Hauptbahnhof Hamburg Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Calauer
Nur Sozialgesindel
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ich war ja diese Woche, wie schon mehrmals erwähnt in Hamburg und mußte so auch gezwungenermaßen über den Hauptbahnhof in Hamburg, weil ich mit der Bahn unterwegs war. Aber die Eindrücke dieses Bahnhofes haben mich an dieser Stelle veranlasst hier auch eine und meine Meinung darüber abzulassen.
Als ich am Montag Mittag dort ankam, empfand ich den Bahnhof eigentlich wie jeden anderen. Kann natürlich auch daran gelegen haben, dass ich einfach nur das Gleis wechseln musste und auf die S – Bahn wartete. Vorteilhaft war an dieser Stelle, dass das S – Bahn – Gleis auch gleich in den Gleisen des gesamten Bahnhofes integriert ist. So muß man nicht wie in Frankfurt erst noch 5 Rolltreppen fahren, wo man sich auf dem Weg zur S – Bahn fünfmal verirrt. Trotzdem hatte ich schon hier ein paar Eindrücke und der Bahnhof kam mir im gesamten sehr dunkel vor. Auch war es ganz schön schwierig mit vollbeladenen Koffern die Treppen wieder runter zu laufen zum Gleis. Hoch zu fuhr ja eine Rolltreppe aber runter zu musste ich dann meine Koffer in die Hand nehmen. Gerade für alte Menschen kann ich mir das als sehr schwierig vorstellen.
Als ich dann das zweite Mal auf dem Bahnhof war, kam ich mit dem Taxi an. Vor der Bahnhofshalle ist ein großer Platz mit einem großen Taxistand und auch einem Busbahnhof. Hier standen wirklich viele Leute und ich war auch überrascht, was auf dem Bahnhofsvorplatz los war. Aber so lief ich dann auch direkt auf den Eingang zu und war regelrecht schockiert, wie viele Penner hier in Gruppen herumsaßen und gemütlich ihr Bier tranken. Der Höhepunkt war dann noch, dass ich insgesamt auf dem Weg zu meinem Zug wirklich dreimal wegen Geld oder einer kleinen Spende angesprochen wurde. Gut, es gab dort auch wirkliche Sozialfälle... Menschen denen beide Beine amputiert waren oder sonstiges. Andere wiederum, bei denen war ich mir sicher, wenn ich denen jetzt eine Mark gebe tauschen die das gleich in Bier um. Dafür ist mir mein Geld zu schade.
Ebenso war ich überrascht, wie viele von diesen Leuten sich im gesamten Bahnhofsinnenbereich aufhalten konnten. Die lagen da so einfach am hellen Tage in den Hallen rum und keine sagte etwas, obwohl ich genug Polizei und BGS sah. Ich bin es ja vom Frankfurter Hauptbahnhof gewohnt, dass diese Leute dann immer vor den Bahnhof begleitet werden, damit sie keine Gäste belästigen können. Aber hier lagen die wirklich überall rum und konnte sogar auf den Gleisen entlang die Passanten wegen Geld ansprechen. Einige Leute waren deshalb auch schon sichtlich genervt. Das alles empfand ich dann als sehr negativ an diesem Bahnhof.
Da ich auch noch ein wenig Hunger hatte, holte ich mir ein belegtes Brötchen für das ich sagenhafte 4,90 DM hinlegen musste. Selbst für Bahnhofspreise hielt ich das für überteuert. Leider war im Vorfeld der Preis auch nicht ausgeschildert gewesen, sonst wäre ich sicherlich zu einem der vielen anderen Stände gegangen. Ein Unterangebot an Essen konnte ich in diesem Bahnhof nicht feststellen. Genauso wenig mangelte es an kleinen Geschäften und ich holte mir dann auch irgendwann noch einen Tageszeitung in einem Presse – Shop. Irgendwie vermisste ich aber auch einen Mc – Donalds oder ich hab ihn vielleicht nur nicht gefunden.
Als ich dann auf dem Gleis war, erkannte ich dann auch, dass man auch auf der gegenüberliegenden Seite die Treppen hochlaufen kann und der Bahnhof in meiner Vermutung also auch zwei geteilt ist. Dort sah ich dann auch schon die Geschäfte. Als nachteilhaft sah ich es weiterhin an, dass die gelben Fahrpläne der Deutschen Bahn immer in den unmöglichsten Ecken angebracht waren. Entweder in einem Durchgang wo man kaum stehen bleiben konnte, weil der Durchgangsverkehr an Leuten auch durch wollte oder dort wo wirklich niemand einen Fahrplan vermutete. Zum Glück wusste ich ja, dass unten auf den Gleisen auch immer Fahrpläne sind. Trotzdem musste ich so einmal wieder hoch und runter mit meinen Koffern über die Treppen, weil ich auf einem falschen Gleis stand.
Insgesamt hat Hamburg aber gute Zugverbindungen. So gab es einen Interregio der bis Frankfurt fuhr und auch zahlreiche ICE – Verbindung bis nach München, Frankfurt oder Dresden. Die Anschlussvarianten sind daher als positiv hervorzuheben, wobei ich natürlich vorher prüfen würde, ob man nicht auch in Altona einsteigen kann. Als Fazit bleibt mir aber nur zu sagen, dass ich mich auf diesem Bahnhof keineswegs wohl gefühlt habe und auch ständig meine Koffer festgehalten hab. Und das soll schon was heißen... daher auch die eher negative Bewertung.
