Haus über Kopf (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von northstar
Peter meets Charlene meets chaos
Pro:
Steve Martin & Queen Latifah; unterhaltsamer Film, über dne selbst ich lachen konnte...
Kontra:
Stellenweise etwas klischeehaft...
Empfehlung:
Ja
Ich geb’s ja zu, ich hab ein Problem mit Komödien. Meistens finde ich nämlich an denen fast gar nichts lustig, da die Witze so platt sind, die Gags zu überzogen und dabei die Story völlig auf der Strecke bleibt. Aber manchmal gibt es auch Ausnahmen, die mir dann zu gefallen wissen. Eine solche Ausnahme ist „Haus über Kopf“, auch wenn der gar grausige Titel eher nach dem Gegenteil klingen mag...
Story
Anwalt Peter Sanderson ist ein grundsolider Mensch, man könnte gar meinen ein langweiliger Typ, eben ein Arbeitstier. Er lebt getrentn von seiner Frau, seine Kinder sieht er nur ab und zu. Etwa jetzt bald, wenn er mit ihnen in Urlaub nach Hawai fliegen soll. Seine Abende verbrigt der einsame Mann damit in Chatrooms abzuhängen, wo er eines Abends dann auf Lawyer-Girl trifft. Diese Frau, die er für eine äußerst fähige Anwältin hält und die laut Photo auch noch sehr gut auszusehen scheint (wer kann schon langen Beinen und ebenso langen blonden Haaren widerstehen?), fasziniert ihn direkt, beide chatten fortan Tage und Nächte lang. Dann schließlich will man sich treffen. Peter zündet Kerzen an, legt romantische Musik auf,stellt den Champagner kalt. Da klingelt es an der Tür. Freudestrahlöend macht Peter dioe Tür auf und vor ihm steht – Charlene! Nicht weiß, nicht blond, nicht schlank und mit Sicherheit nicht Peter’s Traumdate.
Leider ist die lautstarke rassige Schönheit gerade auch noch aus dem Gefängniss ausgebrochen und quartiert sich nun unter großen Mühen bei Peter ein. Der muss sie aus Not sich vor den Nachbarn und Geschäftspartnern zu blamieren nämlich al Kindermädchen einstellen, sind doch seine Tochter und sein Sohn nun zu Gast bei ihm im Haus. Aus geschäftlichen Gründen muss allerdings der Urlaub auf Hawai flach fallen. Man kennt das ja schon. Peter’s Exfrau fährt derweil dennoch mit ihrem neuen, viel jüngeren Freund weg, was Peter gar nicht so gerne sieht, immerhin mag er seine ehemalige Lebenspartnerin noch ziehmlich gerne...
Aber darüber sollte er besser derzeit gar nicht nachdenken, denn Peter hat nämlich alle Hände voll zu tun. Denn er soll neben seinen Bemühungen um die milliardenschwere Klientin Mrs. Arness Charlene’s Fall prüfen, ihre Unschuld beweisen, denn den Raubüberfall, der ihr angelastet wird, scheint sie vielleicht doch nicht begangen zu haben.
So stellt Charlene nicht nur Peter’s Leben gehörig auf den Kopf, etwa wenn sie Hip Hop Parties im Haus des biederen Anwalts schmeist, sondern sie verdreht auch einem von Peter’s Kollegen den Kopf Howie. Er ist aber weitaus der einzige aus Peter’s Kanzelei, der Charlene gerne sieht und immer mehr stellt sich heraus, sollte Peter diesen Job mit Mrs. Arness vergeigen, ist er wohl seinen Job ganz los.
Wird es also Peter nun gelingen die zickige alte Mrs. Arness als Mandantin zu gewinnen? Kann er Charlene’s Unschuld beweisen, vor allem bevor ihm diese den wirklich letzten Nerv raubt? Gibt es vielleicht sogar noch eine Zukunft für Peter und seine Frau? Und wird er sich mit seinen Kindern endlich besser verstehen? Fragen über Fragen – das Kino klärt sie alle...
