Schmidt Spiele Carcassonne Testbericht

Schmidt-spiele-carcassonne
ab 12,49
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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  sehr gut
  • Spaßfaktor:  sehr hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Wird langweilig:  nie

Erfahrungsbericht von lilaweisser

Ein tolles Spiel!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Mit meinem nun folgendem Bericht betrete ich mal wieder neues Land . Ich widme mich einer Sparte, die zur Zeit wieder sehr hoch bei mir im Kurs steht.
Es geht um das Thema Gesellschaftsspiele.
Nachdem ich in den letzten Jahre eher nicht so viel gespielt hab, verbringe ich jetzt wieder viel Zeit mit irgendwelchen Spielen.
Nicht ganz unbeteiligt ist daran das Spiel Carcasonne , das mir persönlich sehr gut gefällt.
Nachdem ich es zu Weihnachten geschenkt bekommen hab, habe ich es schon sehr oft gespielt.


Das Spiel
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Sinn des Spieles ist es möglichst viele Punkte zu bekommen.
Wie man Punkte bekommen kann erfahrt ihr gleich.


Das Spielmaterial

Das besondere an diesem Spiel ist, das man kein festes Spielbrett hat, aber keine Angst, es ist kein Kartenspiel.
Man hat nur eine Tafel, auf der man seine Figur je nach erhaltener Punktzahl weitersetzen kann, also eine Wertungstafel.
Dann hat man 40 Gefolgsleute in 5 verschiedenen Farben. Später mehr wozu die dienen.
Da es kein festes Spielbrett gibt, muss man ja irgendwo anders drauf spielen und dafür hat man 72 Landschaftskarten. Es gibt 24 verschiedene. Manche kommen mehrfach vor, manche nicht. Man muss die Karten am Anfang alle, bis auf die gekennzeichnete Startkarte umdrehen und dann können die Spieler immer abwechselnd eine Karte aufdecken und diese anfügen.
Daraus entsteht das Spielbrett.



Der Ablauf
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Sinn des Spiels ist es wie gesagt möglichst viele Punkte zu erhalten. Durch die Kombination von den Landschaftskarten entstehen entweder Wege ,Wiesen , Klöster oder Städte.
Diese kann man dann mit einen seiner Gefolgsleute besetzen und je größer das jeweilige danach wird, desto mehr Punkte erhält man. Für einen Weg erhält man pro Karte, die den Weg weiterführt einen Punkt , für die Stadt zwei. Wenn man also seinen Gefolgsmann geschickt platziert hat, und der Weg oder die Stadt beendet ist ,muss man die Karten zusammenzählen und darf seine Figur auf der Wertetafel vorsetzen.
Der Ablauf einer Runde ist, das jeder Spieler eine Karte zieht und diese irgendwo im Spielfeld anlegt und ggf. einen seiner Gefolgsleute setzt.
Er ist dazu gezwungen die Karte anzulegen, aber nicht dazu, seinen Gefolgsmann zu setzen.
Wenn er letzteres macht, dann darf er dies nur auf die Karte tun, die er gerade gelegt hat.
Da es viele verschiedene Karten gibt, ist es nicht immer möglich seine z.B. begonnen Stadt weiter zu bauen.
Schließt man einen Weg ,eine Stadt oder ein Kloster ab, so erhält man seine Figur zurück und die entsprechende Punktzahl.
Kann man irgendetwas nicht abschließen und das Spiel ist vorbei, so erhält man für jede angefangene Stadt einen Punkt für jede Karte.
Beim Kloster und dem Weg ist es das gleiche.
Ein Kloster kann man in diesem Sinne nicht weiterbauen, sonder man muss es einbauen, d.h. man muss 9 Karten umzu gebaut haben.


Dann kann man noch einen Gefolgsmann auf die Wiese legen. Diesen bekommt man nicht wieder, aber am Ende des Spiels erhält man für jede fertige Stadt, an die er grenzt 3 Punkt.
Dies kann noch mal spiel entscheidend sein, da es im Spielverlauf meistens viele fertige Städte gibt.


Wie beim Doppelkopf sollte man sich merken, welche Karten schon gelegt sind, denn man kann sich dann ja ausrechnen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass man die Karte noch kriegt , die man braucht.
Aber das schaffe ich auch nicht immer. Manchmal kann man sich dann auch noch auf sein Glück verlassen.


