Haus über Kopf (VHS) Testbericht
ab 19,36 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Erfahrungsbericht von trampastheo
Queen Latifa beeindruckt
Pro:
Wird in einigen Szenen besonders lustig, Tanzeinlagen der beiden Protagonisten, ausgezeichnete darstellerische Leistung von Queen Latifa, Steve Martin, Betty White (Lake Placid, Golden Girls), Eugene Levy (American Pie)
Kontra:
Magere Story (sogar für die Verhältnisse einer Komödie), Logikfehler
Empfehlung:
Ja
Bereits letztes Jahr, als im Fernsehen der Trailer zur Komödie „Haus über Kopf“ gezeigt wurde, hatte ich den damaligen Kinofilm im Visier. Den muss ich mir anschauen, dachte ich mir, nachdem die Szenen doch sehr lustig zu sein schienen. Vor wenigen Monaten ist der Film in meiner Videothek aufgetaucht, so dass ich die Chance wahrgenommen habe, mir die Komödie anzusehen. Der Film ab 6 Jahren freigegeben und Buena Vista hat im Verleih den Vertrieb übernommen.
Handlung
Rechtsanwalt Peter Sanderson (gespielt von Steve Martin) führt nach der Trennung von seiner Ehefrau ein ruhiges Leben. Er möchte sich jedoch endlich wieder verlieben! Durch einen Chat scheint er eine Frau namens Charlene (gespielt von Queen Latifa) gefunden zu haben, mit der er sich was für die Zukunft vorstellen könnte. Eines abends steht Charlene, voller Freude auf das Candylight-Dinner mit Peter vor seiner Wohnung. Peter ist jedoch schockiert, denn er hatte eine dünnere und vor allem weiße Frau erwartet (rassistische Aussagen, die aber nicht böse gemeint sind, kommen im Film andauernd vor, vor allem von Peters Hauptkundin und seiner Nachbarin, die von Betty White gespielt wird). Es gelingt ihm jedoch nicht den Eindringling zu verscheuchen. Im Gegenteil sogar: Charlene niestet sich in die Wohnung des Rechtsanwalts ein und mischt sein ganzes Leben auf. Sie will erreichen, dass Peter ihren Fall übernimmt, denn sie war für 4 Jahre im Gefängnis, für einen Banküberfall, den sie laut ihrer Aussage niemals begangen hat. Doch schon bald kommt ans Licht, dass sie aus dem Knast ausgebrochen ist und von der Polizei gesucht wird. Peter bekommt eine Menge Probleme, sowohl privat als auch beruflich und muss sehen, was er mit seiner „Untermieterin“ nun anstellen soll.
Filmkritik
Wie mein Meinungstitel bereits aussagt, ist der Film vor allem dank Queen Latifa eine gelungene Komödie geworden. Allgemein ist „Haus über Kopf“ dank der Darsteller so gut anzuschauen. Wäre der Film mit Non-Stars bzw. ohne die speziellen Schauspieler gedreht worden, wäre er vermutlich untergegangen. Denn von der Story her ist der Film nur Mittelmass. Natürlich ist „Haus über Kopf“ eine Komödie und man sollte keine besondere Story erwarten, aber hier ist diese so mager, dass das sofort dem Zuschauer negativ auffällt. Ohne irgendwelche besonderen Hintergründe, steht auf einmal Charlene vor der Wohnung eines Anwalts, der sich nur mit Finanzverfahren beschäftigt und später, obwohl vom Gefängnis ausgebrochen, schreit sie in der ganzen Nachbarschaft rum, organisiert Parties in seiner Wohnung etc. Logikfehler während des ganzen Films sind auch bei einer Komödie zu bemängeln. Hier scheint Regisseur Adam Shankman nicht perfekt gearbeitet zu haben. Doch abgesehen davon, kommt man mit Queen Latifas Rolle besonders zum Lachen. Ihr plötzliches Eindringen in das Leben des Peter Sanderson, wird alles so durcheinanderbringen, dass ein Chaos entstehen wird. Besonders amüsant die Tanzeinlagen von Queen Latifa und Steve Martin. Entweder im Restaurant, wenn beide zu Ain’ t nobody (nicht von Tina Turner, sondern von einer Kelly Price gesungen) tanzen oder gegen Ende des Films, als sich Steve Martin als weißer Rapper die Ehre gibt.
