Schmidt Spiele Carcassonne Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von Goldband
Wenn du schon denkst, du verlierst, bist du der Gewinner.
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Weihnachtsmann, in Gestalt von Bernsteinlicht, hat uns ein interessantes Spiel gebracht. Gleich am selben Abend haben wir es gemeinsam ausprobiert.
Obwohl ich eigentlich kein so großer Spieleliebhaber bin, begeistert mich dieses Spiel so, dass ich es bisher täglich gespielt habe.
Das Spiel heißt Carcassonne.
Der Autor ist Klaus-Jürgen Wrede.
Auf der handlichen Schachtel in ca. A4 Größe ist auf einem blauen Untergrund eine mittelalterliche Stadt mit einer Stadtmauer, ein Ritter auf einem weißen Pferd, ein Wachmann und eine Frau zu sehen. Außerdem steht auf der Verpackung: Spiel des Jahres 2001 Kritikerpreis.
Im Inneren findet man:
die Spielregel,
ein Tütchen mit je 8 verschieden farbigen Holzmännchen,
1 Wertungstafel und
72 Landschaftskarten.
Eine Landschaftstafel ist hinten etwas anders gefärbt. Dieses Kärtchen wird zu Beginn des Spieles offen auf den Tisch gelegt. Die anderen Karten werden gemischt verdeckt in mehreren Häufchen gestapelt.
Jeder Mitspieler (2-5 sind möglich) bekommt 8 gleichfarbige Männchen. Eins davon stellt er zur 0 auf die Wertungstafel.
Nun kann es eigentlich schon losgehen, wenn alle die Spielregeln kennen.
Die Mitspieler nehmen nacheinander ein Kärtchen und legen dieses an die bereits vorhandenen Kärtchen an. Jeder kann eins seiner Männchen auf verschiedene Stellen auf dem eben hingelegten Kärtchen stellen und gibt so dem Männchen eine Bedeutung.
1.als Ritter: Das Männchen wird auf ein Stadtteil gestellt.
2.als Wegelagerer: Das Männchen wird auf einen Weg oder eine Straße gestellt.
3.als Bauer: Das Männchen wird auf ein Stück Wiese gelegt.
4.als Mönch: Das Männchen wird auf ein Kloster gestellt.
Wenn alle Männchen auf dem Spielfeld stehen, kann man sich keine weiteren Kärtchen sichern und legt nur noch die Kärtchen an.
Wann und wie erhält man nun möglichst viele Punkte?
Schließt sich eine Stadtmauer, dann erhält der Ritter pro Stadtteil 2 Punkte und wenn diese Wappen tragen, bekommt man pro Wappen noch einmal je 2 Punkte dazu. Auf der Wertungskarte geht das Männchen die entsprechenden Schritte nach vorn.
Wird eine Straße zwischen 2 Kreuzungen geschlossen, bekommt der Wegelagerer je Abschnitt einen Punkt.
Der Mönch erhält dann 9 Punkte, wenn das Kloster von 8 Karten umschlossen ist.
Sind die Punkte verrechnet, kann der Besitzer die Männchen wieder ins Spiel einsetzen.
Der Bauer bekommt erst am Ende des Spieles Punkte für die Städte, die von seiner Wiese eingeschlossen sind, angerechnet. So bekommt man dieses Männchen auch nicht im Spiel zurück.
Die Überschrift meines Berichtes heißt:
Wenn du schon denkst, du verlierst, bist du der Gewinner.
Wieso das, werdet ihr euch jetzt fragen:
Am Schluss des Spieles, wenn alle Landschaftskarten ausgelegt sind, bekommen die Mitspieler für alle angefangenen Städte, Straßen, Wege und Klöster und für die Wiesen weitere Punkte. So kann es durchaus sein, dass am Schluss doch einer gewinnt, der auf der Wertungskarte weiter hinten gelegen hat.
Warum bin ich von diesem Spiel so begeistert, dass ich es nun schon mehrere Male gespielt habe?
Man kann es im kleinen Familienkreis, aber auch besonders gut zu zweit spielen. Diesen Vorteil haben nur wenige Spiele. Die meisten anderen Spiele machen in größeren Runden einfach mehr Spaß. Es bereitet jungen Menschen genauso viel Freude wie älteren Menschen. Es gibt keine kleine Schrift, so dass Leute, die auf Brillen angewiesen sind, keine Probleme bekommen.
Mit Kindern haben wir es noch nicht gespielt, aber ich denke ganz bestimmt, dass sie auch viel Freude daran haben.
Die immer wieder anders geartete Landschaft, die dabei entsteht, ist grafisch interessant und liebevoll gestaltet. Alle entsprechenden Kärtchen (Stadtteile, Wege) passen zusammen.
Die Spannung, wer der Sieger wird, bleibt bis zum endgültigen Auszählen erhalten.
Im Vordergrund steht aber nicht das Gewinnen, sondern das Entstehen einer schönen Landschaft.
Eine Spielrunde dauert bis zu 45 Minuten.
Also, wenn ihr Liebhaber von taktischen Legespielen seid, dann kann ich euch dieses Spiel nur empfehlen.
Carcassonne wird vom Hans im Glück Verlags-GmbH in München hergestellt.
Adresse:
Hans im Glück Verlag
Birnauerstr. 15
80809 München
Da es ein Geschenk war, möchte ich den Preis gar nicht wissen.
