Haus über Kopf (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von t_durden
Wär ich doch weniger weiß und etwas mehr schwarz!
Pro:
Queen Latifah, lustig, gegen Rassismus
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Ein bisschen mehr Soul und Hip-Hop im Blut täte so manchem gut und Bringing Down the House ist ein Paradebeispiel dafür!
Inhalt
---------
Story
Cast & Crew
Fazit
Daten
Wertung
:: Story ::
Haus über Kopf oder im Original „Bringing Down The House“ gehört in die Kategorie typisch amerikanische Familienkomödie. Trotzdem kann der Film auf ganzer Linie überzeugen. Ich muss allerdings gleich dazu sagen, dass ich den Film nur auf Englisch kenne und nichts über eine mögliche schlechte deutsche Übersetzung sagen kann.
Warum geht es? Steve Martin spielt einen überarbeiteten Steueranwalt der in Scheidung lebt weil er sein ganzes Leben nur seine Arbeit im Kopf hatte und Frau und Kinder vernachlässigte. Und nun ist die Zeit gekommen mal wieder zu daten. Schon seit längerem chattet er mit einer Onlinebekanntschaft, einer hübschen, blonden jungen Anwältin. Doch beim ersten Date stellt sich heraus das seine Verabredung eine große schwarze Mamma ist um es mal etwas überspitzt auszudrücken. Gespielt von der wundervollen sexy Queen Latifah, die nicht nur musikalisch ganz auf meiner Linie liegt, sondern auch eine meiner Hoffnungen Hollywoods ist und das schon in Filmen wie „Chicago“ bravourös unter Beweis gestellt hat.
Nach einigem hin und her versucht Queen Latifah alias Charlene den Anwalt zu überreden ihr zu helfen, vorher würde sie nicht mehr aus seinem Leben verschwinden, denn Charlene ist eine verurteilte Verbrechern obwohl sie nach eigener Aussage unschuldig ist. Aufgrund einiger verketteter Vorfälle zum Beispiel mit der Nachbarin gespielt von Betty White, die zufällig auch noch die Schwester seines Chefs ist und eine weiße Nachbarschaft bevorzugt, willigt er schließlich ein und lässt Charlene auch gleich bei ihm wohnen. Das dies natürlich nicht ohne Folgen bleibt ist vorprogrammiert und so entwickelt sich Bringing Down The House zu einer kunterbunten Komödie.
:: Cast & Crew ::
Steve Martin und Queen Latifah sind die unangefochtenen Highlights des Films. Ich mag Steve Martin und liebe Queen Latifah, von daher stand der Film schon lange auf meiner Liste der noch abzuarbeitenden Filme. Martin macht wie immer seine Rolle als liebenswerter Looser sehr gut aber Queen Latifah stiehlt ihm im wahrsten Sinne des Wortes die Show. Auf ihre lockere afro-amerikanische Art (um politisch korrekt zu bleiben) hat sie nicht nur die Sympathie, sondern auch alle Lacher auf ihrer Seite. Dritter im Bunde ist Eugene Levy der den meisten eher als Jims Vater aus American Pie bekannt sein wird. Im Gegensatz zu der Tennie-Trilogie darf er ihr etwas tiefer unter die Gürtellinie greifen und gekonnt durch Umschreibungen sein Verlangen für Queen Latifah ausdrücken. Damit kann er sich auch nach ganz vorne spielen und die drei schaffen es einfach den Film am Leben zu erhalten, denn sowohl Sandersons (Steve Martin) Kinder als auch seine Ehefrau wirken dagegen doch sehr blass.
Verantwortlich für den Familienspaß ist übrigens ein bisher fast noch unbeschriebenes Blatt Hollywoods. Adam Shankmans größte Leistung bisher war die Regie von „The Wedding Planner“. Ansonsten hat er bisher mehr in anderen Bereichen hinter der Kamera gearbeitet und bei der Fernsehserie „Monk“ Regie geführt, die hierzulande aber noch nicht läuft.
:: Fazit ::
Würde ich den Film nur unter der Prämisse betrachten, dass es sich dabei um eine typisch amerikanische Familienkomödie mit Happy End handelt, dann dürfte ich dem Film nicht mal einen Stern geben. Aber Bringing Down The House hat so viel mehr zu bieten, wenn man nur bereit ist genauer hinzuschauen. Da wäre zum einen der fast schon zu deutliche Aufruf „weniger weiß und mehr schwarz zu sein“ ein ganz dickes PRO gegen Rassismus was hoffentlich in der lustigen Verpackung mehr Menschen erreicht als bei Filmen mit erhobenem Zeigefinger.
