Hansa-Park Sierksdorf Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Prisca
Urlaub für die ganze Familie!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie versprochen, noch ein paar Ausflugs- und Reisetipps für die Osterzeit!
Mittwoch morgen, 8.00 Uhr. „Mama, was machen wir denn heute?“ „Brötchen kaufen – frühstücken!“ „Toll,“ kommt es gelangweilt unter der Bettdecke hervor. „Aber was machen wir DANN?!?“
Ich weiß wirklich nicht, warum ausgerechnet mein Sohn im Urlaub immer irgendetwas MACHEN will. Einfach mal rumbummeln, in der Sonne sitzen ( doch, ab und zu hat sie sich mal sehen lassen!), entspannen... das ist doch LANGWEILIG, Mama! Und weil er diesmal auch noch mit mir allein in den Urlaub gefahren ist, also noch nicht mal einen Bruder zum stänkern hat, ist es natürlich besonders langweilig. Kennt das jemand? Wenn ja, bitte melden – denn manchmal fühle ich mich mit einem quengelnden Kind allein wie der Mann im Mond. Obwohl... er kann auch anders...
...z.B. wenn ich sage: „Also gut, heute machen wir etwas Besonderes. Wir fahren in den
HANSA PARK.
Dann springt selbst mein ach so müder Sohn aus dem Bett und fliegt in Windeseile zum Bäcker, Brötchen kaufen, damit es endlich losgehen kann.
Der Hansa Park ist ein Freizeitpark, der direkt an der Ostsee liegt ( in Sirksdorf, nahe TimmendorferStrand). Bei der Anreise sucht man sich erst mal einen Parkplatz ( es gibt ca. 5000 PKW Parkplätze und 100 Bus Plätze) – während das Parken in der Nebensaison kein Problem ist, kann es in der Hauptsaison schon mal schwierig werden, einen Platz abzukommen. Da heißt es eben frühzeitig eintreffen – der Park öffnet täglich um 9.00 Uhr ( die Fahrgeschäfte laufen erst ab 10.00 Uhr).
Über eine lange Brücke kommt man auf eine Art Vorplatz, wo sich der Eingangsbereich befindet. Hier heißt es erst mal warten. An der Kasse kann es schon mal zu längeren Schlagen kommen, aber wer schlau ist, besorgt sich seine Karten im Vorverkauf, dann kann man gleich Richtung Eingang davonziehen und als Erwachsener spart man sogar noch Geld, denn man zahlt nur den Kinderpreis. Vorverkaufskarten bekommt man z.B. in den Ferienparks der näheren Umgebung – auch im Weißenhäuser Strand, wo wir diesmal Quartier gemacht haben.
So, jetzt haben wir uns endlich durch eine Schulklasse hindurch in den Park gedrängelt. Der erste Eindruck ist etwas durchwachsen. Rechts und links hässliche Gebäude – zwei Restaurants (in einem davon kann man super frühstücken). Hier gibt es auch Toiletten und Schließfächer.
Positiv wirkt dagegen das Blumenbeet, das uns mit dem täglichen Datum empfängt ( die Blumen werden jeden morgen neu gesteckt!). In der Nähe steht eine Musikkapelle und spielt Dixie-Musik.
Aber das alles will mein Sohn natürlich gar nicht sehen ( kennen wir ja auch schon, wir waren schon öfter hier). Erst mal geht es links herum Richtung „Nessie“, die Looping-Achterbahn des Parks. Das fängt ja schon gut an. Nach einigen Fahrten ( es ist ja noch früh morgens und nicht so voll – fahren, rumrennen, einsteigen, fahren....später am Tag muss man sich dann doch auf etwas Wartezeit einstellen), geht´s ein Haus weiter zum „Rasenden Roland“, eine weitere Achterbahn, die auf dem ersten Blick an eine kleine Bummelbahn erinnert, aber dann doch ganz schon losflitzt.
