Hauptstrasse Heidelberg Testbericht
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Erfahrungsbericht von naila
Hauptstrasse Heidelberg
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hi Ihr da draussen,
heute geht es weiter mit meiner Heidelberg-Reihe. Wer von euch schon mal in Heidelberg war, der ist bestimmt schon mal durch die Hauptstrasse, die Hautpeinkaufsstrasse, geschlendert, entweder durch Zufalle oder zielgerichtet um zu shoppen oder einen Café zu trinken.
Es gibt diese Hauptstrasse seit 1978, also seit mehr als 25 Jahren, vorher fuhren dort wohl noch Autos. Habt ihr gewusst, dass es sich bei der Hauptstrasse um die längste zusammenhängende Fußgängerzone Deutschlands handelt? Sie ist mehr als einen Kilometer lang und wird nicht ein einziges Mal durch eine befahrene Querstrasse unterbrochen. Sie beginnt vorne am Bismarckplatz, wo auch die ganzen Busse und Bahnen halten, und endet hinten am Karlstor und dem Karlstorbahnhof am Neckar.
Das Karlstor, ein Triumphbogen, wurde zu Ehren des Kurfürsten Karl Theodor errichtet, und das zwischen 1775 und 1781. Die Entwürfe dazu stammen von Nicolas de Pigage. Ein Stück vor dem Karlstor kommt man an diversen Instituten der Ruprecht-Karls-Universität vorbei, an der ich auch studiere. Mein Germanistisches Seminar befindet sich genau unter dem Schloss, das man von der Hauptstrasse aus auch sieht.
Geht man nun weiter in Richtung Bismarckplatz, kommt man zum Marktplatz, der von vielen Cafés gesäumt ist und auf dessen Mitte die Heiliggeistkirche steht. Als Gründungsjahr dieser Kirche gilt das Jahr 1398. Noch 1386 wurde in der bereits erbauten Kirche die Gründung der Uni Heidelberg gefeiert, Ruprecht III ließ jedoch den Chor 1398 neu bauen,…da die Kirche in dieser Form bestehen blieb und nur durch Anbauten ergänzt wurde, gilt eben 1398 als Gründungsjahr. Ich war, muss ich zugeben, noch nie in der Kirche drin. Das hat auch seine Gründe: Ich finde es total abstossend, dass man wirklich NUR Touris antrifft, aussen an der Kirche sieht man nur Souvernirläden, und nicht mal schöne. Da setze ich mich doch lieber in eines der Cafés, zum Beispiel ins Café 7, was ein supergemütliches Café ist, man kann auch draussen sitzen und sich die Sonne auf die Nase scheinen lassen.
Spaziert man nun weiter vor, kommt man an den Uniplatz, wo man viele weitere Gebäude der Uni hat, wie auch eine Bushaltestelle, an der man abfahren kann, wenn man aus der Altstadt flüchten will. Geht man aber am Uniplatz in Richtung Neckar hinunter, kommt man an den Marstallhof, eigentlich ein Unigebäude, aber eigentlich kann sich hier jeder gemütlich entweder auf die Bänke oder den Rasen setzen. Hier ist auch eine Mensa, das Zeughaus, in der Man richtig gut essen kann, wenn auch sehr teuer. Nebenan ist das Marstallcafé, ein Nichtrauchercafé, wo man es sich auf schönen Sofas oder am Fenster gemütlich machen kann.
Geht man aber die Hauptstrasse weiter in Richtung Bismarckplatz, wird man nun nur noch mit tausenden von Geschäften bombardiert. Sei es H+M (2Mal), Pimpkie, Orsay, Mango, New Yorker, Footlocker, Deichmann, C+A und andere diverse Klamottenläden oder Butlers, Das Depot, ewig viele Buchläden, und vor allem, und das hat meiner Meinung nach das Bild der Altstadt gewaltig gestört: 1-Euro-Läden. Ich frage mich bis heute: Wie kann man denn bitte innerhalb von einem Jahr bestimmt 5 solcher Läden aufmachen? Es reicht doch wirklich einer! Manchmal bekommt man ja richtig gute Dinge darin, aber so viele müssen ja echt nicht sein. Wenn man etwas bestimmtes an Kleidern oder Sonstigem sucht, ist die Altstadt top. Man bekommt zwar nicht besonders ausgefallene Dinge, aber ich zum Beispiel geh fast eh nur zu H+M… wenn man allerdings, so wie ich, fast jeden Tag wegen der Uni durch diese Strasse muss, wird es ziemlich nervig. Zum einen, weil man viel zu leicht in Versuchung gerät, doch was zu kaufen und zum anderen, weil die Menschenmassen einfach stören. Ausserdem bekommt man sehr wenige Alternative Dinge zu kaufen, und preislich ist der ganze Spass auch heftig. Nicht unbedingt wegen den Klamotten, eher wegen dem Ganzen, was so ein Shopping mit sich bringt: Café trinken, was zu essen kaufen.
