Hauppauge WinTV PCI-FM Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2000
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Summe aller Bewertungen
- Installation:
- Software-Ausstattung:
- Support & Service:
Erfahrungsbericht von Crossfire-DMX
Viva la Fernsehen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als erstes möchte ich sagen das viele Exemplare von TV-Karten nicht ganz an den Fernseher herankommen aber je mehr Geld man für die Karte bezahlt desto näher kommt man dem Vorbild.
Auch ich bin schon seit längerer Zeit im Besitz einer solchen Fernsehkarte, habe mir für meinen neuen Computer jedoch eine neue kaufen müssen. Bei meinem Exemplar handelt es sich um die WinTV PCI-FM. Das PCI im Namen weist auf den Steckplatz hin, in den diese Karte „eingebaut“ werden muss. Und das Tat ich dann auch mit dem Ergebnis, dass ich beim nächsten einschalten das einfreieren meines Systems beim Starten bestaunen konnte. Die BIOS-Einstellungen waren noch zu sehen, danach war Schluss. Das logische Fazit: Ein IRQ-Konflikt musste vorliegen. Zwar ist in der PCI-Spezifikation das sogenannte IRQ-Sharing vorgeschrieben, doch funktioniert dies bekanntermaßen bei TV-Karten häufig nicht. Was tun? Ich musste der TV-Karte einen eigenen IRQ zuweisen. Zum Glück nur eine Sache von weniger Sekunden, was soll jedoch jemand machen, der von Computern eigentlich nicht viel Ahnung hat und nun vor dieses Problem gestellt ist? Ein IRQ-Konflikt wird ihm/ihr wohl kaum in den Sinn kommen. Hier wäre dringend eine Überarbeitung vorzunehmen, denn das Problem tritt ja leider häufiger auf. Glücklich, wer es nicht hat.
Nach der neuen IRQ-Zuweisung lief mein Computer dann wieder wie von Geisterhand. Windows erkannte die Karte und der Treiber konnte von mir installiert werden (incl. Software). Dann will man natürlich auch etwas sehen. Also schnell das Programm gestartet und mit Hilfe des Kanalmanagers einfach und schnell alle Kanäle im Netz suchen lassen. Dies funktioniert wirklich problemlos und gut, allerdings würde ich mir noch eine automatische Kanalbenennung wünschen, wie sie andere Fernsehkarten z.T. besitzen. Die Reihenfolge der Sender ist ebenfalls variabel, doch wäre hier eine Drag-and-Drop-Verschiebung (Mit der Maustaste zum gewünschten Ort ziehen) sicherlich sinnvoll gewesen.
Hat man die Einrichtung beendet kann der erste Blick ins Fernsehprogramm erfolgen. Hier mag mancher enttäuscht sein, hinkt das Bild doch deutlich hinter einem Fernseher zurück (zumindest im Vollbildmodus). Man sollte jedoch auch bedenken, dass man niemals so nah an einem Fernseher sitzt wie am Computerbildschirm. Bei einer vergleichbaren Nähe zum Fernseher wird schnell deutlich, dass es auch hier um die Qualität nicht mehr überzeugend ist. Also einfach mal des Win-TV Vollbildmodus aus etwas größerer Entfernung (2-3 Meter) betrachten und schnell wird deutlich, dass die Qualität gar nicht so viel schlechter als bei einem Fernseher ist. Sitzt man näher am Computer um z.B. zu arbeiten wird man sowieso nicht den Vollbildmodus benutzen, sondern ein Fenster, wobei dann die Bildstörungen erst Recht nicht auffallen. Es bleiben jedoch immer noch Schwächen bei sich schnell bewegenden Objekten (vor allem Fließtext) und ein etwas zu starkes Rauschen bei größeren Flächen.
Falls die Qualität jedoch auffallend schlecht ist empfiehlt Hauppauge (Der Hersteller der Win-TV Karte) zunächst sicherzustellen, dass aktuelle Treiber für TV-Karte, Grafikkarte und Soundkarte sowie das aktuelle Mainboard-BIOS vorliegen. Ist das Problem mit einer Akualisierung dieser Treiber nicht zu lösen, so empfiehlt Hauppauge spezielle Einstellungen im BIOS-Setup vorzunehmen. Zusätzlich zu den dort empfohlenen Einstellungen sollte auch die Option ‘CPU-to-AGP Post Writes’ eingeschaltet werden. Das gilt insbesondere für Mainboards mit VIA-MVP3- oder SiS5582-Chipsatz. Die empfohlenen Einstellungen bietet allerdings nicht jedes Mainboard im BIOS-Setup an; in diesen Fällen helfen eventuell die Shareware-Programme ‘WPCRSET’ oder ‘TweakBIOS’.
Bei mir trat jedoch keines dieser Probleme auf (Dafür bei einem Bekannten), so dass ich gleich ein gutes Fernsehbild bekam. Dieses Bild kann man mit Hilfe von zwei verschiedenen Oberflächen genießen. Zunächst die klassische, einfache Oberfläche, der sich auch die alten Karten bedienen, oder auch die 2000er Oberfläche, die ich deutlich hübscher und gelungener finde. Die meisten Knöpfe hier erklären sich selber.