Nächste Station „Sturmvogel“ – ein Zwischending aus Schiffsschaukel und Fliegendem Teppich. Auch gleich dreimal hintereinander fahren. Dann die kurze Überlegung: traue ich mich heute in den „Fliegenden Hai“ ( eigentlich ganz ähnlich, nur das die Gondel geschlossen ist und sich das Ding überschlägt... Hilfe, mir wird übel, und das nur vom Zusehen!). Zum Glück beschließt mein Sohn, heute lieber doch noch mal drauf zu verzichten...“Aber beim nächsten Mal Mama!“ Weiter geht´s Richtung Crasy Mine. Eine Achterbahn im Westernlook – die zwar nicht so besondern schlimm erscheint, aber einem doch ganz schön durchruckelt. Auch schön zum Ansehen für Leute, die eben niemals in eine Achterbahn steigen würden. Es rattert und qualmt wie in einer richtigen Mine, oben steht eine Westernband ( **gg** nur Figuren – und ein Hund – am schönsten finde ich den Hund!) und macht flotte Musik. Nett gemacht.
Nach einer kurzen Rast im „Pow Wow“( wie soll man das beschreiben – übergroße Suppenschüsseln auf einer Drehscheibe, die sich auch noch um sich selbst drehen) – hurra – endlich mal ein Karussell für ängstliche Mamas ( **gg** ich geb´s ja zu, alles, was sich schneller als 3 km/h vorwärts und höher aus 3 m über dem Boden bewegt, ist meist nicht meine Sache! Ich frage mich nur immer wieder, woher meine Kinder diese Abenteuerlust haben, da kann es nicht schnell genug, nicht hoch genug sein. Man wird wohl nicht bei der Geburt vertauscht haben?!?)
Dann geht´s langsam weiter in den mexikanischen Teil des Hansa-Parks, der noch relativ neu ist. Hier gibt es den „Montezuma-Turm“ – ein Turm, an dem man hochgezogen wird, um dann im freien Fall wieder nach unten zu sausen – keine Angst, kurz vor dem Boden wird man abgebremst. Das Ganze gibt es übrigens auch im Kleinformat für Kinder (Tower of Terror – keine Angst, hört sich schlimmer an, als es ist) – wirklich niedlich gemacht. Toll anzusehen ( und auch zu fahren – natürlich wieder mal nur für die Wagemutigen unter den Parkbesuchern, ich halte mich mehr aus Zusehen) ist der „Rio Dorado“, in dem man mit Schlauchbooten eine Art Wildwasserrutsche heruntersaust.
Hilfe, Pause, mir tun die Füße weh – und Hunger habe ich auch. Also legen wir kurz Rast ein in der Westernstadt – da gibt es erst mal einen deftigen Hot dog mit Pommes und Coke. Hier sind eigentlich keine Fahrgeschäfte zu finden, aber jede Menge zu gucken. Souvenirshops drängen sich neben Spielhallen ( erst ab 16 Jahren), Fotogeschäften ( wolltest du dich schon immer mal als Sheriff oder Saloon-Girl verkleiden? Wolltest du schon immer mal Sträfling Nr. 1156 sein? Dann nichts wie los – die Klamottenauswahl ist riesig und als Erinnerung nimmst du dein Foto mit nach Hause – Achtung! Ziemlich teurer Spaß), eine Goldmine gibt es, an der die Kleinen Gold waschen und sich anschließend aus ihrem Schatz eine Erinnerungsmünze prägen lassen können ... kurzum, auch hier kommt keine Langeweile auf.
Trotzdem, wir wollen nicht zu lange pausieren, der Park ist noch groß und wir müssen jetzt unbedingt in den Metroliner ( eine eher unscheinbar aussehende „Eisenbahn“, die es in sich hat – mit 120 km/h geht es vorwärts und rückwärts immer im Kreis. Danach geht es dann weiter: da ist noch die Schiffsschaukel, die Blumenbahn ( ich liebe diese Bahn – mein Sohn nicht **gg**, die tuckelt ja immer nur im Kreis...recht hat er, aber sie ist auch sehr schön angelegt und ich lass mich da gern durch das Wasser schaukeln), die Wildwasserbahn und ihren großen „Bruder“ – den „Super-Splash“( zu empfehlen eigentlich nur im Sommer oder zum Abschluß des Parkbesuchs – da kommt man nicht wieder trocken heraus!). Ach ja, die Krake nehmen wir dann auch noch mit – die liegt sowieso genau neben dem Flugsimulator – das ist zwar beides schon ganz schön alt, aber es gefällt immer noch.
