Harry Potter und der Gefangene von Askaban (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2012
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von Jakini
Man, hatte ich eine Angst
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
dass ich von dem Film total enttäuscht sein könnte, denn einen Bericht hatte ich am letzten Freitag über den Film gelesen und da hatte ich so meine Bedenken, ob meine Vorfreude und Neugierde wirklich angebracht waren.
Wie ich ins Kino kam:
=================
Ich bin Kunde bei der Hamburger Sparkasse, wo es das Haspa Joker Paket gibt. Durch dieses Haspa Joker Paket gibt es immer schöne Veranstaltungen für die Kunden, so wurde in vier Kinosälen des Cinemaxx HH Dammtor eine Sondervorstellung der Haspa für Haspa Joker Kunden gezeigt. Für meine neun Jahre alte Tochter und mich habe ich sofort nach Bekanntgabe je eine Karte bestellt, zu dem Zeitpunkt sollte der Film allerdings noch ab sechs Jahren frei sein, wie die ersten beiden anderen Teile auch. Dies waren dann in der letzten Woche meine ersten Bedenken, was den Film angeht, dass meine Tochter ev. zu klein sein könnte für den Film, da aber Kinder in Begleitung eines Erziehungsberechtigten auch schon ab sechs Jahren in Filme, die erst ab 12 freigegeben sind, dürfen, und ich meine gegebenen Versprechen für gewöhnlich halte, machte ich mich Sonntag Morgen um 8.15 Uhr mit meiner ältesten auf den Weg zum Cinemaxx HH Dammtor, völlig gespannt, was aus dem dritten Band von Harry Potter, der mein persönlicher Favorit der bisher fünf erschienenen Bände ist, gemacht wurde.
Worum geht es:
==============
Harry lebt in den Ferien wie gewöhnlich bei seiner Tante und seinem Onkel. Sie behandeln ihn weiterhin wie Dreck, nutzen ihn als billige Kraft im Haus. Der eigene Sohn Dudley wird weiterhin verwöhnt und verzogen.
Zu Besuch kommt eine Tante, die Schwester seines Onkels, auch sie behandelt Harry wie Dreck und beleidigt seine Eltern. Da wird es Harry zu viel, und ohne es eigentlich zu wollen, bläst der die aufgeblasene Tante auf, die durch den Wintergarten der Dursleys auf und davon fliegt.
Harry bekommt Angst, denn er darf außerhalb der Schule gar nicht zaubern, er packt seine Sachen und will gehen, auch sein Onkel kann ihn da nicht aufhalten, denn Harry ist aufgebracht und da er eben schon gezaubert hat, geht er davon aus, von der Schule zu fliegen. Er sitzt auf der Straße und weiß nicht, was er tun soll, da taucht ein schwarzer großer Hund auf. Doch ehe Harry kapieren kann, was da passiert, erscheint ein Bus, der fahrende Ritter für gestrandete Zauberer. Dieser bringt Harry mit rasanter Fahrt zur Winkelgasse in den tropfenden Kessel, wo seine Eule Hedwig schon auf ihn wartet. Aber nicht nur die, auch der Minister der Zauberer wartet auf Harry, der befürchtet, dass er nun der Schule verwiesen und bestraft wird, der er ja gezaubert hat. Doch er wird behandelt, wie ein rohes Ei, erfährt, dass ein gefürchteter Mörder aus Askaban, dem Zauberer Gefängnis geflohen ist, und man deswegen in Aufruhr ist.
Kurz darauf trifft er seine Freunde, Hermine Granger und Ron Weasley wieder. Ron ist mit seiner gesamten Familie dort und erzählt Harry von den Ferien in Ägypten. Rons Vater nimmt Harry zur Seite und erzählt ihm einiges mehr über Sirius Black, dem geflohenen Mörder, er war ein Anhänger von Voldemord, dessen Namen die meisten Zauberer nicht aussprechen mögen. Und man befürchtet, dass er es nun auf Harry abgesehen hat, der diesem Zauberer die Stirn bot und dafür verantwortlich ist, dass dieser noch nicht wieder richtig an die Macht gelangen konnte. Er bittet ihn, egal was er hört, nicht auf eigene Faust nach dem Mörder zu suchen, da er sehr gefährlich ist.