So viel zum Spielablauf.

Ich hoffe ich konnte denen , die dieses Spiel nicht kennen einen kleinen Eindruck davon geben.
Sicher habt ihr jetzt noch ein paar Fragen oder Probleme, aber am besten kann man das Spiel lernen, wenn man es spielt.
Es reicht, wenn ihr es in etwa verstanden habt, denn jetzt erkläre ich, was mir daran gefällt und was das besondere ist.



Noch kurz ein paar Daten
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Das Spiel ist für 2 – 5 Spieler geeignet.
Ich selbst habe es schon mit jeder Teilnehmerzahl gespielt und kann sagen , dass der optimale Spielspaß mit 3 oder 4 Spielern ist.
Wenn man mit nur 2 Spielern spielt, dann kommt man meiner Meinung nach zu häufig dran und man kann dann oftmals die Karten nicht zu seinem Vorteil ausspielen.
Dies hat man bei mehreren Spielern nicht, da man sich dann auch noch versuchen kann, sich bei Bauten der anderen Spieler „einzuzecken“. Wenn Spieler A beispielsweise angefangen hat eine Stadt zu bauen, kann man durch das legen einer Stadtkarte in der Nähe der begonnen Stadt und einem Gefolgsmann versuchen diese beim nächsten Zug zu verbinden.
Dann erhalten beide Spieler die gleiche Punktzahl und man holt sich die Punkte dann ohne große Mühe. Dadurch kann man sich viele Feinde schaffen 
Bei 5 Spielern kommt man allerdings zu selten dran.
Auch die Bauern (Gefolgsleute auf Wiesen ) haben je nach Spieleranzahl eine ganz andere Bedeutung.
Desto mehr Spieler mitspielen , desto geringer ist die Zahl der Städte, die man zukriegt, da man ja nicht so viele Karten kriegt wie mit weniger Spielern.


Fazit: Das Spielen mit 2 und 5 Spielern ist möglich, macht aber nicht so viel Spaß wie mit 3 oder 4.


Das Spiel soll etwa 30 – 45 Minuten dauern.
Es dauert bei mir eher immer etwas länger, aber das kommt ja immer darauf an, wie schnell man im Denken ist.


Geeignet ist es laut Beschreibung ab 8 Jahren. Dazu kann ich nicht so viel sagen, weil ich es bisher nur mit älteren gespielt hab, aber ich denke, dass man mit 8 Jahren wohl schon in der Lage ist das Spiel zu spielen, denn es ist nicht so schwer zu verstehen.
Man kommt sehr schnell in das Spiel rein.

Erschienen ist es vom Verlag Schmidt und ist sehr erfolgreich. Es wurde bis jetzt schon in 14 Sprachen übersetzt
Der Autor ist Klaus – Jürgen Wrede


Was mir auch noch positiv aufgefallen ist , ist eine Postkarte , die dem Spiel beigefügt ist.
Diese kann man an den Verlag schicken , wenn ein Spielteil verloren gegangen ist und dieser schickt einem dann kostenlos (nur Porto muss man zahlen) das fehlende Teil zu.

Diesen Service bietet auch nicht jeder Verlag an.


Der Preis
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Ich finde das Spiel sehr billig (vom Preis her) man bezahlt etwa 10 – 15 Euro, je nach Geschäft und wenn ich es dann mit anderen aktuellen Spielen vergleiche ist es recht günstig.


Warum ist das Spiel im Jahre 2001 Spiel des Jahres geworden?
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Meiner Meinung nach hat es diesen Preis wirklich verdient.
Es ist sehr abwechslungsreich und dadurch, dass es kein festes Spielbrett gibt, entsteht keine Wiederholungsgefahr einzelner Sequenzen.
Dadurch verliert man nicht so schnell die Lust, wie bei manch anderen Spielen.
Seit Weihnachten habe ich es schon sehr häufig gespielt und könnte es aber immer wieder.
Also Warnung : Es besteht Suchtgefahr.


Da ich bisher nur positives über das Spiel Carcasonne gesagt habe, kann ich ihm mit ruhigen gewissen die volle Punktzahl geben.

16 Bewertungen