Und dann... Na ja, dann müssen wir uns langsam Richtung Auto bewegen. Nicht, das uns langweilig wäre, aber es ist schon 17.30 Uhr und da schließen die Fahrgeschäfte. Trotzdem, es war ein schöner Tag.
Natürlich war das jetzt UNSER Tag im Hansa-Park. Das heißt, es gibt natürlich noch jede Menge anderes zu gucken und zu fahren, aber“:Mama, das ist doch was für Babys!“ Na ja, auch Babys ( und andere Kleinkinder) wollen im Hansa Park ihren Spaß haben, darum ist natürlich auch für sie gesorgt.
Es gibt die Parkeisenbahn, die rund durch den Park fährt ( nicht nur zum rumfahren, auch äußerst praktisch, um mit müden Füßen von einem Ort zum anderen zu kommen – es gibt nämlich mehrere Bahnhöfe!); es gibt der Holsteinturm, die wir ein großer, gläserner Fahrstuhl nach oben fährt und einen tollen Blick über den Park und die angrenzende Ostsee gewährt; es gibt das Piratenland, in dem es überwiegend Fahrgeschäfte für kleine Kinder gibt – aber auch einen netten Wasserspielplatz ( was dann wiederum eher für warme Tage gedacht ist). Außerdem ist da noch der alte Jahrmarkt mit Kettenkarussell, kleinem Riesenrad, Schiffsschaukeln ( diese ganz alten zum Selberschaukeln)....na ja, da ist bestimmt noch eine Menge mehr, an die ich mich jetzt hier gar nicht mehr erinnern kann.
Wenn ihr jetzt aber glaubt, das ist es gewesen, mehr KANN es in so einem Park doch gar nicht geben – tut mir leid, da muss ich euch enttäuschen. Denn noch gar nicht erwähnt habe ich die Shows im Hansa-Park ( und das gehört einfach in eine gute Meinung mit hinein!)
In einem geschlossenen Gebäude im mexikanischen Bereich gibt es 1x täglich eine Variete-Show. Sicher nicht zu vergleichen mit wirklich großen Shows ( auch wenn die Ankündigung sagt: Internationale Künstler! Superprogramm) – aber ich will fair bleiben – mit Hilfe von Licht- und Musikeffekten kommt hier mit recht einfachen Mitteln eine durchaus sehenswerte Aufführung zustande. Diese 30 Minuten sollte man über haben – außerdem – ihr wisst ja – die müden Füße werden es euch danken!
Im selben Gebäude findet 3x täglich eine Lasershow statt. Ja, die zu beschreiben ist nun wirklich schwer. Hier wird nur mit Licht und Ton gearbeitet – teilweise einfach nur verschiedene Effekte aufgezeigt – z.T. aber auch eine richtige Geschichte erzählt. Toll gemacht, fasziniert mich immer wieder auf´s Neue. Unbedingt mal ansehen – aber Achtung, bitte wirklich die Warnschilder beachten, die davon abraten mit Kleinkindern hineinzugehen – es ist eben sehr laut, kleine Kinder (Babys) bekommen wirklich Angst.
Gleich nebenan läuft all 45 Minuten der 3-D-Film „Pirates“ mit Leslie Nielson. Ich gebe es zu, ich hab´s noch nie geschafft, mir den mal anzusehen, aber ich habe mir sagen lassen, er soll ganz nett sein.
Dann gibt es noch den Wasserzirkus ( in der Nähe der Wasserbahnen). Positiv ist für mich der Verzicht auf Delphinvorführungen – statt dessen gibt es einen kurzen Film über diese Tiere ( jedenfalls gab´s den letztes Jahr noch, dieses Jahr haben wir die Show nicht besucht) und dann eine wirklich gelungene Aufführung mit Seehunden. Besonders Kinder dürften ihre Freude daran haben.
Es gibt im Freien noch verschiedene Bühnen, auf denen in regelmäßigen Abständen Zauber- und Akrobatikvorführungen stattfinden, auch ein Kasperletheater ist dabei.
