Haushalt Tipps & Tricks Testbericht

No-product-image
ab 4,53
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

5 Sterne
(39)
4 Sterne
(9)
3 Sterne
(1)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(1)

Erfahrungsbericht von Anonym126

Duften und Stinken !

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Küche ist eigentlich ein Ort der Wohlgerüche. Aus ihr strömt der köstliche Geruch frischgebackenen Kuchens und der deftige Duft eines kross gebratenen Fleischstückes. Knoblauch nimmt von der Küche Besitz oder auch das Aroma frisch aufgebrühten Kaffees. Wenn die Düfte einer Lasagne, Pizza oder einer köchelnden, würzigen Suppe durch unser Haus ziehen, hält es keinen mehr im oberen Stockwerk. Jeden zieht es dahin wo es so wunderbar duftet, in der Hoffnung eine Kostprobe zu ergattern.

Nur leider gibt es in der Küche nicht nur angenehme und appetitanregende Wohlgerüche sondern auch unangenehme Ausdünstungen, die sich nicht immer ganz vermeiden lassen. Selbst bei der vorbildlichsten Hausfrau kann es zu solchen unerwünschten „Geruchsbildungen“ kommen. Doch was macht man dagegen? Es gibt einige Tricks und Tipps, die mal mehr mal weniger helfen. Doch es kann sicher nicht schaden, den ein oder anderen Tipp auszuprobieren.

Dunstabzugshaube:
__________________

Eine Dunstabzugshaube ist der erste wichtige Tipp, den man bei der Küchenplanung berücksichtigen sollte. Oft kann eine Dunstabzugshaube auch nachträglich eingebaut werden und so teuer sind Geräte heutzutage nicht mehr. So ein Teil ist immer dann sinnvoll, wenn es sich um eine offene Küche handelt, die in den gesamten Wohnraum integriert ist. Hier ziehen nämlich sämtliche Kochdünste gleich durch das ganze Untergeschoss. Durch die Abzugshaube werden die meisten Kochdünste aufgefangen und nach außen geleitet.

Wenn in der Küche kein oder nur ein kleines Fenster ist, bietet sich eine Dunstabzugshaube ebenfalls an. Bei mir ist es so, dass, auf meinen Wunsch hin, direkt über dem Herd ein großes Fenster eingebaut wurde, durch das der Kochgeruch sofort entweichen kann. Zusätzlich habe ich noch eine Außentüre in der Küche, so dass ich jederzeit auf „Durchzug“ stellen kann. Da die Be-und Entlüftung damit gewährleistet ist, habe ich auf eine Dunstabzugshaube verzichtet.

Essigessenz:
___________

Ein sehr guter Helfer gegen unangenehme Gerüche ist der Essig. Damit es in der Brottrommel nicht schimmelt und müffelt, wische ich regelmäßig den Behälter mit Essigwasser aus. Das wirkt desinfizierend und neutralisiert den muffigen Geruch, der sehr hartnäckig ist und sich im Material des Brotbehälters eingenistet haben könnte.

Wer Kohlgerichte zubereitet weiß, welche Erinnerungen einem bei diesem Gestank kommen können. Um die Ausbreitung zu verhindern gebe ich in die Kohlgerichte immer ein wenig Essig. Das schmeckt man später überhaupt nicht heraus, verhindert aber den abartigen Kohlgeruch. Wer das nicht mag, kann während des Kochvorganges ein Geschirrtuch zwischen Deckel und Topf legen. Das Tuch wird vorher mit Essigwasser getränkt und hält so die meisten Dünste zurück.

Auch im Kühlschrank kommt es oft zu unangenehmen Gerüchen. Hier ist das Reinigen mit Essigwasser ebenfalls sehr hilfreich. Doch noch besser ist es, keine Lebensmittel offen im Kühlschrank liegen zu lassen. Öffnet man die Kühlschranktür und man wird von dem deftigen Geruch einer alternden „Harzer Rolle“ empfangen, verschlägt es einem glatt den Atem. Das muss nicht sein. Käse, Wurst und Speisereste lassen sich wunderbar luftdicht in Plastikfrischhaltedosen aufbewahren, wobei es nicht immer Tupper sein muss.
Das regelmäßige Kontrollieren der Lebensmittel im Kühlschrank lässt ein Schimmeln und Faulen gar nicht erst aufkommen. Also Sauberkeit ist hier erstes Gebot.

