Hamster Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Futterkosten:  sehr gering
  • Pflegeaufwand:  gering
  • Spielbereitschaft:  hoch

Erfahrungsbericht von *Piccolo*

Sein Name war Stah..HamStah...-Der Teddyhamster

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leser/innen!

Es fing alles vor 4 Jahren an. Ich war mit meiner Oma am Hafen. Sie wollte ein wenig einkaufen und ich hatte eigentlich was anderes vor….denn 20 Meter weiter war eine Zoohandlung. Also ging ich zur Zoohandlung und meine Oma ging einkaufen. Ich wollte eigentlich damals immer eine Ratte haben. Aber es kommt immer anders als man denkt. Naja nun ging ich so durch die Gänge zwischen Mäusen, Meerschweinchen, Vögeln und alles mögliche an Tieren bis ich zu dem Hamsterkäfig kam. Und dort saß er…mein zukünftiger Gefährte. Ich hatte Glück. Wie wohl bekannt sind Hamster ja Nachtschwärmer aber der kleine war grade draussen und war am Essen. Genußvoll stopfte er sich sein Essen in seine kleinen Bäckchen. Dann auf einmal bemerkte er meine Wenigkeit! Er schaute neugierig durchs Glas, wer ihn wohl da anschaute. Dann ging er aber letztendlich doch wieder in sein kleines Häuschen. Ich dachte mir nur „ wow den will ich haben“. Also ging ich wieder aus dem Geschäft raus richtung meiner Oma. Die war natürlich erstmal nicht so begeistert von der Idee. Aber nach langem hin und her haben wir ihn dann doch mitgenommen. Und ein großen Glaskäfig ebenfalls (wie ein Aquarium oben alles offen und ringsrum alles Glas) . Und ein paar weitere Sachen wie Wasserflasche, Fressnapf, Haus und Spielzeug. Nicht zu vergessen Hamsterstreu und Futter. Meine Oma hat glaub ich insgesamt so 120 Mark bezahlt. Aber der Preis ist ja einmalig. Wenn man den Käfig erstmal hat und alles andere, dann ist ein Hamster auch nicht mehr so teuer. Ein Hamster kostet zirka 5 – 10 € je nach Rasse. Meiner kam damals 15 Mark. Denn es war ein Teddy-Hamster. Gab zwar auch billigere aber den wollt ich haben.

Auf dem Nach-Hause-Weg bekam er dann gleich auch seinen Namen. Ich nannte ihn „Krümel“ da er noch ganz klein war. ©*Piccolo* Zuhause angekommen, machte ich ihm dann gleich den Käfig fertig und sein neues Heim „einzugsbereit“. Dann legte ich ihn in sein neues Heim. Nun schaute er sich erstmal alles ganz genau an und ging dann anschließend in sein neues Häuschen und pennen. Abends, als ich ins Bett ging, war so um 22 uhr, war Krümel schon aktiv. Er drehte fleissig seine Runden in seinem Drehrad. Das störte mich damals eigentlich so gut wie überhaupt nicht. Nach ein paar Tagen war Krümel dann so zahm, das er überall frei rumlaufen konnte (unter Beobachtung natürlich) sei es an meinem PC oder auf meinem Bett oder einfach nur auf meinem Bauch beim TV schauen. Doch nach 2 ½ verstarb Krümel dann. Wie bei jedem, den man ins Herz geschlossen hatte, war den Tag Trauer im Haus. Doch schon nach 1 Monat folgte der nächste Hamster. Und als der verstarb noch einer! Insgesamt hatte ich die Jahre also 3 Hamster. Doch dann hatte ich irgendwie keine Lust mehr auf Hamster. Ich war aus dem Alter heraus. Ich hatte meine beiden Hunde und die haben mir dann auch gereicht.

Doch kommen wir nun mal zu einigen Informationen zu diesen Hamstern. Es gibt ja die verschiedensten Arten von Hamstern. Die wohl bekannteste ist der Goldhamster. Dann gibt es noch Zwerghamster und Teddyhamster. Teddyhamster sind vom Aussehen her ein wenig „wilder“ als Goldhamster. Sie haben längeres und zerzaustes Fell als Goldhamster. Deshalb machen sie auch wenig mehr arbeitet, da man sie regelmäßig mit einer Zahnbürste kämmen muss. In der Regel werden Teddyhamster 12-14 cm groß und entsprechen somit auch ungefähr der Größe ihrer anderen Artgenossen. Ansonsten sind Teddyhamster genauso wie ihre Artgenossen. Sie sind nachts aktiv und leben nur maximal 3 Jahre.

