Hamster Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
- Spielbereitschaft:
Erfahrungsbericht von Paukenfrosch
Niedliche Nachtschwärmer
Pro:
leichte Pflege; geringer Kostenaufwand; dressierbar
Kontra:
nicht für kinder, da nachtaktiv
Empfehlung:
Ja
Das Singleleben kann manchmal schon sehr trostlos sein. Noch dazu, wenn man in der Gastronomie arbeitet und erst nachts nach Haus kommt. Keiner da, der auf einen wartet! Keiner da, der sich auf einen freut!
Das änderte ich damals nach bestandener Führerscheinprüfung. Ich machte mir einen kleinen süßen Hamster zum Geschenk…
* * * * * * * * * *
Die Anschaffung
---------------------
Eine Allergie gegen Tierhaare sollte von Vornherein ausgeschlossen werden, denn dann hat man ja keine Freude an seinem Haustier.
Hamster kann man in jeder Zoohandlung käuflich erwerben. Sie kosten ca. 10 Euro.
Vor Anschaffung eines jeden Tieres, sollte man sich unbedingt mit seinen Bedürfnissen beschäftigen, denn eines ist klar: Tiere machen nicht nur Freude, sondern auch Arbeit!
Und gerade bei Hamstern ist zu bedenken, daß es sich hier um nachtaktive Tierchen handelt und somit von vornherein nichts für Kinder ist.
So habe ich mal einige Punkte zur Behausung, Fütterung, Pflege und Gesundheit zusammengetragen, die es zu bedenken gilt, wenn man sich einen Hamster anschaffen möchte…
* * * * * * * * * *
Der Stall
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Für Hamster gibt es in Zoohandlungen Käfige verschiedener Größen. Da mich der Hamster damals nur 8 DM kostete, wollte ich wenigstens ein schönes zu Hause für ihn haben und erstand für 60 DM ein dreistöckiges Hamsterdomizil. Die einzelnen Etagen konnte mein Herkules über kleine Leitern erreichen. Manchmal nahm er jedoch auch andere Wege…
Platz braucht ein Hamster nicht viel. Die Bodenfläche meines Käfigs betrug nur 30 cm x 50 cm und war 60 cm hoch. Der Käfig kann überall in der Wohnung stehen, wo keine Zugluft hinkommt.
Streu, welches man für den Boden des Hamsterkäfigs braucht, ist in den Zoohandlungen relativ teuer. Da war ich froh, daß meine Eltern noch auf dem Lande wohnten, denn so konnten sie mir vom Tischler Streu kostenlos besorgen.
Ein Hamster ist sehr aktiv, neugierig und braucht geeignetes Spielzeug, das seinem Bewegungsdrang gerecht wird. So ist ein Laufrad unbedingt von Nöten. Da gibt es verschiedene Ausführungen aus Plastik und Metall. Ich hatte immer eins aus Plastik, welches vorn offen war, denn bei dem Rad aus Metall, hatte sich mein Süßer an einer ungünstig angebrachten Strebe eingeklemmt. Er hat zwar so etliche Plastikräder zernagt, aber das war mir lieber, als wenn ich ihn hätte verarzten müssen.
Wichtig ist auch ein Häuschen mit Türchen und Fenster. Das braucht der Hamster, um seine Vorräte zu deponieren. Außerdem schläft er darin und hierher kann er sich zurückziehen, wenn er mal ungestört sein möchte.
Und natürlich braucht man zwei Futternäpfchen, eines für Wasser und eines für Körnerfutter.
Das alles gehört zur Grundausstattung. Doch dann bietet jede Zoohandlung unendlich viel an, was den Hamster auch noch so begeistert…
Ich hab einen kurzen dicken Obstbaumast zum Krabbeln und Knabbern mit reingelegt. Viel Freude hatte mein Hamster auch mit Papiertaschentüchern (parfümfrei), die er in Windeseile zerfetzte, um sich damit ein weiches Schlafgemach zu zaubern. Auch die Papprolle vom Toilettenpapier war ein schönes Spielzeug für ihn, konnte er sich doch darin verstecken, hindurchkrabbeln und sie natürlich zerknabbern.
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Das Futter
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Genau wie wir Menschen, brauchen Hamster eine ausgewogene Nahrungsvielfalt, damit sie gesund bleiben.
