Half-Life (PS2 Spiel) Testbericht

Half-life-ps2-spiel
ab 14,54
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nie
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  gut

Erfahrungsbericht von emilbulls

Halflife - Ein Spiel wo viele Egoshooterfans erobert hat

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Auf dem PC hat das Spiel für Furore gesorgt, da Halflife (dt.) mit überraschend intelligenter KI aufwartet, und das Missionsdesign dazu unglaublich spannend als auch geschickt fordernd ist. Für alle, die die Story noch nicht kennen, ist sie kurz erzählt. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Gordon Freeman, der als Hilfsarbeiter in der Black Mesa Forschungsanlage arbeitet. An einem eigentlich ganz normalen Morgen geht bei einem Experiment einiges schief. Und zwar so schief, daß die Regierung alles dafür tut, das der Unfall nicht an die Öffentlichkeit gerät. Bei dem Unfall wurde die Grenze zwischen unserer Welt und einer Alienwelt verschoben, so daß die Aliens jetzt in der Lage sind, auf die Erde zu gelangen. Und das tun sie auch. Somit hat man nicht nur mit den Aliens zu tun, die versuchen, die Herrschaft über die Welt zu erlangen, sondern auch noch mit der Regierung, bzw. den Militärs, die nach und nach in den Forschungskomplex eindringen, um Gordon Freeman untauglich zu machen.

Bevor das eigentliche Spiel startet, hat man, genau wie auch in der PC-Version die Möglichkeit, ein ausführliches Tutorial zu starten, bei dem dem Spieler die Steuerung von Gordon per Control-Pad beigebracht wird. Alternativ ist es übrigens auch möglich, ein USB-Keyboard an die PS2 anzuschließen. Die Steuerung per Control-Pad geht nach einiger Übung allerdings überraschend leicht von der Hand. Im Tutorial erlernt man allerdings nicht nur die Steuerung, sondern auch alle weiteren Aktionsmöglichkeiten, die von Nöten sind. Dazu zählen die Benutzung von Medi-Kits, Waffen etc.

Im eigentlichen Spiel startet man dann zunächst ohne Waffen, später kommen noch Pistolen, Raketenwerfer usw. dazu, mit denen man sich der Gegner erwehren kann. Selbst eine Waffe der Aliens kann man im späteren Spielverlauf an sich nehmen. Jede Waffe verfügt über zwei Feuermodi, die mehr oder weniger zum Erfolg beitragen.

Die Gegner bei Halflife (dt.) agieren, wie bereits kurz erwähnt, allesamt recht schlau, sie gehen in Deckung, oder greifen gleich in Rudeln an. Manchesmal macht es dadurch viel Sinn, nicht mit Gewalt in einen Raum einzudringen, sondern erst einmal vorsichtig hineinzuspähen, um die Gegner vielleicht auszuschalten, bevor sie den Spieler sehen.

Die Grafik von Halflife (dt.) ist richtig gut, es handelt sich zwar grundsätzlich um eine Umsetzung der PC-Engine, im Gegensatz zu z. B. \"Unreal Tournament\" ist diese aber wirklich gut gelungen. Die Level sind allesamt mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet, durch die verschiedenen Beleuchtungsmethoden kommt immer eine phantastische Athmosphäre rüber.

Ähnliches gilt für die Soundeffekte. Ob nun die knarrenden Befehle aus den Lautsprechern der Station, die Effekte der einzelnen Waffen oder die Knurr- und Zischlaute der Aliens, hier paßt einfach alles zusammen.

Halflife (dt.) ist im Herzen eine 100%-ige Umsetzung der PC-Version. Bei dieser Version für die PS2 gibt es auch einen Mehrspielermodus für bis zu 4 Spieler, bei der sich jeder einen von acht möglichen Protagonisten aussuchen kann, um dann mit ihm gegen die Mitspieler im Deathmatch antreten zu können. Das macht zwar Spaß, ist auf die Dauer aber doch recht eintönig. Spaßiger ist es dann schon, wenn man im eigens für die PS2 programmierten Team-Modus gegeneinander antritt. Hier kann man einzelne Missionen des Hauptspiels zusammen mit einem Partner durchspielen, man agiert hier im Team.

9 Bewertungen