Hewlett Packard HP DeskJet 5550 Testbericht

Hewlett-packard-hp-deskjet-5550
ab 37,25
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Summe aller Bewertungen
  • Druckqualität:  sehr gut
  • Geschwindigkeit:  sehr schnell
  • Betriebskosten:  gering
  • Installation:  schwierig
  • Support & Service:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Michael-at-Home

Welch ein schickes Teil...

Pro:

Druckqualität, insbesondere Fotodruck

Kontra:

Ich vermute Preisabsprachen der Hersteller bei den Tintenpatronen

Empfehlung:

Ja

Oje, das sollte was werden. Meiner einer, der seit Jahren immer nur Drucker von Canon besaß, wollte sich denn dann doch einmal etwas anderes leisten. Mein letzter Drucker, ein Canon BJC 3000 war nun etwas über zwei Jahre alt und ehrlich gesagt eigentlich noch gut in Schuss. Nur mit der Tatsache, dass Canon die Preise für die Tintentanks, insgesamt vier an der Zahl, so drastisch erhöht hatte, war es für mich reine Rechnerei. Denn bisher hatten mich die Drucker von Hewlett-Packard alleine schon wegen der Patronenpreise abgeschreckt. Fast alle meine Freunde und auch viele Arbeitskollegen sind nur auf „HP“ eingeschworen und jammerten jedes Mal, wenn der Kauf einer solchen Patrone anstand.


Gründe

Nun, so kam es also, das ich es wagen wollte, mir also auch einen HP zuzulegen. Und mit meinem Entschluss stand ich nun erst einmal vor dem wohl größten Problem. Welcher Drucker soll´s denn nun sein? Bei der Vielzahl der Produkte eine schier unlösbare Aufgabe. Also suchte ich mir die mehr oder minder aktuellsten Geräte heraus und suchte den für mich ab besten geeigneten heraus und landete schließlich bei Deskjet 5550. Klein, Kompakt, angeblich Wirtschaftlich und mal nebenbei bemerkt Top Chic. Nachdem ich so diverse Preise verglichen hatte erstand ich einen Drucker über Ebay zum unschlagbaren Preis von 120,- €.
Zum Vergleich: Makromarkt z.Zt. 149,- €; Saturn etc. liegen alle im selben Bereich. Spitzenreiter war ein örtlicher Computerhändler, der doch tatsächlich 179,- € dafür haben wollte.


• Die ersten Schritte

Wie man jetzt einen Drucker anschließen soll und was alles dazu gehört, erspare ich euch einfach, denn es sollte jedem Klar sein, wo welcher Stecker und so rein gehört.
Nur als Anmerkung: Ich lasse den Drucker über eine USB 2.0 Stelle laufen, der Geschwindigkeit halber. Zum Lieferumfang gehören die üblichen Sachen incl. einer Schwarz-, sowie einer Farbpatrone. Ärgerlich nach meinem Aspekt, das das Handbuch nur auf CD vorhanden ist. Lästig, wenn man mal eben was nachschlagen will. Ferner fiel mir relativ schnell auf, das der Druckerassistent, mit dem man ja dann so allerlei Spielereien einstellen kann, nicht so aktuell war. Auf der CD war eine so genannte Version 5.0, die von Hewlett-Packard im Internet angebotene aktuelle Version lag bereits als 7. ** vor. Also unternahm ich einen Download, der dank meines DSL-Anschlusses ohne Probleme lief, weil die 27 MB eigentlich nicht gerade wenig sind.


• Features

Die wichtigsten Punkte, die meinen Kaufentschluss im Hohen Maße beeinflussten, waren sicherlich die angegebene Druckgeschwindigkeit, die versprochenen Auflösungen beim Fotodruck und der so genannte optische Sensor zur automatischen Erkennung des Druckmediums. Was im Klartext bedeutet, dass der Drucker von selbst das Papier erkennt und sich dadurch was die Druckqualität angeht, von selbst einstellt. Dieses ist für mich eine sehr komfortable Sache, da ich sehr oft unterschiedliche Papiersorten benutze. Bei meinem alten Drucker musste ich jedes Mal in die Druckoptionen wechseln und alles von Hand einstellen.


