Die Kammer (Taschenbuch) / John Grisham Testbericht

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Erfahrungsbericht von MasterKoRKen

Einmal Grisham - Das reicht mir!

Pro:

spannende kurzweilige Geschichte

Kontra:

nicht ganz meine Richtung

Empfehlung:

Ja

Wie der Titel meine Berichtes schon sagt, handelt es sich bei diesem Werk \"Die Kammer\" um das bisher einzige Exemplar aus der Feder John Grishams, welches ich gelesen habe. Und dies habe ich auch nur auf Anraten meiner Tante getan. Leider muß ich ich zugeben, das der verarbeitete Stoff, mich schon im vorab etwas abgeschreckt hat, weil das nicht ganz so mein Ding ist. Dennoch muß ich sagen, das sich die Geschichte relativ gut liest und auch verhälnismassig spannend ist und damit zum weiterlesen motiviert. Bei dem hier beschriebenen Buch handelt es sich um eine im Bertelsmann Club erschienene Ausgabe mit dickem Pappeinband und hochglanzumschlag. Eine ISBN Nummer hat das Buch wahrscheinlich auf Grund der Herkunft keine. Dafür hat es eine so genannte Buch-Nr.: 011080.

Nun ein paar Auszüge zur Geschichte: Die Geschichte handelt von einem jungen und sehr ehrgeitzigen Rechtsanwalt Adam Hall, der offensichtlich vor einer Traumkarriere steht. Die Story spielt sich Anfang der 90er ab. Mit dem Fall des zum Tode verurteilten Sam Cayhall, setzt er seine Karriere aufs Spiel, da der Falls ziemlich hoffnungslos zu sein schein und eigentlich schon abgeschlossen ist. Laut amerikanischen Gesetz kann aber kein Fall unter dem gleichen Anklagepunkt wiederholt werden. dennoch schafft es Adam Hall den Fall neu aufzurollen. Der Verurteilte ist bzw. war Mitglied des Berühmtberüchtigten Ku Klux Klans und soll Ende der 60er eine jüdische Kanzlei in die Luft gesprengt haben, bei dem die Zwillingssöhne des dort ansässigen Anwalts ums Leben kommen. Auf dem Papier ist eigentlich alles klar und der Fall scheint auch für den Laser vorerst ziemlich aussichtslos. Im Verlaufe des Buches bekommt der Leser alerdings immer mehr den Eindruck das die Gespäche zwichen Adam Hall und Sam Cayhall fruchtend wirken und plötzlich wieder Chancen bestehen, auch wenn der Hinrichtungstermin immer näher rückt. Allerdings ist der Fall schon längst entschieden worden und spielt nach dem harten Gesetz des Bundesstaates Mississippi. Ob es Adam Hall gelingt Sam vor der Gaskammer zu \"retten\", werde ich ganzbestimmt nicht sagen/schreiben.

Alles in allem gute Unterhaltung und mehr nicht auch für nicht Grisham-Fans. Dies liegt sicher an der sehr bildhaften und direkten Art des Autors die Dinge zu umschreiben. Die Geschichte an sich birgt schon im vornherein jede Menge Spannung, da sie ein sehr umstrittenes Thema behandelt - die Todesstrafe speziell die Vollstreckung durch die Gaskammer. Zumindest dürfte jeder Leser nach dem zu Ende lesen ein paar Gedanken über den Sinn und Unsinn der Todesstrafe verlieren, womit Grisham sein Ziel erreicht haben dürfte.

12 Bewertungen, 1 Kommentar

  • morla

    14.10.2005, 17:06 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich