Schmidt Spiele Carcassonne Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von Prisca
Das Spiel für lange Spieleabende
Pro:
kein langer Aufbau - leicht zu erlernen - hoher Spielspaß
Kontra:
.
Empfehlung:
Ja
Immer wieder bin ich mal auf der Suche nach einem neuen Gesellschaftsspiel. Am liebsten sind mir dabei Spiele, die nicht so viel Vorbereitungszeit benötigen. Sieder von Catan, ein tolles Spiel – aber wenn mein Sohn spielen will, dann jetzt und sofort und nicht erst nach halbstündiger Aufbauzeit. Bis dahin ist die Spiellust schon längst wieder verflogen.
Schon häufiger hatte ich über das Spiel
CARCASSONE
gehört. Das war doch das Spiel des Jahres 2001. Nun muss das nicht unbedingt bedeuten, das ich deswegen auch das Spiel ganz toll finde – bereits bei Elfenland hatte ich da eine Enttäuschung erlitten. Interessanter fand ich da schon die vielen positiven Meinungen bei Ciao, Dooyoo, eComments und in sonstigen Meinungsforen.
Um es also kurz zu machen, bei meinem letzten Realkauf-Besuch entdeckte ich dieses Spiel für 9,98 Euro und das gab dann den Ausschlag. Gute Spiele sind teuer – und knapp 10 Euro waren wirklich erfreulich günstig. Also, rein in den Einkaufswagen mit dem guten Teil.
Zu Hause angekommen haben wir unsere neueste Errungenschaft natürlich gleich ausgepackt. Während mein Sohn das Spielmaterial vorbereitet hat, machte ich mich über die Anleitung her.
Das ist nur ein doppelseitiges Blättchen mit vielen Bildern dabei. Ich möchte euch, die ihr das Spiel vielleicht noch nicht kennt, mal einen kurzen Einblick verschaffen.
Bei Carcassonne ( der Name kommt übrigens von einer südfranzösischen Stadt, die in der Zeit der Ritter und Römer durch ihre Befestigungskunst berühmt war) handelt es sich um ein taktisches Legespiel für 2-5 Spieler ab 8 Jahren.
Als Spielmaterial sind vorhanden:
72 Landschaftskarten, die verschiedene Landschaften zeigen ( Wiesen, Straßenstücke, Stadtteile, Kreuzungen, Kloster)
40 kleine Holzfiguren ( je 8 Stück in den Farben schwarz, rot, gelb, grün und blau)
1 Wertungstafel, die zum Anzeigen der Punkte dient.
Das war´s schon. zugegeben, nicht viel Inhalt – aber es macht ja nicht die Menge, der Spielspaß ist entscheidend.
Der Sinn des Spiels ist es, möglichst viele Punkte ergattern. Dazu wird eine Landschaftskarte in die Mitte des Spielfeldes gelegt. Die anderen Landschaftskarten werden mit der Rückseite nach oben in kleinen Haufen abseits gestellt.
Jeder Spieler sucht sich eine Farbe bei den Spielfiguren aus – eine Figur wird auf die Wertungstafel gestellt, die anderen erst mal beiseite gelegt.
Dann geht es los. Ob nun der jüngste Spieler beginnt ( wie in der Spielregel vorgeschlagen) oder man einen anderen Weg wählt, ist eigentlich unwichtig. Wichtiger ist die Reihenfolge der Spielzüge, die der erste Spieler machen muss.
1. Er zieht eine Landschaftskarte und legt sie passend an die Startkarte an ( Stadtteil an Stadtteil, Wiese an Wiese, Straße an Straße – je nach Motiv)
2. Der Spieler KANN ( muss aber nicht) einen seiner Gefolgsleute auf das soeben gelegte Teil setzen. Als Wegelagerer auf eine Straße, als Bauer auf eine Wiese, als Mönch in ein Kloster, als Ritter in eine Stadt.
3. Entsteht durch das anlegen der Karte eine fertige Straße, eine komplette Stadt oder ein Kloster, dann MUSS gewertet werden. Je nach Anzahl der Karten gibt es Punkte, die man auf der Wertungskarte nach vorn setzt.
Wann eine Straße jetzt fertig ist, wann eine Stadt als komplett zählt – das kann euch die Spielanleitung mit Hilfe der eingefügten Bilder wirklich besser erklären, als ich es hier mit Worten kann. Darum möchte ich es auch dabei belassen.