Es gibt eine Reihe von kleinen Pizza und oder Dönerbuden, aber die Preise haben sich gewaschen, wie auch die der Eisdielen, Cafés etc. Wenn ich euch etwas empfehlen darf: Geht ein wenig von der Hauptstrasse weg in die ganzen kleinen Nebenstrassen, dort gibt es richtig leckeres Essen, das auch noch erschwinglicher ist. So zum Beispiel in der Unteren Strasse, Parallelstrasse ziemlich weit hinten, wo man Underground-Klamotten kaufen kann und lecker Café trinken kann. Wie auch in der Strasse, wo es zur Alten Brücke geht, dort gibt es zum Beispiel das Casa del Café, total schön. Auch gibt es in der Plöck, das ist eine Parallelstrasse auf der anderen Seite der Hauptstr., ein paar gute indische Restaurants, wo man sich auch was mitnehmen kann.
Ein toller Tip ist in der Plöck auch noch der Zuckerladen. Das ist ein Laden, wo man nur Süßigkeiten kaufen kann, sehr skuril aufgezogen und mit viel Geschmack!!! Müsst ihr unbedingt rein!
Frage: Wie kommt man zur Hauptstrasse…und andere wichtige Sachen:
Also, wenn ihr mit dem Auto kommt, parkt am besten im Neuenheimer Feld auf den Park and Ride Parkplätzen und fahrt dann mit dem 12er Bus zum Uniplatz, sonst zahlt ihr horrende Parkgebühren. Und in der Altstadt selbst kann man nicht kostenlos parken…sehr scheisse, wenn man dort zur Uni muss und mit dem Auto unterwegs ist…
Wenn ihr sowieso mit der Bahn unterwegs seid, nehmt am Bahnhof einfach eine Bahn oder einen Bus, der zum Bismarckplatz fährt, da seid ihr dann auch gleich mittendrin.
Die Öffnungszeiten der einzelnen Geschäfte sind zwar flexibel, aber man kann schon davon ausgehen, dass die Geschäfte auf der Hauptstrasse selbst bis 20 Uhr offen haben, Samstags auf jeden Fall bis 16 uhr, die Seitenstrassen eher bis 19 Uhr.
Okay, ihr lieben, ich hoffe, ich hab euch ein wenig informieren und weiterhelfen können, vielen lieben Dank fürs Lesen und Bewerten!
Eure Fränzy
heute geht es weiter mit meiner Heidelberg-Reihe. Wer von euch schon mal in Heidelberg war, der ist bestimmt schon mal durch die Hauptstrasse, die Hautpeinkaufsstrasse, geschlendert, entweder durch Zufalle oder zielgerichtet um zu shoppen oder einen Café zu trinken.
Es gibt diese Hauptstrasse seit 1978, also seit mehr als 25 Jahren, vorher fuhren dort wohl noch Autos. Habt ihr gewusst, dass es sich bei der Hauptstrasse um die längste zusammenhängende Fußgängerzone Deutschlands handelt? Sie ist mehr als einen Kilometer lang und wird nicht ein einziges Mal durch eine befahrene Querstrasse unterbrochen. Sie beginnt vorne am Bismarckplatz, wo auch die ganzen Busse und Bahnen halten, und endet hinten am Karlstor und dem Karlstorbahnhof am Neckar.
Das Karlstor, ein Triumphbogen, wurde zu Ehren des Kurfürsten Karl Theodor errichtet, und das zwischen 1775 und 1781. Die Entwürfe dazu stammen von Nicolas de Pigage. Ein Stück vor dem Karlstor kommt man an diversen Instituten der Ruprecht-Karls-Universität vorbei, an der ich auch studiere. Mein Germanistisches Seminar befindet sich genau unter dem Schloss, das man von der Hauptstrasse aus auch sieht.
Geht man nun weiter in Richtung Bismarckplatz, kommt man zum Marktplatz, der von vielen Cafés gesäumt ist und auf dessen Mitte die Heiliggeistkirche steht. Als Gründungsjahr dieser Kirche gilt das Jahr 1398. Noch 1386 wurde in der bereits erbauten Kirche die Gründung der Uni Heidelberg gefeiert, Ruprecht III ließ jedoch den Chor 1398 neu bauen,…da die Kirche in dieser Form bestehen blieb und nur durch Anbauten ergänzt wurde, gilt eben 1398 als Gründungsjahr. Ich war, muss ich zugeben, noch nie in der Kirche drin. Das hat auch seine Gründe: Ich finde es total abstossend, dass man wirklich NUR Touris antrifft, aussen an der Kirche sieht man nur Souvernirläden, und nicht mal schöne. Da setze ich mich doch lieber in eines der Cafés, zum Beispiel ins Café 7, was ein supergemütliches Café ist, man kann auch draussen sitzen und sich die Sonne auf die Nase scheinen lassen.
