Haribo Balla-Balla Testbericht

Haribo-balla-balla
ab 7,68
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  • Geschmack:  durchschnittlich
  • Geruch:  gut
  • Suchtfaktor:  durchschnittlich
  • Anhalten der Frische nach Öffnen:  lang

Erfahrungsbericht von uteker

Sind wir nicht alle Balla-Balla?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Ja, sind wir nicht alle Balla-Balla? Ich bestimmt! Denn wer auf so einen Namen hereinfällt, muss auch so sein. Aber erst einmal zur Sache:

Leere im Süßigkeitenschrank? Kommt bei mir ja selten vor, irgendwie finde ich immer früh genug was zum Schnuppern in den Supermarktregalen und Vorräte müssen ja sein. Nach unserem Urlaub mit Nasch-Askese (außer den süßen, leckeren Kuchen vom Nachtischbuffet, hhhmmmhhh, aber das gehört ja nicht hierhin) wollte ich nun für Nachschub sorgen und mich mal umsehen, was ich so neues entdecke.

Balla-balla!!! Jau, das hörte sich schon lustig an und der Name Haribo versprach mir einen Leckerbissen. Die Bonbons, die ich (uteker) durch die Plastiktüte sehen konnte, leuchteten mir zwar in den buntestens Farben und daher ungesund entgegen, aber einmal in die Hand genommen, ist man ja verpflichtet, es zu kaufen, oder etwa nicht?

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Abgebildet auf der Tüte ist ein fleißiger Malermeister, der eifrig mit Farbe rumkleckert. Dann steht da noch in allen Sprachen dieser Welt der Werbeslogan von Haribo: Haribo macht Kinder froh. Ich denke auf jeden Fall, dass das so zu übersetzen ist. Auf der Rückseite finden wir noch einmal diesen lustigen Kleckser mit Sprechblase: delicioso. Und tatsächlich, Hersteller ist HARIBO Espana. Hey, sind die umgezogen oder mussten die wegen dieser Balla-Balla-Bonbons das Land verlassen?

Nun aber zum Inhalt. Kleine Röllchen, na, sagen wir mal wie dicke Makkaroni aus irgend so einem Weingummi(?)-Verschnitt, gefüllt mit einer festen Schaummasse und in etwa 2 cm Länge geschnitten. Sie leuchten in kräftigen Farben und die Füllung ist jeweils andersfarbig.

Als diese Bonbons so vor mir lagen, wusste ich schon nicht mehr, was mich da zum Kauf verführt hat. Es kostete schon etwas Überwindung, eins davon in den Mund zu stecken, aber was tut man nicht alles für seine werten Leser. Die gummiartige Umrandung schmeckte an sich nach nix, nur etwas süß. Und der Kern: süß-sauer, aber nicht sauer genug, um der ganzen Sache wenigstens in dieser Richtung etwas Pep zu geben. Schön weich waren sie ja, also Uroma würde es auch schaffen, sie zu zerkauen. Das dürfte aber auch das einzige Positive sein. Um der Sache auf den Grund zu gehen, habe ich dann noch einige dieser Dinger vernichtet. Und beim Schreiben darüber sind es wohl ein bisschen zu viel geworden. Denn plötzlich bemerkte ich, wie mein Magen rebellierte und ich musste doch tatsächlich eine Pause einlegen. Jetzt geht es mir aber wieder besser, der Inhalt der Tüte ist allerdings umgehend im Abfalleimer gelandet.

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Die Tüte habe ich erst einmal behalten, um euch die äußerst interessanten Inhaltsstoffe mitteilen zu können:

Zutaten: Zucker, Weizenmehl, Glukosesirup, Stärke, Fett pflanzlich gehärtet, Gelatine, Säuerungsmittel: Zitronensäure, Aromen, Farbstoffe: Chinolingelb, Gelborange S, Azorubin, Allurarot AC, Patentblau V, Zuckerkulör, Überzugsmittel: Carnaubawachs. Das hört sich zwar alles nicht so chemisch an, aber künstlich schmeckt es.
Haribo nennt diese Süßigkeit: KONFEKT, also, das hört sich ja sehr hochtrabend an.

Für die 200 g-Tüte habe ich -,80 € bezahlt. In meinen Augen 1,55 DM zu viel.

Hergestellt wurden sie, wie schon erwähnt, von HARIBO in Spanien, die genaue Anschrift erspare ich mir.

HARIBO könnt ihr auch im Internet besuchen: www.haribo.com. Das tue ich (uteker) mir aber nicht an, denn wenn mir dann wieder diese Bonbons begegnen, wird mein Magen bestimmt wieder aufmucken.

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FAZIT:

In meinen Augen hat diese Süßigkeit keine Daseinsberechtigung, weil sie einfach einfallslos schmeckt.

Ich habe lange überlegt, warum Haribo diesen bunten Röllchen den Namen Balla-Balla gegeben hat. Da gibt es nur 2 Möglichkeiten. Entweder man ist Balla-Balla, so etwas überhaupt zu kaufen oder man wird Balla-Balla vom Verzehr. Ich glaube, bei mir trifft beides zu.

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