Darsteller & Regie
„Haus über Kopf“ funktioniert vor allem wegen 2 Personen, Steve Martin und Queen Latifah. Martin ist ja als Komiker sondern gleichen bekannt und kann auch hier in einer brillianten Darbietung glänzen. Sein Peter Sanderson ist stocksteif, langweilig, lockert aber eben über dne Film hinweg auf und wird vom sympathischen langweiler zum sympathischen Chaoten, den Charlene’s Benehmen scheint doch sehr abzufärben. Einzig wenn Peter dann in Hip Hopper Klamotten steigt und sich auf eine Party schleicht, kann auch Martin einen Hauch von Peinlichkeit in dieser Szene nicht vertreiben. Aber das stört die Allgemeinwertung des Films jetzt mal wenig...
Queen Latifah dagegen lebt geradezu in ihrer Rolle auf. Derbe Sprüche, große, wichtige Gesten und ein Image, dass ihr fast zu groß ist – Charlene ist eben larger than life. Wie die Queen selber, die sich herrlich in ihrer Rolle als „Übermutter“ der Hip Hop Kultur in diesen Kreisen persifliert. Und man merkt, die Frau hat Spaß daran. Und ihr Ausflug ins Komödienfach scheint mir nach ernsteren Filmen wie „Chicago“ auch durchaus sehr gelungen und macht Lust auf mehr.
Die Nebenrollen sind ebenso sehr gut besetzt. Ich erwähne hier nur mal Joan Plowright als schrullige Mrs. Arness. Eine alte Dame mit Stil, eingebildet und beizeiten äußerst launisch, es sei denn man man weiß, wie man sie anzupacken hat. Grandiose Rolle, grandiose Schauspielerin. Ebenso gut ist Eugene Levy, bestens bekannt aus den American Pie Filmen, als Peter’s Kollege. Der hat das Herz auf dem rechten Fleck und eine große Schwäche für solch ungewöhnliche Schönheiten wie Charlene.
Regie führte bei „Haus über Kopf“ Adam Shankman. Klar, hier bekommt man nichts gänzlich neues vorgesetzt, sicherlich. Aber Shankman liefert saubere, gute & unterhaltsame Arbeit, sprich einen tollen Film, ab. Ich denke über Regieleistungen kann man selten heutzutage etwas besseres sagen...
Meine Meinung
„Haus über Kopf“ lebt eigentlich von folgender Idee: Weiße und Schwarze leben in 2 völlig anderen Welten und was ist, wenn man diese Welten etwas zu nahe aneinander bringt? Was nach rassistischen Vorurteilen klingt ist guter Stoff für eine Komödie, die dann auch wirklich Spaß macht. Was wie gesagt an den beiden Hauptdarstellern liegt, Steve Martin & Queen Latifah. Beide zu Anfang aus völlig anderen Welten, die sich immer mehr annähern, auch wenn dabei ein riessiges Chaos entstehen mag.
Nebenbei werden natürlich noch andere Plots verhandelt. Eine Liebesgeschichte zweier Menschen die sich auseinander gelebt haben, nicht zuletzt wegen eines Jobs, nämlich Peter und seine Frau, deren Namen ich doch glatt vergessen habe. Eine mögliche Liebesgeschichte zweier Menschen, die sich gar nicht so unähnlich sind, nämlich Charlene und Howie. Desweiteren geht es hier auch um das Verhältniss Eltern und Kinder, bei dem Peter letztlich seine Fehler sehen muss. Und ebenso geht es um die Frage, wie weit man für seinen Job denn gehen mag. Und sicher, es geht vor allem darum, Vorurteile durch Verstehen vielleicht auszuräumen. Denn Vorurteile bringen, so sieht man hier im Film deutlich, einen selten weiter.
Was jetzt fast zu morlaisch klingt. Aber so ernst ist „Haus über Kopf“ nicht, ganz im Gegenteil. Eigentlich ist jede Szene durchaus unterhaltsam, jeder Satz Martin’s fast einen Lacher wert und die Latifah’s gleich zwei. Wir erinneren uns nochmal kurz: gute Komödie! Ja, selbst mich brachte der ganze Spaß zum Lachen, was nun wirklich nicht ganz leicht ist. Und das heißt jetzt schon was...
Fazit
„Haus über Kopf“ macht einfach nur Spaß und stellt Klischees auf den Kopf. Steve Martin und Queen Latifah, was auf den ersten Blick nicht zusammen passt, ergänzt sich auf Dauer perfekt. Für mich die Komödie des Sommers und mit Sicherheit einen netten Kinoabend wert!