Auf jeden Fall sollte eine Körner-Getreide-Mischung speziell für Hamster gefüttert werden. Da gibt es die verschiedensten Produkte in Zoohandlungen oder Kaufhallen. Zusätzlich gab es auch Knabberstangen mit verschiedenen Körnermischungen, ab und zu auch Joghurtdrops für Hamster. Da gibt es ja allerlei Leckerlis zu kaufen.
Auch der Haushalt bietet einiges, was als Futter für Hamster genommen werden kann > Kartoffelschalen, Endabschnitte von Karotten oder grünen Gurken, Salatstrunken, ein Stückchen Kohlrabi, Apfel oder Birne und trockene Brotkanten. Als besonderes Leckerli gab es bei mir auch mal einen Zwieback, eine Knäckebrotscheibe oder einen Butterkeks. Aber alles in Maßen, geringe Mengen genügen vollkommen.
* * * * * * * * * *
Die Pflege
--------------
Hamster müssen der Gesundheit zu Liebe auch gepflegt werden.
So kann man sich eine kleine Bürste besorgen, um das Fell in regelmäßigen Abständen zu bürsten. Alte Haare werden somit entfernt und Verschmutzungen des Fells beseitigt.
Nicht zu vergessen ist die Pflege der Zähne. Diese wachsen endlos und müssen abgewetzt werden. Dazu ist es lediglich erforderlich, das richtige Futter zu geben. Hartes Brot ist dafür das Beste. Aber auch Obstbaumzweige sind gut zum Knabbern geeignet. Sollte hier mal ein Fehler unterlaufen, so muß man unbedingt zum Tierarzt gehen, der die Zähne abkneift.
Damit es dem Hamster nicht an Mineralstoffen fehlt, kann man ihm auch einen Leckstein in den Käfig hängen. Diesen gibt es auch in jeder Zoohandlung.
Damit sich das kleine Kuschelmonster nun auch wohl fühlt, sollte man natürlich den Käfig sauber halten. Ich entleerte die Abortecke 2-3 mal in der Woche mit einem großen Löffel (den bitte dann nur für den Hamster verwenden). Den gesamten Käfig reinigte ich in etwa alle 6 Wochen. Dann gab es komplett neues Streu.
Grundsätzlich sind Hamster allerdings sehr pflegeleicht und sehr reinlich. Sie verbringen eine Menge Zeit damit, sich selbst zu putzen. Deshalb ist die Geruchsbelästigung durch einen Hamster sehr gering.
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Die Gesundheit
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Als erstes – es sei nochmals erwähnt – muß der Hamster gepflegt werden und der Stall regelmäßig gereinigt. Das ist die Grundlage zur Gewährleistung der Gesundheit.
Der Stall sollte keiner Zugluft ausgesetzt sein, damit sich die Augen entzünden.
Die richtige Fütterung ist ebenfalls Grundvoraussetzung für ein langes gesundes Hamsterleben.
Sollte es Anzeichen einer Krankheit geben: trübe, verschleierte oder verklebte Augen, triefende Nase, struppiges Fell, welches eventuell stellenweise ausgeht, Bewegungsunlust des Tieres usw – dann sollte ein Tierarzt um Rat gefragt werden.
Hamster sind nur sehr klein und relativ anfällig. Meist ist falsche Ernährung und fehlende Sauberkeit der Hauptgrund zu Erkrankungen.
Gesundheit hat auch bei Tieren etwas mit der Seele zu tun. Deshalb sollte man sich auch dem Tier widmen, ihm Streicheleinheiten zukommen lassen. Das ist besonders beim Hamster wichtig, da sie anfangs doch sehr ängstlich sind. Gerade in der Anfangszeit sollte man sich deshalb täglich mit ihnen beschäftigen, um sie allmählig zu zähmen. Das muß sehr behutsam erfolgen, denn die kleinen Dinger sind Angstbeißer und ihre Zähnchen pieken wie kleine Nadeln.
* * * * * * * * * *
Besonderheiten
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Hamster sind lernfähig. Beschäftigt man sich viel mit ihnen, kann man ihnen allerhand kleine Kunststücke beibringen. Doch sie lernen auch andere Dinge. So konnten drei meiner Hamster selbst das Türchen vom Käfig öffnen, indem sie daran hochkrabbelten und den Verschluß mit dem Maul aufmachten. Schwupps! – waren sie entfleucht. So mußte ich mir ein kleines Schloß kaufen und die Tür damit absichern. Sie einzufangen ist dann nicht einfach gewesen, da sie sehr flink sind und in jede Ritze passen.
