Hewlett Packard HP PSC 7500 Testbericht

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Erfahrungsbericht von arthus2000

Ein guter Drucker

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

wiedermal habe ich mich entschlossen, einen kleinen Testbericht für alle interessierten zu schreiben. Ich hoffe er gefällt Euch und ihr könnt etwas damit anfangen.


Wie viele sicherlich mitbekommen haben, hatte Aldi vor ein paar Wochen mal wieder einen Drucker in den Läden stehen. Diesmal war es ein All-In-One Gerät vom Hersteller Hewlett-Packard. Es war das Model PSC 750, wobei PSC eine Abkürzung für Print, Scan und Copy ist.


Da mein noch gar nicht so alter Epsondrucker mal wieder Schwierigkeiten machte und ich mich ohnehin nach einem anderen Drucker umsah, schaute ich mir die Daten des Gerätes einmal etwas genauer an. Was ich dabei gelesen habe, machte sich nicht schlecht.


Fangen wir einmal oben beim Scanner an. Es handelt sich um einen Scanner mit einer optischen Auflösung von 600x1200 dpi (dots per inch, also Punkte pro Zoll (2, 54cm)) und einer Farbtiefe von 36 Bit beziehungsweise 8bit bei Scanns im Graustufenbereich.


Da es sich ja um ein Multifunktionsgerät handelt, ist selbstverständlich auch ein Drucker vorhanden. Es handelt sich hier um ein Druckwerk, das die HP eigene PhotoREt III Precision Technology für Farbdruck unterstützt, die den Farbausdruck von Bildern verbessern soll und es auch tut.

Der Drucker kommt dabei auf eine Auflösung von 600x600 dpi im Schwarz/Weis Druck und auf 2400x1200dpi im Fotodruck auf Fotopapier, also mit höchster Auflösung.

Die Schnellstmögliche Druckgeschwindigkeit liegt im S/W Druck bei 11 Seiten pro Minute und im Farbdruck bei 8, 5 Seiten pro Minute.

Bei höchster Auflösung schafft der Drucker im S/W Druck noch 4, 4 und im Farbdruck noch 2, 5 Seiten in der Minute.

Für den Ausdruck benötigt der Drucker zwei Tintenpatronen. Eine Schwarze Patrone und eine Dreikammerfarbpatrone. Die bei meinem früheren HP 690c Drucker benötigte dritte Farbpatrone für Fotodruck wird hier nicht mehr benötigt, was ich als positiv empfinde.


Nachdem ich mir das Gerät nun gekauft hatte, wollte ich es auch gleich einmal ausprobieren. Ich öffnete den Karton, in dem das Gerät verpackt war und stellte es auf. Sehr gut fand ich, das eine grosse übersichtliche Bedienungsanleitung in Form eines DIN/A 1 Blattes beigelegt war, auf der auf der einen Seite die Installation an einem Windows-PC und auf der anderen Seite an einem MAC-Rechner Schritt für Schritt mit Grafiken und Texten genau und sehr verständlich beschrieben war.

Nachdem ich mit der Installation, die ich als recht einfach beschreiben möchte, fertig war und das Gerät, auf das noch eine Blende aufgesetzt werden musste Betriebsbereit dastand, wollte ich auch gleich mit der Arbeit beginnen.

Doch was war den nun los?

Nachdem ich das Gerät angeschlossen hatte und alle Instruktionen der Anleitung genaustens befolgt hatte, erschien nur eine Fehlermeldung auf dem Display. Den genauen Wortlaut dieser Meldung kann ich allerdings nicht mehr wiedergeben.

Nachdem ich die Software erneut installiert hatte und noch einmal alle Schritte der Installation nachverfolgte kam ich zu dem Schluss, das ich vielleicht einmal die HP Hotline anrufen sollte.

Nachdem ich nun also die auf der Anleitung angegebene Nummer gewählt hatte, war eine Dame am anderen Ende der Leitung, die mir mitteilte das sie mir nicht helfen könne, da es sich um ein bei ALDI vertriebenes Gerät handele und sie mir deswegen nicht helfen könne. Denn Sinn verstehe ich bis heute nicht. Aber immerhin war die Dame noch so nett, mir die Hotlinenummer von Medion zu geben.

