Heidepark Soltau Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Sauberkeit:
- Naturangebot:
- Kinderbetreuung:
- Einkaufsmöglichkeiten:
- Attraktivität der Anlage:
- Angebote für Kinder:
- Zufriedenheit mit der Unterkunft:
Erfahrungsbericht von Michi23
Der Colossos bietet Nervenkitzel pur
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wir haben uns auf den Weg gemacht und den Heide Park Soltau in der Lüneburger Heide besucht. Ich war noch nie dort und ich liebe Freizeitparks; schon als Kind habe ich mein komplett erspartes Taschengeld auf der Kirmes gelassen und bin dort eine Achterbahn nach der nächsten gefahren, Hauptsache schnell und actionreich, dass musste Voraussetzung sein. Heute bin ich zwar etwas ruhiger geworden, aber ein gewisses Feeling empfinde ich immer noch und so habe ich auch vor nichts und wieder nichts Respekt.
Der Heide Park, der in der Nähe von Hamburg liegt, ist sehr schön angelegt und nicht bloß mit Geräten und Attraktionen zugebaut, sondern hat auch sehr viele Grünflächen inpetto. Ich war richtig überrascht, als wir in den Heide Park eintraten und gleich von zwei lustigen Bären begrüßt wurden. Die waren trotz des sehr schlechten Wetters sehr motiviert und machten uns Mut für den Tag.
Wir kamen um 10:00 Uhr nun im Heide Park an und waren somit wohl noch mit bei den ersten, denn die Öffnungszeiten sind von 09:00 – 18:00 Uhr. Das hätte aber wohl auch keine Rolle gespielt, denn es war so leer im Heide Park, dass wir auch um 11:00 Uhr noch auf allen Geräten nur wenige Minuten anstehen hätten müssen. Geöffnet hat der Heide Park in der Zeit vom 31.03. – 04.11.2001. Das sind ein paar Tage mehr, wie im Phantasialand, von dem ich nur ca. eine halbe Stunde entfernt wohne und darum auch hin und auswendig kenne.
Die Attraktionen vom Heide Park will ich nun einmal kurz und bündig aufzählen, denn wenn ich hier zu ausführlich werde, dann könnte diese Meinung hier zu einem Kurzroman werden und vielleicht Dir auch zu langweilig.
Zunächst aber noch was allgemeines zum Park und dann schieße ich los.
Der Park an sich ist schon 20 Jahre alt und hat eine Fläche von 850.000 m². Das ist gewaltig, und er zählt sich somit auch zu dem größten und beliebtesten Freizeitpark Deutschlands. Es gibt jede Menge Shows und Attraktionen und das Gute ist, man zahlt den Eintrittspreis und kann im Park selber dann alles umsonst nutzen und das auch noch so oft wie man gerne möchte.
An Fahrattraktionen hat der Heide Park 40 an der Zahl. Das ist enorm viel und ich könnte auch kaum eines nennen, was mir nicht gefallen hätte, denn wenn ich ehrlich sein soll, die Attraktionen für Erwachsene habe ich alle getestet. Nicht nur für Ciao, sondern auch für mich.
Das wohl in diesem Jahr zu den interessantesten Attraktionen zählende Gerät ist wohl der Colossos. Das ist eine ganz neue Achterbahn, die in diesem Jahr ihre Neueröffnung feiern durfte. Das interessante an dieser Art Achterbahn ist, dass sie fast ausschließlich aus Holz gebaut wurde und mit ihren 60 m zu den größten Achterbahnen zählt. Es war der helle Wahnsinn. Wir brauchten nicht lange zu warten und kamen gleich dran. Mit doppelter Kontrolle wurden wir angeschnallt und dann ging es los. Wir wurden 60 m hochgezogen und vielen dann senkrecht wieder hinunter, folgend von drei ca. 50 m hohen Hügeln und das dann noch bei einer Geschwindigkeit von 120 km. Das war gigantisch und mit keiner von mir bisher besuchten Achterbahn zu vergleichen.