Sehenswert ist die große HansaParkParade, die nach dem Vorbild großer Parks einmal täglich stattfindet ( bei gutem Wetter) – ein buntes Bild mit den unterschiedlichsten Gefährten, bunten Kostümen und natürlich den Maskottchen des Hansa-Parks begleitet von Dixiemusik und dem Hansa Park Song.
Zum Schluss noch stichwortartig ein paar allgemeine Fakten:
Der Park allgemein ** sauber und gepflegt, schöne Anlagen, auch was für´s Auge
Sanitäre Anlagen ** reichlich vorhanden, sehr sauber, nett gestaltet
Kostenloser Rollstuhl – und Kinderwagenverleih
Speisen und Getränke ** Restaurants ( typisch Schnellimbiss, finde ich nicht so besonders) und viele kleine Snackbars (Pommes, Hamburger, Bratwurst, Crepes.....) ;Preise noch annehmbar ( für einen Freizeitpark!)
Eintritt ** Erwachsene ( ab 15 Jahre) 19,-- Euro – Kinder (bis 4 Jahre) frei – Kinder (ab 4 Jahre) und Senioren ( ab 60 Jahre) 17,-- Euro – Preisermäßigungen für größere Gruppen ** Zahlungsmöglichkeiten in DM und allen gängigen Fremdwährungen, ebenso EC – Visa – Euro Card
Weitere Infos ** Tel. 04563/474222 oder Internet. www.hansapark.de
Keine Angst, jetzt nur noch ein ( kurzes) Fazit: Bereits dieser Meinung werdet ihr entnehmen, das ich vom HansaPark begeistert bin. Die Preise sind OK, die Angebote wirklich klasse ( für jeden etwas), viel für´s Auge ( so das sich auch Leute, die nicht so gern Karussell fahren, nicht langweilen werden).
Der Park hat genau die richtige Größe, um ihn in einem Tag zu bewältigen – wobei es natürlich sehr von der Jahreszeit abhängt, wie gut man die Fahrgeschäfte nutzen kann. Im Sommer ist die Wartezeit z.T. doch recht lang!
Mittwoch morgen, 8.00 Uhr. „Mama, was machen wir denn heute?“ „Brötchen kaufen – frühstücken!“ „Toll,“ kommt es gelangweilt unter der Bettdecke hervor. „Aber was machen wir DANN?!?“
Ich weiß wirklich nicht, warum ausgerechnet mein Sohn im Urlaub immer irgendetwas MACHEN will. Einfach mal rumbummeln, in der Sonne sitzen ( doch, ab und zu hat sie sich mal sehen lassen!), entspannen... das ist doch LANGWEILIG, Mama! Und weil er diesmal auch noch mit mir allein in den Urlaub gefahren ist, also noch nicht mal einen Bruder zum stänkern hat, ist es natürlich besonders langweilig. Kennt das jemand? Wenn ja, bitte melden – denn manchmal fühle ich mich mit einem quengelnden Kind allein wie der Mann im Mond. Obwohl... er kann auch anders...
...z.B. wenn ich sage: „Also gut, heute machen wir etwas Besonderes. Wir fahren in den
HANSA PARK.
Dann springt selbst mein ach so müder Sohn aus dem Bett und fliegt in Windeseile zum Bäcker, Brötchen kaufen, damit es endlich losgehen kann.
Der Hansa Park ist ein Freizeitpark, der direkt an der Ostsee liegt ( in Sirksdorf, nahe TimmendorferStrand). Bei der Anreise sucht man sich erst mal einen Parkplatz ( es gibt ca. 5000 PKW Parkplätze und 100 Bus Plätze) – während das Parken in der Nebensaison kein Problem ist, kann es in der Hauptsaison schon mal schwierig werden, einen Platz abzukommen. Da heißt es eben frühzeitig eintreffen – der Park öffnet täglich um 9.00 Uhr ( die Fahrgeschäfte laufen erst ab 10.00 Uhr).
