Hecht Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von AndreasT25
Endlich auch einen Hecht!
Pro:
Sehr schöner Fisch, schmeckt gut, ist ein super Gefühl ihn zu fangen.
Kontra:
Man darf ihn beim fangen nicht unterschätzen!
Empfehlung:
Ja
Nachdem ich inzwischen einige Angelerfahrung im laufe der letzten Jahre gesammelt hatte, aber bis jetzt immer in Norwegen und Schweden war, wodurch ich noch nie einen Hecht gefangen hatte, sollte doch endlich soweit sein. Denn fast jeder Angler hatte schon einmal einen Hecht am Hacken und da wollte ich nicht nachstehen.
Doch Wo? Für Deutschland hatte ich keine Angelerlaubnis, also ab nach Finnland.
Ja Sie haben richtig gelesen, nach Finnland. Es ist zwar weit weg, hat aber auch viele Seen und damit ( hoffte ich! ) auch viel Fisch.
Also, auf ging es, im Juli 2003 für 3 Wochen an den Maavesi-See, einem kleinen See im Finnischen Seengebiet.
Die Hoffnung auf Hecht war groß, denn die Berichte aus der Umgebung waren vielversprechend. Also, ab auf den See. Ich habe alles ausprobiert, um das Gewässer richtig kennen zulernen. Werfen vom Rand, Schleppen ( so gut es ging mit dem Ruderboot ) und einfach nur reinhalten, was oft die vielversprechendste Variante ist. Doch es hat nichts geholfen, kein Fisch ist auf die besten Köder, von Wobbler, Spinner und Blinker bis zum Regenwurm angesprungen. Dass einzigste war ein Barsch von etwa 20 cm Länge.
Also, gut, dachte ich, wenn der Fisch nicht zu mir kommt, dann komme ich halt zu dem Fisch.
Der Hecht ist ja bekannter weise Nachtaktiv, doch in Finnland und im Sommer, da ist das mit der Nacht so eine Sache.
Also, erst einmal am Tag. Laut Angelbuch soll sich der Hecht hauptsächlich im Gehstrip, wie Gräser und Schilf aufhalten. Und dort sich die Fische schnappen, die direkt vor seine Schnauze schwimmen. Das sollte ja kein Problem sein, denn der gesamte Rand meines Gewässers war mit solchen Zeug voll. Also bin ich möglichst leise, mit dem Ruderboot herangefahren und habe meinen Köder langsam reingelassen. Und das war es. Jetzt hatte ich die Strategie, wie man Hecht fängt verstanden. Denn als ich ihn meinen Köder vor die Schnauze gehalten habe, hat er auch zugeschnappt. So haben sich in den 3 Wochen auch 30 Hechte überlisten lassen. Der Hecht hat sich nur über zwei Arten, die sich sehr gleichen überlisten lassen. Entweder man taucht den Köder immer am Rand der Gräser o.ä. ins Wasser und zieht in wieder raus, oder man zieht den Köder ganz langsam vor den Grünzeug lang, Dabei gilt allerdings, denn Köder so tief wie möglich, aber er darf nicht auf den Boden schleifen.
So läst sich dann auch der berühmte Hecht überlisten.
Übrigens für die nicht Angler eine kleine Beschreibung des Hechtes, So das ihn auch wirklich jeder erkennt.
- langgestreckter, torpedoförmiger Kopf
- Entenschnabel ähnlicher Kopf
- Rücken dunkelgrün bis Schwarz
- Seiten graugrün mit hellen Flecken
- Bauch weißlich
- Rückenflosse dicht an der Schwanzflossen gelegen
- Länge normalerweise 40 bis 80 cm, maximal 150 cm
- Bis zu über 15 kg schwer
Meine Hechte sind übrigens alle samt auf einen gelben Twister mit roten Kopf reingefallen. Seit dem gehört ein solches Modell immer in meine Angelkiste.
Allerdings sollte man einen Hecht auch nicht auch nicht unterschätzen, denn einer hat es sogar geschafft mir mein sehr stabiles Stahlvorfach durchzureisen und ist samt Köder verschwunden. Und man sollte den Fisch auch nicht unterschätzen, wenn er schon im Boot ist. Denn er kann noch einmal richtig kräftig ausschlagen und wenn man nicht aufpasst auch wieder aus dem Boot springen.
Der hecht ist natürlich nicht nur zum Angeln, sondern auch zum essen, dabei gilt, große Hechte, sind eigentlich besser, denn hier sind auch die Krätten entschieden größer und lassen sich somit sehr leicht aus dem Fleisch nehme, zum Fleisch kann ich nur sagen, das Fleisch von älteren Fischen schmeckt auch älter, teilweise aber doch auch besser, aber das ist würde ich sagen Geschmackssache.
Übrigens gab es in Finnland nicht nur Barsch, sondern auch einen Güster, 4 Bleien und mehr als genug Barsch.
Sollte jetzt jemand Lust auf noch mehr Fische haben, dann lest euch doch mal meine anderen Fischberichte durch. Zum Beispiel über Güster, Blei, Barsch, Plötze, Schellfisch... .
