Hamster Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
- Spielbereitschaft:
Erfahrungsbericht von Skurie
Ein kuscheliges Wollkneuel
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ob und welches Haustier sich jemand zulegt ist jedem selbst überlassen. Manche Personen haben Hamster sehr gern und deshalb möchte ich nicht nur über Katzen, Hunde oder Pferde schreiben, sondern auch mal über diese zarten, kleinen Lebewesen. Hamster können auch von Leuten gehalten werden, die nicht so viel Platz haben, den man für Hunde oder Pferde braucht. Informationen habe ich mir hierzu durch meine ehrenamtliche Arbeit im Tierheim, durch Bekannte und durch Bücher geholt. Ich hoffe, dass ich Euch so ein paar Tipps geben kann.
01. Informationen vor der Anschaffung
02. Andere Heimtiere
03. Nur ein Tier oder mehrere Tiere
04. Aneinandergewöhnung von fremden Tieren
05. Der Kauf
06. Tipps für den Kauf
07. Der Käfig und das Zubehör
08. Die Eingewöhnungsphase
09. Zum Freilauf
10. Das Futter
11. Zähnewetzen
12. Verhaltensarten
13. Tierärzte
*******************************
01. Informationen vor der Anschaffung
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Bei den Hamstern ist es leider nicht so leicht eine Aussage über alle Rassen der Gattung Hamster zu machen. Es gibt hier drei verschiedene Arten der Hamstergroßfamilie:
- die Großhamster: sie werden nicht als Haustiere gehalten,
- die sogenannten Mittelhamster, wo der bekannte Goldhamster zu zählt und
- die Zwerghamster wie die Dsungaren zum Beispiel.
Jede Art hat einen unterschiedlichen Lebensraum, ein anderes Verhalten und eine andere Lebenserwartung.
Hamster sind in der Nacht und in der Dämmerung aktiv. Deshalb sollten sie tagsüber ziemlich vom Lärm abgeschirmt und auch in Ruhe gelassen werden.
Der gewöhnliche Goldhamster ist ein Einzelgänger, wo im Gegensatz der Zwerghamster schon eher mit zwei oder mehr Tieren gehalten werden kann. Es sollte auch beachtet werden, dass der Hamster klein und zerbrechlich und deswegen kein Streicheltier ist. Die Mittelhamster werden schnell zahm, trotzdem haben alle einen ziemlich eigenwilligen Dickschädel.
Deshalb finde ich, Eure Marinowa, dass Hamster nicht für kleinere Kinder geeignet sind. Bei älteren Kindern sollte jeder nach Einstellung des Kindes überlegen, ob ein Hamster die Familie bereichern soll.
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02. Andere Heimtiere
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Hamster sollten eine Behausung (ihren Käfig) ganz für sich alleine haben und nicht mit anderen Tierarten zusammen gehalten werden, da es sonst eventuell zu schweren Kämpfen kommen kann. Also seht Ihr hier wie schwierig eine Zusammenhaltung mit anderen Tieren werden kann.
Bei Hamstern in Verbindung mit Hunden und / oder Katzen ist abzuraten, da es sich bei Hunden / Katzen doch schon mal um wilde Gesellen handelt. Zusätzlich kann ein Hamster bei einer Katze den Jagdinstinkt wecken.
Vögel, ob groß oder klein, lösen bei dem Hamster Angst aus, da Vögel in der freien Natur zu den Jägern von Hamstern zählen.
Gefährlich für Hamster sind auch Aquarien. Hamster sind geschickte Kletterer, die zwar im Notfall schwimmen können, aber nicht lange (die Kräfte sind schnell aufgebraucht). Auch ist die Gefahr eines Schocks durch Kreislaufproblemen oder einer Erkältung sehr groß.
Deshalb liebe User, bitte das Aquarium immer gut gesichert und komplett abgedeckt haben (falls Ihr ein Aquarium habt).
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03. Nur ein Tier oder mehrere Tiere?
******************************
In der Heimtierhaltung setzt es sich beim Menschen immer mehr durch Tiere zu zweit oder in Gruppen zu halten, weil es nicht nur artgerechter ist, sondern auch, weil es für den Menschen interessant ist das Sozialverhalten unter Tieren zu beobachten. Der Hamster ist hier eine Ausnahme.
Der Goldhamster akzeptiert einen Partner nur zur Fortpflanzung. Weibchen ziehen den Nachwuchs ganz alleine groß und verteidigen diesen auch gegen Feinde und gegen andere Hamster.