Die Schüler machen sich auf den Weg zur Schule, wo sie die Fahrt mit ihrem neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste verbringen, doch dieser schläft, bis Dementoren die Zug nach Sirius Black durchsuchen. Hierbei fällt Harry in Ohnmacht, denn Dementoren können das gesamte Glück aus einem heraussaugen und schlimme Erlebnisse wieder hervorholen und so hört Harry immer eine Frau seinen Namen rufen, offensichtlich seine Mutter kurz vor ihrem Tod.
Für Malfoy natürlich ein gefundenes Fressen, er versucht Harry damit aufzuziehen, und dieser hat tatsächlich Angst vor den Dementoren, was sein neuer Lehrer als Angst vor der Angst auslegt. Und so fangen die beiden an, einen Zauber zu üben, der Harry beim nächsten Treffen auf Dementoren helfen kann.
Doch es gibt noch einen neuen Lehrer: Hagrid, dem Wildhüter. Dank Harry wurde er nun von seiner Schuld freigesprochen und darf unterrichten, natürlich Magische Geschöpfe. Und so lernen die Schüler in der ersten Stunde einen Hippogreif kennen, eine Mischung aus Adler und Pferd. Harry kommt sehr gut mit dem eigensinnigen Tier zurecht, denn man muss sich vor ihm verbeugen, und vor allem nett sein. Sogar fliegen darf er auf dem Tier, das Harry offensichtlich mag. Malfoy, gepackt von Eifersucht beleidigt das Tier und wird vom ihm angegriffen, was natürlich fatale Folgen haben wird, denn Malfoy hat seine eigene Wahrheit............. .
Ich denke, mehr möchte ich von der Geschichte nicht erzählen, die meisten werden eh das Buch kennen, und somit auch den Inhalt.
Wie hat mir der Film gefallen:
========================
Mir hat der Film eigentlich sehr gut gefallen, denn die meisten Szenen sind sehr gut gemacht. So habe ich zum Teil Tränen gelacht und meine Tochter hat sich einmal ganz heftig an ihrer Cola vor Lachen verschluckt. Ich denke, hier spielt aber die Stimmung im Kino eine entschiedene Rolle und die wurde bei dieser Veranstaltung auch gut eingeheizt, der Vorführer wurde angefeuert, endlich den Film laufen zu lassen, und die meisten Besucher haben sehr viel und laut gelacht, was natürlich noch mehr angesteckt hat. Besonders gut hat es mir gefallen, als Hermine dem eingebildeten Malfoy eine reingehauen hat, daß alle im Kino Beifall geklatscht haben.
Natürlich ist der Film auf seine Art auch spannend, so z. B. beim ersten Auftritt der Dementoren, was ich persönlich sehr gut dargestellt fand. Man konnte diese immer daran erkennen, dass alles um Harry herum erfror, besser hätte man die Kälte, die diese Figuren mit sich bringen sollen, gar nicht darstellen können.
Die Dementoren sind auf den ersten Blick auch recht unheimlich, doch meiner Tochter haben die Figuren nichts ausgemacht, auch den anderen jüngeren Kindern im Kino nicht, viele waren noch jünger als meine Tochter, geschrieen vor Angst oder vorzeitig verlassen hat niemand mit seinem unter 12 Jahre altem Kind das Kino. Ich persönlich finde, dass diese Figuren dem dritten Geist der Weihnachtsgeschichte von Srooge sehr ähnlich ist und diese Figur ist den meisten Kindern sehr gut bekannt, aus diesem Grund vielleicht nicht wirklich mehr so sehr beängstigend.
Dennoch finde ich, dass die Kinder schon alt genug sein sollten, um den Witz in vielen Szenen zu verstehen, so gibt es einen Ausschnitt, den man gut im Trailer auf der Internetseite ansehen kann, wo im Tropfenden Kessel, in dem Harry bis zum Schulbeginn wohnt, ein Hausmädchen an einer Zimmertür klopft und beim öffnen der Tür so laut angebrüllt wird, dass man eine kleine Sturmböe aus dem Zimmer kommen sieht. Die Tür knallt zu und sie sagt nur ganz trocken: Dann komm ich eben später wieder.
