Hamburg Dungeon Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von nikosternchen
Feuer, Pest und andere Gruseligkeiten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
In den finsteren Katakomben der Hamburger Speicherstadt, umgeben von den Relikten der Vergangenheit, liegt das Hamburg Dungeon...
Hamburg hat in seiner Geschichte viele Katastrophen mitgemacht, viele Schicksalsschläge und viele Tote beklagt. Das Dungeons nimmt sich dieser Thematik sehr kreativ an... Vorstellen muss man sich das als eine Ausstellung mit Showeinlage.. in etwa.
Morgens gegen 11 Uhr öffnet es seine Pforten. Bereits vor der Türe hängt ein Skelett und weist darauf hin das man Kinder MINDESTENS unter 12 besser vor der Türe lassen sollte. Nun zahlt ein Erwachsener als Einzelperson 12,50 € Eintritt. Wer schlau ist schließt sich zu einer Gruppe von mindestens 15 Leuten zusammen und zahlt dann nur noch 10 € pro Person. Dies ist keine Schwierigkeit, denn ein wenig Anstehen ist hier wohl keine Seltenheit.
Geöffnet ist täglich von 11- 19 Uhr, letzter Einlass 18 Uhr.
Einen sehr schönen Einblick bekommt man auch auf www.hamburgdungeons.de
Nun wird eine Gruppe von etwa 30 Leuten in einen ziemlich dunklen Raum gepfercht, wo dann eine schrickelige kleine Hexe uns „einweist“. Natürlich gibt es Regeln in einem „Museum“, und auch hier ist also rauchen, das Öffnen von Türen und irgendetwas anfassen verboten.
Nach etwa einer viertel Stunde, geleitete uns die kleine schrickelige Hexe in einen Fahrstuhl, der uns ruckelnderweise in das eigentliche Geschehen brachte. Im Fahrstuhl sollten wir dann alle weg von der Wand und ganz eng beieinander in der Mitte stehen. Ein Mitbesucher wurde von der kleinen krächzenden Gestalt auserwählt unsere Gruppe weiterhin zu führen. Immer wieder wurde betont das wir hier eh nicht lebend herauskommen würden und es war die Rede von Stromstößen und blutrünstigen Gestalten.
Den Fahrstuhl überlebten wir dennoch unbeschadet :o)...
Und kamen in eine verstaubte, ebenfalls sehr enge Bibliothek. Dort verabschiedete sich die Fahrstuhlführerin von uns und eine Maske die mit einem Projektor animiert wurde übernahm ihren Job der Führung. Die Stimme wies uns nochmal an nichts an zu fassen und keine Türen zu öffnen und erwähnte ebenfalls noch einmal das wir ja demnächst der Vergangenheit angehörten!
DAS GROßE FEUER VON 1842
Nun sprang eine Tür auf und wir kamen durch einen zappendusteren Gang in eine Welt von brackeligen zerstörten Häusern und qualmiger Luft.
Per Projektor wurden wir zunächst mal über die Geschehnisse damals aufgeklärt. Während das Filmchen lief fing es bedenklich um uns herum an zu qualmen....
Ein kleines Mädchen mit einem Teddy und zerissenen Kleidern führte uns dann weiter und erzählte uns das es seine Mama suche. ...
DIE INQUISITION
In einem Raum der einer Kirche glich in dessen Mitte eine Anklagebank stand wurden 3 Leute aus der Gruppe ihrer Sünden angeklagt und auf den Scheiterhaufen geschickt.
Sehr amüsant, natürlich weil ICH nicht betroffen war ;o)...
DIE PEST
In einem Hörsaal wurde uns die Pest etwas näher gebracht. Unser Tutor erzählt uns in leckeren Einzelheiten die Symptome und veranschaulichte uns das ganze mit einem Toten der auf einer Bahre lag dessen Pestbeulen er aufschnitt...
Dann wurden wir verscheucht...
