Halo 2 (Xbox Spiel) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Magickatrin

Die Rückkehr des Master Chief...

Pro:

hoher Spielspaß im Einzel- und Mehrspielermodus, sehr schöne Grafik mit vielen tollen Lichteffekten, gelungener Sound, Steuerung nahezu perfekt

Kontra:

Solokampagne relativ kurz und mit enttäuschender Story

Empfehlung:

Ja

Halo habe ich mit großer Begeisterung gespielt und mich sehr auf eine Fortsetzung gefreut, nicht zuletzt aufgrund der Story, die fand ich nämlich sehr spannend. Und so war meine Neugier natürlich groß und ich war gespannt was Halo 2 in spielerischer Hinsicht zu bieten hat...

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Story:
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Halo 2 knüpft im Prinzip nahtlos an die Geschehnisse des ersten Teils an. Erneut übernimmt der Spieler die Kontrolle über den Master Chief, einem genmanipulierten Supersoldaten, der einst im Rahmen eines streng geheimen Projekts erschaffen wurde.

Am Ende von Teil 1 gelang es schließlich die Ringwelt Halo zu zerstören und somit war die Gefahr für die Menschheit (und generell für alle Lebewesen) gebannt. Da Halo jedoch für die Allianz der Außerirdischen eine ganz besondere religiöse Bedeutung besaß, sinnen diese natürlich auf Rache. Und erneut hat sich die sogenannte Allianz zum Ziel gesetzt alles menschliche Leben auszulöschen.

Und da das Spiel den Namen Halo 2 trägt überrascht es wohl kaum das es einen weiteren Ringplaneten Halo gibt und das erneut Gefahr droht für sämtliche Lebensformen, denn Kenner des ersten Spiels wissen natürlich längst das hinter Halo weitaus mehr steckt als irgendeine Religion. Und abermals hängt das Schicksal Aller vom legendären Master Chief ab. Doch diesmal ist es nicht nur der legendäre Supersoldat allein, der tatkräftig in Erscheinung tritt, ein weiterer spielbarer Charakter tritt ebenfalls in Aktion...

Ehrlich gesagt war die Story von Halo 2 eine herbe Enttäuschung für mich. Beim Vorgänger fand ich die Hindergrundgeschichte um einiges spannender, auch wenn viele Fragen letztendlich unbeantwortet blieben und mitunter auch alles etwas undurchsichtig erschien. Beim langerwarteten Nachfolger fehlt es größtenteils an wirklicher Spannung, denn die kommt erst gegen Ende des Spiels auf, und auch nur wegen einer unerwarteten Wende bei der Handlung. Positiv ist aber das man nun endlich etwas mehr über die Alien-Allianz erfährt, was durchaus sehr interessant ist. Was aber die erzählweiße insgesamt anbelangt, so hat man oft Mühe dem Fortgang der Story zu folgen und sucht mitunter vergebens nach irgendwelcher Logik und gewissen Zusammenhängen. Und letztendlich ähnelt die gesamte Handlung einfach zu sehr der Geschichte, die bereits im 1.Teil vermittelt wurde, auch wenn in Halo 2 das ganze etwas anderes rübergebracht wird.

Nein. Überzeugen konnte mich die Story diesmal überhaupt nicht. Aber das mag Ansichtssache sein, mitunter stellt man vielleicht auch einfach zu hohe Erwartungen...

Positiv anzumerken bleibt aber, das die recht zahlreichen Zwischensequenzen sehr ansehnlich sind und insgesamt eine deutlich hübschere Optik bieten als der Vorgänger.

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Grafik:
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Was mich bei der Grafik von Halo damals am meisten beeindruckt hatte, waren die Außenareale mit ihrer teilweise enormen Weitsicht. Und auch der Nachfolger geizt nicht mit derart hübscher Optik. Auch was die Farben betrifft weißt Halo 2 erneut eine bunte, fantasievolle Spielewelt auf. Leider sind aber erneut zahlreiche Innenlevel vertreten, die ähnlich wie beim Vorgänger, kaum Abwechslung bieten. Mitunter fällt bei genaueren betrachten auch auf das die Texturenqualität sehr stark variiert, überwiegend wird man zwar mit relativ hochaufgelösten Texturen verwöhnt, aber es gibt auch Spielabschnitte wo die Texturen verwaschen wirken .