Zum Buch gibt es eine ganze Menge an Abweichungen, und ich finde schon, dass man es kennen sollte, wenn man den Film sieht, denn dann wird einiges klarer.
Einige in meinen Augen wichtige Hintergrundinformationen, z.B. zu der Karte des Rumtreibers, oder aber zu der Heulenden Hütte haben einfach gefehlt. Auch wer die werten Herren sind, die die Karte entworfen haben und warum sie diese Namen trugen, ist meiner Meinung nach doch recht notwendig für den Film, der so nur einige wenige Minuten länger gedauert hätte.
Dennoch hat meine Tochter, die das Buch noch nicht ganz gelesen hat, den Film verstanden. obwohl doch einiges leicht durcheinander war, oder einen durcheinander bringen kann. Dies ist natürlich auch Sinn, um bis zum Ende die Spannung zu erhalten. Im Buch kommt das etwas verständlicher rüber, als man es im Film geschafft hat. Das von meiner Seite der einzige Minuspunkt.
Die Darsteller haben wir alle samt sehr gut gefallen, die da wären:
Harry Potter, gespielt von Daniel Radcliffe, einem inzwischen 14 Jahre altem Jungen. Er spielt sehr überzeugend den jungen Potter der sich seit dem ersten Teil von schlaksigen Jungen in einen netten Jugendlichen gewandelt hat. Auch seiner deutschen Stimme hört man die Jungend inzwischen heftig an.
Daniel hat die nette Ausstrahlung, die Harry braucht, und die Mimik zu seinen Gefühlen ist sehr gut getroffen, so spürt man, als die Tante verzaubert wurde, dass er wütend auf sie war, da sie die Eltern beleidigt hat, aber auch, dass er so weit nicht gehen wollten, auch wenn er gerade voller Wut steckt.
Hermine Granger, gespielt von Emma Watson, die inzwischen 13 Jahre alt ist, hat sich von einem niedlichen Mädchen, zu einer hübschen jungen Dame gemacht. Auch sie strahlt die notwendige Sympathie ihrer Rolle aus, während sie in dem ersten Teil noch recht arrogant ankam, was sie wohl auch sein sollte, wird sie immer sympathischer, hat das Herz am rechten Fleck, ist dabei aber fleißig. All diese Eigenschaften von Hermine kommen überzeugend rüber.
Ron Weasley, gespielt von Rupert Grint, 14 Jahre, wird in seiner Rolle auch immer besser. So hat Ron eine Abneigung gegen Spinnen, die in diesem Teil noch einmal richtig gut zur Geltung kommt. Seine Mimik und sein Gesichtsausdruck haben mich am meisten zum Lachen gebracht. Rupert Grint spielt überzeugt einen ängstlichen, aber ehrlichen Ron Weasley.
Tja, und was sich liebt, das neckt sich, das zeigen gerade Rupert Grint und Emma Watson sehr deutlich, die beiden haben sich als Ron und Hermine ständig in der Wolle, dennoch merkt man, daß sie sich im Grunde eigentlich näher kommen.
So viel zu den Hauptpersonen. Aber auch die übrigen Rollen waren sehr gut und überzeugend gespielt, so hätte ich mir die Personen in etwa auch vorgestellt.
Was ich sehr gut gelungen fand, das war der Hippogreif Seidenschnabel, den fand ich sehr schön, gar nicht mal unheimlich, sondern Bildschön. Und Harrys Flug auf dem Tier, der war ebenso gelungen dargestellt.
Auch finde ich, dass die Flüge auf den Besen immer besser dargestellt werden, im ersten Teil fand ich das Quiddich Spiel noch viel zu künstlich, inzwischen wirkt es um einiges natürlicher.
Besonders schön fand ich in diesem Film die Landschaft, die wesentlich mehr zur Geltung kam, und auf mich eine beruhigende und entspannenden Atmosphäre geschaffe hat.
