Hausbau Testbericht

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Erfahrungsbericht von Jakini

Mit der HPE zum richtigen Haus

Pro:

Mit Glück hat man am Ende ein schönes Haus

Kontra:

Der Preis ist einfach sehr hoch, die Gesundheit und die Familie leidet wahnsinnig

Empfehlung:

Nein

Wie wir die HPE kennengelert haben:
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Schon länger sind wir auf der Suche nach einem größeren zu Hause, da sich Wohnungsmäßig leider nicht viel in Hamburg bietet, befaßten wir uns zum ersten Mal vor zwei Jahren mit dem Gedanken etwas eigenes zu kaufen. Damals hatten wir keine Ahnung, waren uns sicher, das wird nie etwas werden, trotzdem wagten wir den Schritt und besuchten das damals neu entstehende Dorf kurz vor Hamburg Bergedort, den Dorfanger Boberg.

Hier hat die HPE ein komplett neues Dorf errichtet, wie lange der Bau insgesamt gedauert hat, das kann ich nicht sagen, als wir uns zum ersten Mal vor zwei Jahren dort umsahen, gab es reichlich Musterhäuser und einige der Häuser waren schon bewohnt. Was mir aber sehr gut gefallen hat, daß man sich eben ein Musterhaus ansehen kann, so kann man sich ein Bild von den Räumlichkeiten machen.

Wie sieht es aus bei der HPE:
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In Boberg waren wir somit vor zwei Jahren zum ersten Mal, damals mit zwei Kindern und wir sahen uns zunächst einmal die Musterhäuser an, von denen wir total begeistert waren. Es gab zur Besichtigung damals sechs verschiedene Häuser, wobei drei der Musterhäuser sich sehr ähnelten, es im Grunde immer das gleiche Haus war, nur in einer anderen Größe. Die Namen der Häuser fand ich total niedlich,

es waren die Erle, die Lerche oder die Pinie.

Die Erle war einkleines Reihenhaus, ausreichend für eine Familie mit einem Kind, im EG Küche, Bad und ein kleines Wohnzimmer mit Eßplatz, im 1.OG. ein Schlafzimmer, ein Kinderzimmer und ein weiteres Bad.

Die Lerche wäre schon eher etwas für uns gewesen, zumindest damals, denn da hatten wir ja erst zwei lebenden Kinder, aber innerlich wußten wir schon, daß ein weiteres dazu kommen soll.
Im EG befindet sich der gleiche Aufbau, wie in der Erle, also Küche, WC hier allerdings mit Dusch und ein etwas größeres Wohnzimmer mit Eßecke. Im 1. OG konnte man dann Wahlweise drei gleich große Zimmer von ca. 11 qm und ein Bad nehmen, oder aber ein großes Zimmer und ein kleineres plus Bad. Hier ging es dann aber im 2. OG. Noch weiter, das ausgebaut wurde, mit einem super schönen Zimmer und einer sehr hohen Decke. Als Beispiel war hier das Schlafzimmer untergebracht, daneben war dann noch ein kleines Zimmer, für eine Familie mit drei Kindern also ausreichend Platz.

Die Pinie wäre dann noch eine Nummer größer gewesen, mit der gleichen Raumaufteilung, nur daß die Zimmer in etwa 13 qm hätten, anstatt nur der 11. Dieses Haus wäre für uns auf jeden Fall unbezahlbar gewesen.

Aber auch die anderen drei Reihenhäuser hätten wir sehr schön gefunden, doch diese wären noch teurer geworden, denn eines hat im 2. OG fast eine kleie Wohnung extra, ein drittes Bad und zwei große Zimmer, außerdem noch einen Balkon, eigentlich ein Traum, für uns noch immer ein Traum.

Ansonsten gab es bei der HPE aber noch weitere Reihenhäuser, die es nicht als Musterhäuser zu sehen gab, und auch Doppelhäuser, die der Pinie sehr ähnlich waren.

Was haben wir mit der HPE erlebt:
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Wir haben uns einfach mal einen Beratunstermin geben lassen, denn Hamburg werden gerade junge Familien besonders gefördert über die Wohnungsbaukreditanstalt, kurz WK. Mit zwei Kindern und der Tatsache, daß wir eine 2,5 Wohnung bewohnten, sah die Sache schon recht aussichtsreich aus, also bekamen wir einen Termin bei einem sehr netten Berater, der sich unsere Finanzen ansah und dann feststellte, daß wir noch ein bisschen mehr sparen müssen, ehe es für ein Eigenheim reicht, aber das es auf keinen Fall aussichtslos wäre, das machte uns Mut und baute uns auf. Also wurde in der nächsten Zeit ordentlich gespart und vor einem Jahr hatten wir einen weiteren Termin bei dem netten Herren.

Die meisten Häuser in Boberg waren inzwischen verkauft, da war wirklich ein komplett neues Dorf rangewachsen, sogar eine Schule war gebaut und natürlich eine Kindertagesstätte. Es lockte uns also immer noch dort hin, diesmal sah es mit den Finanzen schon besser aus, und so hätten wir unsere Lerche gut kaufen können, jedoch nur ohne Keller und das nicht mehr in Boberg, sondern inzwischen in HH-Rahlstedt, wo einige ebenfalls ein komplett neues Dorf entsteht. Ein Haus ohne Keller kam für meinen Mann jedoch nicht in Frage, so haben wir inzwischen ein anderes Reihenhaus gekauft, ganz bei uns in der Nähe mit dem Vorteil, daß wir unsere große Tochter, die im letzten Sommer eingeschult wurde, nicht umschulen und die Kinder somit nicht aus ihrer Umgebung reißen müssen.

Und das war auch der Hauptgrund, warum wir uns gegen ein Haus von der HPE und für ein anderes Reihenhaus entschieden haben, einneuer Anfang in einer andere Umgebung wäre für unsere große Tochter, die durch den Tod des Bruders einiges durchgemacht hat, sicher nicht gut gewesen, seit zwei Jahren hat sie endlich wieder zu ihrer alten Fröhlichkeit gefunden, vielleicht hätte sie die mit einem Umzug in einen anderen Stadteil verloren, und ich muß sagen, unser Haus steht war noch nicht, aber ich vom Grundriss her gefällt es mir auf jeden Fall sogar besser, auch wenn die Kinder leider nicht alle auf einer Etage sein können, wie es bei den HPE Häuser möglich gewesen wäre, so haben die beiden Großen eine Etage für sich und die Kleine bleibt bei uns im 1. OG, was sicher aber in Ordnung sein wird, denn dafür sind die Kinderzimmer doch um einiges größer, sie haben nämlich alle eine Grundfläche von 18 qm, wenn auch ein Zimmer reichtlich Dachschrägen hat, ein Sofa kann man auch hier an der niedrigen Stelle gut unterbringen.