Nun kommen wir mal zur „Wohnung“ eines Teddyhamsters. Man sollte hierbei nicht so mit dem Geld sparen. Lieber etwas größer und etwas teurer als wie etwas kleiner und extra günstig. Denn ein Hamster brauch auch seine Bewegung damit er nicht fett wird und möchte nicht so eingezwängt leben. Ich hatte damals das Glasterrarium das war 150 lang und 80 breit. War auf jedenfall ein Paradies für Hamster. Doch was gehört nun alles in so einen Käfig hinein? Als erstes natürlich das Hamsterstreu. Dieses besteht in der Regel aus nix anderem als Holzspähne. Dann ist ein wichtiger Punkt der Schlafplatz des Hamsters. Da Hamster ja gerne schlafen, brauchen sie auch einen gemütlichen Schlafplatz. Ich habe meinem Hamster damals erst ein Plastikhaus gekauft aber später haben wir in der Schule aus Holz so kleine Hütten gebaut. Also kam das Plastikhaus raus und das Holzhäuschen rein! Man kann nun noch auswählen, ob man in das Häuschen noch extra Hamsterwatte hineinpackt oder etwas mehr Streu. Im Sommer brauch man die Watte eigentlich nicht und im Winter ist die Heizung an von daher eigentlich eher Geldverschwendung. ©*Piccolo* Da der Hamster sowieso so viel Streu in sein Haus rein holt, bis es ihm gefällt, ist es also egal. Dann sollte man natürlich ein Laufrad im Käfig haben. Denn Hamster rennen pro Nacht schon einige Kilometer runter. Dann darf natürlich der Fressnapf nicht fehlen. Und auch Wasser nicht! Ich empfehle hier keinen Napf sondern Trinkflaschen. Denn bei Näpfen kann es passieren, das er irgendwie hineinfällt, wenn er klettert oder einfach baden geht. Und das ist nicht gut für den kleinen. Ausserdem sind Flaschen besser. Unten haben sie so eine Dosierkugel und immer wenn er dran leckt, kommt Wasser raus. So wenn man das alles hat, hat man schon mal den gewissen Standard. Nun kann man natürlich noch sämtliche andere Sachen hineinpacken. Da mein Käfig ja etwas größer war, habe ich auch noch verzwirbelte Äste und Kletterstangen hineingebaut. So konnte er immer klettern gehen und nach oben ans Gitter kommen.

Kommen wir nun zum Futter. Hamster sind Nagetiere und somit auch der Teddyhamster. Kleine Nager halt. Ich habe meinen Hamster damals immer normales Kornfutter (Hamsterfutter von Vitakraft) gegeben und dazu noch ab und zu eine Knabberstange. Ausserdem ab und zu mal Löwenzahn oder ähnliches. Auch mal was frisches. Mögen sie auch gerne wie schon erwähnt Löwenzahn!

Die Kosten bei einem Teddyhamster sind wie bei jedem Hamster nicht so drastisch hoch. Zirka 5-10 € pro Woche maximal. Futter und Streu müssen halt immer gekauft werden. Löwenzahn und Wasser gibt’s ja quasi gratis *g*

Nun kommt natürlich noch ein wichtiger Punkt! Was machen Teddyhamster für Arbeit? Nun ja das tägliche Füttern und Aufüllen von frischem Wasser ist Pflicht. Dann jede Woche einmal komplett reinigen sei es Napf, Flasche und Käfig auch. Und Teddyhamster müssen ab und zu auch mal gekämmt werden, da sie sehr langes Haar haben. Am besten eignet sich hierfür eine Zahnbürste. Oder irgendwas kleines Bürstenartiges.

So ich hoffe ich habe alles wichtige erwähnt und konnte euch nun ein wenig über Teddyhamster erzählen. Wenn euch der Bericht gefallen hat, könnt ihr ja einen Kommentar hinterlassen! Freu mich über jeden Kommentar =)

LG,
euer ©*Piccolo*

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