Grünlilie Testbericht
ab 139,42 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von schraddel
Grünlilie ist Katzes Liebling
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Eine Grünlilie sollte es sein, meinte meine Freundin. Sie hatte eine kahle Ecke in der Wohnung erspäht, zwischen Bücherregal und Fenster, in der noch nichts grünte und blühte. Und wie es ihre Art ist, hatte sie die Grünlilie auch schon dabei: Im Hängetopf mit Schnüren und Öse. Und da zu jeder Öse ein Haken gehört, und zu jedem Haken ein Dübel...
Ich holte also die Bohrmaschine.
Gerade umwerfend sieht so eine Grünlilie auf den ersten Blick nicht aus. Sie hat lange, dünne, am Ende spitz zulaufende Blätter, die herabhängen, wenn man den Topf aufhängt. Im Pflanzenlexikon steht, sie wächst "schopfförmig", also wie ein Büschel Gras.
Aber gerade die herabhängenden Blätter sind es, die sie zum idealen "Raumfüller" machen. Meine Freundin hatte - wieder einmal - Recht gehabt: So eine Grünlilie wächst schnell, scheint nicht besonders anspruchsvoll in der Pflege zu sein, und füllte den leeren Raum auf eine optisch sehr angenehme Weise aus.
Da aber alles, was frei in der Luft hängt, sich beim leisesten Wind bewegt, und wir zu dieser Zeit ein befelltes Stubenraubtier namens Geronima hatten, ergaben sich bald Probleme. (Den Namen hatte sie wegen ihrer Charaktereigenschaften nach einem gewissen Indianerhäuptling bekommen; auf -o ging nicht, denn sie war ja schließlich eine Katze. Aber der Name passte.)
Wir versuchten, ihr Katzengras anzubieten, was sie verschmähte. Geronima stellte sich mit den Hinterpfoten auf den Stuhl, legte die Vorderpfoten auf die Lehne, und knabberte genüsslich an der Grünlilie. Rückte man den Stuhl weg, setzte sie sich davor, maunzte anklagend, und strafte uns mit vorwurfsvollen Blicken.
Das Katzengras verwelkte unangetastet, und wir ließen ihr ihren Willen.
Eines Tages kam eine Freundin zu Besuch und beobachtete, wie Geronima sich gerade mal wieder einen kleinen Happen Grünlilie gönnte.
"Oh mein Gott", rief sie aus, "die dürft ihr da nicht ranlassen! Das Zeug ist giftig!"
Giftig? Das müssten wir oder die Katze doch schon mal bemerkt haben. Aber wozu gibt es Bücher; also nachgeschlagen.
Der Recherche Ergebnis: Von Giftigkeit keine Spur, weder für Menschen noch für Tiere. Es könne einem übel werden nach dem Verzehr großer Mengen, stand da zu lesen. Nun gut, das ist wohl bei allem so, und Grünlilien-Salat... - nein danke.
Die Katze durfte also weiterhin ihr Vergnügen haben, und wir fanden uns damit ab, mit einer ständig angeknabberten Grünlilie zu leben. Die nahm das nicht übel, wuchs beständig weiter, und bildete Ableger aus, mit denen wir einen schwunghaften Grünlilien-Handel hätten betreiben können.
Als pflegeleichte Zimmerpflanze kann ich die Grünlilie daher nur empfehlen. Und wenn Eure Katze ein neues Spielzeug braucht: Nun, Ihr wisst ja jetzt, was zu tun ist.
Ich holte also die Bohrmaschine.
Gerade umwerfend sieht so eine Grünlilie auf den ersten Blick nicht aus. Sie hat lange, dünne, am Ende spitz zulaufende Blätter, die herabhängen, wenn man den Topf aufhängt. Im Pflanzenlexikon steht, sie wächst "schopfförmig", also wie ein Büschel Gras.
Aber gerade die herabhängenden Blätter sind es, die sie zum idealen "Raumfüller" machen. Meine Freundin hatte - wieder einmal - Recht gehabt: So eine Grünlilie wächst schnell, scheint nicht besonders anspruchsvoll in der Pflege zu sein, und füllte den leeren Raum auf eine optisch sehr angenehme Weise aus.
Da aber alles, was frei in der Luft hängt, sich beim leisesten Wind bewegt, und wir zu dieser Zeit ein befelltes Stubenraubtier namens Geronima hatten, ergaben sich bald Probleme. (Den Namen hatte sie wegen ihrer Charaktereigenschaften nach einem gewissen Indianerhäuptling bekommen; auf -o ging nicht, denn sie war ja schließlich eine Katze. Aber der Name passte.)
Wir versuchten, ihr Katzengras anzubieten, was sie verschmähte. Geronima stellte sich mit den Hinterpfoten auf den Stuhl, legte die Vorderpfoten auf die Lehne, und knabberte genüsslich an der Grünlilie. Rückte man den Stuhl weg, setzte sie sich davor, maunzte anklagend, und strafte uns mit vorwurfsvollen Blicken.
Das Katzengras verwelkte unangetastet, und wir ließen ihr ihren Willen.
Eines Tages kam eine Freundin zu Besuch und beobachtete, wie Geronima sich gerade mal wieder einen kleinen Happen Grünlilie gönnte.
"Oh mein Gott", rief sie aus, "die dürft ihr da nicht ranlassen! Das Zeug ist giftig!"
Giftig? Das müssten wir oder die Katze doch schon mal bemerkt haben. Aber wozu gibt es Bücher; also nachgeschlagen.
Der Recherche Ergebnis: Von Giftigkeit keine Spur, weder für Menschen noch für Tiere. Es könne einem übel werden nach dem Verzehr großer Mengen, stand da zu lesen. Nun gut, das ist wohl bei allem so, und Grünlilien-Salat... - nein danke.
Die Katze durfte also weiterhin ihr Vergnügen haben, und wir fanden uns damit ab, mit einer ständig angeknabberten Grünlilie zu leben. Die nahm das nicht übel, wuchs beständig weiter, und bildete Ableger aus, mit denen wir einen schwunghaften Grünlilien-Handel hätten betreiben können.
Als pflegeleichte Zimmerpflanze kann ich die Grünlilie daher nur empfehlen. Und wenn Eure Katze ein neues Spielzeug braucht: Nun, Ihr wisst ja jetzt, was zu tun ist.
15 Bewertungen, 3 Kommentare
-
04.04.2003, 11:22 Uhr von mus21
Bewertung: sehr hilfreichMeine Katzen lieben sie auch aber auf meine "neuen" kleinen muss ich ncoh aufpassen die halten meinen Miezen noch nicht stand*g*
-
21.11.2002, 23:05 Uhr von Schattenesserin
Bewertung: sehr hilfreichDanke für den Tip. Meine Katzen werden sich freuen :-)
-
25.03.2002, 19:43 Uhr von ABVOIGT
Bewertung: sehr hilfreichDann braucht man ja kein Katzenfutter mehr zu kaufen! Gruß Birgit
Bewerten / Kommentar schreiben