Wer es aber lieber etwas sanfter mag, dennoch aber auf Achterbahnen abfährt, für denjenigen gibt es noch eine Loopingbahn, das Limit, wo man mit herunterbaumelnden Beinen durch Schrauben und Loopings gewirbelt wird oder aber die Bobbahn, die zwar etwas sanfter aber dennoch ziemlich viel Spaß gemacht hat. Der Grottenblitz ist zwar schon etwas älter, aber dennoch mit viel Spaß verbunden. Man fährt durch Tunnel und sonst im Gebirge herum. Die Geschwindigkeit hält sich in Grenzen und kann auch mit Kindern besucht werden, hingegen der Colossos erst ab 14 Jahren zugelassen wird.
Neben den Achterbahnen gibt es selbstverständlich auch noch Wasserattraktionen, die uns persönlich zwar nicht so reizten, denn wir waren schon nass genug von oben, aber dennoch haben wir sie mitgenommen, denn es war wie gesagt überhaupt nichts los und man konnte quasi bis vorne hin durchgehen. Was gibt es also? Erst einmal das Mountain Rafting. Mit einer Art „Rundes Floss“ wirbelt zwischen Wasserfällen und Gefällen umher. Hier wird man richtig durchgeschüttelt und man kann pro Floss mit 6 Personen betreten. An Wilderwasserbahnen hat der Heide Park dann gleich 2 zu bieten, die auch recht amüsant und nass waren.
Es werden zu dem noch Bootsfahrten mit dem Mississippi Dampfer angeboten oder aber kleinere Fahrten wie die Kanalfahrt, die Wikingerfahrt oder aber die Märchen- und Floßfahrt.
Wem das immer noch nicht reicht, der kann sich an Attraktionen, die man auch auf dem Schützenfest findet, austoben. Hier erwartet Dich nämlich die Riesenkrake, der Break-Dance und viele andere Attraktionen, die man von der Kirmes her kennt.
So, dass waren die Bereiche, die von Erwachsenen genutzt werden können. Selbstverständlich gibt es auch was für die kleineren unter uns, die übrigens bis zum 4. Lebensjahr umsonst in den Heidepark dürfen. Leider musst Du ab da auch den vollen Pauschalpreis von 20 Euro bezahlen, was ich ein bisschen übertrieben finde, denn auch wenn sich hier im Heide Park viele Möglichkeiten für Kinder anbieten, so können diese die 20 Euro natürlich in keinem Falle ausnutzen.
Besonders süß fand ich das Nivea Land gleich am Anfang. Dort konnten die Kinder Boote, bzw. kleine Kanus selbst durch einen Kanal lenken. Es gab auch eine Riesenspielplatz und die Oldtimer Tour, die Kindern immer sehr viel Freude bereitet. Um den Park von oben so richtig kennenzulernen, gibt es eine Art Schwebebahn und natürlich auch Möglichkeiten, sich so richtig nass zu machen und dass kann man doch wunderbar auf dem Wasserspielplatz. Die Wichtelhausenbahn ist auch recht niedlich und der Rote Baron, eine Art Flugzeugkarussell ist auch für die etwas kleineren Gäste geeignet.
Natürlich macht ein solcher Tag im Heide Park auch jede Menge Hunger und weil man wohl kaum Essen für den ganzen Tag mitschleppen wollte, kann man sich hier an vielfältigen Restaurantmöglichkeiten erfreuen. Wir haben im Heidendorf gegessen und neben einem Speiseplan konnte man sich sogar noch am reichhaltigen Salatbüfett bedienen. Die Preise waren recht annehmbar und satt wurde man auch. Des weiteren gab es aber noch das Capitol und das Panaroma und für diejenigen, die nur was auf die Schnelle wollen, die können sich an vielen Snackbars bedienen, oder aber bloß ein Eis oder sich ein Teilchen beim Bäcker gönnen, denn die gibt es auch. Süßigkeiten und Popcorn gibt es fast an jeder Ecke, sodass es quasi unmöglich ist zu verhungern.
Mir ist das Essen in solchen Parks aber meist nebensächlich, denn ich will Attraktionen besuchen und mein Geld auch total ausnutzten, schließlich sind 20 euro doch kein niedriger Preis, wobei es immer noch billiger als Kirmes ist.
