Schmidt Spiele Ohne Furcht und Adel Testbericht

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ab 5,31
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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  sehr gut
  • Spielanleitung:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von hackbrett52

Ein tolles Kartenspiel, das in kleiner als auch in großer Runde Spaß macht.

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Aufgabe jedes Spielers ist es, eine eigene möglichst wertvolle Stadt aus acht Bauwerkkarten zu errichten. Es stehen acht verschiedene Charaktere mit besonderen Fähigkeiten zur Verfügung. Die Rolle der Charaktere übernehmen die Spieler in ständigem Wechsel.
Es handelt sich bei den Charakteren um mehr oder weniger zwielichtige Gestalten, außer dem König natürlich.
Da gibt es den Meuchler,den Dieb, den Magier, den Prediger, den Händler, den Baumeister oder den Söldner, der gegnerische Bauwerke zerstören kann.
Zu Beginn des Spiels erhält jeder Spieler vier Bauwerkkarten und zwei Goldstücke. Auf den Karten sind die Kosten und die Sieg-Punkte eines Bauwerks durch aufgedruckte Goldstücke angegeben. Einige der Karten sind durch ihre Farbe bestimmten Charakteren zugeordnet, denen sie im Laufe des Spiels Vorteile bringen. Außerdem gibt es auch neutrale Karten, die für alle Charaktere gelten.
Das Spiel gliedert sich in Runden, deren Ablauf stets der gleiche ist. Der Startspieler, d. h. der König aus der letzten Runde, legt eine Charakterkarte verdeckt auf den Tisch und dann je nach Spielerzahl bis zu zwei weitere offen daneben. Aus den übrigen Charakteren sucht er sich geheim einen aus.
Die restlichen Karten werden weitergereicht, bis jeder Spieler einen Charakter gewählt hat. Anschließend werden die Charaktere vom König der Reihe nach aufgerufen. Hat ein Spieler die entsprechende Karte, muß er sich zu erkennen geben und seinen Zug ausführen. Ist er aber vorher gemeuchelt worden, bleibt er still und darf nichts tun.
Während seines Zuges hat ein Spieler nur begrenzte Möglichkeiten zum Handeln. Er darf sich erst einmal zwei Goldstücke für die Bezahlung von Bauwerken nehmen oder zwei Bauwerkkarten. Jetzt erst kann mit dem Bauen begonnen werden, aber nur ein Bauwerk pro Runde (mit dem Baumeister dürfen es schon mal drei sein). Dazu muss natürlich die auf der Karte angegebene Zahl von Goldstücken abgegeben werden.
Es besteht jederzeit während des Zuges die Möglichkeit, die Eigenschaft seines Charakters einzusetzen.
Das Spiel endet, wenn einer der Spieler während des Zuges seine achte Bauwerkkarte auslegt. Die Runde wird aber noch zu Ende gespielt, bevor die Wertung erfolgt. Neben den Punkten der abgelegten Karten gibt es dabei verschiedene Bonuspunkte. Gewinner ist natürlich, wer die meisten Punkte sammeln konnte.
Der Reiz des Spiels besteht in der Wahl seines Charakters am Anfang der Runde. Da mußt du schon sehr geschickt vorgehen. Die Entscheidung fällt da oft schwer, besonders wenn du einer der ersten bist, die aussuchen dürfen. Aber wie du dich auch entscheidet, das Risiko ist groß, dass dir die Mitspieler ins Handwerk pfuschen.
Manchmal hilft ein wenig Bluff, oft bleibt aber nur Abwarten und Hoffen..............
Man sieht dem Spiel die liebevolle grafische Gestaltung an.
Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und wir haben immer viel Spaß mit diesem Spiel.

12 Bewertungen, 1 Kommentar

  • __fachmann__

    13.05.2002, 10:09 Uhr von __fachmann__
    Bewertung: sehr hilfreich

    willkommen bei Yopi!!! hat ja doch noch geklappt...