Neben diesem Programm zum Fernsehschauen liefert Hauppauge auch noch ein Video-Recorder Tool mit. Dieses ist jedoch äußerst schlecht zu bedienen und vor allem für Anfänger ungeeignet. Da ist es deutlich einfacher das Fernsehsignal direkt aus dem Hauptprogramm aufzunehmen. Hierbei ist sowohl die Auflösung, als auch das Dateiformat wählbar. Zu beachten ist hierbei, dass ein Video sehr viel Speicherplatz benötigt.
Das dritte mitgelieferte Programm dient der Darstellung des Videotexts. Hier kann der Computer seine Überlegenheit gegenüber eines einfachen TV’s besonders deutlich ausspielen. So wird jede Seite zwischengespeichert, was zu einer sehr schellen Navigation durch die Seiten führt. Schade ist nur, dass man bei Haupauge auf einen Standart-Videotext angewiesen ist. Einen schicken Websitemodus wie bei Pinnacle sucht man vergeblich. Dennoch ist der Videotext eine der wirklich gelungenen Funktionen, v.a. da man ihn auch über die Zwischenablage in eigene Dokumente einfügen kann.
Ein weitere nette Funktion, die fast alle TV-Karten unterstützen (genauer alle mit einem BT-8x8 Chipsatz, was meines Wissens auf so ziemlich alle Karten zutrifft) ist das relativ neue Radio.mp3. Dafür braucht man den Sender NBC und die Software von Radio.mp3. Über die Auslastlücke des Fernsehsignals (Normalerweise empfängt man hierüber den Videotext) wird rund um die Uhr "das Radioprogramm gesendet, welches man eben mit dieser Software empfangen kann. Jedes Lied kann als mp3 aufgenommen werden, was sogar legal ist, da Radio.mp3 ein eingetragener Sender ist.
Tipp: Die Bildqualität der Fernsehkarte lässt sich auch mit dem Tool MoreTV verbessern (siehe auch Chip-online). Die Software wird auch zum Knacken von Pay-TV-Programmen benutzt. Dazu sind zusätzliche Key-Files nötig. Das ist aber illegal und sollte daher auf keinem Fall vorgenommen werden!
Als Schlussfazit kann man sagen, dass die WinTV viele nette Funktionen mitbringt. Als Fernsehersatz kann sie jedoch nicht dienen (trotz mitgelieferter Fernbedienung, welche bei mir problemlos funktioniert), da die Qualität doch nicht ganz an einen Fernseher heranreicht. Etwas Feintuning bei der Installation und ein Videotext a’ wie bei Pinnacle wurden das ganze abrunden. Aufgrund dieser Schwächen ziehe ich einen Punkt vom ansonsten sehr guten Produkt ab.
Auch ich bin schon seit längerer Zeit im Besitz einer solchen Fernsehkarte, habe mir für meinen neuen Computer jedoch eine neue kaufen müssen. Bei meinem Exemplar handelt es sich um die WinTV PCI-FM. Das PCI im Namen weist auf den Steckplatz hin, in den diese Karte „eingebaut“ werden muss. Und das Tat ich dann auch mit dem Ergebnis, dass ich beim nächsten einschalten das einfreieren meines Systems beim Starten bestaunen konnte. Die BIOS-Einstellungen waren noch zu sehen, danach war Schluss. Das logische Fazit: Ein IRQ-Konflikt musste vorliegen. Zwar ist in der PCI-Spezifikation das sogenannte IRQ-Sharing vorgeschrieben, doch funktioniert dies bekanntermaßen bei TV-Karten häufig nicht. Was tun? Ich musste der TV-Karte einen eigenen IRQ zuweisen. Zum Glück nur eine Sache von weniger Sekunden, was soll jedoch jemand machen, der von Computern eigentlich nicht viel Ahnung hat und nun vor dieses Problem gestellt ist? Ein IRQ-Konflikt wird ihm/ihr wohl kaum in den Sinn kommen. Hier wäre dringend eine Überarbeitung vorzunehmen, denn das Problem tritt ja leider häufiger auf. Glücklich, wer es nicht hat.
Nach der neuen IRQ-Zuweisung lief mein Computer dann wieder wie von Geisterhand. Windows erkannte die Karte und der Treiber konnte von mir installiert werden (incl. Software). Dann will man natürlich auch etwas sehen. Also schnell das Programm gestartet und mit Hilfe des Kanalmanagers einfach und schnell alle Kanäle im Netz suchen lassen. Dies funktioniert wirklich problemlos und gut, allerdings würde ich mir noch eine automatische Kanalbenennung wünschen, wie sie andere Fernsehkarten z.T. besitzen. Die Reihenfolge der Sender ist ebenfalls variabel, doch wäre hier eine Drag-and-Drop-Verschiebung (Mit der Maustaste zum gewünschten Ort ziehen) sicherlich sinnvoll gewesen.