Eigentlich schade, dass sie sich sonst bis auf das Blut bekämpfen würden, oder!?!?
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04. Aneinandergewöhnung von fremden Tieren
**************************************
Hamster orientieren sich hauptsächlich am Geruch, da der Gehörsinn und der Sehsinn nicht besonders ausgeprägt sind. Also wenn man einem Zwerghamster einen neuen Gesellen bieten möchte, weil ein Tier zum Beispiel gestorben ist, sollte man den Tieren vorher schon die Möglichkeit geben sich an den Geruch des neuen Hamsters zu gewöhnen.
Dies ist eventuell möglich, indem man einen zweiten Käfig mit dem anderen Tier neben den Käfig des ersten Tieres stellt.
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05. Der Kauf
***********
Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich einen Hamster zuzulegen.
Eine Möglichkeit wäre sich einen Hamster aus dem Tierheim zu holen. Hier kann man aber nicht davon sprechen einen Hamster zu kaufen. Es handelt sich eher darum, das man ein Tier gegen eine Schutzgebühr bekommt. Schließlich haben wir im Tierheim auch Kosten und müssen uns ja finanzieren. Dies geht nicht allein durch Spenden.
Eine andere Möglichkeit wäre einen Hamster bei einem Züchter zu kaufen. Ein Vorteil ist hier, dass man sich meistens ansehen kann, wie „Ihr“ Tier bis jetzt gelebt hat und was es vielleicht gewöhnt ist.
Ob ein Züchter gut (oder gar ein schwarzes Schaf) ist, lässt sich mit ein wenig Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen leicht feststellen. Ein guter Züchter würde niemals ein Tier abgeben, wenn es nicht in gute Hände kommt. Meist gibt es dann noch Fragebögen zum Ausfüllen. Nach dem Kauf steht Euch ein guter Züchter auch noch bei weiteren Fragen mit Rat und Tat zur Seite.
Aber so ist es auch bei uns im Tierheim. Ich finde auch, dass es auch nicht anders sein sollte.
Im Zoohandel, über Kleinanzeigen in Zeitungen oder Seiten im World Wide Web können Hamster auch gekauft werden.
Tierheime und Züchter können definitiv auch einige nützliche Tipps geben. Beim Züchter ist es auch so, das man dort auch ungewöhnliche Farbschlage oder Fellvarianten bekommen kann. Dies ist im Tierheim nicht immer so. Beim Züchter und im Tierheim sind die Tiere auch medizinisch gut versorgt.
Bedenkt bitte auch, egal wo Ihr hingeht, um Euch einen (oder auch mehrere) Hamster anzusehen, dass die Tiere nachtaktiv sind. Also, wenn das Tier sanft geweckt werden soll, kann er geweckt etwas mürrischer und aggressiver erscheinen, als er eigentlich ist.
Der Preis für ein solches kleines Wollkneuel variiert ganz nach Art und dem Aussehen / der Fellfarbe des Tieres. Ich will mich hier nicht festlegen, wer von allen Anbietern der Günstigste ist. Am besten ist es die Preise zu vergleichen.
*******************
06. Tipps für den Kauf
*******************
Wenn ein Hamster etwa 5 Wochen alt ist, kann man Ihn von dem Muttertier trennen. Es stimmt nicht, dass jüngere Hamster schneller zahm werden als ältere Tiere!!! Es kommt auf das Verhältnis zwischen Tier und Pfleger an.
Werden Tiere in Gruppen gehalten, sollte man das lebhafteste Tier nehmen, das den anderen Tieren nicht aggressiv gegenüber erscheint. Das Fell sollte dicht, seidig, glänzend und kräftig sein. Wenn eventuell kahle Stellen oder kleine Wunden da sind, könnte das Tier krank sein. Die Augen sollten ohne Ausfluss und die Nase sollt trocken sein. Ein gesunder Hamster ist sehr neugierig und kommt an das Gitter getippelt, um zu sehen, was da los ist.
Solltet Ihr zwei oder mehr Hamster haben wollen, nehmt am besten Geschwistertiere aus einem Wurf, da sich diese Tier schon kennen und so dann meistens nichts passieren kann.
