Große Haie - kleine Fische (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von mammud
Nemos Nachfolger? - Oscar!
Pro:
gut gemacht!
Kontra:
Die Story ist bekannt und man \"kann\" schon selber schlusfolgern was passieren wird...
Empfehlung:
Ja
Die Story
Oscar ist ein kleiner „Angeber-Fisch“ der im Riff lebt und in der dortigen Walwaschanlage arbeitet. Als Walzungenschrubber träumt er von einem Leben in den höheren Regionen des Riffs. Dass Angie, die Sekretärin der Anlage ihn anhimmelt und hilft, merkt er nicht.
Lenny ist ein Hai mit Problemen. Einerseits ist er der Sohn des Mafiabosses Don Lino, andererseits ist er Vegetarier. So befreit er Würmer vom Angelhaken und pflückt Blumen vom Meeresboden, was gar nicht hailike ist!
Oscar schuldet seinem Boss, dem Walwaschanlagenbesitzer und Kugelfisch Sykes, fünftausend Muscheln. Am Zahltag soll er die Summe auf der Rennbahn zurückgeben. Am Totalisator erlauscht er einen „todsicheren“ Tipp, setzt alle Muscheln auf Sieg und verliert! Fortan befindet sich Oskar auf der Flucht vor Sykes Schergen, zwei Quallen, die Ernie und Bernie heißen.
Außerhalb des Riffs kreuzen sich die Wege von Oscar und Lenny zum ersten Mal. Lenny ist mit seinem Bruder Frankie unterwegs, auf dass er ein richtiger furchteinflössender Hai werde, Oscar immer noch flüchtend, kurz hinter ihm die beiden Quallen.
Während Oscar und seine Schergen in wilder Flucht auseinander stieben, nimmt Frankie, Lenny versagt mal wieder und verkrümelt sich, die Verfolgung von Oscar auf. Kurz bevor er ihn erreicht, knallt er gegen einen Anker und stirbt.
Oscar erkennt die Situation und behauptet fortan, den Hai selbst getötet zu haben. Im ganzen Riff wird nur noch Haikiller genannt und sein sozialer und wirtschaftlicher Aufstieg ist unaufhaltsam und rasant. Angie und die Walwaschanlage bleiben in der Tiefe des Riffs zurück.
Lenny will nach dem Tode seines Bruders nicht mehr zu den Haien zurück und zwingt Oskar ihn zu verstecken. Um jedoch frei sein zu können, muss zuvor sein scheinbarer Tod öffentlich zelebriert werden.
In einem fetzigen Schaukampf wird Lenny von Oscar scheinbar das „Licht“ ausgeknipst. Auf Delfin geschminkt, kann er sich nun frei bewegen.
Die Haimafia, die den Kampf beobachtet hat, zieht sich beeindruckt zurück.
Oscar ist der gefeierte Haikiller!
Da wird Angie von den Haien gekidnappt und Oscar ultimativ zu einem Treffen „gebeten“.
Wird Oscar sich der Herausforderung stellen?
Kann Oscar Angie vor dem sicheren Tod retten?
Was passiert weiter mit Lenny? Muss er weiter als falscher Delfin durchs Leben gehen?
Das und mehr müsst ihr alles selbst herausfinden, wenn ihr euch den Film anseht.
Produktionsdetails
Regie: Vicky Jenson, die schon durch den ersten Shrek weltberühmt wurde
Drehbuch: Rob Lettermann, erstmals mit abendfüllenden Drehbuch.
Sprecher original / deutsch:
Oscar: Will Smith / Daniel Fehlow
Don Lino: Robert de Niro / Christian Brückner
Angie: Renée Zellweger / Yvonne Catterfeld
Lenny: Jack Black / Dietmar Wunder
Sykes: Martin Scorsese / Roland Hemmo
Lola: Angelina Jolie / Sandra Speichert
Filmlänge: 90 Minuten
Zeichetrick USA 2004
Keine Altersbegrenzung
Machart
Da es sich um einen Zeichentrickfilm handelt, ist es müßig über die schauspielerische Leistung der einzelnen Darsteller zu sprechen.
