Guppy Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
Erfahrungsbericht von Hansafux
Der „Millionenfisch“
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Einleitung & Aussehen
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..., so wird der Guppy (lat. Poecilia reticulata) häufig genannt und das, weil er sicher in den meisten Aquarien schon mal vorhanden war bzw. ist. Zuhause ist dieser schöne Zierfisch in den Gewässern von Mittelamerika bis Brasilien, heutzutage stammt aber kaum noch ein Fisch im Laden oder Aquarium direkt aus den Herkunftsländern, sondern es handelt vielmehr um Nachzuchten, weil diese mittlerweile an Schönheit nicht zu übertreffen sind. Der Guppy ist schon vor etlichen Jahrzehnten importiert worden und man findet ihn sogar schon in den Gewässern Südeuropas oder Indiens. Er gehört zu den Lebendgebärenden Zahnkarpfen, d.h. die Jungfische kommen lebendig zur Welt.
Dieser Zierfisch ist von seltener Schönheit, wobei das Besondere ist, daß die Weibchen eher unscheinbar sind und die Männchen sehr auffällig. Dabei unterscheidet man die Männchen nach folgenden 6 verschiedenen Schwanzformen:
- Leierschwanz
- Rundschwanz
- Schleierschwanz
- Fächerschwanz
- Obenschwert
- Doppelschwert
Je nach Zuchtform unterscheiden sich die Männchen also anhand der Schwanzflosse. Die Weibchen sind dagegen meist größer als die Männchen und sehen alle sehr ähnlich aus und sind auch nicht sehr farbenprächtig.
Gewöhnlich werden Guppies nicht größer als 6 cm.
Haltung & Pflege
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Die Haltung dieses Fisches bereitet kaum Schwierigkeiten, es handelt sich hierbei um einen sehr anspruchslosen Fisch, der aber wie jeder andere auch natürlich ein gewisses Mass an Pflege beansprucht. Im Gegensatz aber zu anderen Arten, z.b. dem Neonfisch, bereitet der Guppy keine Probleme. Am wohlsten fühlt er sich bei einer Wassertemperatur im mittleren Bereich zwischen 22 und 28 Grad Celsius, geringe Abweichungen nach unten oder oben können ihm aber auch nichts anhaben. Da er zur Gruppe der Lebendgebärenden Zahnkarpfen gehört, ist außerdem mittelhartes Wasser von 20 – 30 dGH erwünscht. Der PH-Wert sollte im neutralen Bereich zwischen 7 – 8,5 liegen.
Beim Guppy handelt sich nicht um einen Schwarmfisch, sondern um eine Art, die in Paarform gehalten werden sollte, d.h. nicht, daß pro Männchen ein Weibchen vorhanden sein soll, aber auf jeden Fall sollten beide Geschlechter im Aquarium vertreten sein. Obwohl es kein Schwarmfisch ist, halte ich aber immer mindestens ca. 6-8 Fische, weil der Anblick vor allem der Männchen immer wieder ein Blick wert ist. Je nach Zuchtzweck ist es sinnvoll, die Schönheit zu vernachlässigen und mehr Weibchen zu halten, ist man eher an der Schönheit und weniger an der Zucht interessiert, so empfehle ich auf jeden Fall mehr Männchen zu halten und eventuell nur ein bis zwei Weibchen zur Fortpflanzung.
Futter & Zucht
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Auch hier ist dieser Fisch relativ anspruchslos, er frisst von Trockenfutter bis zu Mücken und Fliegen alles, was ihm vor das Maul kommt. Vor allem Mücken und Fliegen sind aber sehr gefragt, so vertilgt er mit Vorliebe die Larve der Anophelesmücke, dem Erreger der Malaria.
Ansonsten weise ich auf den Bericht über die Tipps zur Fütterung hin, die auf jeden Fall auch beim Guppy wieder berücksichtigt werden sollten.
