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Erfahrungsbericht von werwoelfin666
Hexenküche gefällig?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hexenküche gefällig?
Da ich als „rothaarige Hexe“ wahnsinnig gern mit vielen Kräutern koche und sie auch oft in Form von Tees zu mir nehme, möchte ich mir demnächst einen kleinen Kräutergarten hinter dem Haus anlegen. Dazu mußte ich mich jedoch erst einmal mit den Wirkungen einiger Kräuter befassen. Die Kenntnisse, die ich dabei gewonnen habe, möchte ich hier nun an Euch weitergeben.
Ich habe die Heilkraft von Kräutern schätzen gelernt, weil sie mir meist viel besser geholfen haben, als die ganze Chemie, die uns in Tablettenform von den Ärzten verabreicht wird. Der größte Pluspunkt gegenüber herkömmlichen Medikamenten: Bei sachgemäßem Umgang gibt es keinerlei Nebenwirkungen!
Leider war das altüberlieferte Wissen um die Wirkungsweise von Heilkräutern in der heutigen Gesellschaft weitestgehend verlorengegangen, nur ältere Menschen schworen noch darauf. Zum Glück geht der Trend jetzt wieder dahin, daß man sich auf die Gaben der Natur zurück besinnt.
Einige Beispiele für verschiedene Kräuter und ihre Heilwirkung:
A r n i k a
Eine Tinktur aus Arnikablüten ist hilfreich bei Verstauchungen, Akne und Furunkeln
A c k e r s c h a c h t e l h a l m
Diese Pflanze ist heilungsfördernd bei schlechtheilenden Wunden.
B ä r l a p p
Das Öl oder ein Tee aus den Sporen seiner Fruchtähren hilft bei Koliken, Durchfall, Blasenschwäche und Rheuma
B ä r l a u c h
Ein Wein aus seinen Blättern gemacht reinigt das Blut und heilt Gedächtnisschwäche, Bronchitis und Blähungen
B e i n w u r z
Eine Auflage aus Blättern der Beinwurz lindert Blutergüsse. Ein Vollbad daraus hingegen hilft bei Bandscheibenbeschwerden. Außerdem soll die Pflanze bei innerlicher Anwendung Fieber senken.
B r e n n e s s e l
Aus ihren Blättern läßt sich ein wohlschmeckender Spinat, der sehr viel Eisen und Vitamin C enthält, zubereiten. Bei Durchblutungsstörungen sollte man ein Brennessel-Fußbad durchführen.
E h r e n p r e i s
Kneipp machte die Heilkräfte des Ehrenpreis bei Rheuma und Nervosität berühmt.
F r a u e n m a n t e l
So heißt das Kraut, was gegen Wechseljahrsbeschwerden gewachsen ist.
G ä n s e f i n g e r k r a u t
Wenn man es in heiße Milch gibt und mit Honig süßt, verschwindet der Husten schnell.
H a u s w u r z
Mit Hilfe von Hauswurz stellt man Kompressen für Brandwunden, Insektenstiche und Altersflecken her.
H i r t e n t ä s c h e l
Fast keiner weiß, daß diese Pflanze im Mittelmeeraum bei Nasenbluten und sogar bei inneren Blutungen eingesetzt wird.
H u f l a t t i c h
Er wurde schon in der Antike gegen Husten eingesetzt. Servieren kann man Huflattich als Salat oder Tee.
J o h a n n i s k r a u t
Ein Tee davon hat mir schon oft bei nervösen Beschwerden gut geholfen.
K a l m u s
Scheinbar nennt man ihn auch „Magenwurz“, weil eine Überdosis Brechreiz verursacht. Normal dosiert regt Kalmus den Stoffwechsel an. Äußerlich angewendet (Achtung Männer, aufgepaßt!) soll er bei Haarausfall helfen.
K a m i l l e
Keiner kann so recht begreifen, wieso ich gerne Kamillentee trinke. Mir aber schmeckt er, und wirkt zusätzlich noch positiv bei Krämpfen oder sonstigen Magenbeschwerden.
M a l v e
Malventee hilft bei Kehlkopfentzündungen und bei Hautunreinheiten.
L a b k r a u t
Ein Tee hiervon hingegen soll sogar das Leben verlängern, die Geburt erleichtern und Halsentzündungen lindern.
L a v e n d e l
Diese wohlriechende Pflanze nutze ich häufig als Badezusatz (ihr ätherisches Öl) und Tee daraus als Beruhigungsmittel.
