Hamster Testbericht




ab 34,95 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
- Spielbereitschaft:
Erfahrungsbericht von stubsi_
Teddyhamster - Einfach süß
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich euch einen meiner Mitbewohner vorstellen.
Was ist ein Teddyhamster?
*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*
Stellt euch einfach ein handtellergroßes, rundliches flauschiges Knäul vor. Dazu kommen jetzt noch vier Stummelbeinchen, ein Näschen und zwei Knopfaugen. Gebt jetzt dem Ganzen noch ein paar abgeknickte Ohren und ein Stummelschwänzchen und - tadaaa - ihr habt einen Teddyhamster. Oder ihr macht es euch einfach und stellt euch einen normalen Goldhamster mit langem Fell vor.
Teddyhamster sind eine Zuchtvariante des bekannten Goldhamsters. So sind auch sie nachtaktiv und für kleine Kinder nicht unbedingt geeignet, da diese sehr bald ins Bett müssen und ein Hamster gewöhnlich erst gegen 20 Uhr aufwacht. Hamster sind ursprünglich Wüstentiere. Ihr Fell schützt sie tagsüber vor der Hitze, nachts vor Kälte. Auch kommen Hamster in der Natur mit wenig Wasser aus, da sie ihren Flüssigkeitsbedarf durch ihre Nahrung decken. Nach nur ca. 16 Tagen Tragezeit werden Hamster geboren. Sie wiegen dann etwa 2 Gramm. Die Kleinen sind zu diesem Zeitpunkt ganz nackt und sehen eher aus wie kleine Würmer als Nagetiere. Wenn ihr das nächste Mal in einem Zoogeschäft seid, seht nach, ob gerade junge Hamster dort sind, die sehen wirklich total putzig aus. Hamster haben leider nur eine Lebenserwartung von 2 - 3 Jahren, wie alle kleinen Nagetiere.
Wieso schreibe ich diesen Bericht?
*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*
Der Anlass ist mein Teddyhamster Schnuffi. Er lebt jetzt seit über einem Jahr bei uns und ich denke, dass ist ein guter Anlass, um euch ein bisschen über ihn zu erzählen.
Wieso ausgerechnet ein Hamster?
*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*
Ich hatte vor Schnuffi schon zwei Hamster. Der erste war ein normaler Goldhamster. Es muss Februar vor ungefähr zehn Jahren gewesen sein, als ich ihn bekam. Ich ging von der Schule nach Hause und auf einer Wiese saß ein Hamster. Er lief auch nicht weg, als ich hingegangen bin und ich konnte ihn auf die Hand nehmen. Meine Mutter war nicht so begeistert, als ich ihn nach Hause brachte, doch nach ein paar Tagen verliebte sie sich auch in seine Knopfaugen. Wir behielten ihn und tauften ihn Krümel. Seitdem bin ich verrückt nach Hamstern. Krümel lebte dann knapp drei Jahre bei uns. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich an einem Sonntag zu seinem Käfig kam und ihn auf dem Boden liegend fand. Er atmete sehr heftig und zuckte zusammen, sobald man ihn berührte. Damals war mir klar, das er sterben würde. Ich blieb den ganzen Tag vor seinem Käfig sitzen und redete mit ihm. Nachmittags holte mich meine Oma ab, denn ich sollte bei ihr schlafen. Am Abend rief meine Mutter an und sagte mir, dass Krümel gestorben ist. Ich bin heute sehr dankbar dafür, dass ich ihm ein schönes Leben geben konnte und er an dem Tag, an dem ich ihn fand, nicht einfach erfrieren musste.