Nun ja, mir hat dieser Ausflug in den Heide Park Soltau sehr gut gefallen und das trotz des starken Regens. Wir kamen überall gleich dran und konnten somit alles mitnehmen.
Der Park ist zudem sehr sauber und traumhaft angelegt. Die großen Parkplätze vor dem Park sind ebenfalls ausreichend und können durch Einzäunungen auch vergrößert werden.
Ein Tag im Heide Park Soltau lohnt sich also wirklich.
Der Heide Park, der in der Nähe von Hamburg liegt, ist sehr schön angelegt und nicht bloß mit Geräten und Attraktionen zugebaut, sondern hat auch sehr viele Grünflächen inpetto. Ich war richtig überrascht, als wir in den Heide Park eintraten und gleich von zwei lustigen Bären begrüßt wurden. Die waren trotz des sehr schlechten Wetters sehr motiviert und machten uns Mut für den Tag.
Wir kamen um 10:00 Uhr nun im Heide Park an und waren somit wohl noch mit bei den ersten, denn die Öffnungszeiten sind von 09:00 – 18:00 Uhr. Das hätte aber wohl auch keine Rolle gespielt, denn es war so leer im Heide Park, dass wir auch um 11:00 Uhr noch auf allen Geräten nur wenige Minuten anstehen hätten müssen. Geöffnet hat der Heide Park in der Zeit vom 31.03. – 04.11.2001. Das sind ein paar Tage mehr, wie im Phantasialand, von dem ich nur ca. eine halbe Stunde entfernt wohne und darum auch hin und auswendig kenne.
Die Attraktionen vom Heide Park will ich nun einmal kurz und bündig aufzählen, denn wenn ich hier zu ausführlich werde, dann könnte diese Meinung hier zu einem Kurzroman werden und vielleicht Dir auch zu langweilig.
Zunächst aber noch was allgemeines zum Park und dann schieße ich los.
Der Park an sich ist schon 20 Jahre alt und hat eine Fläche von 850.000 m². Das ist gewaltig, und er zählt sich somit auch zu dem größten und beliebtesten Freizeitpark Deutschlands. Es gibt jede Menge Shows und Attraktionen und das Gute ist, man zahlt den Eintrittspreis und kann im Park selber dann alles umsonst nutzen und das auch noch so oft wie man gerne möchte.
An Fahrattraktionen hat der Heide Park 40 an der Zahl. Das ist enorm viel und ich könnte auch kaum eines nennen, was mir nicht gefallen hätte, denn wenn ich ehrlich sein soll, die Attraktionen für Erwachsene habe ich alle getestet. Nicht nur für Ciao, sondern auch für mich.
Das wohl in diesem Jahr zu den interessantesten Attraktionen zählende Gerät ist wohl der Colossos. Das ist eine ganz neue Achterbahn, die in diesem Jahr ihre Neueröffnung feiern durfte. Das interessante an dieser Art Achterbahn ist, dass sie fast ausschließlich aus Holz gebaut wurde und mit ihren 60 m zu den größten Achterbahnen zählt. Es war der helle Wahnsinn. Wir brauchten nicht lange zu warten und kamen gleich dran. Mit doppelter Kontrolle wurden wir angeschnallt und dann ging es los. Wir wurden 60 m hochgezogen und vielen dann senkrecht wieder hinunter, folgend von drei ca. 50 m hohen Hügeln und das dann noch bei einer Geschwindigkeit von 120 km. Das war gigantisch und mit keiner von mir bisher besuchten Achterbahn zu vergleichen.
Wer es aber lieber etwas sanfter mag, dennoch aber auf Achterbahnen abfährt, für denjenigen gibt es noch eine Loopingbahn, das Limit, wo man mit herunterbaumelnden Beinen durch Schrauben und Loopings gewirbelt wird oder aber die Bobbahn, die zwar etwas sanfter aber dennoch ziemlich viel Spaß gemacht hat. Der Grottenblitz ist zwar schon etwas älter, aber dennoch mit viel Spaß verbunden. Man fährt durch Tunnel und sonst im Gebirge herum. Die Geschwindigkeit hält sich in Grenzen und kann auch mit Kindern besucht werden, hingegen der Colossos erst ab 14 Jahren zugelassen wird.