Zweitens wird auch eine Lanze für die Familie gebrochen was sich zwar wieder an den Familienfilm anschließt, aber dennoch wie ich finde ein wichtiger Bestandteil des Films ist, denn (und das sage ich in meinen jungen Jahren) finde die Familie ein ganz wichtiger Teil unseres Lebens ist und man sollte niemals in seinem Leben Arbeit oder andere Dinge vorschieben und damit sich dieses Glücks berauben.
Bringing Down The House ist ein solider, guter Film. Eine Kömodie die Spaß macht und man sich sogar gerne ein zweites oder drittes mal anschaut. Natürlich hat auch dieser Film seine Tiefpunkte und Hänger. Die bleiben auch fast gar nicht aus, gerade durch das Über-Thema Familie. Heile Welt wird zu jeder Minute propagiert und alles ist ein bisschen zu perfekt, aber irgendwie stört mich das bei diesem Film überhaupt nicht. Da gab es andere Filme bei denen ich direkt abgeschaltet habe, aber hier wollte mich dieses Gefühl der Abneigung nicht überkommen. Das mag vielleicht auch Queen Latifah gelegen haben. Ich liebe diese Frau. Sie ist sexy, cool und einfach gut drauf und genau das könnte so manch anderem Film gefehlt haben. Von mir gibt es deshalb volle 5 Sterne für gute Unterhaltung!
:: Daten ::
Titel: Haus über Kopf
Original-Titel: Bringing Down The House
Genre: Komödie
FSK: keine Angabe
Laufzeit: circa 100 Minuten
Farbe
Regie: Adamn Shankman
Drehbuch: Jason Filardi ua.
Darsteller: Steve Martin, Queen Latifah, ua.
:: Wertung* ::
Humor: 5/5
Action: 3/5
Erotik: 1/5
Spannung: 3/5
Anspruch: 3/5
Empfehlung: 5/5
*Wertung: 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vorhanden)
Copyright t_durden @ ciao / yopi 2004
Inhalt
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Story
Cast & Crew
Fazit
Daten
Wertung
:: Story ::
Haus über Kopf oder im Original „Bringing Down The House“ gehört in die Kategorie typisch amerikanische Familienkomödie. Trotzdem kann der Film auf ganzer Linie überzeugen. Ich muss allerdings gleich dazu sagen, dass ich den Film nur auf Englisch kenne und nichts über eine mögliche schlechte deutsche Übersetzung sagen kann.
Warum geht es? Steve Martin spielt einen überarbeiteten Steueranwalt der in Scheidung lebt weil er sein ganzes Leben nur seine Arbeit im Kopf hatte und Frau und Kinder vernachlässigte. Und nun ist die Zeit gekommen mal wieder zu daten. Schon seit längerem chattet er mit einer Onlinebekanntschaft, einer hübschen, blonden jungen Anwältin. Doch beim ersten Date stellt sich heraus das seine Verabredung eine große schwarze Mamma ist um es mal etwas überspitzt auszudrücken. Gespielt von der wundervollen sexy Queen Latifah, die nicht nur musikalisch ganz auf meiner Linie liegt, sondern auch eine meiner Hoffnungen Hollywoods ist und das schon in Filmen wie „Chicago“ bravourös unter Beweis gestellt hat.
Nach einigem hin und her versucht Queen Latifah alias Charlene den Anwalt zu überreden ihr zu helfen, vorher würde sie nicht mehr aus seinem Leben verschwinden, denn Charlene ist eine verurteilte Verbrechern obwohl sie nach eigener Aussage unschuldig ist. Aufgrund einiger verketteter Vorfälle zum Beispiel mit der Nachbarin gespielt von Betty White, die zufällig auch noch die Schwester seines Chefs ist und eine weiße Nachbarschaft bevorzugt, willigt er schließlich ein und lässt Charlene auch gleich bei ihm wohnen. Das dies natürlich nicht ohne Folgen bleibt ist vorprogrammiert und so entwickelt sich Bringing Down The House zu einer kunterbunten Komödie.