Zitrone und Nelken:
_________________

Wem ist noch nichts angebrannt? Ich denke das ist jedem schon passiert. Mir brannte ein Fleischstück in der Pfanne an. Es wurde schwarz und klein, die Küche war voller grauer Rauchschwaden und der Gestank war fast unerträglich. Das erste was ich tat war, Fenster und Türen zu öffnen, um die stinkenden Schwaden hinaus zu leiten. Doch der Gestank sitzt natürlich noch in den Gardinen, er klebt an den Schränken u.s.w. Arbeit hatte ich danach genug. Doch um nicht tagelang den Gestank in der Nase zu haben, stellte ich einige Zitronen, es gehen auch Apfelsinen, bespickt mit Nelken in der Küche auf. Bereits am nächsten Tag war das Einatmen wieder erträglich.

Bespickte Zitronen können auch im Kühlschrank, als Vorsichtsmaßnahme, deponiert werden. Der Geruch erinnert mich immer an Weihnachten, also an etwas Angenehmes.

Abfalleimer:
___________

Der Abfalleimer ist Tummelplatz von Keimen, Bakterien und unangenehmen Gerüchen. Vor allem wenn man einen großen Abfalleimer besitzt. Bis der endlich gefüllt ist, beginnen die unteren Abfälle schon zu modern und zu faulen. Wer natürlich alles fein säuberlich trennt, hat dieses Problem vielleicht nicht ganz so stark. Doch ganz verschwunden ist es nicht. Die Abfalltüte wechsele ich ziemlich häufig und reinige den Abfalleimer anschließend immer sehr gründlich. Wichtig ist auch, die richtigen Abfalltüten zu kaufen.

So kaufte ich neulich Abfallbeutel, die für meinen Abfalleimer eine Nummer zu klein waren. So fiel jedes Mal etwas neben den Beutel und sammelte sich auf dem Boden des Eimers. Hier begann der Fäulnisprozess zunächst unbemerkt. Bis meine empfindliche Nase die ersten Dünste wahrnahm. Beim nächsten Einkauf erstand ich die optimale Beutelgröße und das Problem war gelöst.

Geschirrspüler:
______________

Auch aus dem Geschirrspüler können schon mal unangenehme Dünste kommen. Das Auffangsieb sollte man nach jedem Spülvorgang reinigen, doch es ist nur zu menschlich, dass man es auch schon mal „vergisst“. Auch das schmutzige Geschirr sondert die unterschiedlichsten Duftrichtungen ab. Deshalb ist es besser mit dem Spülvorgang nicht zu lange zu warten. Ist das Spülen beendet und das Geschirr ausgeräumt, lasse ich die Klappe des Geschirrspülers immer etwas offen. Ich lege einfach ein Tuch dazwischen. So kann die Restwärme entweichen, die Luft kann zirkulieren und eventuelle Gerüche verschwinden. Schließt man die Tür fest, kann es sein, dass einem beim nächsten Öffnen der Tür Gerüche entgegen kommen, die man so nicht erwartet hat.

Obst:
_____

Eine große Schale mit Ost sieht immer dekorativ aus. Doch leider kann es auch hier sehr schnell zu Fäulnisbildung kommen, was unbemerkt geschehen kann. Bei dem untenliegenden Obst beginnt es zuerst. Dann beginnen Apfelsinen streng zu riechen und Bananen geben auch eine undefinierbare Duftmarke ab. Deshalb sollte man Obst lieber im Kühlschrank, in den dafür vorgesehen Fächern, aufbewahren. So beugt man einer unangenehmen Geruchsbildung vor.

Fenster auf:
___________

Damit sich die Kochdünste nicht im ganzen Raum verteilen und an Gardinen und Schränken haften können ist es ratsam, so oft wie möglich gut zu lüften. Feuchtigkeit im Raum, gepaart mit Wärme lassen diesen muffigen und modrigen Gestank entstehen, der hinterher sogar der Kleidung anhaftet.

Sauberkeit und Kontrolle:
______________________

Ganz sicher muss man nicht zu einem Putzteufel werden und den ganzen Tag mit Essigwasser und Lappen in der Küche herum wischen. Doch ich denke das die Küche der Raum ist, der die meiste Pflege und Aufmerksamkeit des Hausmannes oder der Hausfrau benötigt. Ohne den Putzlappen zwischenzeitlich zu schwingen und dem Fettfilm und den Kochdünsten zu Leibe zu rücken, geht es nicht.

Wichtig ist auch eine regelmäßige Kontrolle der Lebensmittel. So durchforste ich immer mal wieder Schubladen und Schränke, überprüfe Haltbarkeitsdaten und sehe mir meinen Vorratsschrank gelegentlich etwas genauer an. Auch Kartoffeln können zu faulen beginnen und dieser Gestank ist wirklich umwerfend.

Fazit:
_____

Um unangenehme Dünste in der Küche möglichst zu verhindern oder zu entfernen ist Sauberkeit unerlässlich. Sollten wider Erwarten doch strengere Gerüche entstanden sein, gibt es zum Glück einige Tipps und Tricks, um sie wirksam zu bekämpfen.


Liebe Grüße

Catty

47 Bewertungen