Neben den Achterbahnen gibt es selbstverständlich auch noch Wasserattraktionen, die uns persönlich zwar nicht so reizten, denn wir waren schon nass genug von oben, aber dennoch haben wir sie mitgenommen, denn es war wie gesagt überhaupt nichts los und man konnte quasi bis vorne hin durchgehen. Was gibt es also? Erst einmal das Mountain Rafting. Mit einer Art „Rundes Floss“ wirbelt zwischen Wasserfällen und Gefällen umher. Hier wird man richtig durchgeschüttelt und man kann pro Floss mit 6 Personen betreten. An Wilderwasserbahnen hat der Heide Park dann gleich 2 zu bieten, die auch recht amüsant und nass waren.
Es werden zu dem noch Bootsfahrten mit dem Mississippi Dampfer angeboten oder aber kleinere Fahrten wie die Kanalfahrt, die Wikingerfahrt oder aber die Märchen- und Floßfahrt.
Wem das immer noch nicht reicht, der kann sich an Attraktionen, die man auch auf dem Schützenfest findet, austoben. Hier erwartet Dich nämlich die Riesenkrake, der Break-Dance und viele andere Attraktionen, die man von der Kirmes her kennt.
So, dass waren die Bereiche, die von Erwachsenen genutzt werden können. Selbstverständlich gibt es auch was für die kleineren unter uns, die übrigens bis zum 4. Lebensjahr umsonst in den Heidepark dürfen. Leider musst Du ab da auch den vollen Pauschalpreis von 20 Euro bezahlen, was ich ein bisschen übertrieben finde, denn auch wenn sich hier im Heide Park viele Möglichkeiten für Kinder anbieten, so können diese die 20 Euro natürlich in keinem Falle ausnutzen.
Besonders süß fand ich das Nivea Land gleich am Anfang. Dort konnten die Kinder Boote, bzw. kleine Kanus selbst durch einen Kanal lenken. Es gab auch eine Riesenspielplatz und die Oldtimer Tour, die Kindern immer sehr viel Freude bereitet. Um den Park von oben so richtig kennenzulernen, gibt es eine Art Schwebebahn und natürlich auch Möglichkeiten, sich so richtig nass zu machen und dass kann man doch wunderbar auf dem Wasserspielplatz. Die Wichtelhausenbahn ist auch recht niedlich und der Rote Baron, eine Art Flugzeugkarussell ist auch für die etwas kleineren Gäste geeignet.
Natürlich macht ein solcher Tag im Heide Park auch jede Menge Hunger und weil man wohl kaum Essen für den ganzen Tag mitschleppen wollte, kann man sich hier an vielfältigen Restaurantmöglichkeiten erfreuen. Wir haben im Heidendorf gegessen und neben einem Speiseplan konnte man sich sogar noch am reichhaltigen Salatbüfett bedienen. Die Preise waren recht annehmbar und satt wurde man auch. Des weiteren gab es aber noch das Capitol und das Panaroma und für diejenigen, die nur was auf die Schnelle wollen, die können sich an vielen Snackbars bedienen, oder aber bloß ein Eis oder sich ein Teilchen beim Bäcker gönnen, denn die gibt es auch. Süßigkeiten und Popcorn gibt es fast an jeder Ecke, sodass es quasi unmöglich ist zu verhungern.
Mir ist das Essen in solchen Parks aber meist nebensächlich, denn ich will Attraktionen besuchen und mein Geld auch total ausnutzten, schließlich sind 20 euro doch kein niedriger Preis, wobei es immer noch billiger als Kirmes ist.
Nun ja, mir hat dieser Ausflug in den Heide Park Soltau sehr gut gefallen und das trotz des starken Regens. Wir kamen überall gleich dran und konnten somit alles mitnehmen.
Der Park ist zudem sehr sauber und traumhaft angelegt. Die großen Parkplätze vor dem Park sind ebenfalls ausreichend und können durch Einzäunungen auch vergrößert werden.
Ein Tag im Heide Park Soltau lohnt sich also wirklich.
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