Zur Zucht, dem Highlight bei den Guppies: Auf Grund der ausgeprägten Schwanzformen und Farbgestaltungen ist es möglich die schönsten und ausgefallensten Formen selbst zu züchten, ich persönlich habe das mal eine Weile betrieben und es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Besonders interessant ist das Balzverhalten der Geschlechter. Dabei schwimmt das Männchen von hinten an das Weibchen heran und stubst es leicht an den Bauch, anschließend schwimmt das Männchen dann vor das Weibchen und versperrt ihr den Weg, um seinen Körper zu präsentieren, dazu krümmt und beugt er seinen Körper in Form eines „S“. Anschließend folgt ihm das Weibchen je nach Erfolg seines „Anmachversuchs“. Hat die Aktion zum Erfolg geführt, so schwimmt das Männchen wieder vor das Weibchen und spreizt die Flossen, so daß für das Weibchen ein dunkler Fleck sichtbar wird. Dieser Fleck signalisiert dem Weibchen „Stehenzubleiben“ und abzuwarten, das Männchen nutzt dann den Augenblick und schwimmt unter das Weibchen, um es mit dem Samen zu befruchten. Nach der Befruchtung dauert es ca. einen Monat bis der Nachwuchs geworfen wird. Je nach Weibchengröße beträgt die Anzahl der Jungfische nach einem Wurf 20-60 Fische.
Die Eltern stellen den Jungfischen nach der Geburt aber gewöhnlich nach, so daß sie sehr schnell als Lebendfutter verspeist werden, deswegen sollte man, wenn man Jungfische groß ziehen will, das Weibchen kurz vor dem Wurf in ein Extra-Auffangbecken geben und dann direkt nach dem Wurf daraus entfernen, so daß die Jungfische ohne Gefahr aufwachsen können. Je nach Pflanzenwachstum und –besatz überleben die Jungen auch direkt im Aquarium, nämlich meist dann, wenn ein sehr dichtes Pflanzenwachstum am besten an der Oberfläche vorherrst.
Ansonsten ist die Zucht verhältnismäßig einfach, weil Guppies in der Regel sehr paarungswillig sind und auf Grund der großen Wurfzahlen auch meist immer einige überleben.
Preise
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Um ehrlich zu sein, habe ich mir seit Ewigkeiten keinen Guppy mehr gekauft, als ich dies zuletzt vor ca. drei Jahren tat, kostete der Fisch je nach Männchen oder Weibchen etwa immer 3-5 Mark. Da aber Guppies in nahezu jedem Aquarium heimisch sind, kann man sich leicht von Bekannten und Freunden welche holen und züchten. Interessant ist der Kauf für mich deshalb nur, wenn ich spezielle Formen züchten möchte und den dazu notwendigen Fisch benötige.
Erfahrungen & Fazit
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Ich habe mit diesem Fisch meine Aquarianerkarriere begonnen und noch immer ist er in meinem Aquarium vorhanden. Ich liebe diesen Fisch vor allem auf Grund seines sehr schönen Aussehens und seiner geringen Ansprüche. Deswegen ist dieser Fisch auch sehr gut für Anfänger geeignet, zumal sich selbst für den ungeübten und unerfahrenen Aquarianer sehr schnell Zuchterfolge einstellen. Aber auch für den ambitionierten und erfahrenen Fischbesitzer ist der Guppy immer wieder interessant und das nicht zuletzt wegen seinen interessanten Zuchtformen. Da es sich zudem noch um einen friedlichen Zeitgenossen handelt, der mit keinem anderen Fisch ins Gehege kommt, ist er ausgesprochen gut für ein Gesellschaftsbecken geeignet. Es gibt auch Leute, die reine Guppybecken haben, das ist mir zu eintönig, aber auch diese Becken sind sehr schön anzusehen, vor allem, wenn eine Vielzahl Männchen gehalten werden und der Boden leicht dunkel ist, so daß die Farben optimal zur Geltung kommen.
Alles in allem hat mman hier also einen Aquarienbewohner mit geringen Ansprüchen und sehr schöner Optik, der sich in nahezu jedem Aquariumtyp wohl fühlt und anpaßt.
Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren.