Als ich nun also diese Nummer gewählt hatte, hörte ich an der anderen Seite der Leitung einen Mann sprechen, der mich höflich nach meinem Problem fragte. Nachdem ich im dieses geschildert hatte und er eine Weile überlegt hatte, sagte er mir, dass dieses Gerät wohl einen Defekt hätte und ich es zurückbringen sollte.

Ich das Gerät also so schnell wie möglich eingepackt und ab zu ALDI. Ich wollte dieses Gerät schliesslich umtauschen und sicher gehen, das ich noch eins bekomme.


Als ich dann mit dem Austauschgerät nach Hause kam, baute ich es entsprechend der Anleitung auf. Als ich es dann einschaltete, dachte ich nur:\' Nicht dieses auch.\'

Das Gerät zeigte die gleiche Fehlermeldung an, wie das zuvor umgetauschte.


Noch einmal rief ich bei Medion an. Dieses mal hatte ich einen anderen Herren an der Strippe. Er hörte sich das Problem an, und hatte auch gleich eine Idee. Er sagte ich solle einmal die Abdeckung bei den Tasten abnehmen und mir einmal genauer ansehen. Nachdem wir uns dann über aussehen der Abdeckung und der Steckverbindungen unterhalten hatten, merkten wir, das auf der unteren Seite der Abdeckung eine Art Pin fehlte, die einen in das Gerät vertiefte Taste drücken sollte. Ich versuchte daraufhin das Gerät noch einmal in Berieb zu nehmen, während ich diese drei Tasten mit drei Kugelschreibern gleichzeitig betätigte und siehe da, das Gerät funktionierte so, wie es sollte.


Als erstes machte ich einen Kopierversuch. Dazu wird bei diesen All-In-One Geräten kein PC mit entsprechender Kopiersoftware benötigt. Das Ergebnis war überaus überzeugend. Der Kopiervorgang dauert bei mittlerer Qualität in S/W 30, 5 sek. und zeigt zum Original keine merklichen unterschiede.


Die Bilderkennungssoftware für den Scanner ist nicht schlecht. Bilder, die nicht gerade auf dem Scanner aufgelegt werden, richtet er gerade aus. Dies schafft er allerdings nur mit einem Bild zur Zeit. Hier hat Agfa mit ScanWise klar die Nase vorne. ScanWise erkennt mehrere Bilder gleichzeitig und richtet diese entsprechend aus, wenn sie nicht gerade auf der Scheibe liegen. Vorteile hat die HP Software, wenn es darum geht, die Einstellungen zu übernehmen. HP gibt die Möglichkeit vorzudefinieren mit welcher Auflösungen Farbbilder, Texte usw. eingescannt werden sollen. Bei Agfa muss diese Einstellung immer wieder neu eingegeben werden.

Die Scanqualität könnte besser sein. Das gescannte Bild erscheint mir etwas zu hart zu sein, wenn ich es mit dem Original vergleiche. Das äussert sich darin, das bei leichten Vergrösserungen weiche Linien und Übergänge nicht genau übernommen werden und hart abgegrenzt werden.

Für den Heimbereich sind die Ergebnisse aber akzeptabel.



Um mit dem Scanner am PC zu arbeiten, nutze ich Programme wie Finereader, die nicht im Lieferumfang enthalten waren, mit denen ich aber sehr zufrieden war und immer noch bin.


Der Drucker arbeitet sehr gut. Bilder werden sehr gut ausgedruckt. Das Angenehme an diesem Drucker ist, das er seine arbeit kaum hörbar verrichtet. Da ich bereits Drucker von HP und Epson mein eigen nennen kann, war ich darüber angenehm überrascht.


Alles in allem kann ich sagen, das ich von meinem kauf überzeugt bin. Besonders der Preis von 499DM bei Aldi (sonst ist er 50DM teurer) spricht für das Gerät. Aber auch die Qualität der Ausdrucke ist überzeugend. Textscans meister das Gerät auch gut. Abstriche müssen allerdings gemacht werden, wenn es darum geht Farbbilder einzulesen, wie ich weiter oben im Text ja bereits ausgeführt habe.

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