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07. Der Käfig und das Zubehör
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Ein Käfig kann nie groß genug sein. Die Längenmaße von 60 cm sollten nie unterschritten werden. Hier gilt, dass ein Hamster zwar relativ klein, aber dennoch ein Lauftier ist. Sie sollten sich in ihrem Käfig viel bewegen können. Ein Laufrad ist kein Ersatz für einen zu kleinen Käfig. Ideal ist ein Käfig mit mehreren Etagen, nur sollten diese nicht aus Gitterstäben sein (denkt an die kleinen Füße, wie leicht die dadurch rutschen können). Die Bodenwanne ist für diese kleinen Nager auch wichtig. Da sie alles annagen sollte diese aus Metall sein, damit der Hamster nicht „ausbrechen“ und nicht krank werden kann. Hamster scharren auch gerne. Hier sollte ihnen auch eine Möglichkeit für geboten werden.
Im Innenleben sollten mehrere Klettermöglichkeiten in unterschiedlichen Höhen angebracht sein.
Schlafhäuschen sollten aus Holz sein, da sich die Hamster daran auch mal die Zähne abwätzen können. Und wie wäre es für einen Hamster fein gleich zwei Häuschen zu haben, damit er sich in das andere flüchten kann, wenn eine gereinigt wird.
Als Käfigeinstreu sollte man das handelsübliche Kleintierstreu 2 –3 cm auf dem Käfigboden streuen. So können die Hamster auch gut buddeln. Eine Schieferplatte dient zum Ausruhen und auch zum abkühlen an wärmeren Tagen.
Zum Trinken eignet sich am besten eine aufhängbare Trinkflasche, die sich ganz leicht mit Draht am Käfig befestigen lässt.
Ein schwerer Porzellannapf eignet sich gut als Futtergefäß. Meist sind alle anderen Futternäpfe zu leicht und werden deshalb schnell umgeworfen.
Der Käfig sollte nie in der prallen Sonne, sondern an einem relativ dunklen Ort stehen, damit der Hamster seine wohlverdiente Tagesruhe genießen kann.
Die sogenannte Grundreinigung (Auswechseln von Streu) sollte einmal in der Woche gemacht werden.
Während dieser Reinigung kann der Hamster in einer Transportbox untergebracht werden.
************************
08. Die Eingewöhnungsphase
************************
Das Tier sollte nach dem Kauf so schnell wie möglich und ohne Umwege nach Hause gebracht werden. Zuhause angekommen sollte das Tier mit der Box in den Käfig gesetzt und erst mal ruhig beobachtet werden. Hat es die Umgebung erst mal erkundet, kann man es vorsichtig ansprechen. In den ersten paar Tagen sollten die Kinder davon abgehalten werden den Hamster gleich aus dem Käfig zu nehmen und all seinen Freunden zu zeigen. Das Tier muss sich erst an seine neuen Leute gewöhnen.
noch ja sagen. In den ersten Tagen sollte das Tier sowieso ganz in Ruhe gelassen werden, es sei denn das sich der Hamster bemerkbar macht.
**************
09. Zum Freilauf
**************
Hamster laufen gerne. Vorsicht ist trotzdem geboten, da sie hinter Schränken oder auch Heizungen verschwinden können. Meist kommen sie dann nicht mehr freiwillig ans Tageslicht. Den Hamster bekommt man am besten wieder in den Käfig, wenn man ihm durch eine Einstiegshilfe die Möglichkeit bietet. Wenn er Hunger hat, findet er auch den Weg in den Käfig. Wenn der Hamster merkt, dass die Tür nicht immer gleich zu geht, wenn er im Käfig verschwindet, dann gewöhnt er sich schnell daran freiwillig wieder hinein zu gehen.
Beim Freilauf gibt es viele Gefahren für den Hamster, die auch bedacht werden sollten:
- ist der Toilettendeckel runter geklappt?
- An welche Pflanzen kommt er eventuell dran, die vielleicht giftig sein könnten?
- Sind alle Schränke verschlossen?
- Wo sind Elektrokabel und wie kann ich diese verdecken oder abdecken?
- Kann der Hamster auch nicht in die Küche, wo viele scharfe Gegenstände sind?
- Sind alle Reinigungsmittel außer reichweite?
*************
10. Das Futter
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Hamster probieren erst mal alles, auch Dinge, die nicht zum Futter gehören, da alles auf seine Essbarkeit hin überprüft wird. Futter sollte man höchstens für 2 – 3 Monate im Vorrat kaufen, da es sonst schnell schlecht wird und der Vitamingehalt schnell abnimmt. Für die Fütterung sollte man eine feste Zeit haben, damit sich das Tierchen daran gewöhnt.