Ungefähr ein Jahr danach überredete ich meine Mutter zu meinem zweiten Hamster. Diesmal sind wir in eine Zoohandlung und ich habe mir einen Teddyhamster ausgesucht. Auf dem Weg nach Hause beschloß ich, dass er Joshi heißen sollte. Ich war verrückt nach ihm. Er sah aus wie ein kleiner Teddybär und war sehr zutraulich. Egal zu welcher Tageszeit, man sagte seinen Namen und ein paar Sekunden später streckte er schon seine Nase aus dem Häuschen. Abends kam er zur Gittertür gelaufen, sobald jemand im Raum war. Eines Morgens stand ich auf und die Tür war offen. Wir hatten damals eine Katze und das beruhigte mich nicht. Ich lief durch die ganze Wohnung, aber so ein kleines Tierchen ist nicht so leicht zu finden. Meine Katze saß auf einem Stuhl und schaute interessiert zu ihrem Fressnapf. Und da saß mein Joshi mitten im Katzenfutter und hamsterte in die Backen, was nur reinging. Er guckte zu mir nach oben und rannte weg. Bis ins Bad ging die Jagd, dann verschwand er hinter der Waschmaschine. Als ich dahinter schaute, sah ich einen Berg Katzenfutter, den mein Joshi scheinbar die ganze Nacht dort hingeschleppt hatte. Natürlich unter Aufsicht der Katze. Joshi war schon eine Nummer für sich. Lange hatte ich ihn danach allerdings nicht mehr, doch daran hängt eine längere Geschichte, die ich jetzt nicht erzählen möchte. Ich habe jedoch erfahren, dass auch Joshi ein hohes Alter von etwas über drei Jahren erreicht hat.
Woher kommt Schnuffi?
*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*
Ich konnte lange keinen Hamster mehr halten, denn wir hatten vier Katzen, die ihn wohl zum fressen gern gehabt hätten. Als ich dann aber auszog, besuchte ich sofort ein Zoogeschäft. Käfig und Zubehör hatte ich noch von Schnuffis Vorgängern, so stand einem neuen Hamster nichts im Weg. Ich ging erst kurz vor Ladenschluss, da die Hamster da schon etwas munterer sind. Die Verkäuferin hob das Häuschen nach oben und ungefähr zehn Teddyhamster purzelten darunter hervor. Sie hatten alle eine normale Goldhamsterzeichnung. Nur einer fiel mir auf, der komplett cremefarben war. Für ihn habe ich mich entschieden. Damals wurde für einen Teddyhamster 12,50 DM verlangt. Er wurde in einen Pappkarton gesetzt und dann fuhren wir nach Hause.
Schnuffi:
*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*
Schnuffi ist ein Albino, das viel mir aber erst auf, als Licht auf seine Augen fiel. Sie wirken sonst dunkel und nicht rot. Er war ungefähr acht Wochen alt, als er zu uns kam. Nun ist er, wie schon erwähnt, über ein Jahr alt.
Er hat damals nicht den Eindruck gemacht, als würde ihm die Eingewöhnung schwerfallen. Schnuffi hat erstmal seinen halben Käfig umgeräumt um sich auch wohl zu fühlen und dann war er zufrieden. Er war von Anfang an sehr zutraulich und lies sich anfassen. Ich merkte nichts von dem verängstigten oder agressiven Tierchen, von dem in Büchern immer die Rede ist. Immer wieder wird man darauf hingewiesen, den Hamster erst alleine zu lassen und nicht zu bedrängen, doch Schnuffi wollte damals schon viel Beschäftigung.
Oft hört man auch, dass Teddyhamster nicht mit ihrem langen Fell zurecht kommen und man es immer etwas stutzen und die Knoten herrausschneiden sollte. Mit Joshi hatte ich das Problem, dass sich Einstreu im Fell verfing und es sich dadurch sehr verknotete. Ich habe ihm das lange Fell dann mit einer Babynagelschere geschnitten, um ihn nicht zu verletzten. Doch Schnuffi hat keine Probleme mit seinem Fell, es sieht zwar immer etwas wild aus, doch Knoten hat er nie drin. Allerdings ist er oft mit putzen beschäftigt. Es kommt also sicher auf die genaue Züchtung des Hamsters an, denn nicht alle Teddyhamster brauchen Hilfe bei der Fellpflege.