Dennoch bei der Figur des Oscar fiel es meiner Frau zuerst auf, dass der Gesichtsausdruck dem von Will Smith doch sehr ähnelt. Obwohl Hai-Mafia-Boss, irgendwie kommt in der Figur Robert de Niro durch! Und tatsächlich sie hatte recht und das ist, wie ich erfahren konnte, sogar beabsichtigt!
Dieser Film ist ein witziger Film. Zeitweise jagt ein Gag den Nächsten. Gleichzeitig ist er auch handwerklich äußerst ordentlich gemacht, fein und detailliert gezeichnet. Ein kleines Highlight dieser Art ist eine Sushi-Bar und ein Unfall eines Transporters (ein Riesenfisch liegt jappsend auf dem Rücken) auf der Riffstraße.
Der große zeichnerische Knaller, aber auch was die Idee an sich betrifft, ist jedoch die Walwaschanlage! Was da abgeht muss man sich einfach angesehen haben, das kann man nicht so ohne weiteres beschreiben.
Trotz allen Lobes hat mir eine Sache nicht so gut gefallen. Dieser Film ist kein leiser Film. Vor allem Oscar ist schrill und laut. Etwa in der Art wie sich Eddy Murphy in seinen Filmen zeigt, aber lauter!
Mein Fazit
Um es klar zu sagen, dieser Film ist ein absolutes Muss für Fisch-, Zeichentrick-, Nemo- und Märchen-Fans.
Er liegt von der zeichnerischen Qualität voll auf einer Linie mit Shrek und Nemo.
Dass die Story grundsätzlich abgelutscht, oft zuvor gezeigt und in Märchen erzählt worden ist, tut dem Vergnügen an diesem Film keinen Abbruch.
Ein Film für die ganze Familie, den man sich, will man alles wirklich erfassen, bestimmt mehrmals ansehen muss. Ich denke, dass die DVD in der Zukunft ein Megaseller sein wird.
Oscar ist ein kleiner „Angeber-Fisch“ der im Riff lebt und in der dortigen Walwaschanlage arbeitet. Als Walzungenschrubber träumt er von einem Leben in den höheren Regionen des Riffs. Dass Angie, die Sekretärin der Anlage ihn anhimmelt und hilft, merkt er nicht.
Lenny ist ein Hai mit Problemen. Einerseits ist er der Sohn des Mafiabosses Don Lino, andererseits ist er Vegetarier. So befreit er Würmer vom Angelhaken und pflückt Blumen vom Meeresboden, was gar nicht hailike ist!
Oscar schuldet seinem Boss, dem Walwaschanlagenbesitzer und Kugelfisch Sykes, fünftausend Muscheln. Am Zahltag soll er die Summe auf der Rennbahn zurückgeben. Am Totalisator erlauscht er einen „todsicheren“ Tipp, setzt alle Muscheln auf Sieg und verliert! Fortan befindet sich Oskar auf der Flucht vor Sykes Schergen, zwei Quallen, die Ernie und Bernie heißen.
Außerhalb des Riffs kreuzen sich die Wege von Oscar und Lenny zum ersten Mal. Lenny ist mit seinem Bruder Frankie unterwegs, auf dass er ein richtiger furchteinflössender Hai werde, Oscar immer noch flüchtend, kurz hinter ihm die beiden Quallen.
Während Oscar und seine Schergen in wilder Flucht auseinander stieben, nimmt Frankie, Lenny versagt mal wieder und verkrümelt sich, die Verfolgung von Oscar auf. Kurz bevor er ihn erreicht, knallt er gegen einen Anker und stirbt.
Oscar erkennt die Situation und behauptet fortan, den Hai selbst getötet zu haben. Im ganzen Riff wird nur noch Haikiller genannt und sein sozialer und wirtschaftlicher Aufstieg ist unaufhaltsam und rasant. Angie und die Walwaschanlage bleiben in der Tiefe des Riffs zurück.
