Anthroposan Homoeoph. Thuja D12 Dilution Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Wirkung:  sehr gut
  • Verträglichkeit:  sehr gut
  • Nebenwirkungen:  keine

Erfahrungsbericht von Gundi1974

Nicht nur zur Teatime - Pfefferminze aus dem Garten

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo lieber Yopi-User,

Pfefferminztee, Pfefferminzbonbons, Pfefferminzöl, Pfefferminzschokolade, Pfefferminzeis ....
...die Liste ist riesig, in der das Heilkräuterchen Pfefferminze seine Verwendung findet.

Heute habe ich mir wieder eine feine Tasse Pfefferminztee zubereitet, allerdings keinen Beuteltee, sondern aus selbst gezüchteten Pfefferminzblättern. Durch diesen hervorragend Genuss beschwingt, will ich hier nun etwas über diese Pflanze, deren wissenschaftlicher Name Mentha piperita ist, erzählen.

Pflanzenbeschreibung

Herkunft
Pfefferminze gehört zur Familie der Lippenblütengewächse und ist seit dem 17. Jhd. als Heilmittel bekannt. Man findet sie in Mittel- und Südeuropa, vor allem in England.

Aussehen
Diese Pflanze wächst oft über einen halben Meter hinaus und hat im oberen Teil eine starke Verzweigung. Die Blätter, welche z.B. im Tee ihren Gebrauch finden, sind dunkel-grün (daher der lat. Name: mentha = dunkel), länglich-elliptisch, 4-8 cm lang, am Rand gezähnt und haben diesen bezeichnenden Mentholgeruch. Die Blüten sind klein und violett, die aus den Stängelspitzen sprießen.

Inhaltsstoffe
Die Pfefferminze besteht aus ätherischem Öl (z.B. Menthol), Gerbstoffen, Bitterstoffen und Enzymen.
Bitterstoffe steigern die Speichel- und Magensaftsekretion, Gerbstoffe wirken u.a. lindernd bei Magen- und Darm-Erkrankunken.

Anbau und Ernte

Am meisten bevorzugt diese Pflanze einen feuchten, humusreichen Boden und vermehrt sich durch Wurzelausläufer, die sich über und unter der Erde bilden. Pfefferminze wächst problemlos und kommt jedes Jahr wieder.

Mein Daddy hatte vor mehreren Jahren einen Ausläufer der Pfefferminzpflanze in einen ca. 100 x 20 cm großem Blumenkasten gepflanzt.
Warum nicht im Kräutergarten? Pfefferminze vermehrt sich durch die Wurzelausläufer sehr stark und kann sich im Garten unerwünscht breit machen, daher ist der Blumenkasten die bessere Lösung. Ein eher quadratischer Blumenkübel geeigneter Größe ist mit Sicherheit kein Fehler, dort können sich die Wurzeln auch richtig ausbreiten.

Im Frühsommer (Juni/Juli) vor der Blütezeit schneiden wir die Pflanze unten an den Stängeln ab und binden kleinere Sträußchen, die dann an einem schattigen und trockenen Platz zum Trocknen aufgehängt werden. Sind die Blätter richtig ausgetrocknet, zupfen wir sie von den Stängeln ab und bewahren sie in luftdicht verschlossenen Glasbehältern auf.

Die Pfefferminze (Wurzeln im Blumenkasten) kann problemlos im Winter draußen gelassen werden. Sobald es wieder wärmer wird, sollte sie, wie jede andere Pflanze im Garten, mit dem Wasserschlauch gegossen werden.
Alle 5 Jahre wechseln wir die Erde im Kasten aus, damit die Pflanze wieder genug Nährstoffe zum Wachsen und Gedeihen erhält. Der Zusatz von Dünger ist nicht nötig und sollte auch vermieden werden, schließlich wollen wir ja gesund bleiben.
Im nächsten Jahr sprießen die Stängel wieder aus der Erde und so kommen wir auf ganz unkomplizierte Weise an unseren Pfefferminztee, der durch den handelsüblichen Beuteltee nicht ersetzt werden kann.

