Harry Potter und der Gefangene von Askaban (DVD) Testbericht

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ab 6,49
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  viel
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  durchschnittlich
  • Humor:  humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von Grittilein

noch düsterer - noch spannender

5
  • Action:  sehr viel
  • Anspruch:  durchschnittlich
  • Romantik:  hoch
  • Humor:  sehr humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend
  • Altersgruppe:  ab 12 Jahren
  • Meinung bezieht sich auf:  Kino-Version

Pro:

spannend, tolle Darsteller

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Jetzt ist es also endlich soweit: Der dritte Teil von Harry Potter hatte endlich Kinopremiere. Und als grosser Harry-Potter-Fan habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, mir den Film anzusehen. Mir war allerdings von vornherein klar, dass es nahezu unmöglich war, das komplette Buch zu verfilmen und dass hier nur die wichtigsten Sequenzen aus dem Buch in Bildern zu sehen ist. Wer unter diesen Bedingungen ins Kino geht, wird auf jeden Fall seinen Spaß haben. All diejenigen, die eine hundertprozentige Verfilmung des Buches erwarten, werden vielleicht etwas enttäuscht sein. Aufgrund des recht großes Stoffes mussten die Produzenten einiges aus dem Buch streichen und das Gesamtergebnis kann sich wieder sehen lassen.
Dass im dritten Teil erstmals ein anderer Regie führte, hat mich nicht sehr gestört, aber ich konnte deutlich erkennen, dass die drei Zauberlehrlinge Harry, Ron und Hermine inzwischen Teenager geworden sind und dass jeder für sich eigene Probleme zu bewältigen hatten.


Der Film
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Harry Potter ist inzwischen 13 Jahre alt und erneut muss er seine Sommerferien bei den schwer zu ertragenden Stiefeltern, den Dursleys, verleben. Viel lieber würde er die Sommerferien wieder mit der Familie von Ron oder Hermine verbringen, aber dies ist leider nicht möglich.
Fast hätte Harry auch alles richtig gemacht, bis Tante Magda zu Besuch kommt. Aber warum bringt sie den armen Harry auch so in Rage – dann wäre es auch nie zu diesem Zauber gekommen, wo Harry Potter mal wieder unangenehm aufgefallen wäre.
Harry bleibt also nichts anderes übrig, als vor Onkel Dursley zu fliehen, denn die Strafe wird bestimmt wieder sehr groß sein und er würde wieder eingesperrt werden. Aber viel mehr Angst hat er vor dem Ministerium für Zauberei, das jegliche Zaubersprüche außerhalb Hogwarts verboten hat. Zuwiderhandlungen werden meist hart bestraft.
Und ausgerechnet jetzt ist auch ein Gefangener von Askaban ausgebrochen, der auf der Suche nach Harry ist. Das Gefängnis von Askaban galt bisher als sehr sicher und niemand konnte bislang aus diesem Gefängnis fliehen, bis Sirius Black dies gelungen ist. Und ausgerechnet dieser Sirius Blck war früher einmal ein sehr guter Freund von Harry Eltern – bis er sich auf die Seite von Lord Voldemort geschlichen hat und Harrys Eltern an diesen verraten hat.
Die Wächter von Askaban machen auch auf Schloss Hogwarts Jagd auf Sirius Black, denn er ist ganz klar auf der Suche nach Harry um auch ihn umzubringen. Denn Harry Potter ist der einzige, der für Lord Voldemort eine Gefahr bedeuten könnte.
Auch das Quidditchspiel darf im dritten Teil von Harry Potter natürlich nicht fehlen und es gibt sehr interessante Sachen zu erleben. So darf Hagrid, ein sehr guter Freund Harrys, auch endlich unterrichten, was bei den Schülern natürlich nicht immer allzu gut ankommt.
Eine ganz besondere Rolle kommt in diesem Film Rons Ratte \"Krätze\" zu, die plötzliche auf mysteriöse Weise verschwunden ist. In dieser Woche habe ich übrigens gehört, dass diese Ratte aus dem Berliner Zoo geliehen wurde, denn in England schien es wohl keine zeigbaren Ratten zu geben.
Es ist nahezu unmöglich, alle Szenen dieses Filmes anzusprechen, aber ich hoffe, dass sich jeder ein Bild von diesem wirklich wieder ausgezeichneten Zauber-Abenteuers machen kann. Der Film ist aufgrund seiner grossen Länge von über 2 Stunden nie langweilig und ... – nein das Ende verrate ich natürlich nicht. Der Zuschauer wird immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt und erst am Ende löst sich das Rätsel fast von selbst auf.