Hat man die Einrichtung beendet kann der erste Blick ins Fernsehprogramm erfolgen. Hier mag mancher enttäuscht sein, hinkt das Bild doch deutlich hinter einem Fernseher zurück (zumindest im Vollbildmodus). Man sollte jedoch auch bedenken, dass man niemals so nah an einem Fernseher sitzt wie am Computerbildschirm. Bei einer vergleichbaren Nähe zum Fernseher wird schnell deutlich, dass es auch hier um die Qualität nicht mehr überzeugend ist. Also einfach mal des Win-TV Vollbildmodus aus etwas größerer Entfernung (2-3 Meter) betrachten und schnell wird deutlich, dass die Qualität gar nicht so viel schlechter als bei einem Fernseher ist. Sitzt man näher am Computer um z.B. zu arbeiten wird man sowieso nicht den Vollbildmodus benutzen, sondern ein Fenster, wobei dann die Bildstörungen erst Recht nicht auffallen. Es bleiben jedoch immer noch Schwächen bei sich schnell bewegenden Objekten (vor allem Fließtext) und ein etwas zu starkes Rauschen bei größeren Flächen.
Falls die Qualität jedoch auffallend schlecht ist empfiehlt Hauppauge (Der Hersteller der Win-TV Karte) zunächst sicherzustellen, dass aktuelle Treiber für TV-Karte, Grafikkarte und Soundkarte sowie das aktuelle Mainboard-BIOS vorliegen. Ist das Problem mit einer Akualisierung dieser Treiber nicht zu lösen, so empfiehlt Hauppauge spezielle Einstellungen im BIOS-Setup vorzunehmen. Zusätzlich zu den dort empfohlenen Einstellungen sollte auch die Option ‘CPU-to-AGP Post Writes’ eingeschaltet werden. Das gilt insbesondere für Mainboards mit VIA-MVP3- oder SiS5582-Chipsatz. Die empfohlenen Einstellungen bietet allerdings nicht jedes Mainboard im BIOS-Setup an; in diesen Fällen helfen eventuell die Shareware-Programme ‘WPCRSET’ oder ‘TweakBIOS’.
Bei mir trat jedoch keines dieser Probleme auf (Dafür bei einem Bekannten), so dass ich gleich ein gutes Fernsehbild bekam. Dieses Bild kann man mit Hilfe von zwei verschiedenen Oberflächen genießen. Zunächst die klassische, einfache Oberfläche, der sich auch die alten Karten bedienen, oder auch die 2000er Oberfläche, die ich deutlich hübscher und gelungener finde. Die meisten Knöpfe hier erklären sich selber.
Neben diesem Programm zum Fernsehschauen liefert Hauppauge auch noch ein Video-Recorder Tool mit. Dieses ist jedoch äußerst schlecht zu bedienen und vor allem für Anfänger ungeeignet. Da ist es deutlich einfacher das Fernsehsignal direkt aus dem Hauptprogramm aufzunehmen. Hierbei ist sowohl die Auflösung, als auch das Dateiformat wählbar. Zu beachten ist hierbei, dass ein Video sehr viel Speicherplatz benötigt.
Das dritte mitgelieferte Programm dient der Darstellung des Videotexts. Hier kann der Computer seine Überlegenheit gegenüber eines einfachen TV’s besonders deutlich ausspielen. So wird jede Seite zwischengespeichert, was zu einer sehr schellen Navigation durch die Seiten führt. Schade ist nur, dass man bei Haupauge auf einen Standart-Videotext angewiesen ist. Einen schicken Websitemodus wie bei Pinnacle sucht man vergeblich. Dennoch ist der Videotext eine der wirklich gelungenen Funktionen, v.a. da man ihn auch über die Zwischenablage in eigene Dokumente einfügen kann.
Ein weitere nette Funktion, die fast alle TV-Karten unterstützen (genauer alle mit einem BT-8x8 Chipsatz, was meines Wissens auf so ziemlich alle Karten zutrifft) ist das relativ neue Radio.mp3. Dafür braucht man den Sender NBC und die Software von Radio.mp3. Über die Auslastlücke des Fernsehsignals (Normalerweise empfängt man hierüber den Videotext) wird rund um die Uhr "das Radioprogramm gesendet, welches man eben mit dieser Software empfangen kann. Jedes Lied kann als mp3 aufgenommen werden, was sogar legal ist, da Radio.mp3 ein eingetragener Sender ist.
Tipp: Die Bildqualität der Fernsehkarte lässt sich auch mit dem Tool MoreTV verbessern (siehe auch Chip-online). Die Software wird auch zum Knacken von Pay-TV-Programmen benutzt. Dazu sind zusätzliche Key-Files nötig. Das ist aber illegal und sollte daher auf keinem Fall vorgenommen werden!
Als Schlussfazit kann man sagen, dass die WinTV viele nette Funktionen mitbringt. Als Fernsehersatz kann sie jedoch nicht dienen (trotz mitgelieferter Fernbedienung, welche bei mir problemlos funktioniert), da die Qualität doch nicht ganz an einen Fernseher heranreicht. Etwas Feintuning bei der Installation und ein Videotext a’ wie bei Pinnacle wurden das ganze abrunden. Aufgrund dieser Schwächen ziehe ich einen Punkt vom ansonsten sehr guten Produkt ab.
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