Helge Schneider Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Netti1982
Plautze voll!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ja, auch in den Osten Deutschlands kommen die Stars um auch hier ihr Publikum zu beglücken. Am 07.03.02 um 20 Uhr hatten die Cottbuser das Glück Helge Schneider in der neu renovierten Stadthalle zu begrüßen. Als es im vergangenen Jahr ebenso unklar hieß "Hefte raus - Klassenarbeit!" musste der Meister Schneider noch in der Messehalle auftreten, die ihm als "Messekack" in Erinnerung geblieben ist.
Aber was sollte man damals machen, plauderte Helge am Anfang der "Plautze voll" - Vorstellung in Cottbus los, er dachte, "die Stadthalle wäre zerbomt." *Gelächter*
Helge Schneider, der schräge Vogel aus Mühlheim an der Ruhr, auch als "Singende Herrentorte" oder "König der Klöpse" auffällig geworden, brachte sowohl mir, der Calauerin, als auch den Cottbussern viel Freude. Im der ausverkauften Stadthalle hatte sich ebenso viele Fans eingefunden, die mit Hüten, Masken und Sprechchören ihrem Idol ähneln wollten.
Auffällig war, dass der Anteil an männlichen Zuschauern den Teil der weiblichen Fans deutlich überstiegen hatte. Ich war zusammen mit meinem Onkel und meinen Eltern dort. Wir saßen im Hochparkett in der 8. Reihe von unten und hatten dementsprechend eine sehr gute Sicht. Während wir schon für eine Karte 29,40 EURO bezahlt haben, mussten die Fans, die ihrem Helge besonders nah sein wollten, schon stattliche 49 EURO bezahlen.
Besonders amüsant war Helges bekannte "Schleimscheißerei" über das beste Publikum der Welt "in einer der schönsten Städte die ich jemals... Das Paris Deutschlands" sei Cottbus. ;-)
Bodo, der Teekoch, der noch immer seine 60-jährige Ausbildung durchläuft, durfte lecker Tee reichen und sich in bewährter Manier zum Löffel machen lassen. Helge Schneider bot des Weiteren sein "Texas"- Liedchen dar, das er "vor langer Zeit schrob" - auch dies ist eine Standardformulierung des Komikers gewesen.
Ein "unbekannter Pianist aus der krigisischen Teilrepublik Viertelkirgisien" sowie "ein argentinischer Schlagzeuger, der mit Haarwurzelkatarrh zu kämpfen hat", sind ebenso mit von der Partie gewesen, wie "Inge Meysels Trompete mit dem gewaltigen Rückstoß" und "die letzte Klarinette von Benny Goodman".
Der "Mutterbutter"-Song kündigt schließlich das Finale an, zu dem natürlich das "Katzeklo" gehört - ein internationaler Überhammer laut Helge: "Es wird in vielen Ländern der Welt gesungen. Aber in der jeweiligen Landessprache, natürlich mit 'ner anderen Melodie und 'nem anderen Text." Wenn das so ist, kann auch mal Teelöffel Bodo mit ans Mikrofon - auf dass sich die Fußnägel kräuselten. Und das war ja wohl der Zweck der ganzen Übung. Mit wenig Aufwand ist tatsächlich die "Plaute voll" gewesen.
Nettis Meinung:
Da ich ja von Natur aus ein sehr humorvoller Mensch bin, störte ich mich nicht an der überaus verwirrenden Komik des Stars. Teilweise gab es auch Sprüche, die unter die Gürtellinie gingen, aber das ist ja mittlerweile normal geworden. Nach etwa einer Stunde gab es eine Pause von ca. 20 Minuten, in der ich ein Glas Sekt genoss und mich von dem ersten Teil erholte ;-). Dann gingen alle Zuschauer wieder auf ihre Plätze und konzentrierten sich wieder auf den Star des Abends. Auffällig war, dass es keine so richtigen Tuchfühlungen zwischen Helge und den Zuschauern gab. Ich hatte mir zumindest mal erhofft, dass er die Zuschauer der ersten Reihen etwas in die "Mangel" genommen (im positiven Sinne) hätte. Doch es gab lediglich Kommentare wie "Ich weiß, dass ich Helge heiße.", wenn es zu Fanrufen gekommen war. Lustige Liedchen, Beschimpfungen des Auszubildenden Bodos und zahlreiche Ausschweifungen zogen den Abend meiner Meinung nach mächtig in die Länge. Der zweite Teil nahm ca. 90 Minuten in Anspruch, was für mich schon sehr strapazierend war, zumal Helge in diesem Teil seine E-Gitarre so auf das Äußerste gereizt hatte, dass ich mir für ein paar Sekunden die Ohren zuhalten musste, sonst wäre ich aus der Stadthalle mit Kopfschmerzen wieder hinaus gegangen.