Nun haben wir vor kurzem noch einmal Post von der HPE bekommen, obwohl wir denen inzwischen mehrmals mitgeteilt hatten, daß wir uns wegen der Umgebung für ein anderes Reihenhaus entschiedne hatten, denn es gab noch einige Angebote, so z.B.

für Familien mit drei Kindern einen Preisnachlaß von DM 25.000,-- im letzten Herbst, gerade als wir den Vorvertrag für unser Haus unterschrieben hatten,

und auch nun kam per Post an uns ein Angebot über einen Preisnachlaß von 5.000,-- Euro, beim Kauf eines HPE Hauses.

Merwürdig eigentlich, denn wir haben denen mitgeteilt, daß wir inzwischen wo anders gekauft haben.

Die Häuser, für die wir uns interessiert haben, waren alle zur bestimmten Bauzeit fertig gestellt, was ich sehr positiv finde, denn bei uns sieht es nun in diesem Punkt eher negativ aus.

Meine Meinung zur HPE:
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Auch wenn wir uns anders entschieden haben,die Häuser der HPE haben mir sehr gut gefallen, ebenso die Beratung. Wir wurden immer sehr nett und freundlich behandelt, auch als feststand, daß wir vor zwei Jahren nicht kaufen konnten, die Finanazen können sich ändern, das war den Mitarbeitern dort bewußt, und niemand wurde dann einfach weggeschickt, weil er nicht genug Geld hatte, sondern aufgemuntert, daß es in ein paar Jahren anders aussehen kann.

Besonders gut hat mir die Familienfreundlichkeit gefallen, hier wurde wirklich an alles gedacht, Spielplätze eingeplant, Schule und Kindergarten, in der Nähe Einkaufsmöglichkeiten, so daß man nicht auf ein Auto angewiesen ist, ich gehe mit den Kindern lieber zu Fuß und mit Kinderwagen zum Einkaufen, als daß ich mit dem Auto fahre und die Kinder dann umständlich anschnallen muß.


Aber auch die Beratung war schon Kinderfreundlich, während wir Eltern uns an einem Schaukasten informieren konnten, welche Häuser noch frei waren, war unsere große Tochte in einer Spielecke untergebracht, wo sie gut beschäftigt war. Auch eine Toilette für die Kunden stand zur Verfügung, wer sich dort länger auffhält, der hat es auch nötig, in den Musterhäusern dürfen die WC normaler Weise nicht benutzt werden.

Fazit:
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Wer in Hamburg auf der Suche nach einen Eigenheim ist, dem aber die Lage egal ist, dem kann ich die HPE auf jeden Fall empfehlen, dort findet man auf jede Familie das richtige Reihen oder Doppelhaus. Die Beratung ist sehr nett und Kundenfreundlich. Außerdem erscheint mir dieser Anbieter sehr seriös, besonders, da er schon so viel gebaut hat, scheint der Bau auch wirklich sicher zu sein.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-09 18:07:45 mit dem Titel Einmal und nie wieder

Wie man meinem Profil entnehmen kann, habe ich im letzten Jahr mit meiner Familie ein Reihenhaus gekauft. Diese wurde neu gebaut und wir haben einige Arbeiten in Eigenleistung übernommen. Gekauft haben wir das Haus bei der eb-Bau in Hamburg, die als Bauträger das Ganze geleitet hat. Gebaut wurden die insgesamt 30 Reihenhäuser von der Firma Schröder & Fischer, die für gewissen Arbeiten Subunternehmer eingestellt hat, was offensichtlich ein Fehler war. Der folgende Bericht ist eigentlich eher in Tagebuchform, denn ich habe ihn schon auf ciao gepostet, unter dem Bauträger, als wir das Haus noch nicht bezogen hatten. Inzwischen wohnen wir schon drei Monate im Haus, haben aber immer noch nicht unserer Ruhe, was mich dazu veranlaßt hat, auch bei yopi eine passenden Rubrik zu finden, um anderen an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen und mir auch ein bisschen meine Wut aus der Seele zuschreiben. Mein Mann ist nämlich gerade noch in den Kinderzimmern im Dachgeschoss, die wir nun schon wieder streichen mußten:

Wie wir zur eb Bau kamen:
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Noch bewohnen wir eine zweieinhalb Zimmerwohnung, und das mit drei Kindern, was logischer Weise arg eng ist. Seit der Geburt unserer zweiten Tochter vor drei Jahren haben wir uns aber schon nach einer größeren Bleibe umgesehen, eine größere Mietwohnung, als eine mit drei Zimmern, die kaum größer ist, als unsere derzeitige Wohnung? In Hamburg keine Chance! Als ich dann erneut schwanger wurde, haben wir weiterhin intensiv nach einer größeren Wohnung gesucht und uns dann bei den hohen Preisen entschlossen, für das Geld können wir auch ein Eigenheim kaufen, denn entweder sind Wohnungen mit 4-5 Zimmer vermietet oder unbezahlbar. Wir hätten eine dreieinhalb Zimmerwohnung bekommen können, doch die hätte uns an Miete mehr gekostet, als das Haus, welches wir nächsten Monat beziehen uns als Abzahlung kostet.

Also machten wir uns auf die Suche nach einem optimalen Eigenheim, wenn schon was Eigenes, dann sollten auch drei Kinderzimmer enthalten sind, für jede unserer Töchter eines, und wir wollten endlich ein Schlafzimmer haben. Auch die Küche sollte etwas hergeben, denn mit fünf Personen hat man schon so einiges unterzubringen. Aber auch die Suche erwies sich als schwierig und langwierig, denn meine große Tochter hatte den großen Wunsch, daß sie auf ihrer Schule bleiben wollten.

