Gut & Günstig Lasagne Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2004
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Zubereitung:
Erfahrungsbericht von fledermaeuse
Bald habe ich sie alle getestet
Pro:
nix
Kontra:
viel
Empfehlung:
Nein
◊●◊ Vorwort: ◊●◊
Ich esse hin und wieder gerne mal Lasagne und greife hier gerne zu fertigen aus der Tiefkühltruhe. Wenn man einen Singlehaushalt führt, dann lohnt es sich in meinen Augen nicht sich stundenlang in die Küche zu stellen und selbst alles zuzubereiten. Davon mal abgesehen macht es mir auch keinen Spaß und so fertige, die schiebt man nur in den Backofen, wartet bis sie gar ist und schon kann man sich an den Tisch setzen und speisen.
Ich habe schon sehr viele Marken und Hersteller durchprobiert und gestehe, das ich auch immer nach preiswerten Dingen schaue. So stand ich irgendwann vor der Wahl Lasagne vom guten Alberto oder die Billigmarke Gut & Günstig bei Edeka zu erwerben. Da ein Preisunterschied von 20 Cent bestand, griff ich zur Gut und Günstig Lasagne. Sie kostete mich 1,25 Euro und ich bekomme dafür 400 g von denen sage und schreibe 40 g das Fleisch in der Lasagne ausmacht.
Als ich zuhause ankam, wurde der Backofen eingeschaltet und die Lasagne reingeschoben. Ob es sich gelohnt hat auf die 20 Cent zu schauen, könnt Ihr nun meinem Bericht entnehmen.
◊●◊ Verpackung: ◊●◊
Die Verpackung ist schlicht und fällt mit der auffälligen Orangen Farbe richtig gut auf. Ein riesiges Bild mit einer wunderbar, lecker aussehenden Lasagne macht Appetit, aber macht Euch keine Sorgen. Das Produkt sieht nicht so aus wie auf dem Pappdeckel, die auf der Pappschachtel sitzt.
Ich habe meine Lasagne ohne Deckel in den Backofen geschoben. 200 °C einstellen und dann 35 – 40 Minuten warten. Wer es nicht so lange aushält kann das Produkt auch in der Mikrowelle machen, aber ich raten von so was ab, da sie keine knusprige Oberfläche bekommt. Diese hier habe ich zwar noch nicht in der Mikrowelle versucht, aber andere und das Ergebnis war nie so gut wie im Backofen.
Bevor ich mir die Zutatenliste ansehe, schaue ich auf die vernichtende Nährwerttabelle.100 g enthalten durchschnittlich 525 kj / 125 kcal und 5 g Fett. Der Rest vom Tag verbringe ich dann mit Möhren ;o)
Wasser, Tomaten, Hartweizengrieß, 10 % Rindfleisch, Eier, pflanzliches Fett, Weizenmehl, Mozzarella - Käse, Zwiebeln, Magermilchpulver, Tomatenmark, modifizierte Kartoffelstärke, Salz, Zucker, Hühnerbouillon, Knoblauch, Pfeffer, Oregano, Thymian, Macis und Rosmarin sind die Dinge, die sich nun in meinem Gericht tummeln, welches dampfend vor mir steht. Mal sehen ob diese Zusammenstellung auch schmeckt.
◊●◊ Aussehen: ◊●◊
Wenn man die Lasagne aus dem Ofen holt, fällt einem sofort auf, das man an der weißen Soße nicht gespart hat. Hat man die ersten Happen gegessen, erkennt man 2 Nudelplatten, sehr viel helle ( weiße ) Soße und mit viel Glück hat man auch ein wenig rote Soße drin. Das Hackfleisch allerdings muss man wirklich suchen und mir drängt sich der Verdacht auf, das man genau an dieser Ecke zuviel gespart. Die Optik ist wirklich mittelmäßig und die Menge der weißen Soße stört mich persönlich ein wenig und die andere ist eindeutig zu wenig. Einen Punkt muss ich hier einfach abziehen, da ich in dem Preissegment schon einige Lasagnen gesehen habe, die auch optisch etwas hermachen und perfekt sind.
Hier sollte man wirklich etwas ausgewogener arbeiten.