Auffälligste optische Veränderung haben die Fortbewegungsmittel erhalten, besonders die Fahrzeuge der Allianz sind hier hervorzuheben. Einerseits natürlich aufgrund der knalligen Farben in diversen Lila- und Rottönen (ähnlich wie man das schon vom Vorgänger gewohnt ist), aber auch beim genaueren Hinsehen offenbaren sich hier hübsche Details, etwa metallischer Glanz und ein gelungenes Schadensmodel. So werden Treffer in beeindruckender Weise sichtbar und Fahrzeuge können sozusagen Stück für Stück zerlegt werden.

Deutlich verbessert wurden die Charaktere, sie sehen nicht nur besser aus, sondern auch ihre Animationen wurden überarbeitet, denn sie bewegen sich nun um einiges geschmeidiger. Trotzdem, wer in letzter Zeit Chronicles of Riddick gespielt hat, der wird insgesamt wenig vom Aussehen der Charaktere beeindruckt sein. Auch wenn zum Beispiel die Rüstungen mit sehenswerten Glanzeffekten, Spuren von Kämpfen und Bump-Mapping aufwarten können. Aber bei Riddick war genau das auch vorhanden und sah sehr viel beeindruckender aus, aber ich kenne bisher auch kein anderes Konsolenspiel ehrlich gesagt das da mithalten könnte.

Sehr gelungen sind verschiedene Effekte, wie realistischer Schattenwurf und ganz besonders diverse Lichteffekte, die am besten bei Explosionen zur Geltung kommen.

Verbesserungen sind bei der Grafik zwar nur wenige erkennbar, wenn man Halo 2 mit dem Vorgänger vergleicht, aber schließlich sah der bereits schon ziemlich gut aus. Aber wenn man einen Vergleich zu Chronicles of Riddick zieht, dann kann Halo nicht wirklich mithalten. In Sachen Grafik ist Halo 2 somit das Maß aller Dinge. Aber trotz der genannten Kritik meinerseits, insgesamt ist die Grafik natürlich sehr gut. Und was auch nicht unerwähnt bleiben darf, das Spielgeschehen läuft zu jeder Zeit flüssig und der Spieler wird auch nicht mit langen Ladezeiten während des Spiels gelangweilt.

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Sound:
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Hier ist eigentlich alles so geblieben, wie man es aus dem Vorgänger schon kennt. Die Hindergrundmusik ist absolut gelungen, passt stets perfekt zum Spielgeschehen und trägt maßgeblich zu einer tollen Atmosphäre bei. Auch die Waffen- und Umgebungsgeräusche sind sehr gut gelungen und vermitteln dank Dolby Digital 5.1 dieses gewisse mittendrin Gefühl.

Auch bei den deutschen Sprechern gibt es nicht wirklich was auszusetzen, perfekt bringen sie ihre Dialoge zwar nicht immer rüber, aber trotzdem durchaus akzeptabel. Die deutsche Version bietet übrigens keine Möglichkeit einer englischen Sprachausgabe, auch das Umstellen der Xbox auf Englisch macht das nicht möglich.

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Steuerung:
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Ego-Shooter habe ich seit jeher am liebsten auf dem PC gespielt, weil ich mit Maus und Tastatur einfach besser zurechtkomme was das Zielen anbelangt. Jedoch hat mich bereits Halo in dieser Hinsicht positiv überrascht mit einer nahezu perfekten Steuerung und auch der Nachfolger steht dem in nichts nach. Halo 2 steuert sich mit dem Xbox-Controller einfach unglaublich gut, vollkommen unkompliziert und sehr präzise, so machen eben auch auf der Konsole Ego-Shooter richtig Spaß. Und ich denke selbst weniger erfahrene Spieler dürften mit dieser Steuerung keine Probleme haben.

Das Steuern der Fahrzeuge war im Vorgänger eigentlich der einzige Kritikpunkt. Gewöhnungsbedürftig ist die Steuerung zwar noch immer, aber auf jeden Fall wurde hier einiges verbessert und schon nach kurzer Spielzeit hat man auch das perfekt im Griff.

Leider ist es nicht möglich die Steuerung individuell zu konfigurieren, aber man kann aus vorgegebenen Profilen eine Auswahl aus unterschiedlichen Varianten zu treffen.