So ergab es sich dann, daß in unserer Straße eine alte Fabrikhalle abgerissen werden und dort 30 Reihenhäuser gebaut werden sollten, eigentlich optimal, vorallem weil diese Häuser wesentlich dichter an der Schule unserer Tochter liegen. Also erkundigten wir uns bei dem Verkäufer, der uns beim ersten Gespräch im März 2001, wo ich gerade schwanger war, abwies, wir können uns das Haus nicht leisten. Unfreundlich schickte er uns zum Wohnungsamt, wir sollten Wohngeld beantragen, die Finanzierung für das Haus, die würden wir auf keinen Fall schaffen. Resigniert zogen wir ab und beantragen Wohngeld, was unter großem Gelächter abgelehnt wurde.

Im Oktober 2001 waren die meisten dieser Häuser noch immer nicht verkauft, klar, sie waren einfach zu teuer, also ging die eb Bau mit dem Preis runter und änderte den Grundriss, der nun auch wesentlich besser war. So ist unser Haus mit einem Eingang im Souterrain versehen, was natürlich im EG eine Menge Platz einbringt, für uns mit den drei Kindern optimal, denn

der Schmutz bleibt unten, weil die Schuhe unten ausgezogen werden müssen, so wird aber auch nicht vom Flur ins Wohnzimmer getreten und

wir haben eine größere Küche, weil auch der Windfang, sprich die Gardrobe und das Gäste WC im Souterrain sind.

Von diesem neuen Grundriss waren wir sofort Feuer und Flamme, allerings mußten wir den Bauträger erst mal überzeugen, daß wir uns das um inzwischen 20.000 DM günstigere Haus doch leisten können, denn von der WK hatten wür für andere Objekte finanziell schon Zusagen, doch es scheiterte eher an anderen Dingen wie z.B. das das Grundstück Ebpacht war, oder weil die Verkäufer auf einmal doch nicht verkaufen wollten.

Diese Vorlage von der WK überzeugte dann auch den Verkäufer der eb Bau, der nun auch einsah, daß mein Mann innerhalb des letzten Jahres massive Gehaltserhöhungen erhalten hat, die nun dazu führten, daß wir das Haus doch kaufen konnten. Nun war er zu uns auch freundlicher als beim ersten Gespärch, logisch, nun konnte er auch an uns verdienen. Das Haus sollte zum 30.8.2002 bezugsfertig sein, für mich auch o.k. denn ich stand kurz vor der Geburt unserer dritten Tochtern und wäre zu der Zeit eh nicht in der Lage gewesen, einen Umzug zu schaffen.
So unterschrieben wir dann am 19.11.20021 den Vorvertrag für unser, wie wir damals dachten, Traumhaus. An dem Tag räumte die eb Bau sich für die Übergabe schon eine spätere Frist ein, nämlich den 30.9.2002. Na ja, ein Monat später, das macht den Kohl auch nicht fett, dachen wir damals. Zum Glück hatten wir in der alten Wohnung ja eine Kündigungsfrist von drei Monaten, so konnten wir kurzfristig kündigen, andere Käufer mußten schon längere Fristen einhalten und die haben nun massive Probleme.

Das Haus hat eigentlich alles, was wir brauchen:

Es liegt dichter an der Schule unserer Tochter,

es liegt dichter am Kindergarten, in den meine mittlere Tochter ab nächten Freitag gehen wird,

es hat für jedes Kind ein eigenes und vorallem sehr großes Kinderzimmer mit einer Grundfläche von jeweils 18 qm, zwei der Zimmer haben allerdings Dachschrägen,

wir konnten unsere Küche größer gestalten, so daß wir in der Küche Platz haben und auch essen können,

wir haben zwei Badezimmer und vorallem zwei Toiletten, können sogar noch ein drittes im DG einbauchen und

wir haben einen großen Kellerraum und einen großen Spitzboden, auf dem einiges untergestellt werden kann.


Wie sieht das Haus aus:
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Ein bisschen habe ich das ja schon in der Einleitung beschrieben, doch wer wirkliches Interesse hat, der möchte vielleicht ein bisschen mehr über das Haus erfahren, aus diesem Grunde gebe ich nun ein genauere Beschreibung ab:

Souterrain:
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Hier befindet sich der Hauseingang, ein Windfang, den man zur Gardrobe umbauen kann, ein 10 qm großer Hobbyraum, ein Gästebad mit Dusche, Waschbecken und WC und ein gut 20 qm großer Kellerraum. Unter der Treppe ist ein minimaler Stauraum, den man besser nicht einplanen sollte, lediglich unsere Klappboxen für Altpapier und Altglas werden dort runter passen, mehr leider nicht.

EG:
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Über eine Betontreppe, die wir noch fliesen müssen, kommt man in das Erdgeschoss, hier befindet sich das Wohnzimmer und der Essbereich mit gesamt ca. 36 qm und die Küche mit ca. 16 qm.

OG:
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In den ersten Stock kommt man dann über eine gewendelte Treppe mit einem Stahlgerüst und buchenfarbenen Stufen, die jedoch noch nicht eingebaut wurden.
Im OG befindet sich das Schlafzimmer mit knapp 16 qm, das Badezimmer mit Dusche, Badewanne, Waschbecken und WC und ein Kinderzimmer mit 18 qm. Das Schlafzimmer ist recheckig, das Kinderzimmer verläuft durch das Badzimme ein wenig L-förmig.

DG:
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Das Dachgeschoss ist ebenfalls ausgebaut worden, hier befinden sich die anderen beiden Kinderzimmer. Das eine Kinderzimmer hat eine Grundfläche von 18 qm, durch die Dachschrägen allerdings eine tatsächliche Grundfläche von 11 qm, doch es ist trotzdem ein sehr großes Zimmer und Dachschrägen können ja sehr gemütlich sein. Das andere Zimmer hat nur wenig Dachschräge, da das Dach hier serh steil ist. Für mich ist es das schönste zimmer, da es ein Gaubenfenster hat, was ich persönlich als wunderschönen Blickfang bezeichne. Außerdem gibt es zwischen den beiden Zimmern noch eine Kammer, die wir später mal als drittes Badezimmer, allerdings nur als Duschbad für die beiden Mädchen oben ausbauen werden.

Das Haus:
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Die Außenmaße des Hauses betragen knapp 5 x 10 m, der Garten hinter dem Haus hat in etwa noch einmal die gleiche Größe, was ich eigentlich ausreichend finde. Da die Tiefgarage jedoch unter dem Garten ist, kann man dort nicht viel pflanzen, gerne hätte ich ein bisschen Gemüse oder etwas Obst in meinem Garten, doch das wird leider nichts, lediglich Rasen werden wir sähen können. Na ja, es gibt ja inzwischen auch kleine Apfelbäume als Kübelplanzen, die werden wir uns denn wohl gönnen.