L ö w e n z a h n
Ein Salat, angerichtet aus den jungen Blättern des Löwenzahns, ist schmackhaft und hilfreich bei Galle- oder Leberbeschwerden
L u n g e n k r a u t
Meine Schwiegermutter servierte mir eines Tages ein Gericht, daß wie Spinat aussah und schmeckte. Es war aber Lungenkraut, und diesem wird unter anderem eine Auswurfförderung bei Erkrankungen der Lunge nachgesagt.
M a i s
Nicht nur das Maiskolben gut schmecken; Mais befreit den Körper auch von Giftstoffen und wirkt z.B. bei Nierenkoliken als starkes Schmerzmittel gegen.
M i s t e l
Die Mistel ist eine parasitäre Pflanze und wächst häufig auf Pappeln. Wenn man sie richtig dosiert, behebt sie Kreislaufstörungen.
O d e r m e n n i n g
Wer müde ist, den macht ein Tee von diesem Heilkraut ganz bestimmt wieder munter. Bei Halsschmerzen hilft es auch damit zu gurgeln.
R i n g e l b l u m e
Die Ringelblume kennt man meist als Salbe, wo sie u. a. Frostbeulen und Geschwüre heilt. Man kann aus ihr aber auch Tee herstellen, der dann bei Schlafstörungen, Angstzuständen und Herzjagen hilft.
S a l b e i
Daraus einen Kräutersud hat mein Mann schon oft wirksam gegen seine Halsschmerzen eingesetzt.
S c h a f g a r b e
Diese bekannte Wiesenpflanze ist auch ein wirksames Mittel bei Erkältungen. Wunden kann man damit aber auch desinfizieren.
S c h l ü s s e l b l u m e
Sogar gegen Migräne und Kopfschmerzen ist ein natürliches Heilmittel vorhanden, nämlich ein Tee aus der Schlüsselblume. Auch Wein kann man aus ihr herstellen und vorbeugend gegen Herbeschwerden trinken.
S c h ö l l k r a u t
Die Stengel des Schöllkrautes enthalten einen giftigen Saft, daher kann es nur äußerlich angewendet werden. Es wurde schon sehr erfolgreich bei Warzen, Flechten und Hühneraugen eingesetzt.
T a u b n e s s e l
Ich kann mich noch gut daran erinnern, daß wir als Kinder immer den süßen Nektar aus den weißen bzw. lilafarbenen Blüten der Taubnessel saugten. Von Krampfadern war uns damals noch nichts bekannt. Gerade bei Krampfadern aber sollte man sich Umschläge mit Taubnesseln machen.
T h y m i a n
Dieses appetitanregende Gewürze findet bei mir in der Küche häufige Verwendung. Es heilt außerdem Erkrankungen der Atemwege, wie z. B. Asthma.
W e i d e n r ö s c h e n
Die „Männerkrankheit“ Prostata kann mit Hilfe eines Tees aus Weidenröschen geheilt werden.
W e i ß d o r n
Menschen mit starkem Herzklopfen oder gar Herzschwäche sollten Weißdorn zu sich nehmen. In Tablettenform oder als Saft bekommt man ihn in jeder Apotheke oder Drogerie.
W i e s e n b ä r e n k l a u
Zum Schluß noch eine Pflanze, die ebenfalls als Wildgemüse gegessen werden kann. Wenn man sie zerquetscht, kann man mit dem daraus gewonnen Brei Prellungen behandeln.
Beim Durchlesen habt Ihr bestimmt schon gemerkt, daß viele der aufgezählten Pflanzen bei uns als Unkraut gelten und in unseren Gärten strikt bekämpft werden. Ich hoffe ich konnte Euch hiermit ein kleines bißchen klar machen, daß das eigentlich grundverkehrt ist.
Für mich ist es sicher auch sehr hilfreich gewesen, daß mir einfach kein Kaffee schmeckt und ich um so lieber Tee, auch kalt als Erfrischungsgetränk, mag.
Eventuell konnte ich Eure Neugier mit diesem Bericht etwas wecken, so daß Ihr Lust bekommen habt, ebenfalls die Kräfte der Natur zu erproben.
Da ich als „rothaarige Hexe“ wahnsinnig gern mit vielen Kräutern koche und sie auch oft in Form von Tees zu mir nehme, möchte ich mir demnächst einen kleinen Kräutergarten hinter dem Haus anlegen. Dazu mußte ich mich jedoch erst einmal mit den Wirkungen einiger Kräuter befassen. Die Kenntnisse, die ich dabei gewonnen habe, möchte ich hier nun an Euch weitergeben.