Spaziert man nun weiter vor, kommt man an den Uniplatz, wo man viele weitere Gebäude der Uni hat, wie auch eine Bushaltestelle, an der man abfahren kann, wenn man aus der Altstadt flüchten will. Geht man aber am Uniplatz in Richtung Neckar hinunter, kommt man an den Marstallhof, eigentlich ein Unigebäude, aber eigentlich kann sich hier jeder gemütlich entweder auf die Bänke oder den Rasen setzen. Hier ist auch eine Mensa, das Zeughaus, in der Man richtig gut essen kann, wenn auch sehr teuer. Nebenan ist das Marstallcafé, ein Nichtrauchercafé, wo man es sich auf schönen Sofas oder am Fenster gemütlich machen kann.
Geht man aber die Hauptstrasse weiter in Richtung Bismarckplatz, wird man nun nur noch mit tausenden von Geschäften bombardiert. Sei es H+M (2Mal), Pimpkie, Orsay, Mango, New Yorker, Footlocker, Deichmann, C+A und andere diverse Klamottenläden oder Butlers, Das Depot, ewig viele Buchläden, und vor allem, und das hat meiner Meinung nach das Bild der Altstadt gewaltig gestört: 1-Euro-Läden. Ich frage mich bis heute: Wie kann man denn bitte innerhalb von einem Jahr bestimmt 5 solcher Läden aufmachen? Es reicht doch wirklich einer! Manchmal bekommt man ja richtig gute Dinge darin, aber so viele müssen ja echt nicht sein. Wenn man etwas bestimmtes an Kleidern oder Sonstigem sucht, ist die Altstadt top. Man bekommt zwar nicht besonders ausgefallene Dinge, aber ich zum Beispiel geh fast eh nur zu H+M… wenn man allerdings, so wie ich, fast jeden Tag wegen der Uni durch diese Strasse muss, wird es ziemlich nervig. Zum einen, weil man viel zu leicht in Versuchung gerät, doch was zu kaufen und zum anderen, weil die Menschenmassen einfach stören. Ausserdem bekommt man sehr wenige Alternative Dinge zu kaufen, und preislich ist der ganze Spass auch heftig. Nicht unbedingt wegen den Klamotten, eher wegen dem Ganzen, was so ein Shopping mit sich bringt: Café trinken, was zu essen kaufen.
Es gibt eine Reihe von kleinen Pizza und oder Dönerbuden, aber die Preise haben sich gewaschen, wie auch die der Eisdielen, Cafés etc. Wenn ich euch etwas empfehlen darf: Geht ein wenig von der Hauptstrasse weg in die ganzen kleinen Nebenstrassen, dort gibt es richtig leckeres Essen, das auch noch erschwinglicher ist. So zum Beispiel in der Unteren Strasse, Parallelstrasse ziemlich weit hinten, wo man Underground-Klamotten kaufen kann und lecker Café trinken kann. Wie auch in der Strasse, wo es zur Alten Brücke geht, dort gibt es zum Beispiel das Casa del Café, total schön. Auch gibt es in der Plöck, das ist eine Parallelstrasse auf der anderen Seite der Hauptstr., ein paar gute indische Restaurants, wo man sich auch was mitnehmen kann.
Ein toller Tip ist in der Plöck auch noch der Zuckerladen. Das ist ein Laden, wo man nur Süßigkeiten kaufen kann, sehr skuril aufgezogen und mit viel Geschmack!!! Müsst ihr unbedingt rein!
Frage: Wie kommt man zur Hauptstrasse…und andere wichtige Sachen:
Also, wenn ihr mit dem Auto kommt, parkt am besten im Neuenheimer Feld auf den Park and Ride Parkplätzen und fahrt dann mit dem 12er Bus zum Uniplatz, sonst zahlt ihr horrende Parkgebühren. Und in der Altstadt selbst kann man nicht kostenlos parken…sehr scheisse, wenn man dort zur Uni muss und mit dem Auto unterwegs ist…
Wenn ihr sowieso mit der Bahn unterwegs seid, nehmt am Bahnhof einfach eine Bahn oder einen Bus, der zum Bismarckplatz fährt, da seid ihr dann auch gleich mittendrin.
Die Öffnungszeiten der einzelnen Geschäfte sind zwar flexibel, aber man kann schon davon ausgehen, dass die Geschäfte auf der Hauptstrasse selbst bis 20 Uhr offen haben, Samstags auf jeden Fall bis 16 uhr, die Seitenstrassen eher bis 19 Uhr.
Okay, ihr lieben, ich hoffe, ich hab euch ein wenig informieren und weiterhelfen können, vielen lieben Dank fürs Lesen und Bewerten!
Eure Fränzy
20 Bewertungen, 2 Kommentare
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17.01.2011, 17:32 Uhr von Fernsteuerung
Bewertung: sehr hilfreichlieben gruss, susanna.
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22.08.2005, 14:47 Uhr von topfmops
Bewertung: sehr hilfreich"ich hab' mein herz in heidelberg verloren" angestimmt wird, bin ich zum leidwesen der zuhörer verpflichtet, mitzusingen. so geschehen am 1.5.1973 und immer noch verbandelt.
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