Auch hat man stets den nötigen Überblick, die Menüs sind gut strukturiert und die Bildschirmanzeige ist so aufgebaut das man in jeder Situation alle wichtigen Anzeigen im Blickwinkel hat.

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Spielspass:
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Im Großen und Ganzen lässt sich sagen, was Halo auszeichnete und für ein gigantisches Spielerlebnis sorgte, all das hat auch Halo 2 zu bieten. Natürlich gibt es aber auch einige Neuerungen. So hat der Master Chief seit seinem letzten Einsatz einiges dazugelernt. Beispielsweise kann er nun 2 Waffen gleichzeitig führen. An Fahrzeuge gelangt er außerdem viel öfter, denn er ist nicht mehr darauf angewiesen irgendwo eines zu finden das verlassen umhersteht. Stattdessen kann er sich die Fahrzeuge der Gegner schnappen. In der Praxis funktioniert das auch ziemlich gut: Nähert man sich einem Fahrzeug erscheint in einem gewissen Augenblick eine Anzeige zum Drücken des X-Knopfes, worauf man sofort auf das jeweilige Fahrzeug aufspringt. Anschließend kommt die Aufforderung zum Betätigen des B-Knopfes, was schließlich ermöglicht den momentan am Steuer befindlichen Fahrer aus dem Gefährt zu befördern und seinen Platz zu übernehmen. Aber nicht nur der Master Chief geherrscht das Kapern von Fahrzeugen, auch die Gegner sind dazu in der Lage.

Nachdem ich mich ja schon über die Story ausgelassen habe, die mich persönlich eher enttäuscht hat, dürfen natürlich auch ein paar Worte ganz allgemeinen zum Gameplay nicht fehlen. Die Missionen selbst bieten viel Abwechslung, wobei man aber auch eingestehen muss das die Vorgehensweise immer sehr ähnlich ist, eine gewisse Entscheidungsfreiheit hat man als Spieler aber trotzdem und für Spannung ist ebenfalls gesorgt durch das häufige ändern der ursprünglichen Ziele. Rätseleinlagen gibt es keine, was meiner Meinung nach bei einem solchen Spiel auch nicht unbedingt sein muss. Auch wurde auf unnötige Schleicheinlagen verzichtet. Natürlich ist es möglich sich anzuschleichen, aber es ist kein Muss. Allerdings stand ich in den wenig abwechslungsreich gestalteten Innenräumlichkeiten von Zeit zu Zeit (genau wie beim Vorgänger-Spiel) immer mal wieder vor dem Problem den Weg zum Ausgang zu finden. Die Orientierung habe ich hier oftmals völlig verloren und den richtigen Weg zu finden war genau genommen nur Zufall da die Ausmaße von einem Innenlevel nie sehr groß geraten sind. Da ich letztendlich nie lange suchen musste fand ich es am Ende auch nicht so dramatisch ehrlich gesagt.

Was auf eine besonders aufregende Art Abwechslung verschafft sind die vielen Fahrzeuge die nun benutzt werden können. Und manch ein Gefährt hat noch ein paar nette Überraschungen zu bieten, die den Spielspaß ungemein steigern. Und es macht natürlich auch unheimlich viel Spaß einen Gegner vom Steuer seines Fahrzeuges zu schubsen und stattdessen selbst die Kontrolle zu erlangen.

Die abwechslungsreiche Optik trägt natürlich ebenso dazu bei das niemals Langeweile aufkommt. Die nicht ganz so gelungenen Innenlevel wechseln sich mit äußerst sehenswerten Außenabschnitten ab und auch mit hübschen Wettereffekten wurde nicht gespart.

-Fahrzeuge-

Das Aufgebot an Fahrzeugen wurde gegenüber dem 1.Teil erweitert, neben Altbekannten gibt es auch ein paar Neue. Und wie gewohnt kann man sowohl die typischen Fahrzeuge der Menschen benutzen und ebenso die (meiner Meinung nach interessanteren) Fortbewegungsmittel der Allianz. Je nach Art des Gefährts kann man entweder allein Platz nehmen oder zusätzlich Teammitglieder einsteigen lassen, die sich dann Beispielsweise des stationären Geschützen annehmen. Die Auswahl diverser Fahrzeuge reicht vom Jeepähnlichen Gefährt mit stationären Geschütz bis hin zu Gleitern und Flugobjekten, die es ermöglichen Bomben abzuwerfen.

