Hamburger Dom Testbericht

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Erfahrungsbericht von corpus-delicti

Der Hamburger DOM - ein Highlight

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leserinnen und Leser!


Heute möchte ich euch von einer der größte Sehenswürdigkeiten und Massenveranstaltungen meiner Heimatstadt Hamburg erzählen, dem Hamburger DOM.

Im Prinzip ist der Hamburger Dom so was wie ein riesengroßer Jahrmarkt. Aber riesengroß kann man hier ruhig wörtlich nehmen, denn ich kenne nur eine Veranstaltung in Deutschland, die noch größer an Fläche ist und die noch mehr Besucher anlockt, nämlich das Münchener Oktoberfest. darüber schreibe ich aber ein anderes Mal...;-))

Zahlreiche Buden, Bahnen und Karussells säumen, das „Heilige Geist Feld“, den Ort, an dem 2 Mal im Jahr der Hamburger Dom stattfindet. Neben den üblichen Jahrmarktbuden, wie z.B. Schießbuden, Losbuden, Kinderkarussell und Geisterbahn, findet man auf dem Hamburger Dom zahlreiche Kuriositäten, die einem schon beim bloßen Anblick einen Schauer über den Rücken laufen lassen.

Das heißeste Gerät, was ich auf dem DOM je gesehen habe, war wohl ein riesiges Karussell. Allerdings wurden die Menschen in diesem Mordinstrument zuerst auf den Kopf gedreht und dann in 20 Meter Höhe rotiert, Zu allem Überfluss begann das Karussell dann auch noch, die Menschen, wie auf dem Zeiger einer Uhr immer wieder zum Boden und in einer Kreisbahn wieder zurück zu schleudern.

Es gibt Dreimal im Jahr einen DOM, immer im Frühling, im Herbst und im Winter, die genauen Termine variieren aber immer ein bisschen.

Besonders hervorheben möchte ich auch die zahlreichen „Fressbuden“, die es leicht machen mehrere Stunden auf dem Hamburger DOM zu überleben..;-)) Hier kann man so ziemlich alles bekommen was das Herz begeht. Ob man sich eine Tüte Mutzen (Schmalzgebäck), Zuckerwatte, Schokolade, Crepés oder gebrannte Mandeln kaufen möchte – alles ist erhältlich. Aber man kann durchaus auch handfeste Nahrung, wie beispielsweise Pizza, Schweinenacken, Würstchen, Kotelett, oder eine leckere Pilz- oder Nudelpfanne bekommen. Es gibt eigentlich nichts, was es nicht gibt. Wenn man mit Freunden unterwegs ist, empfiehlt es sich auch, einen Zwischenstopp im bayrischen Zelt einzulegen und bei einem netten Weißbier und Weißwurst die Domatmosphäre zu genießen.

Ein bisschen Aufpassen muss man auf dem DOM, wie eigentlich auf jeder Massenveranstaltung, natürlich auch. So ist es für die Damen durchaus ratsam, Ihre Handtasche noch ein bisschen fester als sonst üblich zu halten und auch die Herren sollten Ihr Portemonnaie nicht unbedingt in der Hintertasche der Jeans verstauen. Ich habe es einmal erlebt, wie ein Taschendieb sich ans Werk gemacht hat:
Ein Gehilfe hat ein Ehepaar angerempelt und die Dieb selber hat dem Mann sein Portemonnaie entwendet. Das ging dermaßen schnell und es geschah zudem in einem Moment, wo der Fluchtweg ziemlich offen stand, dass keiner zu reagieren in der Lage war. Bevor die Umstehenden registrierten, was gerade geschehen war, war der Dieb schon über alle Berge.
Natürlich patrouilliert auch die Polizei regelmäßig über dem DOM, aber erstens sind es ja viel zu viele Menschen für viel zu wenig Beamten und zweitens ist es auch für die Polizei zeitweise nicht so leicht durch das Gedränge hinduchzukommen.

Wenn Ihr euch über den DOM informieren wollt, zum Beispiel um die nächsten Termine zu erfahren, ruft am besten bei der Hamburger Touristeninformation an, denn die Internetseite www.hamburger-dom.de ist eher ein Witz, als eine ernst zu nehmende Informationsquelle. So wird auf der Internetseite immer noch lang und breit die Eröffnung des DOMs 2000 angekündigt. Die Aktualität lässt also sehr zu wünschen übrig.....

Bis denni
Corpus - Delicti

10 Bewertungen, 1 Kommentar

  • furthy

    17.03.2002, 19:12 Uhr von furthy
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toller Bericht und sehr informativ!!