Die Altersfreigabe hat zu einigen Diskussionen geführt, als ich meine Karten bei der Haspa bestellt hatte, war der Film noch als FSK 6 vorgesehen, da ich das Buch kannte, und es für spannende hielt, als die anderen beiden Bücher, fragte ich bewußt nach.
Kurzfristig hatte man dann auf 12 Jahre erhöht, da dieser Teil doch beängstigender sein soll, als die ersten beiden. Da Filme aber auch für Kinder ab sechs Jahren gedacht sind, sofern sie in Begleitung eines sorgeberechtigten Elternteils sind, durften auch Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren den Film ansehen. Hier können die Meinungen auseinander klaffen, meiner Tochter hat der Film nicht geschadet, bei anderen Kindern in ihrem Alter hätte ich da doch eher Bedenken, daß sie vielleicht Angst hätten. Man muß sein Kind selber einschätzen können, ob es den Film versteht und verkraftet, denn es soll ja hier nicht nur um die Angst gehen, die sich aufbauen könnte, sondern auch um das Verständnis für den Inhalt.
Ich empfinde diesen Teil nicht beängstigender, als die ersten beiden Teile, ebenso meine Tochter, im Gegenteil gerade der zweite Teil war in meinen Augen eher heftig und beängstigender. Hierin war Harrys Leben doch entschieden mehr und öfter in Gefahr.
Natürlich kann es auch der lustigen Stimmung im Kino gelegen haben, die Spannung nicht zu heftig bei den Kindern ankam, außerdem hat jeder vor anderen Dingen Angst. Mir lief im zweiten Teil zum Beispiel ein Schauer über den Rücken, als Ron und Harry von den Spinnen angegriffen wurden, die sind auch im wirklichen Leben nicht gerade meine Freunde. Und genau so haben noch andere Kinobesucher empfunden. Im Gegensatz dazu fand ich die Dementoren nicht wirklich schlimm, vielleicht wäre es anders gewesen, wenn ich das Buch nicht noch einmal vor wenigen Tagen gelesen hätte. Aber auch meine Tochter hatte vor diesen Figuren, die sehr gut dargestellt waren, keine Angst im Kino. Ich denke, hier kommt es auf den Menschen selber an, was ihm Angst macht. Vielleicht hat sich hier einfach die Gewissheit, dass das Gute eh immer siegt, seinen Teil dazu beigetragen.
Der Film hat eine Spiellänge um die 140 Minuten, die waren aber so schnell vorbei, dass ich ganz erstaunt war, als der Film schon zu Ende war. So tief war ich mit abgetaucht und vom dem Film gefesselt, ich hätte noch lange weiter sehen können.
Fazit:
=====
Mir und meiner neun Jahre alten Tochter hat der Film sehr gut gefallen. Da mein Mann ihn auch gerne noch sehen möchte, werde ich wohl ein zweites Mal in den Genus kommen, den Film anzusehen, und dann werde ich persönlich sehnlichst auf die Erscheinung der DVD warten, die hoffentlich im Herbst heraus kommen wird.
Der Film ist in seinen Effekten sehr gut gelungen, die Schauspieler empfand ich absolut überzeugend und wir haben im Kino sehr viel gelacht, denn der Film ist super unterhaltsam dargestellt, auch wenn er in erster Linie spannend sein sollte. Doch durch die vorhandenen Witze wird der Film so schön aufgelockert, dass er für mich keines Falls beängstigend wirkte. Im Gegenteil, ich habe schön abschalten und den Alltag vergessen können.
Auf jeden Fall ist dieser Film eine reine Geschackssache, wie eigentlich alles um Harry Potter herum, dennoch war ich von Verfilmungen anderer Filme schon wesentlich enttäsuchter, alleine wenn ich da an die Undendliche Geschichte denke. Aber vielleicht war eine Phantasie da ja noch geübter, damals war ich noch sehr jung und habe sehr, sehr viel gelesen, heute fehlt mir dazu leider die Zeit. Kann natürlich auch sein, daß sich hier die Ansprüche weiter herunterschrauben.