Sobald man sich ans Steuer eines der Fahrzeuge setzt, wechselt die Ansicht der Kamera. Während zu Fuß das Geschehen stets in der Ego-Perspektive erlebt wird, hat man in Fahrzeugen eine Außenansicht der Fortbewegungsmittel, was meiner Meinung nach sehr sinnvoll ist und in solchen Situationen den bestmöglichen Überblick verschafft.

-Waffen-

Auch das Waffenarsenal wurde leicht verändert, wobei die auffälligste Veränderung aber ganz sicher das beidhändige führen von bestimmten Waffen sein dürfte. Je nach Waffentyp kann man hier kombinieren, jedoch ist es nicht bei jeder Waffe möglich das der Master Chief gleichzeitig 2 Waffen in den Händen hat. Hat man etwa das Scharfschützengewehr ausgewählt dann kann zeitgleich keine 2.Waffe in die Hand genommen werden. Und es gibt auch noch einen kleinen Nachteil bei der ganzen Sache, denn sobald 2 Waffen gleichzeitig verwendet werden ist es nicht möglich Granaten zu werfen. Hier muss man einfach abwägen was letztendlich sinnvoller ist. Mitunter ist es auch gut Munition sparsam einzusetzen, da es zeitweilig mit Nachschub nicht so rosig aussieht. Aber gerade bei schwächeren Gegnern ist das natürlich gar kein Problem, denn der legendäre Master Chief kann sich natürlich auch im Nahkampf ganz gut zur Wehr setzen. Hierfür muss man keine komplizierten Tastenkombinationen erlernen, sondern ein Druck auf den B-Knopf genügt und schon bekommt der Widersacher einen ordentlichen Schlag verpasst.

Unterschieden wird auch bei Halo 2 wieder zwischen den typischen Waffen der Menschen und denen der Allianz. Wobei beide Arten sowohl Vor- als auch Nachteile haben können. Die Standartwaffen der Menschen benötigen beispielsweise in der Regel eine längere Nachladezeit, die Waffen der Allianz hingegen können sich überhitzen. Insgesamt ist die Auswahl reichhaltig und alles bereit, von der Pistole bis hin zu schwereren Waffen wie beispielsweise Flammenwerfer. Gelegentlich kann man sich auch stationärer Geschütze bemächtigen, was zudem den Vorteil bietet wertvolle Munition der eigenen Waffen zu sparen.

Nichts geändert hat sich hingegen an der Tatsache das stets nur 2 Waffen aufgenommen werden können.

-Zwei spielbare Charaktere-

Eine weitere Neuerung ist ein 2.spielbarer Charakter, meiner Meinung nach eine wirklich gute Sache, die auch eine gewisse Abwechslung mit sich bringt und dem Spieler teilweise eine ganz andere Sichtweise vermittelt, da dieser Charakter nicht im Dienste der Menschheit kämpft. Wobei ich natürlich an dieser Stelle nicht zuviel verraten möchte. Das Ganze funktioniert allerdings nicht in der Art und Weise das man selbst wählen kann mit welchen Charakter man spielt und somit Einfluss auf den Verlauf der Geschichte hat. Stattdessen erfolgt während des Spiels an den entsprechenden Stellen automatisch der Wechsel. Interessant wird die ganze Sache auch aufgrund der Tatsache das dieser 2. Charakter eine ganz besondere Fähigkeit besitzt über die der Master Chief nicht verfügt. Ansonsten lässt ich aber sagen das auch dieser Charakter über dieselben Eigenschaften verfügt wie der Master Chief in Punkto Waffenbenutzung und Fahrzeugbeherrschung.

-Die künstliche Intelligenz-

An der KI gibt es im Grunde genommen kaum etwas auszusetzen, manchmal hat man Verbündete zur Seite, denen man zwar keine direkten Befehle geben kann, die aber sehr gut vollkommen selbstständig agieren und eine wirkliche Hilfe sind. Und auch die Gegner verhalten sich relativ intelligent, wobei das aber auch von der Gegnerart und dem gewählten Schwierigkeitsgrad abhängig ist, aber auf einer höheren Stufe sind manche Gegner schon relativ harte Brocken. Wirkliche KI-Aussetzer konnte ich nur in einem Fall feststellen, in dieser Situation liefen 2 meiner Mitstreiter unentwegt vor einer Wand herum und kamen einfach nicht mehr von der Stelle.