Für Hamster gibt es verschiedene Dinge zum Essen (neben Gemüse und Obst), welches täglich erneuert werden sollte:
Die Grundfuttermischung, das Heu, das Trinkwasser, Zusatzfutter und Leckerlis.
Von Nüssen und Sonnenblumenkernen ist wegen des hohen Fettgehaltes abzuraten.
***************
11. Zähnewetzen
***************
Da Hamster ja Nagetiere sind, wachsen ihre Zähne ständig nach. Jeder sollte dafür sorgen, das der Hamster genügend Möglichkeiten hat seine Zähne abschleifen zu können. Hierfür sind folgende Dinge gut: harte Brotstücke, Nagersteine und frische (ungiftige) Äste. Ist dies nicht der Fall, kann es zu Missbildungen der Zähne kommen. Die Zähne sollte deshalb , genau wie bei uns Menschen, regelmäßig kontrolliert werden.
Okay.
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12. Verhaltensarten
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Hamster sind schreckhaft aber nicht feige. Bei einem Hamster zeigen sich verschiedene Verhaltensarten, die leicht zu erkennen sind:
Wenn ein Hamster Angst hat, tritt er den Rückzug an und probiert sich zu verstecken. Macht er Männchen, dann signalisiert dies Neugierde und Aufmerksamkeit. Es könnte ja eine Gefahr kommen oder etwas interessantes zu entdecken sein.
Beim Wach werden streckt sich der Hamster gerne und gähnt auch dabei kräftig.
Gute Laune kann man erkennen, wenn der kleine Liebling wild umher wuselt, Klimmzüge macht oder wild durch das Streu umher rennt.
Ist allerdings der Kopf gestreckt und die Ohren gespitzt symbolisiert dies erhöhte Wachsamkeit, da der Hamster wissen möchte, ob da eventuell jemand kommt und eventuell etwas mitbringt.
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13. Tierärzte
***********
Bei einem Tierarzt sollte man sich vorher erkundigen, ob er mit der Rasse des Hamsters auskennt. Hamster sind zwar weit verbreitet, doch manche Ärzte haben mehr Ahnung von „bekannteren“ Tieren wie Hunde oder Katzen und können deshalb die Hamster nicht ideal behandeln. Man sollte nicht zögern einen Tierarzt aufzusuchen. Das Beste ist allerdings sich vorher nach einem Tierarzt in der Nähe zu erkundigen, der Ahnung von Nagetieren hat.
01. Informationen vor der Anschaffung
02. Andere Heimtiere
03. Nur ein Tier oder mehrere Tiere
04. Aneinandergewöhnung von fremden Tieren
05. Der Kauf
06. Tipps für den Kauf
07. Der Käfig und das Zubehör
08. Die Eingewöhnungsphase
09. Zum Freilauf
10. Das Futter
11. Zähnewetzen
12. Verhaltensarten
13. Tierärzte
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01. Informationen vor der Anschaffung
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Bei den Hamstern ist es leider nicht so leicht eine Aussage über alle Rassen der Gattung Hamster zu machen. Es gibt hier drei verschiedene Arten der Hamstergroßfamilie:
- die Großhamster: sie werden nicht als Haustiere gehalten,
- die sogenannten Mittelhamster, wo der bekannte Goldhamster zu zählt und
- die Zwerghamster wie die Dsungaren zum Beispiel.
Jede Art hat einen unterschiedlichen Lebensraum, ein anderes Verhalten und eine andere Lebenserwartung.
Hamster sind in der Nacht und in der Dämmerung aktiv. Deshalb sollten sie tagsüber ziemlich vom Lärm abgeschirmt und auch in Ruhe gelassen werden.
Der gewöhnliche Goldhamster ist ein Einzelgänger, wo im Gegensatz der Zwerghamster schon eher mit zwei oder mehr Tieren gehalten werden kann. Es sollte auch beachtet werden, dass der Hamster klein und zerbrechlich und deswegen kein Streicheltier ist. Die Mittelhamster werden schnell zahm, trotzdem haben alle einen ziemlich eigenwilligen Dickschädel.
Deshalb finde ich, Eure Marinowa, dass Hamster nicht für kleinere Kinder geeignet sind. Bei älteren Kindern sollte jeder nach Einstellung des Kindes überlegen, ob ein Hamster die Familie bereichern soll.