Bild und Ton
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Auch der dritte Teil hat wieder eine Vielzahl von tollen Effekten und ich habe hier wieder meinen Spaß gehabt. Die skurrilsten Lebewesen tauchen natürlich auch in diesem 3. Teil wieder auf und manchmal frage ich mich wirklich, ob dies nun echte Lebewesen waren oder aber irgendwelche Ergebnisse aus dem Computer. Es ist immer wieder toll anzusehen, wie täuschend echt die einzelnen Lebewesen inzwischen sind. Und der Kinogänger kann selbst nicht mehr unterscheiden, ob es sich um echte Tiere handelt oder ob die Technik hier ein wenig gemogelt hat.
Bild und Ton sind hier natürlich wieder genauso perfekt aufeinander abgestimmt, so dass ich mir den Film bestimmt noch ein zweites mal ansehen werde. Es ist einfach ein Erlebnis, einen Harry-Potter-Kinofilm zu sehen. Jeder der drei Teile hat mich bislang nie enttäuscht und auch der dritte Teil braucht sich nicht hinter die ersten beiden Teile zu verstecken.


Die Schauspieler
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Auch im dritten Teil dreht sich alles um die drei Frende R9on, Harry und Hermine, die wieder das ein und andere Abenteuer zu bestehen haben. Diese Rollen übernehmen
- Daniel Radcliffe als Harry Potter
- Rupert Grint als Ron Weasley
- Emma Watson als Hermine Granger
In weiteren Rollen sind zu sehen:
- Gary Oldman als Sirius Black
- Michael Gambon als Albus Dumbledore


Die Regie
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Nach den sehr erfolgreichen beiden ersten Teilen von Harry Potter war ich ein wenig skeptisch, ob Alfonso Cuaron einen ähnlichen Film hinlegen konnte. Aber bei der literarischen Vorlage von J.K. Rowling konnte ja eigentlich fast nichts mehr schief gehen. Und der Regisseur hat es wirklich geschafft, dass der Film wieder weltweit zu einem wahren Harry-Potter-Boom avancierte. Wo soll das nur noch hinführen, dass jeder Harry-Potter-Film seinen Vorgänger noch weiter übertrifft? Ich warte schon gespannt auf den vierten Teil, aber das wird wohl noch 15 Monate dauern, bis er abgedreht wird.
Etwas merkwürdig fand ich allerdings, dass einige Szenen aus dem Buch sogar geringfügig abgeändert oder sogar hinzugefügt wurden. Warum man hier die ganzen Harry-Potter-Fans so enttäuschen konnte, ist mir bis heute nicht ganz klar. Warum hat man sich nicht hundertprozentig an die Buchvorlage gehalten?



Die Spannung
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Aufgrund des recht freizügigen Umgangs mit der Buchvorlage muss ich leider einige Punkte abziehen. Aber wer Harry Potter liebt, wird auch diesen dritten Kinofilm lieben. Wer das Buch noch nicht kennt, wird von diesem Film begeistert sein. Er gehört ohne zweifel zu den großen Kino-Highlights dieses Jahres.
Wer aber das Buch bereits gelesen hat, wird sehr schnell erkennen, dass einiges im Buch doch etwas anders beschrieben wurde. Aber dies macht meiner Meinung nach der Spannung keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil: Es ist mal schön anzusehen, dass man sich die Geschichte auch einmal von einer anderen Seite aus betrachten kann und die Produzenten haben dies vielleicht etwas anders gesehen.


Meine Meinung
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Harry Potter lebt im Kino weiter und ich kann jedem nur empfehlen, sich diesen Kinofilm anzusehen. Er ist spannend, viele Spezialeffekte und es gibt auch einige neue furchteinflössende Kreaturen zu bewundern. Zugegeben, der Film ist mit 139 Minuten leicht etwas zu lang geraten und gerade Kinder haben es hier schwer, den gesamten Film zu folgen, aber ich finde es gut, dass die Harry-Potter-Filme auch einmal verfilmt werden. Aber länger als 120 Minuten sollten diese Filme wirklich nicht sein.
Einen Punkt möchte ich hier aber noch ansprechen: Im Gegensatz zum 2. Teil hat der dritte Teil wieder ein FSK-12. Dadurch kann man als Kinogänger auch sicher sein, dass nichts gekürzt wird, wie es noch beim 2. Teil der Fall war. Und Kinder unter 12 Jahren können sich den Film ja auch in Begleitung der Erwachsenen ansehen. So kann jeder Interessierte sich den Film ansehen und dies finde ich ganz o.k.
Wer also noch die Gelegenheit hat, sich diesen Film anzusehen, sollte es auf keinen Fall verpassen. Ich habe mir Harry Potter bestimmt nicht das letzte Mal angesehen und die DVD ist in einigen Monaten absolute Pflicht.

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