Lenny will nach dem Tode seines Bruders nicht mehr zu den Haien zurück und zwingt Oskar ihn zu verstecken. Um jedoch frei sein zu können, muss zuvor sein scheinbarer Tod öffentlich zelebriert werden.
In einem fetzigen Schaukampf wird Lenny von Oscar scheinbar das „Licht“ ausgeknipst. Auf Delfin geschminkt, kann er sich nun frei bewegen.
Die Haimafia, die den Kampf beobachtet hat, zieht sich beeindruckt zurück.
Oscar ist der gefeierte Haikiller!
Da wird Angie von den Haien gekidnappt und Oscar ultimativ zu einem Treffen „gebeten“.
Wird Oscar sich der Herausforderung stellen?
Kann Oscar Angie vor dem sicheren Tod retten?
Was passiert weiter mit Lenny? Muss er weiter als falscher Delfin durchs Leben gehen?
Das und mehr müsst ihr alles selbst herausfinden, wenn ihr euch den Film anseht.
Produktionsdetails
Regie: Vicky Jenson, die schon durch den ersten Shrek weltberühmt wurde
Drehbuch: Rob Lettermann, erstmals mit abendfüllenden Drehbuch.
Sprecher original / deutsch:
Oscar: Will Smith / Daniel Fehlow
Don Lino: Robert de Niro / Christian Brückner
Angie: Renée Zellweger / Yvonne Catterfeld
Lenny: Jack Black / Dietmar Wunder
Sykes: Martin Scorsese / Roland Hemmo
Lola: Angelina Jolie / Sandra Speichert
Filmlänge: 90 Minuten
Zeichetrick USA 2004
Keine Altersbegrenzung
Machart
Da es sich um einen Zeichentrickfilm handelt, ist es müßig über die schauspielerische Leistung der einzelnen Darsteller zu sprechen.
Dennoch bei der Figur des Oscar fiel es meiner Frau zuerst auf, dass der Gesichtsausdruck dem von Will Smith doch sehr ähnelt. Obwohl Hai-Mafia-Boss, irgendwie kommt in der Figur Robert de Niro durch! Und tatsächlich sie hatte recht und das ist, wie ich erfahren konnte, sogar beabsichtigt!
Dieser Film ist ein witziger Film. Zeitweise jagt ein Gag den Nächsten. Gleichzeitig ist er auch handwerklich äußerst ordentlich gemacht, fein und detailliert gezeichnet. Ein kleines Highlight dieser Art ist eine Sushi-Bar und ein Unfall eines Transporters (ein Riesenfisch liegt jappsend auf dem Rücken) auf der Riffstraße.
Der große zeichnerische Knaller, aber auch was die Idee an sich betrifft, ist jedoch die Walwaschanlage! Was da abgeht muss man sich einfach angesehen haben, das kann man nicht so ohne weiteres beschreiben.
Trotz allen Lobes hat mir eine Sache nicht so gut gefallen. Dieser Film ist kein leiser Film. Vor allem Oscar ist schrill und laut. Etwa in der Art wie sich Eddy Murphy in seinen Filmen zeigt, aber lauter!
Mein Fazit
Um es klar zu sagen, dieser Film ist ein absolutes Muss für Fisch-, Zeichentrick-, Nemo- und Märchen-Fans.
Er liegt von der zeichnerischen Qualität voll auf einer Linie mit Shrek und Nemo.
Dass die Story grundsätzlich abgelutscht, oft zuvor gezeigt und in Märchen erzählt worden ist, tut dem Vergnügen an diesem Film keinen Abbruch.
Ein Film für die ganze Familie, den man sich, will man alles wirklich erfassen, bestimmt mehrmals ansehen muss. Ich denke, dass die DVD in der Zukunft ein Megaseller sein wird.
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