• Eigenschaften

Nun möchte ich versuchen, die vom Hersteller angepriesenen Höchstleistungen einmal etwas nüchtern zu beurteilen, weil eigentlich jeder weiß, das angegebene Druckgeschwindigkeit kaum erreicht werden. Und ohne um den Brei herum zu reden, trifft das auch leider hier auf dieses Gerät zu. Im benannten „Normalen Druckmodus“ erziele ich sicherlich eine beachtliche Geschwindigkeit beim drucken von Texten, doch erleide ich damit auch erheblich Qualitätseinbußen. Die Schrift erscheint schwach, ja teilweise sogar verschmiert, was ich zum schreiben von Briefen so nicht akzeptieren kann. Was soll denn der Empfänger meiner Post denken, wenn er ein solches Schreiben sieht..? Es sollen 17 Seiten pro Minute sein, die der Drucker erreicht. Nachgemessen habe ich es noch nicht, doch behaupte ich, das die Wahrheit eher darunter liegt.

Um also einen vernünftigen Druck hinzubekommen wähle ich von vornherein den „Optimalen Druck“. Damit sehen meine Briefe und was ich sonst noch täglich zu drucken habe, sauber und ordentlich aus. Spürbar aber hier, die dementsprechende Geschwindigkeit des Druckers. Sicherlich kann ich damit leben, schließlich betreibe ich ja keine professionelle Druckerei, doch meine ich anmerken zu dürfen, das die Hersteller doch bitte einmal realistische Zahlen dem Endverbraucher angeben sollten.


• Fotos

Nun, hier hat mich der Deskjet im Vergleich zu meinem „alten“ Canon vollends überzeugt. Zwar gibt es für diesen Drucker ebenfalls eine spezielle Fotopatrone, mich der sich angeblich noch bessere Ergebnisse erzielen lassen sollen, doch alleine schon mit der normalen Farbpatrone legt mir der Drucker ein paar Fotos hin, das ich nur noch staunen konnte. Vor Begeisterung...

Sah man bei meinem alten Drucker öfters mal, wie der Drucker das Papier weiter transportiert hatte, erkennbar an den einzelnen gedruckten Linien, sind diese hässlichen Erscheinungen bei meinem Deskjet Vergangenheit geworden. Wirklich scharfe Konturen, satte Farben, einfach prima. Da reizt es mich, mir vielleicht doch noch einmal eine spezielle Fotopatrone anzuschaffen...

Auch was Fotos angeht, stehen mir in dem Druckerassistenten jede Menge Extras zur Verfügung. So kann ich die Druckauflösung bis zu 4800x1200 DPI herauf schrauben, um dem Foto sozusagen noch das i-Tüpfelchen zu geben. Auch ist es möglich, Fotos im Format 10x15cm Randlos zu drucken. Damit bekommen ich dann 4 große Fotos auf ein DIN A4 Blatt.


• Screenshots

Zuerst konnte ich mit diesem Begriff herzlich wenig anfangen. Nach und nach habe ich ja alle Verzüge dieses Druckers kennen gelernt, so auch diese „Spielerei“. Hiermit kann ich jederzeit einen Ausdruck meines Monitors herstellen. Egal, was gerade zu sehen ist, mit einem einfachen Befehl schicke ich die Daten an meinem Drucker und er legt los. Na ja, wer´s braucht...


• optionale Extras

Als Zubehör gibt es eine Duplex-Einheit, mit dieser dann der beidseitige Druck möglich ist. Was diese Einheit kostet, weiß ich nicht. Ich werde es auch nicht brauchen, da ich ein Druckprogramm Namens Fine Print benutzte, mit dem ich ebenfalls Blätter von beiden Seiten bedrucken kann.

Interessant wäre allerdings die Möglichkeit, dass man den Drucker auch für eine Drahtlose Verbindung aufrüsten kann. Somit könnte ich das Dingen überall hinstellen. Sicherlich interessant...


• Mein Fazit

Alles im allen ein vernünftiger Drucker, der im Privaten Bereich seine Aufgaben sinnvoll erfüllt. Mit vielen Extras in den Druckoptionen hebt sich dieser Deskjet sicherlich von manch anderem Gerät ab. Panik habe ich irgendwie jetzt schon vor dem Kauf neuer Patronen, da diese in meinen Augen einfach unverschämt teuer sind. Es ist sicherlich mit Absicht zu benennen, das die Hersteller wie Hewlett Packard, Canon oder Lexmark ihre Preise schon fast auf kriminelle Art und Weise bewusst oben halten. Sicherlich besteht die Möglichkeit, so genannte Refillsets zu benutzen, doch habe ich schon mehrfach von den „Problemen“ gehört. Das dabei so manche Sauerei entstand, kann man sich gut vorstellen.

Bis jetzt habe ich den für mich wichtigen Schritt, also von Canon nach HP zu wechseln, nicht bereut.


In diesem Sinne
Euer Micha

21 Bewertungen