KLAUS STÖRTEBEKER
Durch einen Film wurden wir erst mal aufgeklärt wer überhaupt Störtebeker war. Danach wurden wir aufgefordert diesen zu retten. Wir wurden auf ein Schiff angeheuert, wo die Piratenanführerin zunächst mal lustige Lieder mit uns anstimmte :o)...
Als wir vom Boot kamen wurden wir Zeugen der Hinrichtung dessen.
DIE STURMFLUT
Jetzt wurde es richtig spannend. Wer Wildwasserbahnen liebt ist hier genau richtig ausgehoben. Mittels einer genau solchen wurden wir durch das damalige Hamburg geschifft. Sehr Eindrucksvoll und vor allem NASS war es...
RATZFATZ sind 90 Minuten vorbei..
Direkt kamen wir natürlich in ein schauriges Dungeons- Restaurant. Auf der Toilette konnte ich noch mal Einzelheiten über die Pest und Cholera nachlesen, damit mir dort auch bei einer längeren Sitzung ja nicht langweilig wird :o).
MEINE MEINUNG
Insgesamt hat mir das Dungeons sehr, sehr gut gefallen. In jedem Fall ist es ein Besuch wert. Ein Geschichtsunterricht der wirklich Spaß gemacht hat, der sehr anschaulich war und von dem einiges hängen geblieben ist und wohl auch bleiben wird.
DIE SCHAUSPIELER haben sich wirklich Mühe gemacht, sie wirkten glaubhaft und es machte Spaß mit ihnen dort zu spielen.
DIE KULISSE ist insgesamt sehr dunkel, was die aber genau diese dunklen Seiten von Hamburg sehr gut unterstrich.
DIE WARTEZEITEN machten das ganze etwas schleppend. Allerdings muss man ja beachten das immer Gruppe für Gruppe weitergeschleust wurde und ALLE irgendwie mehr oder weniger warten mussten, daher würde ich auch hier keinen Punktabzug verteilen.
Ein interAKTIVES Vergnügen aus dem man trotz aller bösen Vorhersagen dann doch lebend herauskommt. Mir hat es Spaß gemacht und ich empfehle es jedem der ein bisschen Zeit in Hamburg verbringt und dort übrig hat es sich einmal anzusehen.
Hamburg hat in seiner Geschichte viele Katastrophen mitgemacht, viele Schicksalsschläge und viele Tote beklagt. Das Dungeons nimmt sich dieser Thematik sehr kreativ an... Vorstellen muss man sich das als eine Ausstellung mit Showeinlage.. in etwa.
Morgens gegen 11 Uhr öffnet es seine Pforten. Bereits vor der Türe hängt ein Skelett und weist darauf hin das man Kinder MINDESTENS unter 12 besser vor der Türe lassen sollte. Nun zahlt ein Erwachsener als Einzelperson 12,50 € Eintritt. Wer schlau ist schließt sich zu einer Gruppe von mindestens 15 Leuten zusammen und zahlt dann nur noch 10 € pro Person. Dies ist keine Schwierigkeit, denn ein wenig Anstehen ist hier wohl keine Seltenheit.
Geöffnet ist täglich von 11- 19 Uhr, letzter Einlass 18 Uhr.
Einen sehr schönen Einblick bekommt man auch auf www.hamburgdungeons.de
Nun wird eine Gruppe von etwa 30 Leuten in einen ziemlich dunklen Raum gepfercht, wo dann eine schrickelige kleine Hexe uns „einweist“. Natürlich gibt es Regeln in einem „Museum“, und auch hier ist also rauchen, das Öffnen von Türen und irgendetwas anfassen verboten.
Nach etwa einer viertel Stunde, geleitete uns die kleine schrickelige Hexe in einen Fahrstuhl, der uns ruckelnderweise in das eigentliche Geschehen brachte. Im Fahrstuhl sollten wir dann alle weg von der Wand und ganz eng beieinander in der Mitte stehen. Ein Mitbesucher wurde von der kleinen krächzenden Gestalt auserwählt unsere Gruppe weiterhin zu führen. Immer wieder wurde betont das wir hier eh nicht lebend herauskommen würden und es war die Rede von Stromstößen und blutrünstigen Gestalten.