Der Eingang:
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Beim Verkaufsgespräch hatte man uns gesagt, jedes Haus würde seinen eigenen Eingang bekommen. Doch danach sieht es nun überhaupt nicht aus, denn es wird ca. 2 m vom Haus entfert eine 90 cm hohe Mauer gebaut, drüber kommt dann noch ein Steilbeet zu den Häusern vor uns und es wird wohl einen gemeinsamen Treppenabgang geben. Ob dies überhaupt statthaft ist, in Bezug auf einen Fluchtweg, ist noch fraglich, wird aber derzeit geklärt. Vor dem Haus wird es also kein Beet geben, sondern lediglich ein paar Kieselsteinge, auf die wir ev. Kübel stellen können, und dann kommt schon der Weg. Jeder Nachbar wird also direkt an unserem Hobbyraum, wo unser PC stehen wird, vorbei laufen und reinsehen können. Da unser Haus das zweite in der Reihe ist, werden auch viele Nachbarn vorbei laufen.

Wann war endlich Baubeginn:
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Als wir das Haus gekauft hatten, da war die Rede davon, im Februar 2002 wäre Baubeginn, tatsächlich anfangen konnte man aber erst im Juni 2002. Die alte Firma hat das Gelände nicht rechtzeitig geräumt, der Abriss begann erst Ende April. Gerüchteweise, weil die eb Bau das Grundstück zu spät bezahlt hat, die Firma somit länger bleiben durfte und das auch ausgenutzt hat.

So wurde also endlich Anfang Juni der erste Spatenstich gemacht, die Bagger kamen und es wurde ausgehoben, die Zeile hinter uns, die Tiefgarage, die dazwischen liegt und unsere Zeile. Die anderen beiden Zeilen mußten noch ein wenig länger warten, denn dort waren noch Reste von der alten Fabrik, unter anderem ein Bunker, von dem die Firma bisher nichts wußte.
Im Juli waren wir zwei Wochen im Urlaub, in dieser Zeit wurde dann der Keller erstellt, mit fertigen Betonwänden. Dies war zwar in der Baubeschreibung mir zur Auswahl enthalten, doch eigentlich sollte Stein auf Stein gebaut werden, wegen dem Zeitdruck war dies jedoch nicht möglich, leider.

Der erste Ärger kam, als die Küche gestellt wurde, denn eine Wand wurde schief eingesetzt, so daß am Ende, wo die Schränke stehen 1 cm fehlte, wir deswegen unsere Küche umändern mußten. Dabei hatten wir dies rechtzeitig moniert, offensichtlich hatte die eb Bau aber keine Lust, dies oder besser sich darum zu kümmern, denn in der Bauzeichnung war die Wand schon 10 cm kürzer eingezeichnet, was wir vor dem Setzen der Wand monierten. Dann hieß es, es würde trotzdem passen, da ja kein Putz auf die Wände kommt und dann wird die Wand noch schief gesetzt, so daß ich meine Traumküche vergessen kann. Hätte man sich sofort gekümmert, wäre es meiner Meinung nach kein Problem gewesen. Doch der Ärger geht weiter, der Grundriss der Küche wurde komplett geändert, so sind die Fenster nun breiter als im Grundriss und sie wurden weiter nach rechts versetzt. Die Küche mußte als komplett geändert werden, weil nicht nur der eine cm an der einen Wand fehlte, es fehlen weitere 50 cm an der nächsten Wand. Da frage ich mich, wozu es einen Grundriss gibt, wenn man sich doch nicht daran hält? Zumal dieser Grundriss Bestandteil des Kaufvertrages war.

Immerhin bekommen wir einen kleinen Anteil, der uns mehr entstehenden Kosten für die Änderung der Küche von der eb Bau erstattet.

Aber nicht nur mit der Küche hatten wir Ärger, es gab noch viele andere Dinge, so z.B.

die Steckdosen, Freunde von uns haben eine neue Mietwohnung bezogen, die nun auch erst fertig gebaut wurde. Dort wurden mehr Mietwohnungen gebaut, als bei uns Reihenhäuser und die Mieter hatten das Recht zu bestimmen, wo die Steckdosen verlegt werden. Wir als zukünftige Eigentümer hatten dazu kein Recht, nicht mal was die Dose angeht, die laut Baubeschreibung frei zu bestimmen ist. Verlegungen von Steckdosen müssen wir bezahlen, was ich eine Frechheit finde. Vorallem weil mein Mann dies selber machen könnte, es aber nicht durfte, weil er kein Meister ist. So kosten uns die Stemmarbeiten für einige Steckdosen 23,90 Euro, was ich ausverschämt finde. Immerhin durfte mein Mann dann die Antennen und Telefondosen selber legen, das aber auch nur, weil der Elektriker, der den Auftrag für die Häuser bekommen hat, restlos überfordert ist und keine Peilung mehr hatte, wo was gemacht werden sollte, obwohl er einen Plan hatte, in dem alles genau eingezeichnet war. So wollte er uns nicht in den Hobbyraum, sondern in den Kellerraum eine Antennendose für den Fernseher legen.

Malerarbeiten haben wir als Eigenleistung aus dem Vertrag genommen und dafür einen gewissen Betrag erstattet bekommen. Auf einmal kam die eb Bau an, zu den Malerarbeiten gehört es auch, daß das Treppengeländer gestrichen werden sollte. Doch dies ist erstens Lakierarbeit und zweitens in der Baubeschreibung nicht unter Malerarbeiten aufgeführt. Immerhin hat die eb Bau dies auch eingesehen und nun wird das Treppengeländer von denen gestrichen.

Für unsere Eigenleistungen, die weiterhin auch das legen der Fliesen beinhaltet, hatten wir eine Rohbauabnahmen, nach der wir erst etwas tun durften, zu dem Zeitpunkt waren alle anderen Häuser schon fertig verfliest. Diese Abnahme war am 2.10.2002, an diesem Tag war unser Haus aber noch immer nicht verputzt, auch wenn es sich nur um einen dünnen Spachtelputz handelt, der trägt dazu bei, daß wir nicht tapezieren müssen, was ich überhaupt nicht wollte. Unsere mittlere Tochter hat nämlich in unserer derzeitigen Wohnung angefangen, die Tapeten wieder abzureißen und auch für die Zukunft ist es einfacher, wenn die Wände nur übergestrichen und neu tapeziert werden müssen.