◊●◊ Geruch + Geschmack: ◊●◊
Der Duft der durch meine Wohnung zieht, während meine Lasagne gart ist absolut in Ordnung. Leicht würzig und man kann sogar etwas von der Tomatensoße erkennen. Es ist schrecklich, wenn man dann vor seinem Teller sitzt und warten muss, bis die Lasagne endlich etwas abgekühlt ist, damit man sein Schnütchen beim essen nicht verbrennt ;o)
Im Duft ist nichts was von anderen Sorten unterscheiden würde und daher war ich frohen Mutes, meinen Magen gut und lecker füllen zu können.
Tja.. der Geschmack. Ich gestehe das ich schon besseres und auch schlechtere gegessen habe. Die Nudelplatten sind schön weich und sind arttypisch im Geschmack. Eigentlich sollten die Soße ja den Geschmack ausmachen, aber irgendwie hat man vieles vergessen. Fangen wir mal bei der hellen Soße an. Sie ist weich und mild.. bis hierhin für eine Lasagne nicht verkehrt, aber es ist zuviel davon vorhanden und zudem ist sie auch noch etwas mehlig und somit hat man kein gutes Mundgefühl beim essen. Dadurch das sie sehr viel vorhanden ist, war ich nach der Hälfte von der Lasagne fast bedient. Vielleicht kennt Ihr das Gefühl, wenn ein Bissen im Mund immer mehr wird und man es lieber ausspucken möchte, als weiter zu essen. So erging es mir mit dieser hellen Soße.
Die Tomatensoße hingegen ist viel zu wenig. Sie geht fast unter und ist auch merkwürdigerweise recht trocken. Sie schmeckt zwar wunderbar frisch nach Tomaten und hat eine feine süßliche Note, aber sie geht durch die Masse der hellen Soße einfach verloren und unter. Ich persönlich habe die 40 g Fleischeinlage fast vergeblich gesucht, die in dieser Tomatensoße stecken soll. Also 10 % des Gerichtes macht der Fleischanteil ganz sicher nicht aus, da ich wahrscheinlich noch nicht mal 10 g zusammenbekommen habe. Trifft man dann mal auf ein kleines Bröckchen schmeckt es sehr intensiv nach Kuh. Jetzt lacht nicht, aber es gibt Menschen, die können diesen Geschmack sehr deutlich schmecken. Man lernt so was bei einem Sensorikkurs und von 20 Leuten die an dem Kurs teilnahmen, war ich eine derjenigen, die sofort Kuhfleisch aus einer Wurst oder anderen Dingen rausschmecken konnte. Es ist ein sehr merkwürdiger Geschmack, der einen als unwissenden erst mal darauf tippen lässt, das dieses Lebensmittel verdorben ist. Ein schrecklicher Geschmack, für die, die es schmecken können und ich wünsche mir manchmal, das meine Geschmacksnerven weniger ausgeprägt sind.
Aber wieder zurück zur Lasagne. Ich habe sie nicht ganz verfuttern können und dachte ich könnte den Rest am nächsten Tag noch mal aufwärmen.. macht es bloß nicht. Eine reinste Katastrophe und die Geldausgabe für den Strom nicht wert.
Noch mal werde ich mir dieses Produkt nicht kaufen, da es mir nicht wirklich geschmeckt hat und ich ärgere mich wirklich, das ich nicht zu der Alberto Lasagne gegriffen habe. Das nächste mal bin ich schlauer.
Eigentlich wollte ich 3 Punkte vergeben, aber ich konnte mich nicht wirklich dazu durchringen und da die meinen Geschmack nicht getroffen hat und ich diesen ja hier beurteilen soll, kann ich nur 2 vergeben und keinerlei Empfehlung.
◊●◊ Gesamturteil: ◊●◊
Sicherlich hat jeder einen anderen Geschmack, aber meiner ist dieses Produkt nicht. Ich wurde zwar satt, auch wenn ich nur die Hälfte gefuttert habe und es war einfach zubereitet, aber es gibt eindeutig bessere, die vor allem würziger sind und auch harmonischer rüber kommen. Hier hat man das Gefühl wirklich ein ‚Billigprodukt’ zu verspeisen und man hat am falschen Ende gespart.