Das Spiel endet, wenn ALLE Landschaftskarten verlegt worden sind – dann folgt die Endabrechnung. Wer zum Schluss die meisten Punkte hat, hat natürlich gewonnen.
Wie, ihr denkt jetzt, das alles hört sich ein wenig kompliziert an?! Habe ich auch gedacht, während ich mich so durch mein Anleitungsblättchen gelesen habe. Hier Punkte, da Punkte, da ein Männchen setzen und da wieder wegnehmen.... was habe ich da bloß gekauft!?!
Als mein Sohn mit dem Vorbereiten des Spielmaterials fertig war, kam natürlich die Frage: Können wir jetzt spielen? Na ja, wir können es ja mal probieren – sprach Mama und legte die Spielanleitung in Reichweite. Sicher ist sicher!
Ich habe sie NICHT gebraucht. So kompliziert sich das im ersten Moment anhört, so einfach und logisch ist es, wenn man erst mal spielt. Die Spielanleitung habe ich erst ganz zum Schluss wieder zur Rate gezogen, als es um die Endabrechnung ging – das ist dann wieder etwas komplexer. Wirklich kein Problem.
Wir haben das Spiel jetzt schon einige Male gespielt und es ist immer noch nicht langweilig ( nicht lachen, es ist durchaus schon vorgekommen, das ich irgendein empfohlenes, teures Spiel gekauft habe und dann lag es nach 1-2x Spielen nur noch in der Ecke). Ich spiele es häufiger mal mit meinem Sohn allein ( der Große ist aus dem Spielalter heraus – behauptet er jedenfalls) – da die Vorbereitungszeit höchstens 5 Minuten in Anspruch nimmt und die Spieldauer 30-45 Minuten beträgt ist es auch durchaus ein Spiel, das man noch einmal kurz entschlossen nach dem Abendessen spielen kann. Er spielt es aber auch nachmittags mit seinen Freunden allein.
Mein Fazit:
Dieses Spiel hat den Kritikerpreis: bestes Spiel 2001 wirklich verdient. Es ist sehr preisgünstig – es ist einfach aber sehr schön gestaltet – die Spielanleitung könnte durch die vielen Bilder nicht verständlicher sein ( wenn es auch auf dem ersten Blick etwas kompliziert scheint) – man kann es spielen ohne große Vorbereitungszeit – es ist ein Spiel, das Kindern und Erwachsenen großen Spaß macht und das so schnell nicht langweilig wird, weil es eigentlich immer wieder anders ist. Was will man mehr?
@ Prisca - ich veröffentliche auch Meinungen bei Ciao und Dooyoo
Schon häufiger hatte ich über das Spiel
CARCASSONE
gehört. Das war doch das Spiel des Jahres 2001. Nun muss das nicht unbedingt bedeuten, das ich deswegen auch das Spiel ganz toll finde – bereits bei Elfenland hatte ich da eine Enttäuschung erlitten. Interessanter fand ich da schon die vielen positiven Meinungen bei Ciao, Dooyoo, eComments und in sonstigen Meinungsforen.
Um es also kurz zu machen, bei meinem letzten Realkauf-Besuch entdeckte ich dieses Spiel für 9,98 Euro und das gab dann den Ausschlag. Gute Spiele sind teuer – und knapp 10 Euro waren wirklich erfreulich günstig. Also, rein in den Einkaufswagen mit dem guten Teil.
Zu Hause angekommen haben wir unsere neueste Errungenschaft natürlich gleich ausgepackt. Während mein Sohn das Spielmaterial vorbereitet hat, machte ich mich über die Anleitung her.
Das ist nur ein doppelseitiges Blättchen mit vielen Bildern dabei. Ich möchte euch, die ihr das Spiel vielleicht noch nicht kennt, mal einen kurzen Einblick verschaffen.
Bei Carcassonne ( der Name kommt übrigens von einer südfranzösischen Stadt, die in der Zeit der Ritter und Römer durch ihre Befestigungskunst berühmt war) handelt es sich um ein taktisches Legespiel für 2-5 Spieler ab 8 Jahren.
Als Spielmaterial sind vorhanden:
72 Landschaftskarten, die verschiedene Landschaften zeigen ( Wiesen, Straßenstücke, Stadtteile, Kreuzungen, Kloster)
40 kleine Holzfiguren ( je 8 Stück in den Farben schwarz, rot, gelb, grün und blau)
1 Wertungstafel, die zum Anzeigen der Punkte dient.
Das war´s schon. zugegeben, nicht viel Inhalt – aber es macht ja nicht die Menge, der Spielspaß ist entscheidend.