Man sollte deshalb Hamster auch lieber nicht frei in der Wohnung rumflitzen lassen. Sie könnten sonst wohlmöglich auch noch zertreten werden.
Da Hamster nachtaktiv sind und ihre Lieblingsbeschäftigung das Laufen im Laufrad ist, sollten sie nicht in einem Zimmer stehen, wo geschlafen wird. Das ist leicht nervig.
Tagsüber kann man über den Käfig ein Tuch hängen, damit der Hamster nicht durch starken Lichteinfall beim Schlafen gestört wird.
Eigentlich halten Hamster in freier Natur Winterschlaf. Das tun die Hamster als Haustier nicht, denn es gibt ja keine gravierende Temperaturunterschiede.
Wichtig ist auch, daß Hamster eine Lebenserwartung von nur 2 bis 3 Jahren haben. Bei mir war die Trauer jedes Mal sehr groß – bis zur Anschaffung des nächsten Hamsters. Insgesamt hatte ich 4 Hamsterchen.
* * * * * * * * * *
Fazit
-------
Hamster sind süße, kleine, possierliche Tierchen. Wenn sie einen mit ihren kleinen Knopfaugen angucken, hat man seine Freude daran.
Man kann Erfolgserlebnisse verzeichnen, wenn man den Kleinen etwas Spaßiges beibringt. Das erste Erfolgserlebnis wird allerdings die Zähmung sein.
Für mich waren Hamster ideal. Ich bin nachts nach Hause gekommen und wurde von einem süßen Kerlchen begrüßt, welches sich freute, daß ich noch mit ihm spielte. Ich freute mich natürlich auch.
Tagsüber sollte man die kleinen Wichte nicht beim Schlafen stören. Sie mögen das nicht und beißen dann oftmals. (Legt sich der Hamster auf den Rücken, dann ist das eine Abwehrstellung. Nicht anfassen, sonst ist ein Biß garantiert).
Die Anschaffung des Hamsters inklusive des Stalls und seiner Ausstattung ist relativ teuer, die Unterhaltung des Tieres jedoch nicht.
In der Anfangsphase braucht man viel Zeit für das Tierchen. Das gibt sich dann. Jedoch sollte man den Hamster nie länger als 3 oder 4 Tage allein lassen. Futter horten sie sich ja, doch im Sommer brauchen sie unbedingt Wasser.
Ich empfehle einen Hamster jedem Nachtschwärmer als Haustier. Für Kinder sind sie nicht geeignet.
Auch noch ein Literatur Tip: der Tierratgeber „Hamster“ vom GU Verlag.
Somit Grüße ich alle Tierfreunde!
Das änderte ich damals nach bestandener Führerscheinprüfung. Ich machte mir einen kleinen süßen Hamster zum Geschenk…
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Die Anschaffung
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Eine Allergie gegen Tierhaare sollte von Vornherein ausgeschlossen werden, denn dann hat man ja keine Freude an seinem Haustier.
Hamster kann man in jeder Zoohandlung käuflich erwerben. Sie kosten ca. 10 Euro.
Vor Anschaffung eines jeden Tieres, sollte man sich unbedingt mit seinen Bedürfnissen beschäftigen, denn eines ist klar: Tiere machen nicht nur Freude, sondern auch Arbeit!
Und gerade bei Hamstern ist zu bedenken, daß es sich hier um nachtaktive Tierchen handelt und somit von vornherein nichts für Kinder ist.
So habe ich mal einige Punkte zur Behausung, Fütterung, Pflege und Gesundheit zusammengetragen, die es zu bedenken gilt, wenn man sich einen Hamster anschaffen möchte…
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Der Stall
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Für Hamster gibt es in Zoohandlungen Käfige verschiedener Größen. Da mich der Hamster damals nur 8 DM kostete, wollte ich wenigstens ein schönes zu Hause für ihn haben und erstand für 60 DM ein dreistöckiges Hamsterdomizil. Die einzelnen Etagen konnte mein Herkules über kleine Leitern erreichen. Manchmal nahm er jedoch auch andere Wege…
Platz braucht ein Hamster nicht viel. Die Bodenfläche meines Käfigs betrug nur 30 cm x 50 cm und war 60 cm hoch. Der Käfig kann überall in der Wohnung stehen, wo keine Zugluft hinkommt.
Streu, welches man für den Boden des Hamsterkäfigs braucht, ist in den Zoohandlungen relativ teuer. Da war ich froh, daß meine Eltern noch auf dem Lande wohnten, denn so konnten sie mir vom Tischler Streu kostenlos besorgen.