Probieren könnt Ihr es ja mal, aber sagt hinterher nicht, das ich Euch nicht gewarnt hätte ;o)
In diesem Sinne Eure © fledermaeuse alias PunkyLady.
Ich esse hin und wieder gerne mal Lasagne und greife hier gerne zu fertigen aus der Tiefkühltruhe. Wenn man einen Singlehaushalt führt, dann lohnt es sich in meinen Augen nicht sich stundenlang in die Küche zu stellen und selbst alles zuzubereiten. Davon mal abgesehen macht es mir auch keinen Spaß und so fertige, die schiebt man nur in den Backofen, wartet bis sie gar ist und schon kann man sich an den Tisch setzen und speisen.
Ich habe schon sehr viele Marken und Hersteller durchprobiert und gestehe, das ich auch immer nach preiswerten Dingen schaue. So stand ich irgendwann vor der Wahl Lasagne vom guten Alberto oder die Billigmarke Gut & Günstig bei Edeka zu erwerben. Da ein Preisunterschied von 20 Cent bestand, griff ich zur Gut und Günstig Lasagne. Sie kostete mich 1,25 Euro und ich bekomme dafür 400 g von denen sage und schreibe 40 g das Fleisch in der Lasagne ausmacht.
Als ich zuhause ankam, wurde der Backofen eingeschaltet und die Lasagne reingeschoben. Ob es sich gelohnt hat auf die 20 Cent zu schauen, könnt Ihr nun meinem Bericht entnehmen.
◊●◊ Verpackung: ◊●◊
Die Verpackung ist schlicht und fällt mit der auffälligen Orangen Farbe richtig gut auf. Ein riesiges Bild mit einer wunderbar, lecker aussehenden Lasagne macht Appetit, aber macht Euch keine Sorgen. Das Produkt sieht nicht so aus wie auf dem Pappdeckel, die auf der Pappschachtel sitzt.
Ich habe meine Lasagne ohne Deckel in den Backofen geschoben. 200 °C einstellen und dann 35 – 40 Minuten warten. Wer es nicht so lange aushält kann das Produkt auch in der Mikrowelle machen, aber ich raten von so was ab, da sie keine knusprige Oberfläche bekommt. Diese hier habe ich zwar noch nicht in der Mikrowelle versucht, aber andere und das Ergebnis war nie so gut wie im Backofen.
Bevor ich mir die Zutatenliste ansehe, schaue ich auf die vernichtende Nährwerttabelle.100 g enthalten durchschnittlich 525 kj / 125 kcal und 5 g Fett. Der Rest vom Tag verbringe ich dann mit Möhren ;o)
Wasser, Tomaten, Hartweizengrieß, 10 % Rindfleisch, Eier, pflanzliches Fett, Weizenmehl, Mozzarella - Käse, Zwiebeln, Magermilchpulver, Tomatenmark, modifizierte Kartoffelstärke, Salz, Zucker, Hühnerbouillon, Knoblauch, Pfeffer, Oregano, Thymian, Macis und Rosmarin sind die Dinge, die sich nun in meinem Gericht tummeln, welches dampfend vor mir steht. Mal sehen ob diese Zusammenstellung auch schmeckt.
◊●◊ Aussehen: ◊●◊
Wenn man die Lasagne aus dem Ofen holt, fällt einem sofort auf, das man an der weißen Soße nicht gespart hat. Hat man die ersten Happen gegessen, erkennt man 2 Nudelplatten, sehr viel helle ( weiße ) Soße und mit viel Glück hat man auch ein wenig rote Soße drin. Das Hackfleisch allerdings muss man wirklich suchen und mir drängt sich der Verdacht auf, das man genau an dieser Ecke zuviel gespart. Die Optik ist wirklich mittelmäßig und die Menge der weißen Soße stört mich persönlich ein wenig und die andere ist eindeutig zu wenig. Einen Punkt muss ich hier einfach abziehen, da ich in dem Preissegment schon einige Lasagnen gesehen habe, die auch optisch etwas hermachen und perfekt sind.
Hier sollte man wirklich etwas ausgewogener arbeiten.