Ich muss zugeben, dass ich besonders von der darstellerischen Leistung Queen Latifas begeistert bin. Diese Frau ist so richtig dynamisch in Hollywood eingestiegen, dass nicht vorhersehbar ist, was uns alles noch mit ihr erwartet. In einigen anderen Filmen wie „Chicago“ oder der „Knochensammler“ war sie bereits zu sehen. Doch ihre wahre Karriere begann im Showbusiness als Rapperin. Dazu moderierte sie auch eine eigene Talk-Show. Sie ist ein Multitalent, was sie auch in „Haus über Kopf“ unter Beweis stellt. Durch ihr dynamisches Dasein in der Rolle der Charlene bringt sie das ganze Leben von Peter so durcheinander, dass letzterer bald schon ein ganz anderer Mensch zu sein scheint. Ihre schauspielerische Darbietung ist so natürlich und locker, dass man von einem riesigen Talent sprechen muss. Zu Steve Martin selbst muss man nicht viel sagen. Ein anerkannter Schauspieler, der schon in einigen Komödien positiv aufgefallen ist. Dazu war seine Oskarpräsentation vor einigen Jahren einer der recht guten. Betty White (Golden Girls, Lake Placid), hat sich im Film auch eine Rolle als neugierige Nachbarin von Peter ergattern können und sichert sich wieder einmal durch ihren Auftritt die Gunst des Zuschauers. Ich könnte natürlich nicht die Chance verpassen auch noch einen vierten Darsteller aus dem Film zu loben. Es handelt sich um Eugene Levy, der als Kollege von Peter in der Rolle des Howie zu sehen ist. Eugene ist ein einzigartiger Schauspieler, dem lustige Rollen wie in diesem Film exakt passen. Er ist als Howie krankhaft in Charlene verliebt und möchte unbedingt ihr Geliebter werden. Bei „American Pie“ hat uns Eugene bereits bewiesen, dass er ein außerordentlicher Darsteller ist, was er auch in „Haus über Kopf“ fortsetzt. „Haus über Kopf“ ist dazu auch musikalisch gut „ausgestattet“. Das tragische jedoch daran: zwei der Songs, die im Film zu hören sind, wurden von zwei Interpreten gesungen, die wenige Monate nachdem der Film fertiggestellt wurde, gestorben sind. Barry White mit „I’ m gonna love you“ und Robert Palmer mit „Simply Irresistible“ sind nicht mehr unter uns. Für Werbung sorgt im Film Mercedes Benz und Computerhersteller Apple.
Fazit
„Haus über Kopf“ ist eine durchaus sehenswerte Komödie. Sie kann in ihren 105 Minuten zwar nicht allen Filmen dieses Genres das Wasser reichen, da es etwas an Handlungstiefe mangelt, sowie sich einige Logikfehler mit eingeschlichen haben, doch der Film ist zum größten Teil unterhaltsam und amüsant. Vor allem das Mitwirken von Queen Latifa sichert dem Ganzen eine besondere Dynamik, die solch einer Komödie zu einem besseren Endresultat verhelfen kann. Deshalb auch eine Empfehlung an alle Leser sich, falls man auf Komödien dieser Art steht, den Film auszuleihen oder gar zu kaufen.
Handlung
Rechtsanwalt Peter Sanderson (gespielt von Steve Martin) führt nach der Trennung von seiner Ehefrau ein ruhiges Leben. Er möchte sich jedoch endlich wieder verlieben! Durch einen Chat scheint er eine Frau namens Charlene (gespielt von Queen Latifa) gefunden zu haben, mit der er sich was für die Zukunft vorstellen könnte. Eines abends steht Charlene, voller Freude auf das Candylight-Dinner mit Peter vor seiner Wohnung. Peter ist jedoch schockiert, denn er hatte eine dünnere und vor allem weiße Frau erwartet (rassistische Aussagen, die aber nicht böse gemeint sind, kommen im Film andauernd vor, vor allem von Peters Hauptkundin und seiner Nachbarin, die von Betty White gespielt wird). Es gelingt ihm jedoch nicht den Eindringling zu verscheuchen. Im Gegenteil sogar: Charlene niestet sich in die Wohnung des Rechtsanwalts ein und mischt sein ganzes Leben auf. Sie will erreichen, dass Peter ihren Fall übernimmt, denn sie war für 4 Jahre im Gefängnis, für einen Banküberfall, den sie laut ihrer Aussage niemals begangen hat. Doch schon bald kommt ans Licht, dass sie aus dem Knast ausgebrochen ist und von der Polizei gesucht wird. Peter bekommt eine Menge Probleme, sowohl privat als auch beruflich und muss sehen, was er mit seiner „Untermieterin“ nun anstellen soll.