-Multiplayer-

Leider ist die Spielzeit nicht sonderlich lang, die Missionen der Solokampagne, insgesamt 15 Level, hat man nach etwa 12 Stunden durch. Aber dafür bietet Halo 2 jede Menge zusätzliche Unterhaltung im Multiplayer, entweder per Splittscreen, lokalem Netzwerk (Systemlink) oder Xbox Live. Auch ein Koop-Modus ist enthalten, der es ermöglicht die Missionen der Solokampagne zu Zweit durchzuspielen, leider ist dieses Feature nicht über Xbox Live möglich. Aber dafür gibt es im Gegenzug verschiedene Spielmodi für ein Multiplayer-Match über Xbox Live. Die Grafik ist auch auf den Multiplayer-Karten (per Splittscreen von mir getestet) sehr
gut. Allerdings macht der Multiplayer-Modus erst mit mehreren Spielern richtig Spaß, zu Zweit ist eigentlich nur der Koop-Modus wirklich unterhaltsam.

Theoretisch ist es zwar auch möglich im Splittscreen zu Viert zu spielen, allerdings wird das eine sehr unübersichtliche Angelegenheit, da die Bildausschnitte viel zu klein werden. Per Xbox Live können bis zu 16 Spieler an einem Match teilnehmen, was natürlich dann auch ganz andere Möglichkeiten eröffnet, schon allein was diverse Fahrzeuge betrifft. Auch bei der Wahl der eigenen Spielfigur hat man jede Menge Möglichkeiten das Aussehen nach den eigen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten.

Die Spielmodi sind sehr vielfältig, welche der Multyplayer-Part von Halo 2 zu bieten hat. Sie reichen von den typischen Arten wie Kampf um die Flagge und Deatmatch bis hin zu Territorieneroberung und -verteidigung sowie einigen ausgefalleneren Varianten.

Für den Multiplayer wurden vollkommen eigenständige Karten entworfen und nicht einfach aus Solokampagne entnommen. Optisch erinnern natürlich alle an bestimmte Abschnitte aus dem Einzelspieler-Part, aber das ist natürlich nicht als Kritikpunkt zu sehen.

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Altersfreigabe:
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Halo 2 hat eine Altersfreigabe ab 16 Jahren, was meiner Meinung nach auch vollkommen in Ordnung ist. Natürlich geht es in einem Ego-Shooter prinzipiell nicht zimperlich zur Sache, aber es gibt bei diesem Spiel keine übertriebene Gewaltdarstellung.

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Fazit:
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Halo 2 unterscheidet sich im Grunde kaum vom Vorgänger. Veränderungen sind eigentlich nur in geringen Umfang erkennbar, so wurde die Grafik minimal verbessert, was aber nicht abwertend gemeint ist, denn schon das erste Halo konnte in dieser Hinsicht überzeugen. Außerdem kann man nun gleichzeitig 2 Waffen benutzen und hat viel öfter die Möglichkeit Wege in einem Fahrzeug zurückzulegen. Die Missionen sind abwechslungsreich gestaltet und es gibt erneut einen sehr umfangreichen Multiplayer-Modus, der nach den Missionen der Solokampagne noch lange Zeit für zusätzlichen Spielspass sorgt. Eine Enttäuschung ist allerdings für mich persönlich die Story, die wird relativ verworren erzählt und ähnelt zudem den Geschehnissen aus dem 1.Teil viel zu sehr. Aber möglicherweise gehen hier die Meinungen auch weit auseinander, letztendlich ist es reine Ansichtssache ob man die Story mag oder nicht denke ich. In spiersicher Hinsicht gibt es jedenfalls rein gar nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil, Halo 2 bietet jede Menge Spielspaß. Wer Halo mochte hat garantiert auch an Halo 2 seine Freude. Daher vergebe ich zum Schluss eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Bei Amazon ist Halo 2 übrigens schon für 44,- Euro erhältlich, was für ein relativ neues Spiel ein recht guter Preis ist.

40 Bewertungen, 1 Kommentar

  • anonym

    23.01.2007, 20:04 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :o)