Haribo Goldbären Testbericht

ab 6,28
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2011
Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Grad der Süße:  sehr hoch
  • Suchtfaktor:  durchschnittlich
  • Anhalten der Frische nach Öffnen:  lang
  • Aus biologischer Erzeugung:  nein

Erfahrungsbericht von Amokforever

Bärenjagd mal hinterfragt

5
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Suchtfaktor:  sehr gering
  • Anhalten der Frische nach Öffnen:  sehr lang
  • Kaufanreiz:  Werbung

Pro:

Gummi

Kontra:

Zwergwuchs

Empfehlung:

Ja

Gummibärchen in Aufruhr

Es ist schon ein Skandal, mit welcher Lockerheit auch die kleinste noch in Europa lebende Bärchenart zum Verzehr feilgeboten wird. Freilich sind sie bei einer Geburtenrate von 80 Millionen am Tag kaum auszurotten und ein sich abzeichnendes Überalterungsproblem kann hier genauso wenig, wie der vollkommen übertrieben vorgeworfene Kannibalismus festgestellt werden. Aber wie ist es zu dem unerschütterlichen Mythos unserer Gummibärchen gekommen und warum hat gerade diese winzige Bärenart jeden menschlichen Verfolgungswahn überlebt?

Gummiologen und Bärchopeuten sind sich heute einig, dass der Aufruf „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso“ einen dramatischen Einschnitt in die zuvor heile Bärchenwelt brachte. Die Vertreibung aus dem Hariboland, dem Bärchenparadies, war vorprogrammiert, stürzten sich doch nun Menschen aller Generationen auf die friedlebenden Kleinbärchen. Ihre verkümmerten Tatzen, ihre nackte Körperoberfläche und ihr verklebtes Maul, machten sie zum schutzlosen Opfer der gefräßigen Menschen.

Ihren Vorfahren, den Braunbären ist es damals allerdings nicht besser ergangen. Gnadenlos wurde ihnen schon Ende des letzten Jahrhunderts der Lebenstraum von den Menschen genommen. Sie waren nicht in der Lage diesen übergroßen Bären Tüten zu bauen, in denen sie rottenweise platz gehabt hätten, um darin in Discounterregalen zu überwintern. Zudem wurden zu jener Zeit, auch in Mitteleuropa, die Spielplätze immer rarer und maulkorbscheuende Pitbulls waren ihnen in puncto Nahrungsbeschaffung immer eine Schnauzenlänge voraus. Der frustrierte Braunbär hatte nun gar kein dickes Fell mehr und trottete missmutig nach Alaska. Mitleidige Lachse konnten diese untröstlichen Großviecher nicht mehr aufheitern und obwohl sie sich die größte Mühe gaben ihnen nach dem Mund zu springen, kehrte der dickköpfige Braunbär ihnen den Rücken zu. Die Katastrophe war nicht mehr aufzuhalten, die Lachse sprangen ihnen nun ins Genick und besiegelten das Schicksal der Großbären.

Andere Gattungen flüchteten nach Zentralrussland und schütteten sich so mit billigem Wodka die Hirse zu, dass man sie als halblinde Blaubären problemlos von den Sträuchern pflücken konnte. In Polen sind nur kurze Zeit später einige Eisbären mit ein paar Eisschollen verschollen. Die wenigen Pandabären hatten die Italiener den Chinesen abgeschwatzt, für eine zeitlang erwiesen sie den hypermobilen Italienern einen Bärendienst als fortschrittliches Fortbewegungsmittel. Leider hatten sie diesen empfindlichen Genossen zu oft Benzin in den Körper gepumpt, in der Hoffnung, dass sie so schneller laufen würden, womit auch das Schicksal dieser Gattung erklärt werden konnte. Andere Bären wurden naiven Menschen bei jeder Gelegenheit aufgebunden, so verschwanden selbst diese seltsamen Pärchen recht schnell von der Bildfläche.

Bleibt also tatsächlich letztendlich nur unser putziges Gummibärchen über, der generationenübergreifende Schlachtruf der Werbefront „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso“ konnte ihrer Vermehrung nur bedingt Einhalt gebieten. Viele konnten sich geschickt in Gummirohren, Gummizellen und Präservativen verstecken und so den gefräßigen Menschenmäulern entkommen. Ihren Namen haben die Bärchen übrigens ihrem Werbevater Gummi Thomschalk zu verdanken, der als erster Mensch nicht den Mumm hatte, sich ein wehrloses Bärchen in den Mund zu schieben. Er hatte einfach zu viel Mitleid mit dem Bärchen, die Presse bekam davon Wind und seitdem wurden diese Kleinbärchen nur noch Gummibärchen genannt. Böse Zungen behaupten allerdings, dass Gummi T. sein Bärchen später in einer Werbesendung tot gelabert hätte.

Wie kommt es aber dazu, dass unsere geschlechtsneutralen Miniviecher nicht ausnahmslos verspeist werden? Ganz einfach, sie sind wieselflink und Meister der Tarnung. Sie sind in der Lage sich problemlos farblich ihrer Umgebung anzupassen. So können sie sich genauso gut bei holländischen Fußballfans (orange), in schlecht gepflegten Urinalen (gelb), in moosbelassenen Badezimmerecken (grün), auf umweltfeindlichen Papier (weiß) oder aber vermehrt auf verkehrsflussfeindlichen Ampeln (rot) verstecken. Gummibärchen haben Einheitsgröße und auch ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl, sie bewohnen überwiegend Tüten mit Hariboaufdruck, sowie Nasennebenhöhlen. Bei sich nähernden Kauleisten können sie recht schnell Gummi geben und beschleunigen in Null komma nix auf doppelte Drallgeschwindigkeit.