Über eine lange Brücke kommt man auf eine Art Vorplatz, wo sich der Eingangsbereich befindet. Hier heißt es erst mal warten. An der Kasse kann es schon mal zu längeren Schlagen kommen, aber wer schlau ist, besorgt sich seine Karten im Vorverkauf, dann kann man gleich Richtung Eingang davonziehen und als Erwachsener spart man sogar noch Geld, denn man zahlt nur den Kinderpreis. Vorverkaufskarten bekommt man z.B. in den Ferienparks der näheren Umgebung – auch im Weißenhäuser Strand, wo wir diesmal Quartier gemacht haben.
So, jetzt haben wir uns endlich durch eine Schulklasse hindurch in den Park gedrängelt. Der erste Eindruck ist etwas durchwachsen. Rechts und links hässliche Gebäude – zwei Restaurants (in einem davon kann man super frühstücken). Hier gibt es auch Toiletten und Schließfächer.
Positiv wirkt dagegen das Blumenbeet, das uns mit dem täglichen Datum empfängt ( die Blumen werden jeden morgen neu gesteckt!). In der Nähe steht eine Musikkapelle und spielt Dixie-Musik.
Aber das alles will mein Sohn natürlich gar nicht sehen ( kennen wir ja auch schon, wir waren schon öfter hier). Erst mal geht es links herum Richtung „Nessie“, die Looping-Achterbahn des Parks. Das fängt ja schon gut an. Nach einigen Fahrten ( es ist ja noch früh morgens und nicht so voll – fahren, rumrennen, einsteigen, fahren....später am Tag muss man sich dann doch auf etwas Wartezeit einstellen), geht´s ein Haus weiter zum „Rasenden Roland“, eine weitere Achterbahn, die auf dem ersten Blick an eine kleine Bummelbahn erinnert, aber dann doch ganz schon losflitzt.
Nächste Station „Sturmvogel“ – ein Zwischending aus Schiffsschaukel und Fliegendem Teppich. Auch gleich dreimal hintereinander fahren. Dann die kurze Überlegung: traue ich mich heute in den „Fliegenden Hai“ ( eigentlich ganz ähnlich, nur das die Gondel geschlossen ist und sich das Ding überschlägt... Hilfe, mir wird übel, und das nur vom Zusehen!). Zum Glück beschließt mein Sohn, heute lieber doch noch mal drauf zu verzichten...“Aber beim nächsten Mal Mama!“ Weiter geht´s Richtung Crasy Mine. Eine Achterbahn im Westernlook – die zwar nicht so besondern schlimm erscheint, aber einem doch ganz schön durchruckelt. Auch schön zum Ansehen für Leute, die eben niemals in eine Achterbahn steigen würden. Es rattert und qualmt wie in einer richtigen Mine, oben steht eine Westernband ( **gg** nur Figuren – und ein Hund – am schönsten finde ich den Hund!) und macht flotte Musik. Nett gemacht.
Nach einer kurzen Rast im „Pow Wow“( wie soll man das beschreiben – übergroße Suppenschüsseln auf einer Drehscheibe, die sich auch noch um sich selbst drehen) – hurra – endlich mal ein Karussell für ängstliche Mamas ( **gg** ich geb´s ja zu, alles, was sich schneller als 3 km/h vorwärts und höher aus 3 m über dem Boden bewegt, ist meist nicht meine Sache! Ich frage mich nur immer wieder, woher meine Kinder diese Abenteuerlust haben, da kann es nicht schnell genug, nicht hoch genug sein. Man wird wohl nicht bei der Geburt vertauscht haben?!?)
Dann geht´s langsam weiter in den mexikanischen Teil des Hansa-Parks, der noch relativ neu ist. Hier gibt es den „Montezuma-Turm“ – ein Turm, an dem man hochgezogen wird, um dann im freien Fall wieder nach unten zu sausen – keine Angst, kurz vor dem Boden wird man abgebremst. Das Ganze gibt es übrigens auch im Kleinformat für Kinder (Tower of Terror – keine Angst, hört sich schlimmer an, als es ist) – wirklich niedlich gemacht. Toll anzusehen ( und auch zu fahren – natürlich wieder mal nur für die Wagemutigen unter den Parkbesuchern, ich halte mich mehr aus Zusehen) ist der „Rio Dorado“, in dem man mit Schlauchbooten eine Art Wildwasserrutsche heruntersaust.