Hamster fressen vor allem Körner und Obst/Gemüse. Doch sie sind kleine Feinschmecker, ab und zu darf es auch mal ein Insekt oder Milchspeise sein. Wenn Hamster jeden Tag ausreichend Obst und Gemüse bekommen, brauchen sie normalerweise kein Trinkwasser. Es ist jedoch ratsam, immer eine Trinkflasche im Käfig hängen zu haben, schaden kann es nichts und wenn der Hamster doch einmal Durst bekommt, kann er sich bedienen. Von offenen Wassernäpfen kann ich nur abraten, da sie sehr leicht verschmutzen und der Hamster dann krank wird. Hamsterfutter gibt es in jedem Supermarkt zu kaufen. Es besteht jedoch nur aus Körnern. Aber dem Hamster etwas gutes zu tun, geht dennoch ohne großen Aufwand. Eine geschälte Karotte oder ein Salatblatt freuen ihn. Auch ein bisschen Joghurt kann man dem Hamster ohne Bedenken füttern. Hamstersüßigkeiten und auch Joghurt sollte man natürlich nur wenig geben, sonst kann man das Tierchen bald als Fellball missbrauchen.
Die Pflege eines Hamsters ist nicht sehr aufwendig. Fast alle Hamster verrichten ihr Geschäft nur in einer Ecke des Käfigs. Diese sollte man alle zwei Tage saubermachen, um Bakterien keinen Nährboden zu bieten. Das komplette Einstreu erneuert man einmal die Woche. Wenn der Hamster Frischfutter im Käfig hat, sollte man die Reste unbedingt jeden Tag entfernen, da sie sonst sehr schnell schimmeln.
Die Tierchen brauchen aber natrülich auch eine Käfigausstattung. Ein Hamster sollte unbedingt ein Laufrad haben, wobei die angebotenen Hamsterräder eigentlich zu klein sind. Im Handel werden jedoch auch Räder für größere Nager angeboten, die sind perfekt für Hamster. Daneben darf ein Häuschen aus Holz oder Keramik nicht fehlen. Plastikhäuser sind ungeeignet, da sie die Feuchtigkeit sammeln und im Sommer zur Sauna und Bakterienzüchtung werden. Wasserflasche und Näpfe sollten aus Kunststoff sein, da dies am leichtesten zu reinigen ist. Sägespäne und Wiesenheu gibt es auch in den meisten Supermärkten. Ich fülle immer jeweils eine Hälfte damit, Schnuffi zupft sich dann alles dorthin, wo er es braucht. Wurzeln, die eigentlich für Aquarien gedacht sind, eignen sich als Möglichkeit zu klettern oder die Zähne zu schärfen.
Schnuffi darf in einer katzenfreien Zohne bei uns oft laufen. Doch hier muss man sehr aufpassen, dass er keine Kabel anknabbert oder hinter einem Schrank verschwindet. Das freie Laufen gefällt Schnuffi sehr gut, er erkundet seine Umgebung ganz genau. Wenn man ihn wieder in seinen Käfig setzt, nagt er am Gitter und möchte wieder nach draussen. Das ist etwas traurig zu sehen, doch immer laufen lassen kann man ihn eben einfach nicht.
Ich denke, Teddyhamster sind tolle Tiere. Sie sind sehr einfach zu halten und in den meisten Fällen auch zutraulich. Doch wie jedes andere Tier wollen sie Beschäftigung, wenn man den Hamster sich selbst überlässt wird er sicher nicht glücklich. Wie sehr sich die kleinen Nager freuen, sobald man nur ihren Namen sagt, ist erstaunlich. Sie sind sehr liebe Tiere und ich kann die Nager nur weiterempfehlen. Ich würde meinen Schnuffi jedenfalls nicht mehr hergeben.
