Gut & Günstig Lasagne Testbericht

No-product-image
ab 22,74
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 03/2004
5 Sterne
(1)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(1)
2 Sterne
(2)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(1)
Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  durchschnittlich
  • Geruch:  gut
  • Zubereitung:  schwierig

Erfahrungsbericht von Anonym113

Garfield würde heulen!

2
  • Geschmack:  schlecht
  • Geruch:  durchschnittlich
  • Zubereitung:  sehr schwierig
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

günstiger Preis, essbar

Kontra:

Geschmack, Aussehen

Empfehlung:

Nein

Liebe Leserinnen und Leser

Bei uns war eine Tiefkühl-Lasagne im Angebot, aber die war angeblich schon 1 Stunde nach Ladenöffnung ausverkauft. Meine Mom brachte mir dann zwei Päckchen von „Gut & Günstig“ Günstig war sie wirklich, denn sie war 20 Cent billiger als das Sonderangebot. Ich machte mir die beiden an zwei Abenden der vergangenen Woche. Was ich davon halte und ob ich dieses Produkt weiterempfehlen kann, könnt hier erfahren, wenn ihr weiterlest.


1.) Objekt

Gut & Günstig
Lasagne
Inhalt: 400 g
Preis: 1, 25 Euro


2.) Hersteller

Perkins Foods
S.A. Division Tavola
Z.I. Hiereboesch
L-8320 Cap


3.) Zutaten

Wasser, Tomaten, Hartweizengrieß, 10 % Rindfleisch, Eier, pflanzliches Fett, Weizenmehl, Mozzarella-Käse, Zwiebeln, Magermilchpulver, Tomatenmark, modifizierte Kartoffelstärke, Salz, Zucker, Hühnerbouillon, Knoblauch, Pfeffer, Oregano, Thymian, Macis, Rosmarin