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02. Andere Heimtiere
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Hamster sollten eine Behausung (ihren Käfig) ganz für sich alleine haben und nicht mit anderen Tierarten zusammen gehalten werden, da es sonst eventuell zu schweren Kämpfen kommen kann. Also seht Ihr hier wie schwierig eine Zusammenhaltung mit anderen Tieren werden kann.
Bei Hamstern in Verbindung mit Hunden und / oder Katzen ist abzuraten, da es sich bei Hunden / Katzen doch schon mal um wilde Gesellen handelt. Zusätzlich kann ein Hamster bei einer Katze den Jagdinstinkt wecken.
Vögel, ob groß oder klein, lösen bei dem Hamster Angst aus, da Vögel in der freien Natur zu den Jägern von Hamstern zählen.
Gefährlich für Hamster sind auch Aquarien. Hamster sind geschickte Kletterer, die zwar im Notfall schwimmen können, aber nicht lange (die Kräfte sind schnell aufgebraucht). Auch ist die Gefahr eines Schocks durch Kreislaufproblemen oder einer Erkältung sehr groß.
Deshalb liebe User, bitte das Aquarium immer gut gesichert und komplett abgedeckt haben (falls Ihr ein Aquarium habt).
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03. Nur ein Tier oder mehrere Tiere?
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In der Heimtierhaltung setzt es sich beim Menschen immer mehr durch Tiere zu zweit oder in Gruppen zu halten, weil es nicht nur artgerechter ist, sondern auch, weil es für den Menschen interessant ist das Sozialverhalten unter Tieren zu beobachten. Der Hamster ist hier eine Ausnahme.
Der Goldhamster akzeptiert einen Partner nur zur Fortpflanzung. Weibchen ziehen den Nachwuchs ganz alleine groß und verteidigen diesen auch gegen Feinde und gegen andere Hamster.
Eigentlich schade, dass sie sich sonst bis auf das Blut bekämpfen würden, oder!?!?
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04. Aneinandergewöhnung von fremden Tieren
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Hamster orientieren sich hauptsächlich am Geruch, da der Gehörsinn und der Sehsinn nicht besonders ausgeprägt sind. Also wenn man einem Zwerghamster einen neuen Gesellen bieten möchte, weil ein Tier zum Beispiel gestorben ist, sollte man den Tieren vorher schon die Möglichkeit geben sich an den Geruch des neuen Hamsters zu gewöhnen.
Dies ist eventuell möglich, indem man einen zweiten Käfig mit dem anderen Tier neben den Käfig des ersten Tieres stellt.
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05. Der Kauf
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Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich einen Hamster zuzulegen.
Eine Möglichkeit wäre sich einen Hamster aus dem Tierheim zu holen. Hier kann man aber nicht davon sprechen einen Hamster zu kaufen. Es handelt sich eher darum, das man ein Tier gegen eine Schutzgebühr bekommt. Schließlich haben wir im Tierheim auch Kosten und müssen uns ja finanzieren. Dies geht nicht allein durch Spenden.
Eine andere Möglichkeit wäre einen Hamster bei einem Züchter zu kaufen. Ein Vorteil ist hier, dass man sich meistens ansehen kann, wie „Ihr“ Tier bis jetzt gelebt hat und was es vielleicht gewöhnt ist.
Ob ein Züchter gut (oder gar ein schwarzes Schaf) ist, lässt sich mit ein wenig Menschenkenntnis und Einfühlungsvermögen leicht feststellen. Ein guter Züchter würde niemals ein Tier abgeben, wenn es nicht in gute Hände kommt. Meist gibt es dann noch Fragebögen zum Ausfüllen. Nach dem Kauf steht Euch ein guter Züchter auch noch bei weiteren Fragen mit Rat und Tat zur Seite.
Aber so ist es auch bei uns im Tierheim. Ich finde auch, dass es auch nicht anders sein sollte.
Im Zoohandel, über Kleinanzeigen in Zeitungen oder Seiten im World Wide Web können Hamster auch gekauft werden.
Tierheime und Züchter können definitiv auch einige nützliche Tipps geben. Beim Züchter ist es auch so, das man dort auch ungewöhnliche Farbschlage oder Fellvarianten bekommen kann. Dies ist im Tierheim nicht immer so. Beim Züchter und im Tierheim sind die Tiere auch medizinisch gut versorgt.