Vielen Dank fürs Lesen
stubsi_
Was ist ein Teddyhamster?
*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*
Stellt euch einfach ein handtellergroßes, rundliches flauschiges Knäul vor. Dazu kommen jetzt noch vier Stummelbeinchen, ein Näschen und zwei Knopfaugen. Gebt jetzt dem Ganzen noch ein paar abgeknickte Ohren und ein Stummelschwänzchen und - tadaaa - ihr habt einen Teddyhamster. Oder ihr macht es euch einfach und stellt euch einen normalen Goldhamster mit langem Fell vor.
Teddyhamster sind eine Zuchtvariante des bekannten Goldhamsters. So sind auch sie nachtaktiv und für kleine Kinder nicht unbedingt geeignet, da diese sehr bald ins Bett müssen und ein Hamster gewöhnlich erst gegen 20 Uhr aufwacht. Hamster sind ursprünglich Wüstentiere. Ihr Fell schützt sie tagsüber vor der Hitze, nachts vor Kälte. Auch kommen Hamster in der Natur mit wenig Wasser aus, da sie ihren Flüssigkeitsbedarf durch ihre Nahrung decken. Nach nur ca. 16 Tagen Tragezeit werden Hamster geboren. Sie wiegen dann etwa 2 Gramm. Die Kleinen sind zu diesem Zeitpunkt ganz nackt und sehen eher aus wie kleine Würmer als Nagetiere. Wenn ihr das nächste Mal in einem Zoogeschäft seid, seht nach, ob gerade junge Hamster dort sind, die sehen wirklich total putzig aus. Hamster haben leider nur eine Lebenserwartung von 2 - 3 Jahren, wie alle kleinen Nagetiere.
Wieso schreibe ich diesen Bericht?
*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*
Der Anlass ist mein Teddyhamster Schnuffi. Er lebt jetzt seit über einem Jahr bei uns und ich denke, dass ist ein guter Anlass, um euch ein bisschen über ihn zu erzählen.
Wieso ausgerechnet ein Hamster?
*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*
Ich hatte vor Schnuffi schon zwei Hamster. Der erste war ein normaler Goldhamster. Es muss Februar vor ungefähr zehn Jahren gewesen sein, als ich ihn bekam. Ich ging von der Schule nach Hause und auf einer Wiese saß ein Hamster. Er lief auch nicht weg, als ich hingegangen bin und ich konnte ihn auf die Hand nehmen. Meine Mutter war nicht so begeistert, als ich ihn nach Hause brachte, doch nach ein paar Tagen verliebte sie sich auch in seine Knopfaugen. Wir behielten ihn und tauften ihn Krümel. Seitdem bin ich verrückt nach Hamstern. Krümel lebte dann knapp drei Jahre bei uns. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich an einem Sonntag zu seinem Käfig kam und ihn auf dem Boden liegend fand. Er atmete sehr heftig und zuckte zusammen, sobald man ihn berührte. Damals war mir klar, das er sterben würde. Ich blieb den ganzen Tag vor seinem Käfig sitzen und redete mit ihm. Nachmittags holte mich meine Oma ab, denn ich sollte bei ihr schlafen. Am Abend rief meine Mutter an und sagte mir, dass Krümel gestorben ist. Ich bin heute sehr dankbar dafür, dass ich ihm ein schönes Leben geben konnte und er an dem Tag, an dem ich ihn fand, nicht einfach erfrieren musste.