Wie ich ins Kino kam:
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Ich bin Kunde bei der Hamburger Sparkasse, wo es das Haspa Joker Paket gibt. Durch dieses Haspa Joker Paket gibt es immer schöne Veranstaltungen für die Kunden, so wurde in vier Kinosälen des Cinemaxx HH Dammtor eine Sondervorstellung der Haspa für Haspa Joker Kunden gezeigt. Für meine neun Jahre alte Tochter und mich habe ich sofort nach Bekanntgabe je eine Karte bestellt, zu dem Zeitpunkt sollte der Film allerdings noch ab sechs Jahren frei sein, wie die ersten beiden anderen Teile auch. Dies waren dann in der letzten Woche meine ersten Bedenken, was den Film angeht, dass meine Tochter ev. zu klein sein könnte für den Film, da aber Kinder in Begleitung eines Erziehungsberechtigten auch schon ab sechs Jahren in Filme, die erst ab 12 freigegeben sind, dürfen, und ich meine gegebenen Versprechen für gewöhnlich halte, machte ich mich Sonntag Morgen um 8.15 Uhr mit meiner ältesten auf den Weg zum Cinemaxx HH Dammtor, völlig gespannt, was aus dem dritten Band von Harry Potter, der mein persönlicher Favorit der bisher fünf erschienenen Bände ist, gemacht wurde.
Worum geht es:
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Harry lebt in den Ferien wie gewöhnlich bei seiner Tante und seinem Onkel. Sie behandeln ihn weiterhin wie Dreck, nutzen ihn als billige Kraft im Haus. Der eigene Sohn Dudley wird weiterhin verwöhnt und verzogen.
Zu Besuch kommt eine Tante, die Schwester seines Onkels, auch sie behandelt Harry wie Dreck und beleidigt seine Eltern. Da wird es Harry zu viel, und ohne es eigentlich zu wollen, bläst der die aufgeblasene Tante auf, die durch den Wintergarten der Dursleys auf und davon fliegt.
Harry bekommt Angst, denn er darf außerhalb der Schule gar nicht zaubern, er packt seine Sachen und will gehen, auch sein Onkel kann ihn da nicht aufhalten, denn Harry ist aufgebracht und da er eben schon gezaubert hat, geht er davon aus, von der Schule zu fliegen. Er sitzt auf der Straße und weiß nicht, was er tun soll, da taucht ein schwarzer großer Hund auf. Doch ehe Harry kapieren kann, was da passiert, erscheint ein Bus, der fahrende Ritter für gestrandete Zauberer. Dieser bringt Harry mit rasanter Fahrt zur Winkelgasse in den tropfenden Kessel, wo seine Eule Hedwig schon auf ihn wartet. Aber nicht nur die, auch der Minister der Zauberer wartet auf Harry, der befürchtet, dass er nun der Schule verwiesen und bestraft wird, der er ja gezaubert hat. Doch er wird behandelt, wie ein rohes Ei, erfährt, dass ein gefürchteter Mörder aus Askaban, dem Zauberer Gefängnis geflohen ist, und man deswegen in Aufruhr ist.
Kurz darauf trifft er seine Freunde, Hermine Granger und Ron Weasley wieder. Ron ist mit seiner gesamten Familie dort und erzählt Harry von den Ferien in Ägypten. Rons Vater nimmt Harry zur Seite und erzählt ihm einiges mehr über Sirius Black, dem geflohenen Mörder, er war ein Anhänger von Voldemord, dessen Namen die meisten Zauberer nicht aussprechen mögen. Und man befürchtet, dass er es nun auf Harry abgesehen hat, der diesem Zauberer die Stirn bot und dafür verantwortlich ist, dass dieser noch nicht wieder richtig an die Macht gelangen konnte. Er bittet ihn, egal was er hört, nicht auf eigene Faust nach dem Mörder zu suchen, da er sehr gefährlich ist.
Die Schüler machen sich auf den Weg zur Schule, wo sie die Fahrt mit ihrem neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste verbringen, doch dieser schläft, bis Dementoren die Zug nach Sirius Black durchsuchen. Hierbei fällt Harry in Ohnmacht, denn Dementoren können das gesamte Glück aus einem heraussaugen und schlimme Erlebnisse wieder hervorholen und so hört Harry immer eine Frau seinen Namen rufen, offensichtlich seine Mutter kurz vor ihrem Tod.