Tipp zum Trocken:
Oft werden einige Blätter beim Trocknen braun und verlieren auch etwas an Duft und Aroma durch den längeren Prozess an der frischen Luft.
Mein Daddy hatte die Idee mit der Mikrowelle: Nach der Ernte zupft er nun gleich die Blätter vom Stängel, breitet sie auf einer Glasplatte aus und steckt sie für 1 Minute in die Mikrowelle. Dann wendet er die Blätter auf der Platte und lässt die Mikrowelle wieder 1 Minute laufen. Diesen Prozess wiederholt er einige Male und hat als Ergebnis trockene Pfefferminzblätter, die weder braun geworden sind, noch an Aroma verloren haben. ! ACHTUNG ! Die Blätter beim Prozess in der Mikrowelle nicht aus den Augen lassen, sie könne sehr schnell anfangen zu brennen!

Heilwirkung

Unser Pfefferminztee schmeckt nicht nur lecker, er hat auch besondere Wirkungen:
Bei Magen- und Darmerkrankungen wirkt er krampflösend und schmerzstillend, vielen Frauen hilft er gegen Regelschmerzen, er vertreibt Übelkeit und Brechreiz und wirkt auch gegen Erkältungskrankheiten mit. Ausserdem verhilft ein Tässchen Tee am Abend auch gerne zu einem schnellern und ruhigeren Schlaf.
Allerdings soll es Menschen geben, die auf Pfefferminze Magenbeschwerden bekommen, wogegen die Pflanze eigentlich helfen sollte. Hier besteht wohl eine Unverträglichkeit, weswegen diese Menschen wohl auf den feinen Genuss verzichten sollten.

Anwendungen

Jeder von uns kennt Pfefferminztee, wir trinken ihn, ob wir krank sind oder nicht. Da Pfefferminze eine starke Heilwirkung hat, sollte man ihn nicht zu überdosiert trinken, d.h. nicht in rauen Mengen und auch bei der Zubereitung nicht unbedingt länger als 5 Minuten ziehen lassen. Aber, meine lieben Pfefferminzfreunde, versucht einmal den Pfefferminztee, der nicht aus Beutel in Packung entstanden ist! Das duftige Aroma und die beruhigende Wirkung ist wirklich viel feiner!

In unserer Lebensmittelindustrie findet Pfefferminze einen breiten Einsatz: Pfefferminzschokolade, Kaugummis und Bonbons, um die bekanntesten Dinge zu nennen, die wir gerne mal in unseren Einkaufswagen legen.
In einem englischen Kochbuch habe ich vor längerem ein Rezept für Pfefferminzsauce gefunden und ausprobiert. Wer\'s mag...ich nicht.
In der Küche findet es bei mir nun höchstens noch als Dekoration Verwendung.

Auch zur äußerlichen Anwendung dient Pfefferminze.
Man kocht einfach die Blätter in heißem Wasser ab und weicht darin Kompressen ein, die dann auf Entzündungen ihre heilende Wirkung haben.
Oder man benutzt den Teeaufguss für Bäder (es muss nicht immer alles in der Apotheke gekauft werden!), um eine Erkältung zu mindern oder einfach nur zur Entspannung.
Wer nicht darin liegen will, der kann auch nur inhalieren: Teeaufguss in eine Schüssel geben, Köpfchen darüber halten, ein Handtuch über den Kopf und dann 10 Minuten tief ein- und ausatmen. So ist doch jede Erkältung in den Griff zu bekommen!
VORSICHT: NICHT bei Säuglinge anwenden! Die kleinen Geschöpfe können durch den scharfen Mentholgeruch ersticken!

Fazit
Jedem, der einen Garten hat und der Pfefferminze mag, würde ich zu einem kleinen Pfefferminzanbau raten. Es macht nicht viel Arbeit und man hat immer ein feines und gutes Heilkräuterchen in Petto!
Ich für meinen Teil werde nun in die Küche gehen, den Wasserkocher einschalten, das Tee-Ei mit Pfefferminzblättern füllen und in meine große Lieblingstasse hängen. Heißes Wasser darüber, 4 Minuten ziehen lassen, ein Löffelchen Zucker rein...hmmm!
Wer will auch?

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