Ungefähr ein Jahr danach überredete ich meine Mutter zu meinem zweiten Hamster. Diesmal sind wir in eine Zoohandlung und ich habe mir einen Teddyhamster ausgesucht. Auf dem Weg nach Hause beschloß ich, dass er Joshi heißen sollte. Ich war verrückt nach ihm. Er sah aus wie ein kleiner Teddybär und war sehr zutraulich. Egal zu welcher Tageszeit, man sagte seinen Namen und ein paar Sekunden später streckte er schon seine Nase aus dem Häuschen. Abends kam er zur Gittertür gelaufen, sobald jemand im Raum war. Eines Morgens stand ich auf und die Tür war offen. Wir hatten damals eine Katze und das beruhigte mich nicht. Ich lief durch die ganze Wohnung, aber so ein kleines Tierchen ist nicht so leicht zu finden. Meine Katze saß auf einem Stuhl und schaute interessiert zu ihrem Fressnapf. Und da saß mein Joshi mitten im Katzenfutter und hamsterte in die Backen, was nur reinging. Er guckte zu mir nach oben und rannte weg. Bis ins Bad ging die Jagd, dann verschwand er hinter der Waschmaschine. Als ich dahinter schaute, sah ich einen Berg Katzenfutter, den mein Joshi scheinbar die ganze Nacht dort hingeschleppt hatte. Natürlich unter Aufsicht der Katze. Joshi war schon eine Nummer für sich. Lange hatte ich ihn danach allerdings nicht mehr, doch daran hängt eine längere Geschichte, die ich jetzt nicht erzählen möchte. Ich habe jedoch erfahren, dass auch Joshi ein hohes Alter von etwas über drei Jahren erreicht hat.
Woher kommt Schnuffi?
*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*
Ich konnte lange keinen Hamster mehr halten, denn wir hatten vier Katzen, die ihn wohl zum fressen gern gehabt hätten. Als ich dann aber auszog, besuchte ich sofort ein Zoogeschäft. Käfig und Zubehör hatte ich noch von Schnuffis Vorgängern, so stand einem neuen Hamster nichts im Weg. Ich ging erst kurz vor Ladenschluss, da die Hamster da schon etwas munterer sind. Die Verkäuferin hob das Häuschen nach oben und ungefähr zehn Teddyhamster purzelten darunter hervor. Sie hatten alle eine normale Goldhamsterzeichnung. Nur einer fiel mir auf, der komplett cremefarben war. Für ihn habe ich mich entschieden. Damals wurde für einen Teddyhamster 12,50 DM verlangt. Er wurde in einen Pappkarton gesetzt und dann fuhren wir nach Hause.
Schnuffi:
*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*°*
Schnuffi ist ein Albino, das viel mir aber erst auf, als Licht auf seine Augen fiel. Sie wirken sonst dunkel und nicht rot. Er war ungefähr acht Wochen alt, als er zu uns kam. Nun ist er, wie schon erwähnt, über ein Jahr alt.
Er hat damals nicht den Eindruck gemacht, als würde ihm die Eingewöhnung schwerfallen. Schnuffi hat erstmal seinen halben Käfig umgeräumt um sich auch wohl zu fühlen und dann war er zufrieden. Er war von Anfang an sehr zutraulich und lies sich anfassen. Ich merkte nichts von dem verängstigten oder agressiven Tierchen, von dem in Büchern immer die Rede ist. Immer wieder wird man darauf hingewiesen, den Hamster erst alleine zu lassen und nicht zu bedrängen, doch Schnuffi wollte damals schon viel Beschäftigung.
Oft hört man auch, dass Teddyhamster nicht mit ihrem langen Fell zurecht kommen und man es immer etwas stutzen und die Knoten herrausschneiden sollte. Mit Joshi hatte ich das Problem, dass sich Einstreu im Fell verfing und es sich dadurch sehr verknotete. Ich habe ihm das lange Fell dann mit einer Babynagelschere geschnitten, um ihn nicht zu verletzten. Doch Schnuffi hat keine Probleme mit seinem Fell, es sieht zwar immer etwas wild aus, doch Knoten hat er nie drin. Allerdings ist er oft mit putzen beschäftigt. Es kommt also sicher auf die genaue Züchtung des Hamsters an, denn nicht alle Teddyhamster brauchen Hilfe bei der Fellpflege.