So hatten wir am 5. und 6.10.2002 diverse Helfer für die Malerarbeiten, hatten gehofft, an dem Wochenende mit den meisten Arbeiten fertig zu werden, damit wir nur noch den fertigen Anstrich machen müssen. Von wegen, trotz des Versprechens, unser Haus wird als erstes verputzt, war lediglich die Küche und das halbe Wohnzimmer fertig, als wir am Samstag in unser Haus kamen. Ein Gespräch mit dem Verkäufer der eb Bau führte immerhin dazu, daß die Putzer dann an dem Samstag um 12.00 Uhr die Arbeit aufnahmen, malen konnten wir an dem Tag aber nicht, unsere Helfer konnten wir heim schicken. Immerhin konnten wir dann am nächsten Tag die Teile des Hauses mit Tiefengrund grundieren, die am Vortag verspachtelt wurden.

Dabei wurde eine Wand im Treppenhaus ausgelassen, wo die Wand zum Zimmer hin falsch angesetzt wurde, so daß oben und unten eine Kante von 4 cm entstanden war. Diese Wand wurde dann nach mehrmaligen Nachfragen endlich dick verputzt, der Putz ist bis heute nicht trocken, die Wand noch immer nicht streichfähig. Diverse Wände sind so schlecht verspachtelt, daß wir hier die Arbeiten ordentlich nacharbeiten mußten. Zum Glück ist ein Freund von uns Maurer, der uns dabei hilft, sonst würde wir das gar nicht schaffen.
Die Decken werden von der eb Bau nicht verspacheltelt, das haben wir nun, um ordentliche Decken zu haben und nicht auf Löcher starren zu müssen, selber gemacht. Zunächst hatten wir überlegt, ob wir die Decken nicht tapezieren, doch das mag ich erstens nicht leiden und zweitens war unser Haus so kalt, und ständig Durchzug, weil man ein Stromkabel durch unser Haus zur Tiefgarage geführt hatte, daß die Tapeten gar nicht gehalten haben.

Das Dachgeschoss wurde diese Woche erst fertig ausgebaut, dort konnten wir auch keine Malerarbeiten tätigen. Wir werden also an diesem Wochenende noch eine Menge Arbeit vor uns haben, dabei sollte an diesem Wochenende schon das Laminat im Wohnzimmer verlegt werden, auf Grund der fehlenden Vorleistungen für die Eigenleistungen Malerarbeiten war das aber nicht möglich.
Mein Mann hat eine Woche Urlaub in den Sand gesetzt, in denen wir mit den Malerarbeiten im Haus komplett fertig werden wollten, doch leider war dies aus oben genannten Gründen nicht möglich. Doch noch weitere Geschehnisse haben uns an den Malerarbeiten gehindert:

Die Heizung, für deren Anbau wir die betroffenen Wände zuerst steichen sollten, was wir im eigenen Interesse dann auch getan haben, wurde nicht angebaut, erst nach der zweiten Erinnerung, wo ich direkt bei der Heizungsfirma anrufen mußte, kamen die Heizkörper wieder an die Wände. Auch wurde die Heinzung dann vor eine Woche endlich angestellt, was aber leider fatale Folgen hatte, unser Keller stand unter Wasser, da man dort ein Heizungsrohr beschädigt hatte. Anstatt etwas im Haus tun zu können, mußte mein Mann zwei Stunden lang mit seinem Onkel Wasserschippen, um unseren Keller trocken zu legen. Von der eb Bau hat man nichts weiter getan, als die Heizungsfirma zu almieren, die nach ein ein halb Stunden kam, feststellte, daß mein Mann die Heizung schon ausgestellt hat und wieder verschwand. Repariert wurde der Schaden nicht, so konnten wir am letzten Wochenende wieder nicht heizen und vorallem nicht viel streichen, denn ohne die Heizung ist nichts getrocknet.

Als wir vor zwei Wochen, als mein Mann extra für die Arbeiten im Haus Urlaub hatte, etwas tun wollten, war dies nicht möglich, weil die Bauarbeiter immer noch etwas in unserem Haus zu erledigen hatten, was eigentlich schon hätte fertig sein müssen, so wurde noch ein Teil an unserer Treppe gemauert, so konnten wir nichts tun, weil die Treppe belegt war.

am nächsten Tag saßen die Fasadenputzer in unserem Wohnzimmer, das wir streichen wollten, und machten Frühstück. Ihren Müll, hinterließen sie natürlich uns und 15 Männer hatten jeweils eine Kippe im Mund, so daß der Zigarettenqualm in den Putz zog. Auf unsere Bitte, daß sie doch unser Wohnzimmer räumen sollten, weil wir es streichen möchten, wurde erst über eine halbe Stunde später reagiert. Danach konnten wir aber nicht streichen, sondern wir mußten deren Müll wegräumen, um überhaupt dort arbeiten zu können, denn Zigarettenkippen habe ich ungerne in der Farbrolle,

den Eingansbereich streichen war ebenfalls unmöglich, denn die Tür mußte offen sein, da dort das Kabel zur Tiefgarage ins Haus führte. So bekam ich immer schöne eine Tür an den Kopf, weil ständig jemand einfach nur so ins Haus sah, ohne offensichtlichen Grund und

im OG standen die Rollen mit Dämmwolle für den Ausbau des DG tagelang im Weg, so daß hier ein Streichen ebenfalls unmöglich war.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob alles aufgeführt habe, es ist so viel schief gelaufen, daß ich bestimmt noch einiges vergessen habe, doch das waren die Dinge, die mich massiv geärgert haben.

Wie war das Richtfest:
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Ich will ja nicht nur negatives erwähnen, sondern auch positives, und dazu gehört auf jeden Fall das Richtfest, auch wenn es arg spät, nämlich am 11.10.2002 gefeiert wurde.

Das Richtfest wurde für die gesamte Siedlung abgehalten, nicht für jede einzelne Reihe und somit wurde dann in der Tiefgarage mit ca. 250 Personen gefeiert.
Beide auf der Baustelle befindlichen Kränen hatten einen Richtkranz und auf dem Grüst vor unserem Nachbarhaus wurde dann von den Zimmerleuten der Richtspruch aufgesagt, was wirklich sehr gelungen war.