:: Cast & Crew ::
Steve Martin und Queen Latifah sind die unangefochtenen Highlights des Films. Ich mag Steve Martin und liebe Queen Latifah, von daher stand der Film schon lange auf meiner Liste der noch abzuarbeitenden Filme. Martin macht wie immer seine Rolle als liebenswerter Looser sehr gut aber Queen Latifah stiehlt ihm im wahrsten Sinne des Wortes die Show. Auf ihre lockere afro-amerikanische Art (um politisch korrekt zu bleiben) hat sie nicht nur die Sympathie, sondern auch alle Lacher auf ihrer Seite. Dritter im Bunde ist Eugene Levy der den meisten eher als Jims Vater aus American Pie bekannt sein wird. Im Gegensatz zu der Tennie-Trilogie darf er ihr etwas tiefer unter die Gürtellinie greifen und gekonnt durch Umschreibungen sein Verlangen für Queen Latifah ausdrücken. Damit kann er sich auch nach ganz vorne spielen und die drei schaffen es einfach den Film am Leben zu erhalten, denn sowohl Sandersons (Steve Martin) Kinder als auch seine Ehefrau wirken dagegen doch sehr blass.
Verantwortlich für den Familienspaß ist übrigens ein bisher fast noch unbeschriebenes Blatt Hollywoods. Adam Shankmans größte Leistung bisher war die Regie von „The Wedding Planner“. Ansonsten hat er bisher mehr in anderen Bereichen hinter der Kamera gearbeitet und bei der Fernsehserie „Monk“ Regie geführt, die hierzulande aber noch nicht läuft.
:: Fazit ::
Würde ich den Film nur unter der Prämisse betrachten, dass es sich dabei um eine typisch amerikanische Familienkomödie mit Happy End handelt, dann dürfte ich dem Film nicht mal einen Stern geben. Aber Bringing Down The House hat so viel mehr zu bieten, wenn man nur bereit ist genauer hinzuschauen. Da wäre zum einen der fast schon zu deutliche Aufruf „weniger weiß und mehr schwarz zu sein“ ein ganz dickes PRO gegen Rassismus was hoffentlich in der lustigen Verpackung mehr Menschen erreicht als bei Filmen mit erhobenem Zeigefinger.
Zweitens wird auch eine Lanze für die Familie gebrochen was sich zwar wieder an den Familienfilm anschließt, aber dennoch wie ich finde ein wichtiger Bestandteil des Films ist, denn (und das sage ich in meinen jungen Jahren) finde die Familie ein ganz wichtiger Teil unseres Lebens ist und man sollte niemals in seinem Leben Arbeit oder andere Dinge vorschieben und damit sich dieses Glücks berauben.
Bringing Down The House ist ein solider, guter Film. Eine Kömodie die Spaß macht und man sich sogar gerne ein zweites oder drittes mal anschaut. Natürlich hat auch dieser Film seine Tiefpunkte und Hänger. Die bleiben auch fast gar nicht aus, gerade durch das Über-Thema Familie. Heile Welt wird zu jeder Minute propagiert und alles ist ein bisschen zu perfekt, aber irgendwie stört mich das bei diesem Film überhaupt nicht. Da gab es andere Filme bei denen ich direkt abgeschaltet habe, aber hier wollte mich dieses Gefühl der Abneigung nicht überkommen. Das mag vielleicht auch Queen Latifah gelegen haben. Ich liebe diese Frau. Sie ist sexy, cool und einfach gut drauf und genau das könnte so manch anderem Film gefehlt haben. Von mir gibt es deshalb volle 5 Sterne für gute Unterhaltung!
:: Daten ::
Titel: Haus über Kopf
Original-Titel: Bringing Down The House
Genre: Komödie
FSK: keine Angabe
Laufzeit: circa 100 Minuten
Farbe
Regie: Adamn Shankman
Drehbuch: Jason Filardi ua.
Darsteller: Steve Martin, Queen Latifah, ua.
:: Wertung* ::
Humor: 5/5
Action: 3/5
Erotik: 1/5
Spannung: 3/5
Anspruch: 3/5
Empfehlung: 5/5
*Wertung: 1 (nicht vorhanden) bis 5 (vorhanden)
Copyright t_durden @ ciao / yopi 2004
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