anderen Stelle zwar, aber im Großen und Ganzen bleibt der Film ein Erlebnis, dass man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Persönliche Meinung
Ich selbst habe das Buch gelesen nachdem ich den Film gesehen hatte und war erstaunt, wie viel mehr über das Werk selbst vermittelt wird. Von der ersten bis zur letzen Seite habe ich es genossen und Grishams Art und Weise, Spannung aufzubauen bewundert, obwohl ich das ende schon kannte. Ich kann nur jedem empfehlen sich das Buch zu holen und die Zeit zu investieren – es lohnt sich!
Fazit
Eine packende Story, die einen Blick hinter die Kulissen der amerikanischen Justiz und Gesellschaft zulässt, bei dem einem das Blut in den Adern gefriert.
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