Für Malfoy natürlich ein gefundenes Fressen, er versucht Harry damit aufzuziehen, und dieser hat tatsächlich Angst vor den Dementoren, was sein neuer Lehrer als Angst vor der Angst auslegt. Und so fangen die beiden an, einen Zauber zu üben, der Harry beim nächsten Treffen auf Dementoren helfen kann.
Doch es gibt noch einen neuen Lehrer: Hagrid, dem Wildhüter. Dank Harry wurde er nun von seiner Schuld freigesprochen und darf unterrichten, natürlich Magische Geschöpfe. Und so lernen die Schüler in der ersten Stunde einen Hippogreif kennen, eine Mischung aus Adler und Pferd. Harry kommt sehr gut mit dem eigensinnigen Tier zurecht, denn man muss sich vor ihm verbeugen, und vor allem nett sein. Sogar fliegen darf er auf dem Tier, das Harry offensichtlich mag. Malfoy, gepackt von Eifersucht beleidigt das Tier und wird vom ihm angegriffen, was natürlich fatale Folgen haben wird, denn Malfoy hat seine eigene Wahrheit............. .
Ich denke, mehr möchte ich von der Geschichte nicht erzählen, die meisten werden eh das Buch kennen, und somit auch den Inhalt.
Wie hat mir der Film gefallen:
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Mir hat der Film eigentlich sehr gut gefallen, denn die meisten Szenen sind sehr gut gemacht. So habe ich zum Teil Tränen gelacht und meine Tochter hat sich einmal ganz heftig an ihrer Cola vor Lachen verschluckt. Ich denke, hier spielt aber die Stimmung im Kino eine entschiedene Rolle und die wurde bei dieser Veranstaltung auch gut eingeheizt, der Vorführer wurde angefeuert, endlich den Film laufen zu lassen, und die meisten Besucher haben sehr viel und laut gelacht, was natürlich noch mehr angesteckt hat. Besonders gut hat es mir gefallen, als Hermine dem eingebildeten Malfoy eine reingehauen hat, daß alle im Kino Beifall geklatscht haben.
Natürlich ist der Film auf seine Art auch spannend, so z. B. beim ersten Auftritt der Dementoren, was ich persönlich sehr gut dargestellt fand. Man konnte diese immer daran erkennen, dass alles um Harry herum erfror, besser hätte man die Kälte, die diese Figuren mit sich bringen sollen, gar nicht darstellen können.
Die Dementoren sind auf den ersten Blick auch recht unheimlich, doch meiner Tochter haben die Figuren nichts ausgemacht, auch den anderen jüngeren Kindern im Kino nicht, viele waren noch jünger als meine Tochter, geschrieen vor Angst oder vorzeitig verlassen hat niemand mit seinem unter 12 Jahre altem Kind das Kino. Ich persönlich finde, dass diese Figuren dem dritten Geist der Weihnachtsgeschichte von Srooge sehr ähnlich ist und diese Figur ist den meisten Kindern sehr gut bekannt, aus diesem Grund vielleicht nicht wirklich mehr so sehr beängstigend.
Dennoch finde ich, dass die Kinder schon alt genug sein sollten, um den Witz in vielen Szenen zu verstehen, so gibt es einen Ausschnitt, den man gut im Trailer auf der Internetseite ansehen kann, wo im Tropfenden Kessel, in dem Harry bis zum Schulbeginn wohnt, ein Hausmädchen an einer Zimmertür klopft und beim öffnen der Tür so laut angebrüllt wird, dass man eine kleine Sturmböe aus dem Zimmer kommen sieht. Die Tür knallt zu und sie sagt nur ganz trocken: Dann komm ich eben später wieder.
Zum Buch gibt es eine ganze Menge an Abweichungen, und ich finde schon, dass man es kennen sollte, wenn man den Film sieht, denn dann wird einiges klarer.