Erschienen auch bei Dooyoo und Ciao.
Gruß Hansafux
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..., so wird der Guppy (lat. Poecilia reticulata) häufig genannt und das, weil er sicher in den meisten Aquarien schon mal vorhanden war bzw. ist. Zuhause ist dieser schöne Zierfisch in den Gewässern von Mittelamerika bis Brasilien, heutzutage stammt aber kaum noch ein Fisch im Laden oder Aquarium direkt aus den Herkunftsländern, sondern es handelt vielmehr um Nachzuchten, weil diese mittlerweile an Schönheit nicht zu übertreffen sind. Der Guppy ist schon vor etlichen Jahrzehnten importiert worden und man findet ihn sogar schon in den Gewässern Südeuropas oder Indiens. Er gehört zu den Lebendgebärenden Zahnkarpfen, d.h. die Jungfische kommen lebendig zur Welt.
Dieser Zierfisch ist von seltener Schönheit, wobei das Besondere ist, daß die Weibchen eher unscheinbar sind und die Männchen sehr auffällig. Dabei unterscheidet man die Männchen nach folgenden 6 verschiedenen Schwanzformen:
- Leierschwanz
- Rundschwanz
- Schleierschwanz
- Fächerschwanz
- Obenschwert
- Doppelschwert
Je nach Zuchtform unterscheiden sich die Männchen also anhand der Schwanzflosse. Die Weibchen sind dagegen meist größer als die Männchen und sehen alle sehr ähnlich aus und sind auch nicht sehr farbenprächtig.
Gewöhnlich werden Guppies nicht größer als 6 cm.
Haltung & Pflege
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Die Haltung dieses Fisches bereitet kaum Schwierigkeiten, es handelt sich hierbei um einen sehr anspruchslosen Fisch, der aber wie jeder andere auch natürlich ein gewisses Mass an Pflege beansprucht. Im Gegensatz aber zu anderen Arten, z.b. dem Neonfisch, bereitet der Guppy keine Probleme. Am wohlsten fühlt er sich bei einer Wassertemperatur im mittleren Bereich zwischen 22 und 28 Grad Celsius, geringe Abweichungen nach unten oder oben können ihm aber auch nichts anhaben. Da er zur Gruppe der Lebendgebärenden Zahnkarpfen gehört, ist außerdem mittelhartes Wasser von 20 – 30 dGH erwünscht. Der PH-Wert sollte im neutralen Bereich zwischen 7 – 8,5 liegen.
Beim Guppy handelt sich nicht um einen Schwarmfisch, sondern um eine Art, die in Paarform gehalten werden sollte, d.h. nicht, daß pro Männchen ein Weibchen vorhanden sein soll, aber auf jeden Fall sollten beide Geschlechter im Aquarium vertreten sein. Obwohl es kein Schwarmfisch ist, halte ich aber immer mindestens ca. 6-8 Fische, weil der Anblick vor allem der Männchen immer wieder ein Blick wert ist. Je nach Zuchtzweck ist es sinnvoll, die Schönheit zu vernachlässigen und mehr Weibchen zu halten, ist man eher an der Schönheit und weniger an der Zucht interessiert, so empfehle ich auf jeden Fall mehr Männchen zu halten und eventuell nur ein bis zwei Weibchen zur Fortpflanzung.
Futter & Zucht
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Auch hier ist dieser Fisch relativ anspruchslos, er frisst von Trockenfutter bis zu Mücken und Fliegen alles, was ihm vor das Maul kommt. Vor allem Mücken und Fliegen sind aber sehr gefragt, so vertilgt er mit Vorliebe die Larve der Anophelesmücke, dem Erreger der Malaria.
Ansonsten weise ich auf den Bericht über die Tipps zur Fütterung hin, die auf jeden Fall auch beim Guppy wieder berücksichtigt werden sollten.