Ihr nachgesagter Kannibalismus beschränkt sich auf die sich in Sträuchern befindlichen Blau- und Rotbären, allerdings können sie sie mit ihren verkümmerten Tatzen nur unzureichend abpflücken. Gummibärchen vermehren sich auf Grund des starken Druckes vorwiegend in von Menschen bedienten Maschinen. Ihre Hauptfeinde sind neben dem Menschen Naschkatzen und freilaufende Storckriesen. Bedenke aber, dass nicht jeder Bär in Gummistiefeln gleich ein Gummibärchen ist. Ein Gummibärchen in einer Gummizelle muss auch nicht durchgeknallt sein, vielleicht probt er nur die Vermehrung mit einem gleichgesinnten Einzeller?

Pfiffige Gummibärchen überziehen ihren Körper mit Schweinegelatine, das mag vor Islamistenkindern schützen, doch in manch Saustall wird Rache geschworen. Der leichtsinnige Anstrich mit Bienenwachs fördert zunehmend das Gerücht, des Kannibalismusses, da hat schon so manch hungriges Bärchen an seinen Artgenossen rumgelutscht, wenn es kein Honig am Frühstückstisch gab. Wie dem auch sei, die gleichmäßige Industrieproduktion sorgt weiterhin für ein annehmbares demographisches Gebilde. Die Bärenrente ist dank fehlenden Bärenknicks sicher, sind sie doch sowieso unzerbrechlich. Die Arbeitslosenquote ist dank ihres Bäreneinsatzes und ihrer Bärenkraft kein Thema.

Gummibärchen haben ähnlich wie der Mensch zwei Nierchen, ein Herzchen, zwei Beinchen und ein Leberchen. Auf Grund ihrer Beschaffenheit werden sie auch gerne als Bärchendummies in Matchboxautos eingesetzt und haben dadurch maßgeblichen Einfluss darauf, dass unsere Kinder mit absolut sicheren Autos spielen können.

HARIBO MACHT KINDER FROH UND ERWACHSENE EBENSO......eine platte Botschaft.......aber ein kleiner Schritt für ein Bärchen, wird hier zum großen Tritt für die Menschheit, wenn auch nur in den Hintern!!!!!!

26 Bewertungen, 16 Kommentare

  • bigmama

    23.01.2007, 02:02 Uhr von bigmama
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße, Anett

  • crissy13

    18.01.2007, 10:18 Uhr von crissy13
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr hilfreich, Gruß crissy13

  • marina71

    07.10.2006, 19:42 Uhr von marina71
    Bewertung: sehr hilfreich

    :) LG

  • babysly2000

    08.06.2006, 16:26 Uhr von babysly2000
    Bewertung: sehr hilfreich

    witziger Bericht! Liebe Grüße Sly

  • Brita2905

    28.05.2006, 17:32 Uhr von Brita2905
    Bewertung: sehr hilfreich

    ... auf der Wiese sitzt ein Bärchen, ganz aus Gummi und lauscht des Carstens Märchen und fürchtet sich vor dem "Verzehrchen"... ;o))) -> es ist schon eine kleine Welt, die des Internets... *zwinker*... Dir einen schönen Sonntag, und ärger mir blo

  • superlativ

    23.05.2006, 19:18 Uhr von superlativ
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht! Hat mir super gut gefallen! Liebe Grüße Superlativ!

  • campimo

    23.05.2006, 15:00 Uhr von campimo
    Bewertung: sehr hilfreich

    (¯`´.¸.´´¯) Du hast einen wunderschönen Bericht geschrieben. Es würde mich freuen, auch weiterhin in den Genuß zu kommen, so tolle Testberichte von dir zu lesen. Falls du auch mal über Yopi, und dessen jüngeren Veränderungen diskutieren möchtest, komme doc

  • Estha

    23.05.2006, 12:57 Uhr von Estha
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh... @};----..lg susi

  • blackangel63

    23.05.2006, 11:45 Uhr von blackangel63
    Bewertung: sehr hilfreich

    °°°°SEHR HILFREICH°°°°LG°°°°ANJA°°°°

  • morla

    23.05.2006, 11:16 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • bodspy

    23.05.2006, 10:31 Uhr von bodspy
    Bewertung: sehr hilfreich

    * * * SEHR HILFREICH * * * Liebe Grüße... RenÖ ;O

  • eagle82

    23.05.2006, 09:52 Uhr von eagle82
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh, wirklich ein toller, witziger bericht!!

  • Lucie29

    23.05.2006, 09:50 Uhr von Lucie29
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner bericht, doch bin ich wohl bärchen-süchtig. LG Lucie

  • anonym

    23.05.2006, 08:52 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    :-D *lach* .. SEHR geil!!! .. Ich esse auch keine Gummibärchen mehr. ;o)) *lol* .. Lieben Gruss, Manuela :-))

  • anonym

    23.05.2006, 08:14 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das ist mal ein Bericht, der richtig zum Schmunzeln anregt. Klasse Idee vortrefflich umgesetzt. -sh- und lg Günter

  • MarkusDani

    23.05.2006, 08:03 Uhr von MarkusDani
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner ausführlicher Bericht! LG Dani