Danke fürs Lesen... Calauer!
Als ich am Montag Mittag dort ankam, empfand ich den Bahnhof eigentlich wie jeden anderen. Kann natürlich auch daran gelegen haben, dass ich einfach nur das Gleis wechseln musste und auf die S – Bahn wartete. Vorteilhaft war an dieser Stelle, dass das S – Bahn – Gleis auch gleich in den Gleisen des gesamten Bahnhofes integriert ist. So muß man nicht wie in Frankfurt erst noch 5 Rolltreppen fahren, wo man sich auf dem Weg zur S – Bahn fünfmal verirrt. Trotzdem hatte ich schon hier ein paar Eindrücke und der Bahnhof kam mir im gesamten sehr dunkel vor. Auch war es ganz schön schwierig mit vollbeladenen Koffern die Treppen wieder runter zu laufen zum Gleis. Hoch zu fuhr ja eine Rolltreppe aber runter zu musste ich dann meine Koffer in die Hand nehmen. Gerade für alte Menschen kann ich mir das als sehr schwierig vorstellen.
Als ich dann das zweite Mal auf dem Bahnhof war, kam ich mit dem Taxi an. Vor der Bahnhofshalle ist ein großer Platz mit einem großen Taxistand und auch einem Busbahnhof. Hier standen wirklich viele Leute und ich war auch überrascht, was auf dem Bahnhofsvorplatz los war. Aber so lief ich dann auch direkt auf den Eingang zu und war regelrecht schockiert, wie viele Penner hier in Gruppen herumsaßen und gemütlich ihr Bier tranken. Der Höhepunkt war dann noch, dass ich insgesamt auf dem Weg zu meinem Zug wirklich dreimal wegen Geld oder einer kleinen Spende angesprochen wurde. Gut, es gab dort auch wirkliche Sozialfälle... Menschen denen beide Beine amputiert waren oder sonstiges. Andere wiederum, bei denen war ich mir sicher, wenn ich denen jetzt eine Mark gebe tauschen die das gleich in Bier um. Dafür ist mir mein Geld zu schade.
Ebenso war ich überrascht, wie viele von diesen Leuten sich im gesamten Bahnhofsinnenbereich aufhalten konnten. Die lagen da so einfach am hellen Tage in den Hallen rum und keine sagte etwas, obwohl ich genug Polizei und BGS sah. Ich bin es ja vom Frankfurter Hauptbahnhof gewohnt, dass diese Leute dann immer vor den Bahnhof begleitet werden, damit sie keine Gäste belästigen können. Aber hier lagen die wirklich überall rum und konnte sogar auf den Gleisen entlang die Passanten wegen Geld ansprechen. Einige Leute waren deshalb auch schon sichtlich genervt. Das alles empfand ich dann als sehr negativ an diesem Bahnhof.
Da ich auch noch ein wenig Hunger hatte, holte ich mir ein belegtes Brötchen für das ich sagenhafte 4,90 DM hinlegen musste. Selbst für Bahnhofspreise hielt ich das für überteuert. Leider war im Vorfeld der Preis auch nicht ausgeschildert gewesen, sonst wäre ich sicherlich zu einem der vielen anderen Stände gegangen. Ein Unterangebot an Essen konnte ich in diesem Bahnhof nicht feststellen. Genauso wenig mangelte es an kleinen Geschäften und ich holte mir dann auch irgendwann noch einen Tageszeitung in einem Presse – Shop. Irgendwie vermisste ich aber auch einen Mc – Donalds oder ich hab ihn vielleicht nur nicht gefunden.
Als ich dann auf dem Gleis war, erkannte ich dann auch, dass man auch auf der gegenüberliegenden Seite die Treppen hochlaufen kann und der Bahnhof in meiner Vermutung also auch zwei geteilt ist. Dort sah ich dann auch schon die Geschäfte. Als nachteilhaft sah ich es weiterhin an, dass die gelben Fahrpläne der Deutschen Bahn immer in den unmöglichsten Ecken angebracht waren. Entweder in einem Durchgang wo man kaum stehen bleiben konnte, weil der Durchgangsverkehr an Leuten auch durch wollte oder dort wo wirklich niemand einen Fahrplan vermutete. Zum Glück wusste ich ja, dass unten auf den Gleisen auch immer Fahrpläne sind. Trotzdem musste ich so einmal wieder hoch und runter mit meinen Koffern über die Treppen, weil ich auf einem falschen Gleis stand.
Insgesamt hat Hamburg aber gute Zugverbindungen. So gab es einen Interregio der bis Frankfurt fuhr und auch zahlreiche ICE – Verbindung bis nach München, Frankfurt oder Dresden. Die Anschlussvarianten sind daher als positiv hervorzuheben, wobei ich natürlich vorher prüfen würde, ob man nicht auch in Altona einsteigen kann. Als Fazit bleibt mir aber nur zu sagen, dass ich mich auf diesem Bahnhof keineswegs wohl gefühlt habe und auch ständig meine Koffer festgehalten hab. Und das soll schon was heißen... daher auch die eher negative Bewertung.
Danke fürs Lesen... Calauer!
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