Hilfe, Pause, mir tun die Füße weh – und Hunger habe ich auch. Also legen wir kurz Rast ein in der Westernstadt – da gibt es erst mal einen deftigen Hot dog mit Pommes und Coke. Hier sind eigentlich keine Fahrgeschäfte zu finden, aber jede Menge zu gucken. Souvenirshops drängen sich neben Spielhallen ( erst ab 16 Jahren), Fotogeschäften ( wolltest du dich schon immer mal als Sheriff oder Saloon-Girl verkleiden? Wolltest du schon immer mal Sträfling Nr. 1156 sein? Dann nichts wie los – die Klamottenauswahl ist riesig und als Erinnerung nimmst du dein Foto mit nach Hause – Achtung! Ziemlich teurer Spaß), eine Goldmine gibt es, an der die Kleinen Gold waschen und sich anschließend aus ihrem Schatz eine Erinnerungsmünze prägen lassen können ... kurzum, auch hier kommt keine Langeweile auf.
Trotzdem, wir wollen nicht zu lange pausieren, der Park ist noch groß und wir müssen jetzt unbedingt in den Metroliner ( eine eher unscheinbar aussehende „Eisenbahn“, die es in sich hat – mit 120 km/h geht es vorwärts und rückwärts immer im Kreis. Danach geht es dann weiter: da ist noch die Schiffsschaukel, die Blumenbahn ( ich liebe diese Bahn – mein Sohn nicht **gg**, die tuckelt ja immer nur im Kreis...recht hat er, aber sie ist auch sehr schön angelegt und ich lass mich da gern durch das Wasser schaukeln), die Wildwasserbahn und ihren großen „Bruder“ – den „Super-Splash“( zu empfehlen eigentlich nur im Sommer oder zum Abschluß des Parkbesuchs – da kommt man nicht wieder trocken heraus!). Ach ja, die Krake nehmen wir dann auch noch mit – die liegt sowieso genau neben dem Flugsimulator – das ist zwar beides schon ganz schön alt, aber es gefällt immer noch.
Und dann... Na ja, dann müssen wir uns langsam Richtung Auto bewegen. Nicht, das uns langweilig wäre, aber es ist schon 17.30 Uhr und da schließen die Fahrgeschäfte. Trotzdem, es war ein schöner Tag.
Natürlich war das jetzt UNSER Tag im Hansa-Park. Das heißt, es gibt natürlich noch jede Menge anderes zu gucken und zu fahren, aber“:Mama, das ist doch was für Babys!“ Na ja, auch Babys ( und andere Kleinkinder) wollen im Hansa Park ihren Spaß haben, darum ist natürlich auch für sie gesorgt.
Es gibt die Parkeisenbahn, die rund durch den Park fährt ( nicht nur zum rumfahren, auch äußerst praktisch, um mit müden Füßen von einem Ort zum anderen zu kommen – es gibt nämlich mehrere Bahnhöfe!); es gibt der Holsteinturm, die wir ein großer, gläserner Fahrstuhl nach oben fährt und einen tollen Blick über den Park und die angrenzende Ostsee gewährt; es gibt das Piratenland, in dem es überwiegend Fahrgeschäfte für kleine Kinder gibt – aber auch einen netten Wasserspielplatz ( was dann wiederum eher für warme Tage gedacht ist). Außerdem ist da noch der alte Jahrmarkt mit Kettenkarussell, kleinem Riesenrad, Schiffsschaukeln ( diese ganz alten zum Selberschaukeln)....na ja, da ist bestimmt noch eine Menge mehr, an die ich mich jetzt hier gar nicht mehr erinnern kann.
Wenn ihr jetzt aber glaubt, das ist es gewesen, mehr KANN es in so einem Park doch gar nicht geben – tut mir leid, da muss ich euch enttäuschen. Denn noch gar nicht erwähnt habe ich die Shows im Hansa-Park ( und das gehört einfach in eine gute Meinung mit hinein!)