Anschließend ging es in die Tiefgarage wo für ausreichend Sitzplätze gesorgt war. Wir Hausherren wurden mit einem Blumenstrauß begrüßt und es gab reichlich zu essen und zu trinken. Mein Schwiegervater blieb dieser Feier bewußt fern, da er kein Schweinefleisch essen darf und niemand wußte, was es zu essen gibt, doch er hätter beruhigt kommen können, denn es gibt nämlich auch einige türkische Käufer, die ja ebenfalls kein Schweinefleisch essen. Aus diesem Grunde gab es Döner, in meinen Augen eine optimal Lösung, vorallem weil ich Döner sehr gerne esse. Auch bei meinen Kindern und unseren mitgebrachten Gästen kam dies sehr gut an.

Zum Nachtisch konnte man sich dann Butterkuchen nehmen, von dem ebenfalls reichlich vorhanden war.
Getränke konnte man sich selber holen, zur Auswahl standen Selter, Cola, Fanta, Sprite, Rotwein oder Bier. Der Architekt ging regelmäßig mit Korn und Ouzo durch die Reihen, aber auch an die Kinder wurde gedacht, für sie wurden immer wieder kleine Gummibärchentüten verteilt.

Für unsere Gäste mußten wir 10 Euro zahlen, doch die waren auf jeden Fall für die Leistung angebracht. Auch die Organisation und die Gestaltung der Tische fand ich sehr schön. Leider mußten wir nach zwei Stunden wieder gehen, da unsere mittlere Tochter an dem Tag krank wurde und in der Nacht dann auch im Krankenhaus landetet, ich hoffe, dies ist kein schlechts Omen.

Wann soll die Übergabe sein:
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Laut Vertrag hätte die eb Bau uns die Übergabe vier Wochen vorher schriftlich ankündigen müssen, am letzten Samstag haben wir einen Brief, natürlich mit schneller Aufforderung zur Zahlung des Restlichen Kaufpreises, erhalten, in dem uns die Übergabe des Hauses für den 30.10.2002 angekündigt wurde. Immerhin hatte mein Mann eh schon seinen Urlaub ab dem 1.11.2002 eingereicht, da seit Juli die Rede davon war, daß das Haus Ende Oktober übergeben wird. Eigentlich wollten wir dann auch einziehen, doch das wird auf keinen Fall etwas, denn wir müssen noch die Teppiche verlegen und das Haus ist viel zu feucht durch den Ausfall der Heizung. Wir können froh sein, wenn was Haus Mitte November bewohnbar ist.

Aber auch die Zuwegung sieht noch nicht so aus, als wenn die bis zum kommenden Mittwoch fertig ist. Am Mittwoch kommt allerdings unsere Küche, wie man die den noch vorhandenen Sandberg runtertragen soll, das ist wirklich fraglich. Zum Glück können wir noch bis zum 30.11.2002 in unserer Wohnung bleiben, aber andere Nachbarn haben zum 31.10.2002 gekündigt, weil sie eben eine längere Kündigunsfrist hatten als wir.

Fazit:
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Die besten Erfahrungen habe wir mit der eb Bau leider nicht machen können, dennoch denke ich, daß wir ein gutes Haus bekommen werden.
Bei unserem Objekt handelt es sich, wie wir gehört haben, um das erste eigenständige Objekt der eb Bau, und so ist klar, daß hier natürlich auch noch viel Unwissenheit im Spiel ist. Die eb Bau selber gibt es aber schon seit 30 Jahren, Erfahrungen am Bau und mit der WK in Hamburg sind also ausreichend gesammelt worden.
Das Zusammenspiel der einzelnen Gewerke hat überhaupt nicht geklappt, was aber weniger an der eb Bau, als mehr an der ausführenden Baufirma liegt, ich hoffe, die eb Bau hat aus der Situtaion für spätere Objekte gelernt.

Wer bei der eb Bau ein Haus kaufen möchte, der sollte sich wirklich ganz genau den Vertrag durchlesen und sich vor der Unterzeichnung weitere Gedanken machen. Über Sonderwünsche hatten wir uns beim Kauf keine Gedanken gemacht, da wir davon ausgegangen waren, daß wir uns keine Leisten können, doch inzwischen hat sich die Situation geändert und wir konnten uns nachträglich z.B. Einbruchsichere Fenster einbauchen lassen und die Leitungen für das spätere Badezimmer ins DG verlegen lassen. Am besten spricht man den Verkäufer beim Verkaufsgespräch auf solche Dinge an, damit diese gleich Bestandteil des Vertrages werden und nicht vergessen werden können.

Was ich selber oft vergessen habe in der gesamten Bauzeit, ich bin der Kunde und nicht der Bettelmann, der von der eb Bau etwas möchte. Klar möchte ich etwas, ein vernünftiges Haus, doch dafür zahlen wir auch eine ganze Menge und somit können wir dies auf jeden Fall erwarten. Inzwischen habe ich das aber auch begriffen und lasse mir vom Verkäufer nichts mehr sagen. Was uns an Mängeln auffällt, das bemängeln wir nun schriftlich, ebenso den Stand über unsere Eigenleistungen, die eigentlich schon lange fertig sein sollten, aber wegen fehlender Vorleistungen nicht gemacht werden konnten.

Ärgerlich ist nur, daß mein Mann seinen Urlaub für nichts und wieder nichts verplempert hat und nun jeden Tag nach der Arbeit zum Bau muß, um nachzuholen, was schon fertig sein sollte. Der Urlaub für den Umzug geht nun für weitere Arbeiten im Haus drauf und den Umzug müssen wir dann auch nach Feierabend und am Wochenende machen, bwz. was ich schaffe das muß ich alleine machen.

Besonders traurig ist, daß der Verkäufer von der eb Bau uns noch im Mai, wo eigentlich schon abzusehen war, daß der Bau länger braucht, uns versprochen hatte, wir wären mitte Oktober im Haus. Am selben Tag hat er uns von dem Bunker erzählt, der Schuld an der ganzen Sache sein soll, denn hätte da ja schon erzählen können, daß es länger dauert. Und um sein Geld endlich zu bekommen, wird nun auf Druck behauptet, das Haus ist bis nächste Woche fertig, das auf unsere Zetkosten. Somit denke ich schon, daß die eb Bau mit Vorsicht zu genießen ist, doch welche Baufirma ist das nicht.