Der Sinn des Spiels ist es, möglichst viele Punkte ergattern. Dazu wird eine Landschaftskarte in die Mitte des Spielfeldes gelegt. Die anderen Landschaftskarten werden mit der Rückseite nach oben in kleinen Haufen abseits gestellt.
Jeder Spieler sucht sich eine Farbe bei den Spielfiguren aus – eine Figur wird auf die Wertungstafel gestellt, die anderen erst mal beiseite gelegt.
Dann geht es los. Ob nun der jüngste Spieler beginnt ( wie in der Spielregel vorgeschlagen) oder man einen anderen Weg wählt, ist eigentlich unwichtig. Wichtiger ist die Reihenfolge der Spielzüge, die der erste Spieler machen muss.
1. Er zieht eine Landschaftskarte und legt sie passend an die Startkarte an ( Stadtteil an Stadtteil, Wiese an Wiese, Straße an Straße – je nach Motiv)
2. Der Spieler KANN ( muss aber nicht) einen seiner Gefolgsleute auf das soeben gelegte Teil setzen. Als Wegelagerer auf eine Straße, als Bauer auf eine Wiese, als Mönch in ein Kloster, als Ritter in eine Stadt.
3. Entsteht durch das anlegen der Karte eine fertige Straße, eine komplette Stadt oder ein Kloster, dann MUSS gewertet werden. Je nach Anzahl der Karten gibt es Punkte, die man auf der Wertungskarte nach vorn setzt.
Wann eine Straße jetzt fertig ist, wann eine Stadt als komplett zählt – das kann euch die Spielanleitung mit Hilfe der eingefügten Bilder wirklich besser erklären, als ich es hier mit Worten kann. Darum möchte ich es auch dabei belassen.
Das Spiel endet, wenn ALLE Landschaftskarten verlegt worden sind – dann folgt die Endabrechnung. Wer zum Schluss die meisten Punkte hat, hat natürlich gewonnen.
Wie, ihr denkt jetzt, das alles hört sich ein wenig kompliziert an?! Habe ich auch gedacht, während ich mich so durch mein Anleitungsblättchen gelesen habe. Hier Punkte, da Punkte, da ein Männchen setzen und da wieder wegnehmen.... was habe ich da bloß gekauft!?!
Als mein Sohn mit dem Vorbereiten des Spielmaterials fertig war, kam natürlich die Frage: Können wir jetzt spielen? Na ja, wir können es ja mal probieren – sprach Mama und legte die Spielanleitung in Reichweite. Sicher ist sicher!
Ich habe sie NICHT gebraucht. So kompliziert sich das im ersten Moment anhört, so einfach und logisch ist es, wenn man erst mal spielt. Die Spielanleitung habe ich erst ganz zum Schluss wieder zur Rate gezogen, als es um die Endabrechnung ging – das ist dann wieder etwas komplexer. Wirklich kein Problem.
Wir haben das Spiel jetzt schon einige Male gespielt und es ist immer noch nicht langweilig ( nicht lachen, es ist durchaus schon vorgekommen, das ich irgendein empfohlenes, teures Spiel gekauft habe und dann lag es nach 1-2x Spielen nur noch in der Ecke). Ich spiele es häufiger mal mit meinem Sohn allein ( der Große ist aus dem Spielalter heraus – behauptet er jedenfalls) – da die Vorbereitungszeit höchstens 5 Minuten in Anspruch nimmt und die Spieldauer 30-45 Minuten beträgt ist es auch durchaus ein Spiel, das man noch einmal kurz entschlossen nach dem Abendessen spielen kann. Er spielt es aber auch nachmittags mit seinen Freunden allein.
Mein Fazit:
Dieses Spiel hat den Kritikerpreis: bestes Spiel 2001 wirklich verdient. Es ist sehr preisgünstig – es ist einfach aber sehr schön gestaltet – die Spielanleitung könnte durch die vielen Bilder nicht verständlicher sein ( wenn es auch auf dem ersten Blick etwas kompliziert scheint) – man kann es spielen ohne große Vorbereitungszeit – es ist ein Spiel, das Kindern und Erwachsenen großen Spaß macht und das so schnell nicht langweilig wird, weil es eigentlich immer wieder anders ist. Was will man mehr?
@ Prisca - ich veröffentliche auch Meinungen bei Ciao und Dooyoo
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