Ein Hamster ist sehr aktiv, neugierig und braucht geeignetes Spielzeug, das seinem Bewegungsdrang gerecht wird. So ist ein Laufrad unbedingt von Nöten. Da gibt es verschiedene Ausführungen aus Plastik und Metall. Ich hatte immer eins aus Plastik, welches vorn offen war, denn bei dem Rad aus Metall, hatte sich mein Süßer an einer ungünstig angebrachten Strebe eingeklemmt. Er hat zwar so etliche Plastikräder zernagt, aber das war mir lieber, als wenn ich ihn hätte verarzten müssen.
Wichtig ist auch ein Häuschen mit Türchen und Fenster. Das braucht der Hamster, um seine Vorräte zu deponieren. Außerdem schläft er darin und hierher kann er sich zurückziehen, wenn er mal ungestört sein möchte.
Und natürlich braucht man zwei Futternäpfchen, eines für Wasser und eines für Körnerfutter.
Das alles gehört zur Grundausstattung. Doch dann bietet jede Zoohandlung unendlich viel an, was den Hamster auch noch so begeistert…
Ich hab einen kurzen dicken Obstbaumast zum Krabbeln und Knabbern mit reingelegt. Viel Freude hatte mein Hamster auch mit Papiertaschentüchern (parfümfrei), die er in Windeseile zerfetzte, um sich damit ein weiches Schlafgemach zu zaubern. Auch die Papprolle vom Toilettenpapier war ein schönes Spielzeug für ihn, konnte er sich doch darin verstecken, hindurchkrabbeln und sie natürlich zerknabbern.
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Das Futter
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Genau wie wir Menschen, brauchen Hamster eine ausgewogene Nahrungsvielfalt, damit sie gesund bleiben.
Auf jeden Fall sollte eine Körner-Getreide-Mischung speziell für Hamster gefüttert werden. Da gibt es die verschiedensten Produkte in Zoohandlungen oder Kaufhallen. Zusätzlich gab es auch Knabberstangen mit verschiedenen Körnermischungen, ab und zu auch Joghurtdrops für Hamster. Da gibt es ja allerlei Leckerlis zu kaufen.
Auch der Haushalt bietet einiges, was als Futter für Hamster genommen werden kann > Kartoffelschalen, Endabschnitte von Karotten oder grünen Gurken, Salatstrunken, ein Stückchen Kohlrabi, Apfel oder Birne und trockene Brotkanten. Als besonderes Leckerli gab es bei mir auch mal einen Zwieback, eine Knäckebrotscheibe oder einen Butterkeks. Aber alles in Maßen, geringe Mengen genügen vollkommen.
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Die Pflege
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Hamster müssen der Gesundheit zu Liebe auch gepflegt werden.
So kann man sich eine kleine Bürste besorgen, um das Fell in regelmäßigen Abständen zu bürsten. Alte Haare werden somit entfernt und Verschmutzungen des Fells beseitigt.
Nicht zu vergessen ist die Pflege der Zähne. Diese wachsen endlos und müssen abgewetzt werden. Dazu ist es lediglich erforderlich, das richtige Futter zu geben. Hartes Brot ist dafür das Beste. Aber auch Obstbaumzweige sind gut zum Knabbern geeignet. Sollte hier mal ein Fehler unterlaufen, so muß man unbedingt zum Tierarzt gehen, der die Zähne abkneift.
Damit es dem Hamster nicht an Mineralstoffen fehlt, kann man ihm auch einen Leckstein in den Käfig hängen. Diesen gibt es auch in jeder Zoohandlung.
Damit sich das kleine Kuschelmonster nun auch wohl fühlt, sollte man natürlich den Käfig sauber halten. Ich entleerte die Abortecke 2-3 mal in der Woche mit einem großen Löffel (den bitte dann nur für den Hamster verwenden). Den gesamten Käfig reinigte ich in etwa alle 6 Wochen. Dann gab es komplett neues Streu.
Grundsätzlich sind Hamster allerdings sehr pflegeleicht und sehr reinlich. Sie verbringen eine Menge Zeit damit, sich selbst zu putzen. Deshalb ist die Geruchsbelästigung durch einen Hamster sehr gering.
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Die Gesundheit
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Als erstes – es sei nochmals erwähnt – muß der Hamster gepflegt werden und der Stall regelmäßig gereinigt. Das ist die Grundlage zur Gewährleistung der Gesundheit.