Update 1: vom 31.10.2002
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Gestern war Übergabe des Hauses und wir sind nun endlich Hausbesitzer und können mit dem Umzug beginnen. Alles ist nicht zu unserer Zufriedenheit gelaufen, viele Arbeiten wurden unsauber verrichtet, so daß wir nacharbeiten mußten und auch jetzt warten wir leider noch auf die Beseitigung einiger Mängel, die aber in den nächsten Tagen gemacht werden sollen. Trotzdem ist die Übergabe von der eb Bau her sehr gut gelaufen. Der Verkäufer hatte sich, auf Grund der Unstiimmigkeiten mit dem GU selber einen Sachverständigen genommen, um sicher zu gehen, daß er wirklich vernünftige Häuser übergibt.

Als wir dann endlich die Übergabe für unser Haus unterschreiben konnten, überreichte er uns noch ein kleines Geschenk und das hatte es, wie ich finde, wirklich in sich:

Einen Videofilm vom Richtfest, was eine sehr schön Erinnerung ist. Am Abend haben meine Mann und ich uns gemütlich den Film angesehen, wenn auch leider mit gemischten Gefühlen, dann nach dem Richtfest mußten wir unsere mittlere Tochter ins Krankenhaus bringen. Als sie den Film dann heute morgen sehen durfte, meinte sie: Da will ich wieder hin. Es hat ihr also trotz Krankheit gefallen, und ihre Krankheit ist hoffentlich für das Haus kein schlechte Omen.

Update 2:
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Inzwischen wohnen wir seit Anfang November in unserem Haus. Eigentlich fühlen wir uns total wohl, nur es sind leider ein paar Mängel aufgetreten, bzw. seit der Übergabe noch nicht beseitigt worden.

Besonders nervig ist, daß man nicht zur Ruhe kommt, mein Mann hatte für den Umzug ab dem Tag der Übergabe drei Wochen Urlaub. Innerhalb von 20 Tagen sollten die im Übergabeprotokoll aufgeführten Mängel beseitigt werden. Auf einen Teil der Mängel traf das auch zu, so wurden am Tag der Übergabe die Treppenstufen eingebaut, das Vordach montiert und der Motor für die Abluftanlage installiert und in Betrieb genommen.
Eine Außenlampe und eine Klingel bekamen wir aber erst zwei Wochen nach der Übergabe, wer zu uns wollte, der mußte laut klopfen oder hatte hoffentlich so viel Ahnung, daß er gegen das Klingelkabel nur einen Schlüssel drücken muß, dann funktionierte die Klingel. Schon recht nervig, wenn man fest in einem Haus wohnt, auf Lieferungen für die Einrichtung wartet, aber keine Klingel hat.

Die meisten Mängel wurden aber erst nach dem Urlaub meines Mannes behoben, so mußte das Treppengeländer noch einmal lakiert werden, weil man im DG gefegt hatte, als dies lakiert wurde. Gemacht wurde das erst nach unserem Einzug, der Lakierer stand morgens, als ich gerade aus dem Haus wollte, meine Tochter zur Schule zu bringen, damit anfangen, mußte dann eine Stunde später wieder kommen. Hätte er sich in der Frist gemeldet, dann wäre jemand im Haus gewesen und er hätte sofort loslegen können.

Ebenso unangemeldet kamen dann irgendwann mal Leute vom Trockenbau, die endlich die einen Rohrkasten nachschleifen sollten, mein Bad sah danach aus, wie sau, die gerade neu gekauften Zahnbürsten konnte ich wegwerfen, weil sie voller Staub waren. Der Herr kam, fing sofort an, zu arbeiten und hat nichts weggeräumt, oder mich wegräumen lassen. Der Staub flog durch das ganze Haus.

Einen Geruchsverschluß für die Waschmaschine haben wir uns dann selber angebaut, immerhin hatten wir einen für unsere Wohnung gekauft, der dann mit umgezogen ist. So konnte ich zwei Tage nach unserem Umzug waschen, hätte ich auf den Klempner gewartet, dann hätte vier Wochen lang nicht waschen können, und das mit drei Kindern. Den Geruchsverschluß habe ich ihm dann aber aus der Hand genommen, den haben wir schließlich bezahlt, und wenn unser immerhin schon sechs Jahre alter mal kaputt sein sollte, dann haben wir nun Ersatz.

Ein Türrrahmen paßte überhaupt nicht, da die Wand zum Bad 2 cm dünner ist, als alle andere. Da aber keine 10er Zarge zur Verfügung stand, hat man eine 12er eingebaut. Die wollte man dann wieder gegen eine 12er umtauschen, immerhin haben wir den Freitag vor Heiligabend endlich eine passende Zarge bekommen, fast zwei Monate nach der Übergabe des Hauses.

Die Fester fallen immer zu, das leider auch heute noch, die Fensterfirma hat es nicht nötig, das endlich neu einzustellen. Stoßlüften ist somit in den meisten Räumen unmöglich, dabei aber ja die sinnvollste Art zu lüften, nur was nützt es,wenn die Fester immer sofort zu fallen.

Nun muß das DG noch einmal gemacht werden, die Trockenbaufirma hat Mist gebaut, was wir schon vor der Übergabe bemängelt hatten, doch da hat es die eb-Bau nicht interessiert. Inzwischen ist aber bei den meisten Häusern die Dämmwolle im Spitzboden klatschnass. Wir haben den Spitzboden mit Bodenplatten verlegt, damit er begehbar ist, denn wir brauchen diesen Raum noch zum Einlagern. Die Platten fangen durch die nasse Wolle darunter komplett an zu schimmeln. Ich bin mal gespannt, wann das endlich behogen wird, vor einer Woche hat ein Gutachter der ebBau festgestellt, daß die Feuchtigkeit durch Löcher in der Dampfsperre genstanden ist, die nicht sein dürften. Nun sind die Kinderzimmer zum Teil ausgeräumt, weil man die Dampfsperre neu verklebt hatte, aber nur an den Schrägen. Laut Gutachter muß aber die gesamte Decke raus, die Wolle erneuert und natürlich auch unsere Bodenplatten, die komplett verschimmelt sind, müssen erneuert werden. Wir sitzen hier auf Kohlen, wissen nicht, wann es endlich weiter geht, wann die Zimmer ausgeräumt werden, denn das ist Sache der Trockenbauer, immerhin haben sie einen Fehler gemacht. Seit einer Woche rufe ich nun täglich bei der ebBau an, und weiß immer noch nicht, wann wir dieses Haus endlich vernünftig bewohnen können. Vorallem bleibt die Frage offen, wohin mit den Möbeln unserer Töchter, denn die Zimmer sind ja alle bewohnt und möbliert, im Kinderzimmer der Kleinen schlafen die beiden Großen nun und das ist auch der einzige Ort, wo sie derzeit vernünftig spielen können. In zwei Wochen wollen die Kinder zu Hause Fasching feiern und wollten dann auch ihren Freunden das neue Kinderzimmer zeigen, doch zum Vorzeigen haben die beiden nun nichts, nur eine Baustelle, mit zum Teil ausgeräumten Schränken, aufgeschlitzen Dachschrägen, abgebauten Vitrinen und Wandlampen. Das war es. Aber auch die Tiefgarage ist noch immer nicht übergeben, auch gutem Grund hat unser Verwalter die noch nicht abgenommen. Und es wird wohl auch noch dauern, bis die Tiefgarage, für die wir immerhin DM 25.000,-- gezahlt haben, genutzt werden kann.