Bedenkt bitte auch, egal wo Ihr hingeht, um Euch einen (oder auch mehrere) Hamster anzusehen, dass die Tiere nachtaktiv sind. Also, wenn das Tier sanft geweckt werden soll, kann er geweckt etwas mürrischer und aggressiver erscheinen, als er eigentlich ist.
Der Preis für ein solches kleines Wollkneuel variiert ganz nach Art und dem Aussehen / der Fellfarbe des Tieres. Ich will mich hier nicht festlegen, wer von allen Anbietern der Günstigste ist. Am besten ist es die Preise zu vergleichen.
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06. Tipps für den Kauf
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Wenn ein Hamster etwa 5 Wochen alt ist, kann man Ihn von dem Muttertier trennen. Es stimmt nicht, dass jüngere Hamster schneller zahm werden als ältere Tiere!!! Es kommt auf das Verhältnis zwischen Tier und Pfleger an.
Werden Tiere in Gruppen gehalten, sollte man das lebhafteste Tier nehmen, das den anderen Tieren nicht aggressiv gegenüber erscheint. Das Fell sollte dicht, seidig, glänzend und kräftig sein. Wenn eventuell kahle Stellen oder kleine Wunden da sind, könnte das Tier krank sein. Die Augen sollten ohne Ausfluss und die Nase sollt trocken sein. Ein gesunder Hamster ist sehr neugierig und kommt an das Gitter getippelt, um zu sehen, was da los ist.
Solltet Ihr zwei oder mehr Hamster haben wollen, nehmt am besten Geschwistertiere aus einem Wurf, da sich diese Tier schon kennen und so dann meistens nichts passieren kann.
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07. Der Käfig und das Zubehör
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Ein Käfig kann nie groß genug sein. Die Längenmaße von 60 cm sollten nie unterschritten werden. Hier gilt, dass ein Hamster zwar relativ klein, aber dennoch ein Lauftier ist. Sie sollten sich in ihrem Käfig viel bewegen können. Ein Laufrad ist kein Ersatz für einen zu kleinen Käfig. Ideal ist ein Käfig mit mehreren Etagen, nur sollten diese nicht aus Gitterstäben sein (denkt an die kleinen Füße, wie leicht die dadurch rutschen können). Die Bodenwanne ist für diese kleinen Nager auch wichtig. Da sie alles annagen sollte diese aus Metall sein, damit der Hamster nicht „ausbrechen“ und nicht krank werden kann. Hamster scharren auch gerne. Hier sollte ihnen auch eine Möglichkeit für geboten werden.
Im Innenleben sollten mehrere Klettermöglichkeiten in unterschiedlichen Höhen angebracht sein.
Schlafhäuschen sollten aus Holz sein, da sich die Hamster daran auch mal die Zähne abwätzen können. Und wie wäre es für einen Hamster fein gleich zwei Häuschen zu haben, damit er sich in das andere flüchten kann, wenn eine gereinigt wird.
Als Käfigeinstreu sollte man das handelsübliche Kleintierstreu 2 –3 cm auf dem Käfigboden streuen. So können die Hamster auch gut buddeln. Eine Schieferplatte dient zum Ausruhen und auch zum abkühlen an wärmeren Tagen.
Zum Trinken eignet sich am besten eine aufhängbare Trinkflasche, die sich ganz leicht mit Draht am Käfig befestigen lässt.
Ein schwerer Porzellannapf eignet sich gut als Futtergefäß. Meist sind alle anderen Futternäpfe zu leicht und werden deshalb schnell umgeworfen.
Der Käfig sollte nie in der prallen Sonne, sondern an einem relativ dunklen Ort stehen, damit der Hamster seine wohlverdiente Tagesruhe genießen kann.
Die sogenannte Grundreinigung (Auswechseln von Streu) sollte einmal in der Woche gemacht werden.
Während dieser Reinigung kann der Hamster in einer Transportbox untergebracht werden.
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08. Die Eingewöhnungsphase
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Das Tier sollte nach dem Kauf so schnell wie möglich und ohne Umwege nach Hause gebracht werden. Zuhause angekommen sollte das Tier mit der Box in den Käfig gesetzt und erst mal ruhig beobachtet werden. Hat es die Umgebung erst mal erkundet, kann man es vorsichtig ansprechen. In den ersten paar Tagen sollten die Kinder davon abgehalten werden den Hamster gleich aus dem Käfig zu nehmen und all seinen Freunden zu zeigen. Das Tier muss sich erst an seine neuen Leute gewöhnen.
noch ja sagen. In den ersten Tagen sollte das Tier sowieso ganz in Ruhe gelassen werden, es sei denn das sich der Hamster bemerkbar macht.