Der Stall sollte keiner Zugluft ausgesetzt sein, damit sich die Augen entzünden.
Die richtige Fütterung ist ebenfalls Grundvoraussetzung für ein langes gesundes Hamsterleben.
Sollte es Anzeichen einer Krankheit geben: trübe, verschleierte oder verklebte Augen, triefende Nase, struppiges Fell, welches eventuell stellenweise ausgeht, Bewegungsunlust des Tieres usw – dann sollte ein Tierarzt um Rat gefragt werden.
Hamster sind nur sehr klein und relativ anfällig. Meist ist falsche Ernährung und fehlende Sauberkeit der Hauptgrund zu Erkrankungen.
Gesundheit hat auch bei Tieren etwas mit der Seele zu tun. Deshalb sollte man sich auch dem Tier widmen, ihm Streicheleinheiten zukommen lassen. Das ist besonders beim Hamster wichtig, da sie anfangs doch sehr ängstlich sind. Gerade in der Anfangszeit sollte man sich deshalb täglich mit ihnen beschäftigen, um sie allmählig zu zähmen. Das muß sehr behutsam erfolgen, denn die kleinen Dinger sind Angstbeißer und ihre Zähnchen pieken wie kleine Nadeln.
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Besonderheiten
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Hamster sind lernfähig. Beschäftigt man sich viel mit ihnen, kann man ihnen allerhand kleine Kunststücke beibringen. Doch sie lernen auch andere Dinge. So konnten drei meiner Hamster selbst das Türchen vom Käfig öffnen, indem sie daran hochkrabbelten und den Verschluß mit dem Maul aufmachten. Schwupps! – waren sie entfleucht. So mußte ich mir ein kleines Schloß kaufen und die Tür damit absichern. Sie einzufangen ist dann nicht einfach gewesen, da sie sehr flink sind und in jede Ritze passen.
Man sollte deshalb Hamster auch lieber nicht frei in der Wohnung rumflitzen lassen. Sie könnten sonst wohlmöglich auch noch zertreten werden.
Da Hamster nachtaktiv sind und ihre Lieblingsbeschäftigung das Laufen im Laufrad ist, sollten sie nicht in einem Zimmer stehen, wo geschlafen wird. Das ist leicht nervig.
Tagsüber kann man über den Käfig ein Tuch hängen, damit der Hamster nicht durch starken Lichteinfall beim Schlafen gestört wird.
Eigentlich halten Hamster in freier Natur Winterschlaf. Das tun die Hamster als Haustier nicht, denn es gibt ja keine gravierende Temperaturunterschiede.
Wichtig ist auch, daß Hamster eine Lebenserwartung von nur 2 bis 3 Jahren haben. Bei mir war die Trauer jedes Mal sehr groß – bis zur Anschaffung des nächsten Hamsters. Insgesamt hatte ich 4 Hamsterchen.
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Fazit
-------
Hamster sind süße, kleine, possierliche Tierchen. Wenn sie einen mit ihren kleinen Knopfaugen angucken, hat man seine Freude daran.
Man kann Erfolgserlebnisse verzeichnen, wenn man den Kleinen etwas Spaßiges beibringt. Das erste Erfolgserlebnis wird allerdings die Zähmung sein.
Für mich waren Hamster ideal. Ich bin nachts nach Hause gekommen und wurde von einem süßen Kerlchen begrüßt, welches sich freute, daß ich noch mit ihm spielte. Ich freute mich natürlich auch.
Tagsüber sollte man die kleinen Wichte nicht beim Schlafen stören. Sie mögen das nicht und beißen dann oftmals. (Legt sich der Hamster auf den Rücken, dann ist das eine Abwehrstellung. Nicht anfassen, sonst ist ein Biß garantiert).
Die Anschaffung des Hamsters inklusive des Stalls und seiner Ausstattung ist relativ teuer, die Unterhaltung des Tieres jedoch nicht.
In der Anfangsphase braucht man viel Zeit für das Tierchen. Das gibt sich dann. Jedoch sollte man den Hamster nie länger als 3 oder 4 Tage allein lassen. Futter horten sie sich ja, doch im Sommer brauchen sie unbedingt Wasser.
Ich empfehle einen Hamster jedem Nachtschwärmer als Haustier. Für Kinder sind sie nicht geeignet.
Auch noch ein Literatur Tip: der Tierratgeber „Hamster“ vom GU Verlag.
Somit Grüße ich alle Tierfreunde!
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