Hamster fressen vor allem Körner und Obst/Gemüse. Doch sie sind kleine Feinschmecker, ab und zu darf es auch mal ein Insekt oder Milchspeise sein. Wenn Hamster jeden Tag ausreichend Obst und Gemüse bekommen, brauchen sie normalerweise kein Trinkwasser. Es ist jedoch ratsam, immer eine Trinkflasche im Käfig hängen zu haben, schaden kann es nichts und wenn der Hamster doch einmal Durst bekommt, kann er sich bedienen. Von offenen Wassernäpfen kann ich nur abraten, da sie sehr leicht verschmutzen und der Hamster dann krank wird. Hamsterfutter gibt es in jedem Supermarkt zu kaufen. Es besteht jedoch nur aus Körnern. Aber dem Hamster etwas gutes zu tun, geht dennoch ohne großen Aufwand. Eine geschälte Karotte oder ein Salatblatt freuen ihn. Auch ein bisschen Joghurt kann man dem Hamster ohne Bedenken füttern. Hamstersüßigkeiten und auch Joghurt sollte man natürlich nur wenig geben, sonst kann man das Tierchen bald als Fellball missbrauchen.
Die Pflege eines Hamsters ist nicht sehr aufwendig. Fast alle Hamster verrichten ihr Geschäft nur in einer Ecke des Käfigs. Diese sollte man alle zwei Tage saubermachen, um Bakterien keinen Nährboden zu bieten. Das komplette Einstreu erneuert man einmal die Woche. Wenn der Hamster Frischfutter im Käfig hat, sollte man die Reste unbedingt jeden Tag entfernen, da sie sonst sehr schnell schimmeln.
Die Tierchen brauchen aber natrülich auch eine Käfigausstattung. Ein Hamster sollte unbedingt ein Laufrad haben, wobei die angebotenen Hamsterräder eigentlich zu klein sind. Im Handel werden jedoch auch Räder für größere Nager angeboten, die sind perfekt für Hamster. Daneben darf ein Häuschen aus Holz oder Keramik nicht fehlen. Plastikhäuser sind ungeeignet, da sie die Feuchtigkeit sammeln und im Sommer zur Sauna und Bakterienzüchtung werden. Wasserflasche und Näpfe sollten aus Kunststoff sein, da dies am leichtesten zu reinigen ist. Sägespäne und Wiesenheu gibt es auch in den meisten Supermärkten. Ich fülle immer jeweils eine Hälfte damit, Schnuffi zupft sich dann alles dorthin, wo er es braucht. Wurzeln, die eigentlich für Aquarien gedacht sind, eignen sich als Möglichkeit zu klettern oder die Zähne zu schärfen.
Schnuffi darf in einer katzenfreien Zohne bei uns oft laufen. Doch hier muss man sehr aufpassen, dass er keine Kabel anknabbert oder hinter einem Schrank verschwindet. Das freie Laufen gefällt Schnuffi sehr gut, er erkundet seine Umgebung ganz genau. Wenn man ihn wieder in seinen Käfig setzt, nagt er am Gitter und möchte wieder nach draussen. Das ist etwas traurig zu sehen, doch immer laufen lassen kann man ihn eben einfach nicht.
Ich denke, Teddyhamster sind tolle Tiere. Sie sind sehr einfach zu halten und in den meisten Fällen auch zutraulich. Doch wie jedes andere Tier wollen sie Beschäftigung, wenn man den Hamster sich selbst überlässt wird er sicher nicht glücklich. Wie sehr sich die kleinen Nager freuen, sobald man nur ihren Namen sagt, ist erstaunlich. Sie sind sehr liebe Tiere und ich kann die Nager nur weiterempfehlen. Ich würde meinen Schnuffi jedenfalls nicht mehr hergeben.
Vielen Dank fürs Lesen
stubsi_
Bewerten / Kommentar schreiben