-------------------- by Northstar \'03 ----------------
Stats
Haus über Kopf
(Bringing Down the House)
USA 2003
~ 105 Minuten
Cast
Steve Martin - Peter Sanderson
Queen Latifah – Charlene
Eugene Levy – Howie
Joan Plowright – Mrs. Arness
Jean Smart – Peter’s Frau.
Crew
Adam Shankman - Regie
Jason Filardi – Buch
Link
www.hausueberkopf.de -> Rechjt kleine Seite, die ehrlich gesagt nicht wirklich lohnt. Tja...
www.bringingdownthehouse.com -> Us-Seite mit viel mehr Inhalt. Wenn, dann hier klicken...
Story
Anwalt Peter Sanderson ist ein grundsolider Mensch, man könnte gar meinen ein langweiliger Typ, eben ein Arbeitstier. Er lebt getrentn von seiner Frau, seine Kinder sieht er nur ab und zu. Etwa jetzt bald, wenn er mit ihnen in Urlaub nach Hawai fliegen soll. Seine Abende verbrigt der einsame Mann damit in Chatrooms abzuhängen, wo er eines Abends dann auf Lawyer-Girl trifft. Diese Frau, die er für eine äußerst fähige Anwältin hält und die laut Photo auch noch sehr gut auszusehen scheint (wer kann schon langen Beinen und ebenso langen blonden Haaren widerstehen?), fasziniert ihn direkt, beide chatten fortan Tage und Nächte lang. Dann schließlich will man sich treffen. Peter zündet Kerzen an, legt romantische Musik auf,stellt den Champagner kalt. Da klingelt es an der Tür. Freudestrahlöend macht Peter dioe Tür auf und vor ihm steht – Charlene! Nicht weiß, nicht blond, nicht schlank und mit Sicherheit nicht Peter’s Traumdate.
Leider ist die lautstarke rassige Schönheit gerade auch noch aus dem Gefängniss ausgebrochen und quartiert sich nun unter großen Mühen bei Peter ein. Der muss sie aus Not sich vor den Nachbarn und Geschäftspartnern zu blamieren nämlich al Kindermädchen einstellen, sind doch seine Tochter und sein Sohn nun zu Gast bei ihm im Haus. Aus geschäftlichen Gründen muss allerdings der Urlaub auf Hawai flach fallen. Man kennt das ja schon. Peter’s Exfrau fährt derweil dennoch mit ihrem neuen, viel jüngeren Freund weg, was Peter gar nicht so gerne sieht, immerhin mag er seine ehemalige Lebenspartnerin noch ziehmlich gerne...
Aber darüber sollte er besser derzeit gar nicht nachdenken, denn Peter hat nämlich alle Hände voll zu tun. Denn er soll neben seinen Bemühungen um die milliardenschwere Klientin Mrs. Arness Charlene’s Fall prüfen, ihre Unschuld beweisen, denn den Raubüberfall, der ihr angelastet wird, scheint sie vielleicht doch nicht begangen zu haben.
So stellt Charlene nicht nur Peter’s Leben gehörig auf den Kopf, etwa wenn sie Hip Hop Parties im Haus des biederen Anwalts schmeist, sondern sie verdreht auch einem von Peter’s Kollegen den Kopf Howie. Er ist aber weitaus der einzige aus Peter’s Kanzelei, der Charlene gerne sieht und immer mehr stellt sich heraus, sollte Peter diesen Job mit Mrs. Arness vergeigen, ist er wohl seinen Job ganz los.
Wird es also Peter nun gelingen die zickige alte Mrs. Arness als Mandantin zu gewinnen? Kann er Charlene’s Unschuld beweisen, vor allem bevor ihm diese den wirklich letzten Nerv raubt? Gibt es vielleicht sogar noch eine Zukunft für Peter und seine Frau? Und wird er sich mit seinen Kindern endlich besser verstehen? Fragen über Fragen – das Kino klärt sie alle...
Darsteller & Regie
„Haus über Kopf“ funktioniert vor allem wegen 2 Personen, Steve Martin und Queen Latifah. Martin ist ja als Komiker sondern gleichen bekannt und kann auch hier in einer brillianten Darbietung glänzen. Sein Peter Sanderson ist stocksteif, langweilig, lockert aber eben über dne Film hinweg auf und wird vom sympathischen langweiler zum sympathischen Chaoten, den Charlene’s Benehmen scheint doch sehr abzufärben. Einzig wenn Peter dann in Hip Hopper Klamotten steigt und sich auf eine Party schleicht, kann auch Martin einen Hauch von Peinlichkeit in dieser Szene nicht vertreiben. Aber das stört die Allgemeinwertung des Films jetzt mal wenig...