◊●◊ Geruch + Geschmack: ◊●◊
Der Duft der durch meine Wohnung zieht, während meine Lasagne gart ist absolut in Ordnung. Leicht würzig und man kann sogar etwas von der Tomatensoße erkennen. Es ist schrecklich, wenn man dann vor seinem Teller sitzt und warten muss, bis die Lasagne endlich etwas abgekühlt ist, damit man sein Schnütchen beim essen nicht verbrennt ;o)
Im Duft ist nichts was von anderen Sorten unterscheiden würde und daher war ich frohen Mutes, meinen Magen gut und lecker füllen zu können.
Tja.. der Geschmack. Ich gestehe das ich schon besseres und auch schlechtere gegessen habe. Die Nudelplatten sind schön weich und sind arttypisch im Geschmack. Eigentlich sollten die Soße ja den Geschmack ausmachen, aber irgendwie hat man vieles vergessen. Fangen wir mal bei der hellen Soße an. Sie ist weich und mild.. bis hierhin für eine Lasagne nicht verkehrt, aber es ist zuviel davon vorhanden und zudem ist sie auch noch etwas mehlig und somit hat man kein gutes Mundgefühl beim essen. Dadurch das sie sehr viel vorhanden ist, war ich nach der Hälfte von der Lasagne fast bedient. Vielleicht kennt Ihr das Gefühl, wenn ein Bissen im Mund immer mehr wird und man es lieber ausspucken möchte, als weiter zu essen. So erging es mir mit dieser hellen Soße.
Die Tomatensoße hingegen ist viel zu wenig. Sie geht fast unter und ist auch merkwürdigerweise recht trocken. Sie schmeckt zwar wunderbar frisch nach Tomaten und hat eine feine süßliche Note, aber sie geht durch die Masse der hellen Soße einfach verloren und unter. Ich persönlich habe die 40 g Fleischeinlage fast vergeblich gesucht, die in dieser Tomatensoße stecken soll. Also 10 % des Gerichtes macht der Fleischanteil ganz sicher nicht aus, da ich wahrscheinlich noch nicht mal 10 g zusammenbekommen habe. Trifft man dann mal auf ein kleines Bröckchen schmeckt es sehr intensiv nach Kuh. Jetzt lacht nicht, aber es gibt Menschen, die können diesen Geschmack sehr deutlich schmecken. Man lernt so was bei einem Sensorikkurs und von 20 Leuten die an dem Kurs teilnahmen, war ich eine derjenigen, die sofort Kuhfleisch aus einer Wurst oder anderen Dingen rausschmecken konnte. Es ist ein sehr merkwürdiger Geschmack, der einen als unwissenden erst mal darauf tippen lässt, das dieses Lebensmittel verdorben ist. Ein schrecklicher Geschmack, für die, die es schmecken können und ich wünsche mir manchmal, das meine Geschmacksnerven weniger ausgeprägt sind.
Aber wieder zurück zur Lasagne. Ich habe sie nicht ganz verfuttern können und dachte ich könnte den Rest am nächsten Tag noch mal aufwärmen.. macht es bloß nicht. Eine reinste Katastrophe und die Geldausgabe für den Strom nicht wert.
Noch mal werde ich mir dieses Produkt nicht kaufen, da es mir nicht wirklich geschmeckt hat und ich ärgere mich wirklich, das ich nicht zu der Alberto Lasagne gegriffen habe. Das nächste mal bin ich schlauer.
Eigentlich wollte ich 3 Punkte vergeben, aber ich konnte mich nicht wirklich dazu durchringen und da die meinen Geschmack nicht getroffen hat und ich diesen ja hier beurteilen soll, kann ich nur 2 vergeben und keinerlei Empfehlung.
◊●◊ Gesamturteil: ◊●◊
Sicherlich hat jeder einen anderen Geschmack, aber meiner ist dieses Produkt nicht. Ich wurde zwar satt, auch wenn ich nur die Hälfte gefuttert habe und es war einfach zubereitet, aber es gibt eindeutig bessere, die vor allem würziger sind und auch harmonischer rüber kommen. Hier hat man das Gefühl wirklich ein ‚Billigprodukt’ zu verspeisen und man hat am falschen Ende gespart.
Probieren könnt Ihr es ja mal, aber sagt hinterher nicht, das ich Euch nicht gewarnt hätte ;o)
In diesem Sinne Eure © fledermaeuse alias PunkyLady.
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