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09. Zum Freilauf
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Hamster laufen gerne. Vorsicht ist trotzdem geboten, da sie hinter Schränken oder auch Heizungen verschwinden können. Meist kommen sie dann nicht mehr freiwillig ans Tageslicht. Den Hamster bekommt man am besten wieder in den Käfig, wenn man ihm durch eine Einstiegshilfe die Möglichkeit bietet. Wenn er Hunger hat, findet er auch den Weg in den Käfig. Wenn der Hamster merkt, dass die Tür nicht immer gleich zu geht, wenn er im Käfig verschwindet, dann gewöhnt er sich schnell daran freiwillig wieder hinein zu gehen.
Beim Freilauf gibt es viele Gefahren für den Hamster, die auch bedacht werden sollten:
- ist der Toilettendeckel runter geklappt?
- An welche Pflanzen kommt er eventuell dran, die vielleicht giftig sein könnten?
- Sind alle Schränke verschlossen?
- Wo sind Elektrokabel und wie kann ich diese verdecken oder abdecken?
- Kann der Hamster auch nicht in die Küche, wo viele scharfe Gegenstände sind?
- Sind alle Reinigungsmittel außer reichweite?
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10. Das Futter
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Hamster probieren erst mal alles, auch Dinge, die nicht zum Futter gehören, da alles auf seine Essbarkeit hin überprüft wird. Futter sollte man höchstens für 2 – 3 Monate im Vorrat kaufen, da es sonst schnell schlecht wird und der Vitamingehalt schnell abnimmt. Für die Fütterung sollte man eine feste Zeit haben, damit sich das Tierchen daran gewöhnt.
Für Hamster gibt es verschiedene Dinge zum Essen (neben Gemüse und Obst), welches täglich erneuert werden sollte:
Die Grundfuttermischung, das Heu, das Trinkwasser, Zusatzfutter und Leckerlis.
Von Nüssen und Sonnenblumenkernen ist wegen des hohen Fettgehaltes abzuraten.
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11. Zähnewetzen
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Da Hamster ja Nagetiere sind, wachsen ihre Zähne ständig nach. Jeder sollte dafür sorgen, das der Hamster genügend Möglichkeiten hat seine Zähne abschleifen zu können. Hierfür sind folgende Dinge gut: harte Brotstücke, Nagersteine und frische (ungiftige) Äste. Ist dies nicht der Fall, kann es zu Missbildungen der Zähne kommen. Die Zähne sollte deshalb , genau wie bei uns Menschen, regelmäßig kontrolliert werden.
Okay.
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12. Verhaltensarten
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Hamster sind schreckhaft aber nicht feige. Bei einem Hamster zeigen sich verschiedene Verhaltensarten, die leicht zu erkennen sind:
Wenn ein Hamster Angst hat, tritt er den Rückzug an und probiert sich zu verstecken. Macht er Männchen, dann signalisiert dies Neugierde und Aufmerksamkeit. Es könnte ja eine Gefahr kommen oder etwas interessantes zu entdecken sein.
Beim Wach werden streckt sich der Hamster gerne und gähnt auch dabei kräftig.
Gute Laune kann man erkennen, wenn der kleine Liebling wild umher wuselt, Klimmzüge macht oder wild durch das Streu umher rennt.
Ist allerdings der Kopf gestreckt und die Ohren gespitzt symbolisiert dies erhöhte Wachsamkeit, da der Hamster wissen möchte, ob da eventuell jemand kommt und eventuell etwas mitbringt.
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13. Tierärzte
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Bei einem Tierarzt sollte man sich vorher erkundigen, ob er mit der Rasse des Hamsters auskennt. Hamster sind zwar weit verbreitet, doch manche Ärzte haben mehr Ahnung von „bekannteren“ Tieren wie Hunde oder Katzen und können deshalb die Hamster nicht ideal behandeln. Man sollte nicht zögern einen Tierarzt aufzusuchen. Das Beste ist allerdings sich vorher nach einem Tierarzt in der Nähe zu erkundigen, der Ahnung von Nagetieren hat.
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