Queen Latifah dagegen lebt geradezu in ihrer Rolle auf. Derbe Sprüche, große, wichtige Gesten und ein Image, dass ihr fast zu groß ist – Charlene ist eben larger than life. Wie die Queen selber, die sich herrlich in ihrer Rolle als „Übermutter“ der Hip Hop Kultur in diesen Kreisen persifliert. Und man merkt, die Frau hat Spaß daran. Und ihr Ausflug ins Komödienfach scheint mir nach ernsteren Filmen wie „Chicago“ auch durchaus sehr gelungen und macht Lust auf mehr.
Die Nebenrollen sind ebenso sehr gut besetzt. Ich erwähne hier nur mal Joan Plowright als schrullige Mrs. Arness. Eine alte Dame mit Stil, eingebildet und beizeiten äußerst launisch, es sei denn man man weiß, wie man sie anzupacken hat. Grandiose Rolle, grandiose Schauspielerin. Ebenso gut ist Eugene Levy, bestens bekannt aus den American Pie Filmen, als Peter’s Kollege. Der hat das Herz auf dem rechten Fleck und eine große Schwäche für solch ungewöhnliche Schönheiten wie Charlene.
Regie führte bei „Haus über Kopf“ Adam Shankman. Klar, hier bekommt man nichts gänzlich neues vorgesetzt, sicherlich. Aber Shankman liefert saubere, gute & unterhaltsame Arbeit, sprich einen tollen Film, ab. Ich denke über Regieleistungen kann man selten heutzutage etwas besseres sagen...
Meine Meinung
„Haus über Kopf“ lebt eigentlich von folgender Idee: Weiße und Schwarze leben in 2 völlig anderen Welten und was ist, wenn man diese Welten etwas zu nahe aneinander bringt? Was nach rassistischen Vorurteilen klingt ist guter Stoff für eine Komödie, die dann auch wirklich Spaß macht. Was wie gesagt an den beiden Hauptdarstellern liegt, Steve Martin & Queen Latifah. Beide zu Anfang aus völlig anderen Welten, die sich immer mehr annähern, auch wenn dabei ein riessiges Chaos entstehen mag.
Nebenbei werden natürlich noch andere Plots verhandelt. Eine Liebesgeschichte zweier Menschen die sich auseinander gelebt haben, nicht zuletzt wegen eines Jobs, nämlich Peter und seine Frau, deren Namen ich doch glatt vergessen habe. Eine mögliche Liebesgeschichte zweier Menschen, die sich gar nicht so unähnlich sind, nämlich Charlene und Howie. Desweiteren geht es hier auch um das Verhältniss Eltern und Kinder, bei dem Peter letztlich seine Fehler sehen muss. Und ebenso geht es um die Frage, wie weit man für seinen Job denn gehen mag. Und sicher, es geht vor allem darum, Vorurteile durch Verstehen vielleicht auszuräumen. Denn Vorurteile bringen, so sieht man hier im Film deutlich, einen selten weiter.
Was jetzt fast zu morlaisch klingt. Aber so ernst ist „Haus über Kopf“ nicht, ganz im Gegenteil. Eigentlich ist jede Szene durchaus unterhaltsam, jeder Satz Martin’s fast einen Lacher wert und die Latifah’s gleich zwei. Wir erinneren uns nochmal kurz: gute Komödie! Ja, selbst mich brachte der ganze Spaß zum Lachen, was nun wirklich nicht ganz leicht ist. Und das heißt jetzt schon was...
Fazit
„Haus über Kopf“ macht einfach nur Spaß und stellt Klischees auf den Kopf. Steve Martin und Queen Latifah, was auf den ersten Blick nicht zusammen passt, ergänzt sich auf Dauer perfekt. Für mich die Komödie des Sommers und mit Sicherheit einen netten Kinoabend wert!
-------------------- by Northstar \'03 ----------------
Stats
Haus über Kopf
(Bringing Down the House)
USA 2003
~ 105 Minuten
Cast
Steve Martin - Peter Sanderson
Queen Latifah – Charlene
Eugene Levy – Howie
Joan Plowright – Mrs. Arness
Jean Smart – Peter’s Frau.
Crew
Adam Shankman - Regie
Jason Filardi – Buch
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