Den Fahrstuhl überlebten wir dennoch unbeschadet :o)...
Und kamen in eine verstaubte, ebenfalls sehr enge Bibliothek. Dort verabschiedete sich die Fahrstuhlführerin von uns und eine Maske die mit einem Projektor animiert wurde übernahm ihren Job der Führung. Die Stimme wies uns nochmal an nichts an zu fassen und keine Türen zu öffnen und erwähnte ebenfalls noch einmal das wir ja demnächst der Vergangenheit angehörten!
DAS GROßE FEUER VON 1842
Nun sprang eine Tür auf und wir kamen durch einen zappendusteren Gang in eine Welt von brackeligen zerstörten Häusern und qualmiger Luft.
Per Projektor wurden wir zunächst mal über die Geschehnisse damals aufgeklärt. Während das Filmchen lief fing es bedenklich um uns herum an zu qualmen....
Ein kleines Mädchen mit einem Teddy und zerissenen Kleidern führte uns dann weiter und erzählte uns das es seine Mama suche. ...
DIE INQUISITION
In einem Raum der einer Kirche glich in dessen Mitte eine Anklagebank stand wurden 3 Leute aus der Gruppe ihrer Sünden angeklagt und auf den Scheiterhaufen geschickt.
Sehr amüsant, natürlich weil ICH nicht betroffen war ;o)...
DIE PEST
In einem Hörsaal wurde uns die Pest etwas näher gebracht. Unser Tutor erzählt uns in leckeren Einzelheiten die Symptome und veranschaulichte uns das ganze mit einem Toten der auf einer Bahre lag dessen Pestbeulen er aufschnitt...
Dann wurden wir verscheucht...
KLAUS STÖRTEBEKER
Durch einen Film wurden wir erst mal aufgeklärt wer überhaupt Störtebeker war. Danach wurden wir aufgefordert diesen zu retten. Wir wurden auf ein Schiff angeheuert, wo die Piratenanführerin zunächst mal lustige Lieder mit uns anstimmte :o)...
Als wir vom Boot kamen wurden wir Zeugen der Hinrichtung dessen.
DIE STURMFLUT
Jetzt wurde es richtig spannend. Wer Wildwasserbahnen liebt ist hier genau richtig ausgehoben. Mittels einer genau solchen wurden wir durch das damalige Hamburg geschifft. Sehr Eindrucksvoll und vor allem NASS war es...
RATZFATZ sind 90 Minuten vorbei..
Direkt kamen wir natürlich in ein schauriges Dungeons- Restaurant. Auf der Toilette konnte ich noch mal Einzelheiten über die Pest und Cholera nachlesen, damit mir dort auch bei einer längeren Sitzung ja nicht langweilig wird :o).
MEINE MEINUNG
Insgesamt hat mir das Dungeons sehr, sehr gut gefallen. In jedem Fall ist es ein Besuch wert. Ein Geschichtsunterricht der wirklich Spaß gemacht hat, der sehr anschaulich war und von dem einiges hängen geblieben ist und wohl auch bleiben wird.
DIE SCHAUSPIELER haben sich wirklich Mühe gemacht, sie wirkten glaubhaft und es machte Spaß mit ihnen dort zu spielen.
DIE KULISSE ist insgesamt sehr dunkel, was die aber genau diese dunklen Seiten von Hamburg sehr gut unterstrich.
DIE WARTEZEITEN machten das ganze etwas schleppend. Allerdings muss man ja beachten das immer Gruppe für Gruppe weitergeschleust wurde und ALLE irgendwie mehr oder weniger warten mussten, daher würde ich auch hier keinen Punktabzug verteilen.
Ein interAKTIVES Vergnügen aus dem man trotz aller bösen Vorhersagen dann doch lebend herauskommt. Mir hat es Spaß gemacht und ich empfehle es jedem der ein bisschen Zeit in Hamburg verbringt und dort übrig hat es sich einmal anzusehen.
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