Wer sich aber dafür interessiert, findet sicher eine Antwort unter:
[email protected]
www.hans-im-glueck.de
Obwohl ich eigentlich kein so großer Spieleliebhaber bin, begeistert mich dieses Spiel so, dass ich es bisher täglich gespielt habe.
Das Spiel heißt Carcassonne.
Der Autor ist Klaus-Jürgen Wrede.
Auf der handlichen Schachtel in ca. A4 Größe ist auf einem blauen Untergrund eine mittelalterliche Stadt mit einer Stadtmauer, ein Ritter auf einem weißen Pferd, ein Wachmann und eine Frau zu sehen. Außerdem steht auf der Verpackung: Spiel des Jahres 2001 Kritikerpreis.
Im Inneren findet man:
die Spielregel,
ein Tütchen mit je 8 verschieden farbigen Holzmännchen,
1 Wertungstafel und
72 Landschaftskarten.
Eine Landschaftstafel ist hinten etwas anders gefärbt. Dieses Kärtchen wird zu Beginn des Spieles offen auf den Tisch gelegt. Die anderen Karten werden gemischt verdeckt in mehreren Häufchen gestapelt.
Jeder Mitspieler (2-5 sind möglich) bekommt 8 gleichfarbige Männchen. Eins davon stellt er zur 0 auf die Wertungstafel.
Nun kann es eigentlich schon losgehen, wenn alle die Spielregeln kennen.
Die Mitspieler nehmen nacheinander ein Kärtchen und legen dieses an die bereits vorhandenen Kärtchen an. Jeder kann eins seiner Männchen auf verschiedene Stellen auf dem eben hingelegten Kärtchen stellen und gibt so dem Männchen eine Bedeutung.
1.als Ritter: Das Männchen wird auf ein Stadtteil gestellt.
2.als Wegelagerer: Das Männchen wird auf einen Weg oder eine Straße gestellt.
3.als Bauer: Das Männchen wird auf ein Stück Wiese gelegt.
4.als Mönch: Das Männchen wird auf ein Kloster gestellt.
Wenn alle Männchen auf dem Spielfeld stehen, kann man sich keine weiteren Kärtchen sichern und legt nur noch die Kärtchen an.
Wann und wie erhält man nun möglichst viele Punkte?
Schließt sich eine Stadtmauer, dann erhält der Ritter pro Stadtteil 2 Punkte und wenn diese Wappen tragen, bekommt man pro Wappen noch einmal je 2 Punkte dazu. Auf der Wertungskarte geht das Männchen die entsprechenden Schritte nach vorn.
Wird eine Straße zwischen 2 Kreuzungen geschlossen, bekommt der Wegelagerer je Abschnitt einen Punkt.
Der Mönch erhält dann 9 Punkte, wenn das Kloster von 8 Karten umschlossen ist.
Sind die Punkte verrechnet, kann der Besitzer die Männchen wieder ins Spiel einsetzen.
Der Bauer bekommt erst am Ende des Spieles Punkte für die Städte, die von seiner Wiese eingeschlossen sind, angerechnet. So bekommt man dieses Männchen auch nicht im Spiel zurück.
Die Überschrift meines Berichtes heißt:
Wenn du schon denkst, du verlierst, bist du der Gewinner.
Wieso das, werdet ihr euch jetzt fragen:
Am Schluss des Spieles, wenn alle Landschaftskarten ausgelegt sind, bekommen die Mitspieler für alle angefangenen Städte, Straßen, Wege und Klöster und für die Wiesen weitere Punkte. So kann es durchaus sein, dass am Schluss doch einer gewinnt, der auf der Wertungskarte weiter hinten gelegen hat.
Warum bin ich von diesem Spiel so begeistert, dass ich es nun schon mehrere Male gespielt habe?
Man kann es im kleinen Familienkreis, aber auch besonders gut zu zweit spielen. Diesen Vorteil haben nur wenige Spiele. Die meisten anderen Spiele machen in größeren Runden einfach mehr Spaß. Es bereitet jungen Menschen genauso viel Freude wie älteren Menschen. Es gibt keine kleine Schrift, so dass Leute, die auf Brillen angewiesen sind, keine Probleme bekommen.
Mit Kindern haben wir es noch nicht gespielt, aber ich denke ganz bestimmt, dass sie auch viel Freude daran haben.
Die immer wieder anders geartete Landschaft, die dabei entsteht, ist grafisch interessant und liebevoll gestaltet. Alle entsprechenden Kärtchen (Stadtteile, Wege) passen zusammen.
Die Spannung, wer der Sieger wird, bleibt bis zum endgültigen Auszählen erhalten.
Im Vordergrund steht aber nicht das Gewinnen, sondern das Entstehen einer schönen Landschaft.
Eine Spielrunde dauert bis zu 45 Minuten.
Also, wenn ihr Liebhaber von taktischen Legespielen seid, dann kann ich euch dieses Spiel nur empfehlen.
Carcassonne wird vom Hans im Glück Verlags-GmbH in München hergestellt.
Adresse:
Hans im Glück Verlag
Birnauerstr. 15
80809 München
Da es ein Geschenk war, möchte ich den Preis gar nicht wissen.
Wer sich aber dafür interessiert, findet sicher eine Antwort unter:
[email protected]
www.hans-im-glueck.de
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