Allen dann noch viel Spaß, beim nächsten Fisch essen, vielleicht ja auch Hecht und den Anglern unter uns, viel Erfolg und Petri Heil.
Doch Wo? Für Deutschland hatte ich keine Angelerlaubnis, also ab nach Finnland.
Ja Sie haben richtig gelesen, nach Finnland. Es ist zwar weit weg, hat aber auch viele Seen und damit ( hoffte ich! ) auch viel Fisch.
Also, auf ging es, im Juli 2003 für 3 Wochen an den Maavesi-See, einem kleinen See im Finnischen Seengebiet.
Die Hoffnung auf Hecht war groß, denn die Berichte aus der Umgebung waren vielversprechend. Also, ab auf den See. Ich habe alles ausprobiert, um das Gewässer richtig kennen zulernen. Werfen vom Rand, Schleppen ( so gut es ging mit dem Ruderboot ) und einfach nur reinhalten, was oft die vielversprechendste Variante ist. Doch es hat nichts geholfen, kein Fisch ist auf die besten Köder, von Wobbler, Spinner und Blinker bis zum Regenwurm angesprungen. Dass einzigste war ein Barsch von etwa 20 cm Länge.
Also, gut, dachte ich, wenn der Fisch nicht zu mir kommt, dann komme ich halt zu dem Fisch.
Der Hecht ist ja bekannter weise Nachtaktiv, doch in Finnland und im Sommer, da ist das mit der Nacht so eine Sache.
Also, erst einmal am Tag. Laut Angelbuch soll sich der Hecht hauptsächlich im Gehstrip, wie Gräser und Schilf aufhalten. Und dort sich die Fische schnappen, die direkt vor seine Schnauze schwimmen. Das sollte ja kein Problem sein, denn der gesamte Rand meines Gewässers war mit solchen Zeug voll. Also bin ich möglichst leise, mit dem Ruderboot herangefahren und habe meinen Köder langsam reingelassen. Und das war es. Jetzt hatte ich die Strategie, wie man Hecht fängt verstanden. Denn als ich ihn meinen Köder vor die Schnauze gehalten habe, hat er auch zugeschnappt. So haben sich in den 3 Wochen auch 30 Hechte überlisten lassen. Der Hecht hat sich nur über zwei Arten, die sich sehr gleichen überlisten lassen. Entweder man taucht den Köder immer am Rand der Gräser o.ä. ins Wasser und zieht in wieder raus, oder man zieht den Köder ganz langsam vor den Grünzeug lang, Dabei gilt allerdings, denn Köder so tief wie möglich, aber er darf nicht auf den Boden schleifen.
So läst sich dann auch der berühmte Hecht überlisten.
Übrigens für die nicht Angler eine kleine Beschreibung des Hechtes, So das ihn auch wirklich jeder erkennt.
- langgestreckter, torpedoförmiger Kopf
- Entenschnabel ähnlicher Kopf
- Rücken dunkelgrün bis Schwarz
- Seiten graugrün mit hellen Flecken
- Bauch weißlich
- Rückenflosse dicht an der Schwanzflossen gelegen
- Länge normalerweise 40 bis 80 cm, maximal 150 cm
- Bis zu über 15 kg schwer
Meine Hechte sind übrigens alle samt auf einen gelben Twister mit roten Kopf reingefallen. Seit dem gehört ein solches Modell immer in meine Angelkiste.
Allerdings sollte man einen Hecht auch nicht auch nicht unterschätzen, denn einer hat es sogar geschafft mir mein sehr stabiles Stahlvorfach durchzureisen und ist samt Köder verschwunden. Und man sollte den Fisch auch nicht unterschätzen, wenn er schon im Boot ist. Denn er kann noch einmal richtig kräftig ausschlagen und wenn man nicht aufpasst auch wieder aus dem Boot springen.
Der hecht ist natürlich nicht nur zum Angeln, sondern auch zum essen, dabei gilt, große Hechte, sind eigentlich besser, denn hier sind auch die Krätten entschieden größer und lassen sich somit sehr leicht aus dem Fleisch nehme, zum Fleisch kann ich nur sagen, das Fleisch von älteren Fischen schmeckt auch älter, teilweise aber doch auch besser, aber das ist würde ich sagen Geschmackssache.
Übrigens gab es in Finnland nicht nur Barsch, sondern auch einen Güster, 4 Bleien und mehr als genug Barsch.
Sollte jetzt jemand Lust auf noch mehr Fische haben, dann lest euch doch mal meine anderen Fischberichte durch. Zum Beispiel über Güster, Blei, Barsch, Plötze, Schellfisch... .
Allen dann noch viel Spaß, beim nächsten Fisch essen, vielleicht ja auch Hecht und den Anglern unter uns, viel Erfolg und Petri Heil.
9 Bewertungen, 1 Kommentar
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21.09.2014, 13:55 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichAlles sehr hilfreich, da ich selbst Angler bin kann ich dem ganzen nur beipflichten. Sehr gut.
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