In einem geschlossenen Gebäude im mexikanischen Bereich gibt es 1x täglich eine Variete-Show. Sicher nicht zu vergleichen mit wirklich großen Shows ( auch wenn die Ankündigung sagt: Internationale Künstler! Superprogramm) – aber ich will fair bleiben – mit Hilfe von Licht- und Musikeffekten kommt hier mit recht einfachen Mitteln eine durchaus sehenswerte Aufführung zustande. Diese 30 Minuten sollte man über haben – außerdem – ihr wisst ja – die müden Füße werden es euch danken!
Im selben Gebäude findet 3x täglich eine Lasershow statt. Ja, die zu beschreiben ist nun wirklich schwer. Hier wird nur mit Licht und Ton gearbeitet – teilweise einfach nur verschiedene Effekte aufgezeigt – z.T. aber auch eine richtige Geschichte erzählt. Toll gemacht, fasziniert mich immer wieder auf´s Neue. Unbedingt mal ansehen – aber Achtung, bitte wirklich die Warnschilder beachten, die davon abraten mit Kleinkindern hineinzugehen – es ist eben sehr laut, kleine Kinder (Babys) bekommen wirklich Angst.
Gleich nebenan läuft all 45 Minuten der 3-D-Film „Pirates“ mit Leslie Nielson. Ich gebe es zu, ich hab´s noch nie geschafft, mir den mal anzusehen, aber ich habe mir sagen lassen, er soll ganz nett sein.
Dann gibt es noch den Wasserzirkus ( in der Nähe der Wasserbahnen). Positiv ist für mich der Verzicht auf Delphinvorführungen – statt dessen gibt es einen kurzen Film über diese Tiere ( jedenfalls gab´s den letztes Jahr noch, dieses Jahr haben wir die Show nicht besucht) und dann eine wirklich gelungene Aufführung mit Seehunden. Besonders Kinder dürften ihre Freude daran haben.
Es gibt im Freien noch verschiedene Bühnen, auf denen in regelmäßigen Abständen Zauber- und Akrobatikvorführungen stattfinden, auch ein Kasperletheater ist dabei.
Sehenswert ist die große HansaParkParade, die nach dem Vorbild großer Parks einmal täglich stattfindet ( bei gutem Wetter) – ein buntes Bild mit den unterschiedlichsten Gefährten, bunten Kostümen und natürlich den Maskottchen des Hansa-Parks begleitet von Dixiemusik und dem Hansa Park Song.
Zum Schluss noch stichwortartig ein paar allgemeine Fakten:
Der Park allgemein ** sauber und gepflegt, schöne Anlagen, auch was für´s Auge
Sanitäre Anlagen ** reichlich vorhanden, sehr sauber, nett gestaltet
Kostenloser Rollstuhl – und Kinderwagenverleih
Speisen und Getränke ** Restaurants ( typisch Schnellimbiss, finde ich nicht so besonders) und viele kleine Snackbars (Pommes, Hamburger, Bratwurst, Crepes.....) ;Preise noch annehmbar ( für einen Freizeitpark!)
Eintritt ** Erwachsene ( ab 15 Jahre) 19,-- Euro – Kinder (bis 4 Jahre) frei – Kinder (ab 4 Jahre) und Senioren ( ab 60 Jahre) 17,-- Euro – Preisermäßigungen für größere Gruppen ** Zahlungsmöglichkeiten in DM und allen gängigen Fremdwährungen, ebenso EC – Visa – Euro Card
Weitere Infos ** Tel. 04563/474222 oder Internet. www.hansapark.de
Keine Angst, jetzt nur noch ein ( kurzes) Fazit: Bereits dieser Meinung werdet ihr entnehmen, das ich vom HansaPark begeistert bin. Die Preise sind OK, die Angebote wirklich klasse ( für jeden etwas), viel für´s Auge ( so das sich auch Leute, die nicht so gern Karussell fahren, nicht langweilen werden).
Der Park hat genau die richtige Größe, um ihn in einem Tag zu bewältigen – wobei es natürlich sehr von der Jahreszeit abhängt, wie gut man die Fahrgeschäfte nutzen kann. Im Sommer ist die Wartezeit z.T. doch recht lang!
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