Einige in meinen Augen wichtige Hintergrundinformationen, z.B. zu der Karte des Rumtreibers, oder aber zu der Heulenden Hütte haben einfach gefehlt. Auch wer die werten Herren sind, die die Karte entworfen haben und warum sie diese Namen trugen, ist meiner Meinung nach doch recht notwendig für den Film, der so nur einige wenige Minuten länger gedauert hätte.
Dennoch hat meine Tochter, die das Buch noch nicht ganz gelesen hat, den Film verstanden. obwohl doch einiges leicht durcheinander war, oder einen durcheinander bringen kann. Dies ist natürlich auch Sinn, um bis zum Ende die Spannung zu erhalten. Im Buch kommt das etwas verständlicher rüber, als man es im Film geschafft hat. Das von meiner Seite der einzige Minuspunkt.
Die Darsteller haben wir alle samt sehr gut gefallen, die da wären:
Harry Potter, gespielt von Daniel Radcliffe, einem inzwischen 14 Jahre altem Jungen. Er spielt sehr überzeugend den jungen Potter der sich seit dem ersten Teil von schlaksigen Jungen in einen netten Jugendlichen gewandelt hat. Auch seiner deutschen Stimme hört man die Jungend inzwischen heftig an.
Daniel hat die nette Ausstrahlung, die Harry braucht, und die Mimik zu seinen Gefühlen ist sehr gut getroffen, so spürt man, als die Tante verzaubert wurde, dass er wütend auf sie war, da sie die Eltern beleidigt hat, aber auch, dass er so weit nicht gehen wollten, auch wenn er gerade voller Wut steckt.
Hermine Granger, gespielt von Emma Watson, die inzwischen 13 Jahre alt ist, hat sich von einem niedlichen Mädchen, zu einer hübschen jungen Dame gemacht. Auch sie strahlt die notwendige Sympathie ihrer Rolle aus, während sie in dem ersten Teil noch recht arrogant ankam, was sie wohl auch sein sollte, wird sie immer sympathischer, hat das Herz am rechten Fleck, ist dabei aber fleißig. All diese Eigenschaften von Hermine kommen überzeugend rüber.
Ron Weasley, gespielt von Rupert Grint, 14 Jahre, wird in seiner Rolle auch immer besser. So hat Ron eine Abneigung gegen Spinnen, die in diesem Teil noch einmal richtig gut zur Geltung kommt. Seine Mimik und sein Gesichtsausdruck haben mich am meisten zum Lachen gebracht. Rupert Grint spielt überzeugt einen ängstlichen, aber ehrlichen Ron Weasley.
Tja, und was sich liebt, das neckt sich, das zeigen gerade Rupert Grint und Emma Watson sehr deutlich, die beiden haben sich als Ron und Hermine ständig in der Wolle, dennoch merkt man, daß sie sich im Grunde eigentlich näher kommen.
So viel zu den Hauptpersonen. Aber auch die übrigen Rollen waren sehr gut und überzeugend gespielt, so hätte ich mir die Personen in etwa auch vorgestellt.
Was ich sehr gut gelungen fand, das war der Hippogreif Seidenschnabel, den fand ich sehr schön, gar nicht mal unheimlich, sondern Bildschön. Und Harrys Flug auf dem Tier, der war ebenso gelungen dargestellt.
Auch finde ich, dass die Flüge auf den Besen immer besser dargestellt werden, im ersten Teil fand ich das Quiddich Spiel noch viel zu künstlich, inzwischen wirkt es um einiges natürlicher.
Besonders schön fand ich in diesem Film die Landschaft, die wesentlich mehr zur Geltung kam, und auf mich eine beruhigende und entspannenden Atmosphäre geschaffe hat.
Die Altersfreigabe hat zu einigen Diskussionen geführt, als ich meine Karten bei der Haspa bestellt hatte, war der Film noch als FSK 6 vorgesehen, da ich das Buch kannte, und es für spannende hielt, als die anderen beiden Bücher, fragte ich bewußt nach.