Meine Erfahrungen mit
~~~~~~~~~~~~~~~~~~
4.) Aussehen, Zubereitung, Geruch und Geschmack

Die Lasagne ist ein einem hitzebeständigen Pappschälchen und damit kommt sie auch in den Ofen. Die Abbildung zeigt eine leckere, mehrschichtige Lasagne und das Foto macht Lust aufs Probieren. Ansonsten ist die Packung ziemlich schlicht gehalten, nur oben links in der Ecke steht „Gut & Günstig“ was preislich schon mal zutrifft, ob sie auch gut ist, werden wir gleich wissen. Wenn ich den Deckel abnehme sehe ich den weißen Käse und ein paar Soßenflecken. Im gefrorenen Zustand riecht man nicht viel, weil die Kälte alles überdeckt.
Im vorgeheizten Backofen bei 200° C Ober- und Unterhitze, oder 180° C Umluft sollte sie dann 35 – 40 Minuten garen. Wenn man sieht, dass der Käse oben blubbert ist die Lasagne fertig. Ich halte mich an die Angaben und wähle die Umluftversion. Nach gut 10 Minuten beginnt es leicht zu riechen. Eigentlich gar nicht mal schlecht und ich warte ungeduldig auf das Ende der Garzeit. Was mir beim Garen im Ofen auffiel ist, dass der Mozzarella obendrauf ganz trocken wurde. Ich habe sie dann kurz vorher rausgenommen und konnte mit ein paar Butterflöckchen gerade noch ein bisschen was retten.

Richtig blubbern tut der Käse ja nicht, aber die Lasagne scheint nach 30 Minuten tatsächlich fertig zu sein. Ich nehme sie aus dem Ofen (Vorsicht auch Pappe wird heiß) und begutachte sie erst mal. Das Aussehen ist nicht unbedingt der Knaller, aber schmecken soll sie ja. Jetzt rieche ich zunächst den Käse, daneben ein leichter Duft von der Hackfleischsoße. Apropos Hackfleisch. In den ganzen 400 g Lasagne sind gerade mal 40 g Fleisch enthalten. Ich schneide die Käseschicht auf und schaue mir die vier Nudelschichten an. Jetzt kommt auch der Geruch der Hackfleischsoße raus. Eigentlich riecht es nicht ganz so schlecht, nach Käse und Hackfleischsoße, aber das habe ich ja auch erwartet. Jetzt will ich endlich probieren, aber ich muss feststellen, dass Sachen, die aus dem Ofen kommen verdammt heiß sind.

Nach dem ich mir mit der ersten Gabel voll den Mund verbrannt habe, lasse ich mir etwas Zeit um den Geschmack richtig wahrzunehmen. Ganz so begeistert bin ich ja davon nicht, muss ich zugeben. Im Grunde schmeckt es fade und pappig. Die Nudeln sind zwar weich und haben die richtige Bissfestigkeit, aber das würzen haben die Macher wohl vergessen. Der Käse schmeckte gerade noch so und ich hätte ihn bis zur anderen Straßenseite ziehen können. Ob es wirklich Mozzarella ist kann ich nicht genau rausschmecken. Ich habe das Gefühl, dass der Hauptgeschmacksträger die Pappschale war. Irgendwie schmeckt es auch künstlich, aber essbar ist es schon. Da ich davon gleich zwei gekauft hatte, probierte ich einen Tag später mal eine andere Variante. Diesmal garte ich die Lasagne bei Ober- und Unterhitze und die Butterflöckchen gab ich auch gleich drauf. Jetzt war der Käse obendrauf nicht mehr so trocken. Als die Lasagne fertig war gab ich ordentlich Tabasco drauf und schon konnte man das Zeug essen.


5.) Schlusswort

Ja, mit ausreichend Tabasco war es dann irgendwie essbar, aber ist das der Sinn der Sache? Ich denke nicht, denn dann kann ich mir auch was anderes machen und da Tabasco drüberschütten. Die Portion war für mich allerdings ausreichend, könnte aber auch daran gelegen haben, dass es nicht sonderlich gut geschmeckt hat. Die Schichten waren schon okay, es waren vier Nudelschichten und 2 mit Hackfleischsoße, darüber der Mozzarella. Ein Vorteil von solchen Produkten, man kann sie auf Vorrat kaufen und einfach im gefrorenen Zustand in den Ofen schieben. So hat man immer schnell was gemacht, wenn es denn schmecken würde. Warum die Nudeln so pappig waren weiß ich nicht, die Soße hätte von Salz bis Pfeffer alles brauchen können. Vom Oregano und Thymian schmeckt man auch rein gar nichts. Ein Sättigungsgefühl kam bei mir nach gut 15 Minuten und der Nachgeschmack blieb noch weitere 10 Minuten. Die Konsistenz der Soße an sich war in Ordnung, aber Hackfleisch war nicht viel zu finden. Ich werde mir meine Lasagne das nächste Mal wieder selber machen, denn empfehlenswert ist das hier nicht unbedingt.

Ps: In der Mikrowelle braucht die Lasagne bei 750 Watt ca. 10 Minuten. Man muss den Deckel ebenfalls vorher abziehen, ihn aber zum Schutz beim Garen lose drauflegen. Nachdem rausnehmen aus der Mikrowelle sollte man sie 1 Minute stehen lassen bevor man sie serviert.


6.) Mein Rezept in Kurzfassung

50 g Rauchfleisch würfeln und mit 2 gewürfelten Zwiebeln andünsten (wer mag gibt Knoblauch dazu) 450 g Hackfleisch würzen und mit anbraten. 1 große Dose Tomatenmark, 500 ml passierte Tomaten, 3 Würfel Bratensaft (Knorr) Alles aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum und etwas Chili würzen. 250 g Lasagneplatten kochen und damit beginnen alles in die gefettete Auflaufform zu schichten. Immer Nudeln und Hackfleisch abwechselnd. Obendrauf kommt bei mir keine Béchamelsoße, sondern was äußerst kalorienreiches, aber leckeres. Ich dünste wieder 1 kleine gewürfelte Zwiebel an, gieße 300 ml süße und 300 ml saure Sahne dazu. Mit Salz und Pfeffer würzen und Petersilie dazu. Gut einkochen lassen, oder mit Soßenbinder andicken. Das kommt dann oben auf die letzte Nudelschicht und darüber streue ich geriebenen Gouda. Über den Gouda kommen ein paar Butterflöckchen, denn bei Lasagne mag ich keine braune Käsekruste. (früher machte ich in die Sahnesoße noch Champignons, aber die darf ich ja nicht mehr essen) Im 200°C heißen Backofen braucht die Lasagne ca. 35 Minuten. Guten Appetit!


Vielen Dank für euer Interesse, fürs Bewerten und Kommentieren

28 Bewertungen