Fazit:
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Jeder sagt, daß man immer Ärger am Bau hat, das mag wohl leider stimmen. Doch von vielen höre ich inzwischen, daß die Menge an Ärger, die wir hatten, nicht normal ist. Viele Mängel sind aufgetreten, einige sind normal, manche sind in meinen Augen Fusch, wie die Sache mit dem Dachausbau, denn dort war die ganze Zeit bekannt, daß man einen falschen Kleber genutzt hat und trotzdem wurden die Häuser so übergeben. Nun wird nach drei Monaten nachgebessert, was für die Baufirma teurer ist und uns das wohnen im Haus den Spaß nimmt. Ich bereuhe inzwischen, dieses Haus gekauft zu haben, wirklich wohl fühle ich mich nicht, seit Baubeginn haben wir nur Ärger, in erster Linie durch den zu späten Baubeginn, der dazu geführt hat, daß auf Druck gearbeitet wurde, damit schnell übergeben werden konnte, denn für jeden Monat, wo das Haus später übergeben wurde, mußte der Bauträger die Zinsen der Käufer übernehmen und das wollte er natürlich nicht.
Mir wäre es jedoch lieber, wir wären erst einen Monat später eingezogen, was man im Juni bei Baubeginn, also vor unserer Wohnungskündigung schon hätte ersehen können, und hätten dafür ein wirklich vernünftiges Haus bekommen, in dem wir nun unsere Ruhe hätten.

Unsere großen Töchter konnten zwei Wochen lang ihre Zimmer nicht nutzen, da dort ein Teil der Dachschräge geöffnet und die Folie neu verklebt werden mußte. Nachdem wir nun ein ein halb Wochen beim Bauträger genervt haben, wann diese Schnitte endlich geschliffen und gemalt werden, haben wir diese Arbeit gegen eine wirklich geringe Aufwandsumme selber übernommen, anders wären die Zimmer nie fertig geworden, doch einräumen können wir noch immer nicht. Morgen geht es weiter, denn die Wände, die ja fertige Betonwände sind, haben dicke Rissen an vielen Ecken, wo sie aufeinander stoßen hinterlassen. Die werden morgen verharzt und verpresst, so können wir diverse Ecken im Haus neu streichen lassen. Selber werden wir das nach der Arbeit von diesem Wochenende in den beiden Zimmer nicht noch mal übernehmen, schon gar nicht für den lächerlichen Betrag, den wir für die Arbeit in den Zimmern bekommen haben. Vorallem aber, weil wir die Wände farbig gestrichen haben, die Farbtöne wieder anzumischen ist unmöglich, das haben wir dieses Wochenende festgestellt, die Wände bei den Mädchen sind total scheckig, doch die Zeit, alles neu zu streichen, die fehlte uns einfach, denn wir mußten auch noch spachteln und schleifen, insgesamt zwei Zimmer fertig machen, da die Mädchen endlich wieder in ihre Kinderzimmer wollen. Nun müssen wir zusehen, daß wir für die beiden Wände schöne Poster finden, damit diese Farbunterschiede nicht so auffallen, die Decken sind komplett neu gestrichen worden. Und trotzdem waren mein Mann und ich seit Freitag nachmittag damit beschäftigt, die Zimmer noch einmal neu zu streichen, die wir am 26.10.2002 für unseren Einzug so mühsehlig gestrichen hatten.

Arbeiten die wir für uns noch machen wollten, zu denen kommen wir gar nicht. So ist unsere Treppe und der Eingangsbereich noch immer nicht gefliest, damit wollten wir warten bis die Arbeiten im DG beendet sind, denn ich hatte Bedenken, daß unsere frischen Fliesen beschädigt werden könnten. Und da unsere Holztreppe arg gelitten hat, lag ich mit dieser Sorge nicht so falsch. Wenn denn endlich keine fremden Handwerker mehr ins Haus kommen, dann kann die Treppe und der Eingang gefliest und somit dann auch erst das Treppenhaus gestrichen werden. Wenn das das alles fertig ist, dann mache ich drei Kreuze und kann diese Haus hoffentlich genießen, doch so langesam gebe ich den Glauben daran wirklich auf.

Sollten wir noch einmal vor der Entscheidung stehen, ein Eigenheim kaufen so wollen, ich würde nicht wieder neu bauen, sondern etwas gebrauchtes kaufen. Da sieht man unter umständen die Mägel sofort und kann sie vor dem Einzug korrekt beseitigen, hat danach dann seine Ruhe und kann sein Haus genießen, wir können das leider nicht.
Da die Eigenheimzulage seitens des Staates so massiv gekürzt wurde, lohnt es sich diesbezüglich auch nicht mehr, neu zu kaufen, und davon kann ich derzeit eigentlich nur abraten, denn nicht nur wir haben diese Probleme mit dem Dachboden, auch andere Käufer, die bei einem anderen Bauträger neu gebaut haben, haben Probleme mit ihren Häusern. Es gibt viele neue Bestimmungen, was die Isolierung der Häuser angeht, um Energie zu sparen, da paßt leider die gesamte Bauweise noch nicht zusammen und somit haben viele andere Käufer, egal von welcher Firma, Schimmel und Feuchtigkeit in den Häusern. Glück haben sie nur, wenn den Bauträger auch wirklich noch gibt, denn leider ist es bei vielen der Fall, daß sie irgendwann Pleite sind, oder sich einfach nur auflösen, so kommen sie um die Gewährleistung herum.

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