Ich habe die Heilkraft von Kräutern schätzen gelernt, weil sie mir meist viel besser geholfen haben, als die ganze Chemie, die uns in Tablettenform von den Ärzten verabreicht wird. Der größte Pluspunkt gegenüber herkömmlichen Medikamenten: Bei sachgemäßem Umgang gibt es keinerlei Nebenwirkungen!
Leider war das altüberlieferte Wissen um die Wirkungsweise von Heilkräutern in der heutigen Gesellschaft weitestgehend verlorengegangen, nur ältere Menschen schworen noch darauf. Zum Glück geht der Trend jetzt wieder dahin, daß man sich auf die Gaben der Natur zurück besinnt.
Einige Beispiele für verschiedene Kräuter und ihre Heilwirkung:
A r n i k a
Eine Tinktur aus Arnikablüten ist hilfreich bei Verstauchungen, Akne und Furunkeln
A c k e r s c h a c h t e l h a l m
Diese Pflanze ist heilungsfördernd bei schlechtheilenden Wunden.
B ä r l a p p
Das Öl oder ein Tee aus den Sporen seiner Fruchtähren hilft bei Koliken, Durchfall, Blasenschwäche und Rheuma
B ä r l a u c h
Ein Wein aus seinen Blättern gemacht reinigt das Blut und heilt Gedächtnisschwäche, Bronchitis und Blähungen
B e i n w u r z
Eine Auflage aus Blättern der Beinwurz lindert Blutergüsse. Ein Vollbad daraus hingegen hilft bei Bandscheibenbeschwerden. Außerdem soll die Pflanze bei innerlicher Anwendung Fieber senken.
B r e n n e s s e l
Aus ihren Blättern läßt sich ein wohlschmeckender Spinat, der sehr viel Eisen und Vitamin C enthält, zubereiten. Bei Durchblutungsstörungen sollte man ein Brennessel-Fußbad durchführen.
E h r e n p r e i s
Kneipp machte die Heilkräfte des Ehrenpreis bei Rheuma und Nervosität berühmt.
F r a u e n m a n t e l
So heißt das Kraut, was gegen Wechseljahrsbeschwerden gewachsen ist.
G ä n s e f i n g e r k r a u t
Wenn man es in heiße Milch gibt und mit Honig süßt, verschwindet der Husten schnell.
H a u s w u r z
Mit Hilfe von Hauswurz stellt man Kompressen für Brandwunden, Insektenstiche und Altersflecken her.
H i r t e n t ä s c h e l
Fast keiner weiß, daß diese Pflanze im Mittelmeeraum bei Nasenbluten und sogar bei inneren Blutungen eingesetzt wird.
H u f l a t t i c h
Er wurde schon in der Antike gegen Husten eingesetzt. Servieren kann man Huflattich als Salat oder Tee.
J o h a n n i s k r a u t
Ein Tee davon hat mir schon oft bei nervösen Beschwerden gut geholfen.
K a l m u s
Scheinbar nennt man ihn auch „Magenwurz“, weil eine Überdosis Brechreiz verursacht. Normal dosiert regt Kalmus den Stoffwechsel an. Äußerlich angewendet (Achtung Männer, aufgepaßt!) soll er bei Haarausfall helfen.
K a m i l l e
Keiner kann so recht begreifen, wieso ich gerne Kamillentee trinke. Mir aber schmeckt er, und wirkt zusätzlich noch positiv bei Krämpfen oder sonstigen Magenbeschwerden.
M a l v e
Malventee hilft bei Kehlkopfentzündungen und bei Hautunreinheiten.
L a b k r a u t
Ein Tee hiervon hingegen soll sogar das Leben verlängern, die Geburt erleichtern und Halsentzündungen lindern.
L a v e n d e l
Diese wohlriechende Pflanze nutze ich häufig als Badezusatz (ihr ätherisches Öl) und Tee daraus als Beruhigungsmittel.
L ö w e n z a h n
Ein Salat, angerichtet aus den jungen Blättern des Löwenzahns, ist schmackhaft und hilfreich bei Galle- oder Leberbeschwerden
L u n g e n k r a u t
Meine Schwiegermutter servierte mir eines Tages ein Gericht, daß wie Spinat aussah und schmeckte. Es war aber Lungenkraut, und diesem wird unter anderem eine Auswurfförderung bei Erkrankungen der Lunge nachgesagt.