Filmkritik
Wie mein Meinungstitel bereits aussagt, ist der Film vor allem dank Queen Latifa eine gelungene Komödie geworden. Allgemein ist „Haus über Kopf“ dank der Darsteller so gut anzuschauen. Wäre der Film mit Non-Stars bzw. ohne die speziellen Schauspieler gedreht worden, wäre er vermutlich untergegangen. Denn von der Story her ist der Film nur Mittelmass. Natürlich ist „Haus über Kopf“ eine Komödie und man sollte keine besondere Story erwarten, aber hier ist diese so mager, dass das sofort dem Zuschauer negativ auffällt. Ohne irgendwelche besonderen Hintergründe, steht auf einmal Charlene vor der Wohnung eines Anwalts, der sich nur mit Finanzverfahren beschäftigt und später, obwohl vom Gefängnis ausgebrochen, schreit sie in der ganzen Nachbarschaft rum, organisiert Parties in seiner Wohnung etc. Logikfehler während des ganzen Films sind auch bei einer Komödie zu bemängeln. Hier scheint Regisseur Adam Shankman nicht perfekt gearbeitet zu haben. Doch abgesehen davon, kommt man mit Queen Latifas Rolle besonders zum Lachen. Ihr plötzliches Eindringen in das Leben des Peter Sanderson, wird alles so durcheinanderbringen, dass ein Chaos entstehen wird. Besonders amüsant die Tanzeinlagen von Queen Latifa und Steve Martin. Entweder im Restaurant, wenn beide zu Ain’ t nobody (nicht von Tina Turner, sondern von einer Kelly Price gesungen) tanzen oder gegen Ende des Films, als sich Steve Martin als weißer Rapper die Ehre gibt.
Ich muss zugeben, dass ich besonders von der darstellerischen Leistung Queen Latifas begeistert bin. Diese Frau ist so richtig dynamisch in Hollywood eingestiegen, dass nicht vorhersehbar ist, was uns alles noch mit ihr erwartet. In einigen anderen Filmen wie „Chicago“ oder der „Knochensammler“ war sie bereits zu sehen. Doch ihre wahre Karriere begann im Showbusiness als Rapperin. Dazu moderierte sie auch eine eigene Talk-Show. Sie ist ein Multitalent, was sie auch in „Haus über Kopf“ unter Beweis stellt. Durch ihr dynamisches Dasein in der Rolle der Charlene bringt sie das ganze Leben von Peter so durcheinander, dass letzterer bald schon ein ganz anderer Mensch zu sein scheint. Ihre schauspielerische Darbietung ist so natürlich und locker, dass man von einem riesigen Talent sprechen muss. Zu Steve Martin selbst muss man nicht viel sagen. Ein anerkannter Schauspieler, der schon in einigen Komödien positiv aufgefallen ist. Dazu war seine Oskarpräsentation vor einigen Jahren einer der recht guten. Betty White (Golden Girls, Lake Placid), hat sich im Film auch eine Rolle als neugierige Nachbarin von Peter ergattern können und sichert sich wieder einmal durch ihren Auftritt die Gunst des Zuschauers. Ich könnte natürlich nicht die Chance verpassen auch noch einen vierten Darsteller aus dem Film zu loben. Es handelt sich um Eugene Levy, der als Kollege von Peter in der Rolle des Howie zu sehen ist. Eugene ist ein einzigartiger Schauspieler, dem lustige Rollen wie in diesem Film exakt passen. Er ist als Howie krankhaft in Charlene verliebt und möchte unbedingt ihr Geliebter werden. Bei „American Pie“ hat uns Eugene bereits bewiesen, dass er ein außerordentlicher Darsteller ist, was er auch in „Haus über Kopf“ fortsetzt. „Haus über Kopf“ ist dazu auch musikalisch gut „ausgestattet“. Das tragische jedoch daran: zwei der Songs, die im Film zu hören sind, wurden von zwei Interpreten gesungen, die wenige Monate nachdem der Film fertiggestellt wurde, gestorben sind. Barry White mit „I’ m gonna love you“ und Robert Palmer mit „Simply Irresistible“ sind nicht mehr unter uns. Für Werbung sorgt im Film Mercedes Benz und Computerhersteller Apple.
Fazit
„Haus über Kopf“ ist eine durchaus sehenswerte Komödie. Sie kann in ihren 105 Minuten zwar nicht allen Filmen dieses Genres das Wasser reichen, da es etwas an Handlungstiefe mangelt, sowie sich einige Logikfehler mit eingeschlichen haben, doch der Film ist zum größten Teil unterhaltsam und amüsant. Vor allem das Mitwirken von Queen Latifa sichert dem Ganzen eine besondere Dynamik, die solch einer Komödie zu einem besseren Endresultat verhelfen kann. Deshalb auch eine Empfehlung an alle Leser sich, falls man auf Komödien dieser Art steht, den Film auszuleihen oder gar zu kaufen.
Bewerten / Kommentar schreiben