Haushalt Tipps & Tricks Testbericht

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Erfahrungsbericht von FredOnly

PUTZEN WIR UNS KRANK? .....das fragt sich ausgerechnet ein Mann.

Pro:

Hygiene! ...und obendrein Schluss mit dem Mief!

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nur mit sanften Mitteln wird die Umwelt geschont-
Statistik: Mehr als 670 Reiniger überschwemmen den
Markt-

Zunächst die gute Nachricht: Die meisten Reinigungsmittel sind besser als ihr Ruf; die schlechte: Alle Produkte belasten die Umwelt! In Verbraucherzentralen erhalten wir Informationen über deren Bestandteile und die Belastung der Umwelt. Glaubt man der Werbung, drohen wir ohne Super-, Supra- und Ultrawaschkraft im Schmutz zu versinken. In Wahrheit aber sind gerade sie schädlich! Für einen verantwortlichen Umgang reichen die folgenden Ökomittel im Putzschrank, natürlich selbst ausprobiert und dabei bleibe ich:

ALLZWECK-REINIGER. Sie sind so universell einsetzbar, wie ihr Name verspricht, und belasten die Umwelt wenig. Man sollte möglichst zu Mehrweg- oder Nachfüllpackungen greifen.

ESSIG-REINIGER. Sie basieren auf Essig- und Zitronensäure und belasten wenig. Die Kalkreste auf Fliesen, Armaturen und im WC-Becken lassen sich mit verdünntem Haushaltsessig ebenso gut entfernen. Sanitär-Reiniger für das Bad sind überflüssig.

SCHEUERMILCH UND -PULVER. Bis auf wenige Ausnahmen empfehlenswert. Ich verwende Scheuer-Schwämme. Man braucht dadurch weniger Reinigungsmittel.

HAND-GESCHIRRSPÜLMITTEL. Konzentrate(!) heisst das Zauberwort. Sie enthalten kein Wasser und deshalb keine Konservierungsstoffe, die Allergien auslösen können. Das schon: An die spezielle Dosierung muss man sich erst gewöhnen.

GESCHIRR-SPÜLMITTEL FÜR MASCHINEN. Hier sollte man auf Produkte verzichten, die Phosphat enthalten; es soll die Wasserhärte verringern... Moderne Geschirrspülmaschinen haben ohndings bereits Wasserenthärtungsanlagen ohne Chemie.

KLARSPÜLER. Sie belasten zwar die Umwelt wenig, aber sie sind einfach überflüssig! Wenn Sie nicht darauf verzichten wollen, können Sie sie ebensogut durch verdünnte Essig- oder Zitronensäure ersetzen.

FENSTERREINIGER. Sie sind wenig belastbar, aber mit Spiritus und Zeitungspapier (ein altes Oma-Rezept) werden Fenster genauso blank.

WC-REINIGER. Die Mittel auf Essig- oder Zitronenbasis schaden der Umwelt wenig.

VOLLWASCHMITTEL. Am besten zu den Baukastensystemen zu greifen, und mit kleineren Mengen zu experimentieren.

WEICHSPÜLER. Sie belasten die Umwelt erheblich! Sie sind eine unsinnige Erfindung! Meine früher weichgespülte Baumwolle verlor ihre Saugkraft: Ich war nach dem Abtrocknen mit weichgespülten Hand- und Badetüchern eben nicht so richtig trocken!

ah, beinahe vergessen: Bei Verstopfungen im Küchen- und Waschbecken hilft die gute alte Gummi-Saugglocke auf die schonende Tour!

Mein verehrten Damen, staunen Sie nicht, was ein Mann -was putzen anbelangt- so alles weiss?

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----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-05-03 18:18:28 mit dem Titel BIOTONNEN-FILTERDECKEL!



Kontrastreicher kann ich wohl nicht mehr schreiben: Von wohlriechenden Ölen und feinen
Düften als ´Nachfolge´-Beitrag hin zu Müll, Milben und Maden.--

Die wärmere Jahreszeit bricht langsam an und mit ihr nicht nur die langersehnten angenehmen Seiten dieser ´tre estationi´:

Seit Einführung der getrennten Abfallsammlung in ländlichen und vorstädtischen Gemeinden gibt es häufig Ärger wegen der Fliegenschwärme, Maden oder gar Ratten in der Umgebung von Biotonnen und wegen der übelriechenden Faulgase, die ihnen speziell in den warmen Jahreszeiten entweichen.

Die organischen Abfälle aus Haushalt und Garten entwickeln Krankheitserreger und bestialischen Gestank, die das ökologisch vorbildliche Konzept zur Müllvermeidung in Verruf bringen. Die mancherorts verlängerten Abholintervalle verstärken diesen Effekt. Biotonnen häufiger zu leeren wäre nach Ansicht von Experten auch keine Lösung, denn der Fäulnisprozess beginnt bereits nach wenigen Stunden, eine neue Fliegengeneration zum Beispiel speziell im Sommer entwickelt sich schon in wenigen Tagen.

EINE WIRKSAME ABHILFE verspricht ein bestimmter Tonnendeckel. Er kann mühelos gegen den braunen oder grünen Verschluss der Biotonne ausgetauscht werden. Sein Rand hat zusätzlich eine hermetisch schliessende Gummilippe, so dass keine Fliegen mehr ins Innere der Tonne gelangen können. Der dichtschliessende Deckel hält die Oberfläche des Bioabfalls feucht, und das verhindert das mögliche Auffliegen von Pilzsporen beim Öffnen der Tonne.
Allergiker, aber auch Immungeschwächte wissen diese Wirkung zu schätzen.- Und ganz besonders ist der Deckel für Biotonnen geeignet, die im Keller stehen.

DIESE DECKEL haben Lüftungslöcher und einen Filtereinsatz aus Kokosfasern, die mit Bakterien geimpft sind. Diese Mikroorganismen verwandeln pro Tag bis zu 60 Liter Faulgase in Kohlendioxid, das geruchlos entweicht, und in Kondenswasser, das in die Tonne zurücktropft. Der Filtereinsatz wird alle zwei Jahre ausgewechselt und in der Biotonne entsorgt.

Manche KOMMUNEN haben den Filterdeckel offiziell eingeführt. Andere Gemeinden wollen folgen. Wer nicht so lange warten will, kann sich diese Filter natürlich privat bestellen, zusammen mit einem ausführlichen, umfangreichen Informationspaket u.a. bei: Compo, Postfach 2107, 48008 Münster.


Einfach empfehlenswert für alle, die HYGIENE gross schreiben. Ein Öko-Tipp, über den man nicht mehr Worte verlieren braucht.

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