Zur Zucht, dem Highlight bei den Guppies: Auf Grund der ausgeprägten Schwanzformen und Farbgestaltungen ist es möglich die schönsten und ausgefallensten Formen selbst zu züchten, ich persönlich habe das mal eine Weile betrieben und es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Besonders interessant ist das Balzverhalten der Geschlechter. Dabei schwimmt das Männchen von hinten an das Weibchen heran und stubst es leicht an den Bauch, anschließend schwimmt das Männchen dann vor das Weibchen und versperrt ihr den Weg, um seinen Körper zu präsentieren, dazu krümmt und beugt er seinen Körper in Form eines „S“. Anschließend folgt ihm das Weibchen je nach Erfolg seines „Anmachversuchs“. Hat die Aktion zum Erfolg geführt, so schwimmt das Männchen wieder vor das Weibchen und spreizt die Flossen, so daß für das Weibchen ein dunkler Fleck sichtbar wird. Dieser Fleck signalisiert dem Weibchen „Stehenzubleiben“ und abzuwarten, das Männchen nutzt dann den Augenblick und schwimmt unter das Weibchen, um es mit dem Samen zu befruchten. Nach der Befruchtung dauert es ca. einen Monat bis der Nachwuchs geworfen wird. Je nach Weibchengröße beträgt die Anzahl der Jungfische nach einem Wurf 20-60 Fische.
Die Eltern stellen den Jungfischen nach der Geburt aber gewöhnlich nach, so daß sie sehr schnell als Lebendfutter verspeist werden, deswegen sollte man, wenn man Jungfische groß ziehen will, das Weibchen kurz vor dem Wurf in ein Extra-Auffangbecken geben und dann direkt nach dem Wurf daraus entfernen, so daß die Jungfische ohne Gefahr aufwachsen können. Je nach Pflanzenwachstum und –besatz überleben die Jungen auch direkt im Aquarium, nämlich meist dann, wenn ein sehr dichtes Pflanzenwachstum am besten an der Oberfläche vorherrst.
Ansonsten ist die Zucht verhältnismäßig einfach, weil Guppies in der Regel sehr paarungswillig sind und auf Grund der großen Wurfzahlen auch meist immer einige überleben.
Preise
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Um ehrlich zu sein, habe ich mir seit Ewigkeiten keinen Guppy mehr gekauft, als ich dies zuletzt vor ca. drei Jahren tat, kostete der Fisch je nach Männchen oder Weibchen etwa immer 3-5 Mark. Da aber Guppies in nahezu jedem Aquarium heimisch sind, kann man sich leicht von Bekannten und Freunden welche holen und züchten. Interessant ist der Kauf für mich deshalb nur, wenn ich spezielle Formen züchten möchte und den dazu notwendigen Fisch benötige.
Erfahrungen & Fazit
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Ich habe mit diesem Fisch meine Aquarianerkarriere begonnen und noch immer ist er in meinem Aquarium vorhanden. Ich liebe diesen Fisch vor allem auf Grund seines sehr schönen Aussehens und seiner geringen Ansprüche. Deswegen ist dieser Fisch auch sehr gut für Anfänger geeignet, zumal sich selbst für den ungeübten und unerfahrenen Aquarianer sehr schnell Zuchterfolge einstellen. Aber auch für den ambitionierten und erfahrenen Fischbesitzer ist der Guppy immer wieder interessant und das nicht zuletzt wegen seinen interessanten Zuchtformen. Da es sich zudem noch um einen friedlichen Zeitgenossen handelt, der mit keinem anderen Fisch ins Gehege kommt, ist er ausgesprochen gut für ein Gesellschaftsbecken geeignet. Es gibt auch Leute, die reine Guppybecken haben, das ist mir zu eintönig, aber auch diese Becken sind sehr schön anzusehen, vor allem, wenn eine Vielzahl Männchen gehalten werden und der Boden leicht dunkel ist, so daß die Farben optimal zur Geltung kommen.
Alles in allem hat mman hier also einen Aquarienbewohner mit geringen Ansprüchen und sehr schöner Optik, der sich in nahezu jedem Aquariumtyp wohl fühlt und anpaßt.
Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren.
Erschienen auch bei Dooyoo und Ciao.
Gruß Hansafux
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