Kurzfristig hatte man dann auf 12 Jahre erhöht, da dieser Teil doch beängstigender sein soll, als die ersten beiden. Da Filme aber auch für Kinder ab sechs Jahren gedacht sind, sofern sie in Begleitung eines sorgeberechtigten Elternteils sind, durften auch Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren den Film ansehen. Hier können die Meinungen auseinander klaffen, meiner Tochter hat der Film nicht geschadet, bei anderen Kindern in ihrem Alter hätte ich da doch eher Bedenken, daß sie vielleicht Angst hätten. Man muß sein Kind selber einschätzen können, ob es den Film versteht und verkraftet, denn es soll ja hier nicht nur um die Angst gehen, die sich aufbauen könnte, sondern auch um das Verständnis für den Inhalt.
Ich empfinde diesen Teil nicht beängstigender, als die ersten beiden Teile, ebenso meine Tochter, im Gegenteil gerade der zweite Teil war in meinen Augen eher heftig und beängstigender. Hierin war Harrys Leben doch entschieden mehr und öfter in Gefahr.
Natürlich kann es auch der lustigen Stimmung im Kino gelegen haben, die Spannung nicht zu heftig bei den Kindern ankam, außerdem hat jeder vor anderen Dingen Angst. Mir lief im zweiten Teil zum Beispiel ein Schauer über den Rücken, als Ron und Harry von den Spinnen angegriffen wurden, die sind auch im wirklichen Leben nicht gerade meine Freunde. Und genau so haben noch andere Kinobesucher empfunden. Im Gegensatz dazu fand ich die Dementoren nicht wirklich schlimm, vielleicht wäre es anders gewesen, wenn ich das Buch nicht noch einmal vor wenigen Tagen gelesen hätte. Aber auch meine Tochter hatte vor diesen Figuren, die sehr gut dargestellt waren, keine Angst im Kino. Ich denke, hier kommt es auf den Menschen selber an, was ihm Angst macht. Vielleicht hat sich hier einfach die Gewissheit, dass das Gute eh immer siegt, seinen Teil dazu beigetragen.
Der Film hat eine Spiellänge um die 140 Minuten, die waren aber so schnell vorbei, dass ich ganz erstaunt war, als der Film schon zu Ende war. So tief war ich mit abgetaucht und vom dem Film gefesselt, ich hätte noch lange weiter sehen können.
Fazit:
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Mir und meiner neun Jahre alten Tochter hat der Film sehr gut gefallen. Da mein Mann ihn auch gerne noch sehen möchte, werde ich wohl ein zweites Mal in den Genus kommen, den Film anzusehen, und dann werde ich persönlich sehnlichst auf die Erscheinung der DVD warten, die hoffentlich im Herbst heraus kommen wird.
Der Film ist in seinen Effekten sehr gut gelungen, die Schauspieler empfand ich absolut überzeugend und wir haben im Kino sehr viel gelacht, denn der Film ist super unterhaltsam dargestellt, auch wenn er in erster Linie spannend sein sollte. Doch durch die vorhandenen Witze wird der Film so schön aufgelockert, dass er für mich keines Falls beängstigend wirkte. Im Gegenteil, ich habe schön abschalten und den Alltag vergessen können.
Auf jeden Fall ist dieser Film eine reine Geschackssache, wie eigentlich alles um Harry Potter herum, dennoch war ich von Verfilmungen anderer Filme schon wesentlich enttäsuchter, alleine wenn ich da an die Undendliche Geschichte denke. Aber vielleicht war eine Phantasie da ja noch geübter, damals war ich noch sehr jung und habe sehr, sehr viel gelesen, heute fehlt mir dazu leider die Zeit. Kann natürlich auch sein, daß sich hier die Ansprüche weiter herunterschrauben.
35 Bewertungen, 2 Kommentare
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04.05.2005, 10:05 Uhr von falke
Bewertung: sehr hilfreicher steht auf die Harry Potter Saga. Ist ja auch mehr was für Kinder. Schöner Bericht, Gruß Ralf
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08.08.2004, 18:21 Uhr von skloiber13
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht, ich glaub meine Berichte würden DICH auch ziemlich ansprechen!!! mach weiter so. mfg skloiber13
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