M a i s
Nicht nur das Maiskolben gut schmecken; Mais befreit den Körper auch von Giftstoffen und wirkt z.B. bei Nierenkoliken als starkes Schmerzmittel gegen.
M i s t e l
Die Mistel ist eine parasitäre Pflanze und wächst häufig auf Pappeln. Wenn man sie richtig dosiert, behebt sie Kreislaufstörungen.
O d e r m e n n i n g
Wer müde ist, den macht ein Tee von diesem Heilkraut ganz bestimmt wieder munter. Bei Halsschmerzen hilft es auch damit zu gurgeln.
R i n g e l b l u m e
Die Ringelblume kennt man meist als Salbe, wo sie u. a. Frostbeulen und Geschwüre heilt. Man kann aus ihr aber auch Tee herstellen, der dann bei Schlafstörungen, Angstzuständen und Herzjagen hilft.
S a l b e i
Daraus einen Kräutersud hat mein Mann schon oft wirksam gegen seine Halsschmerzen eingesetzt.
S c h a f g a r b e
Diese bekannte Wiesenpflanze ist auch ein wirksames Mittel bei Erkältungen. Wunden kann man damit aber auch desinfizieren.
S c h l ü s s e l b l u m e
Sogar gegen Migräne und Kopfschmerzen ist ein natürliches Heilmittel vorhanden, nämlich ein Tee aus der Schlüsselblume. Auch Wein kann man aus ihr herstellen und vorbeugend gegen Herbeschwerden trinken.
S c h ö l l k r a u t
Die Stengel des Schöllkrautes enthalten einen giftigen Saft, daher kann es nur äußerlich angewendet werden. Es wurde schon sehr erfolgreich bei Warzen, Flechten und Hühneraugen eingesetzt.
T a u b n e s s e l
Ich kann mich noch gut daran erinnern, daß wir als Kinder immer den süßen Nektar aus den weißen bzw. lilafarbenen Blüten der Taubnessel saugten. Von Krampfadern war uns damals noch nichts bekannt. Gerade bei Krampfadern aber sollte man sich Umschläge mit Taubnesseln machen.
T h y m i a n
Dieses appetitanregende Gewürze findet bei mir in der Küche häufige Verwendung. Es heilt außerdem Erkrankungen der Atemwege, wie z. B. Asthma.
W e i d e n r ö s c h e n
Die „Männerkrankheit“ Prostata kann mit Hilfe eines Tees aus Weidenröschen geheilt werden.
W e i ß d o r n
Menschen mit starkem Herzklopfen oder gar Herzschwäche sollten Weißdorn zu sich nehmen. In Tablettenform oder als Saft bekommt man ihn in jeder Apotheke oder Drogerie.
W i e s e n b ä r e n k l a u
Zum Schluß noch eine Pflanze, die ebenfalls als Wildgemüse gegessen werden kann. Wenn man sie zerquetscht, kann man mit dem daraus gewonnen Brei Prellungen behandeln.
Beim Durchlesen habt Ihr bestimmt schon gemerkt, daß viele der aufgezählten Pflanzen bei uns als Unkraut gelten und in unseren Gärten strikt bekämpft werden. Ich hoffe ich konnte Euch hiermit ein kleines bißchen klar machen, daß das eigentlich grundverkehrt ist.
Für mich ist es sicher auch sehr hilfreich gewesen, daß mir einfach kein Kaffee schmeckt und ich um so lieber Tee, auch kalt als Erfrischungsgetränk, mag.
Eventuell konnte ich Eure Neugier mit diesem Bericht etwas wecken, so daß Ihr Lust bekommen habt, ebenfalls die Kräfte der Natur zu erproben.
15 Bewertungen, 4 Kommentare
-
25.02.2003, 12:20 Uhr von Magie
Bewertung: sehr hilfreichGibst du uns noch mehr kann es gut gebrauchen*g*
-
06.06.2002, 20:55 Uhr von Archmage
Bewertung: sehr hilfreichWow... da hab ich doch glatt noch ein paar Kräuterbeschreibungen gefunden, die nicht in meinem schlauen Kräuterkundebuch stehen... Gruß Archmage
-
31.05.2002, 11:18 Uhr von Ingwer
Bewertung: sehr hilfreichGute Tipps! Erinnert an Maria Theben...
-
31.05.2002, 10:43 Uhr von schnuppi
Bewertung: sehr hilfreichausgezeichnete tipps!
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