Dennoch muss ich sagen, dass es mal eine Erfahrung wert gewesen ist, den Musiker und Komiker Helge Schneider live zu erleben. Der Humor ist einzigartig. Einige Ausagen versteht man zwar erst nach ein paar Sekunden, doch dafür kann man dann um so herzhafter lachen. Wer also mal so richtig seine Gesichtsmuskeln spüren und trainieren möchte, der ist bei Helge genau richtig.
Viel Spaß wünscht Euch, Eure Netti.
Aber was sollte man damals machen, plauderte Helge am Anfang der "Plautze voll" - Vorstellung in Cottbus los, er dachte, "die Stadthalle wäre zerbomt." *Gelächter*
Helge Schneider, der schräge Vogel aus Mühlheim an der Ruhr, auch als "Singende Herrentorte" oder "König der Klöpse" auffällig geworden, brachte sowohl mir, der Calauerin, als auch den Cottbussern viel Freude. Im der ausverkauften Stadthalle hatte sich ebenso viele Fans eingefunden, die mit Hüten, Masken und Sprechchören ihrem Idol ähneln wollten.
Auffällig war, dass der Anteil an männlichen Zuschauern den Teil der weiblichen Fans deutlich überstiegen hatte. Ich war zusammen mit meinem Onkel und meinen Eltern dort. Wir saßen im Hochparkett in der 8. Reihe von unten und hatten dementsprechend eine sehr gute Sicht. Während wir schon für eine Karte 29,40 EURO bezahlt haben, mussten die Fans, die ihrem Helge besonders nah sein wollten, schon stattliche 49 EURO bezahlen.
Besonders amüsant war Helges bekannte "Schleimscheißerei" über das beste Publikum der Welt "in einer der schönsten Städte die ich jemals... Das Paris Deutschlands" sei Cottbus. ;-)
Bodo, der Teekoch, der noch immer seine 60-jährige Ausbildung durchläuft, durfte lecker Tee reichen und sich in bewährter Manier zum Löffel machen lassen. Helge Schneider bot des Weiteren sein "Texas"- Liedchen dar, das er "vor langer Zeit schrob" - auch dies ist eine Standardformulierung des Komikers gewesen.
Ein "unbekannter Pianist aus der krigisischen Teilrepublik Viertelkirgisien" sowie "ein argentinischer Schlagzeuger, der mit Haarwurzelkatarrh zu kämpfen hat", sind ebenso mit von der Partie gewesen, wie "Inge Meysels Trompete mit dem gewaltigen Rückstoß" und "die letzte Klarinette von Benny Goodman".
Der "Mutterbutter"-Song kündigt schließlich das Finale an, zu dem natürlich das "Katzeklo" gehört - ein internationaler Überhammer laut Helge: "Es wird in vielen Ländern der Welt gesungen. Aber in der jeweiligen Landessprache, natürlich mit 'ner anderen Melodie und 'nem anderen Text." Wenn das so ist, kann auch mal Teelöffel Bodo mit ans Mikrofon - auf dass sich die Fußnägel kräuselten. Und das war ja wohl der Zweck der ganzen Übung. Mit wenig Aufwand ist tatsächlich die "Plaute voll" gewesen.
Nettis Meinung:
Da ich ja von Natur aus ein sehr humorvoller Mensch bin, störte ich mich nicht an der überaus verwirrenden Komik des Stars. Teilweise gab es auch Sprüche, die unter die Gürtellinie gingen, aber das ist ja mittlerweile normal geworden. Nach etwa einer Stunde gab es eine Pause von ca. 20 Minuten, in der ich ein Glas Sekt genoss und mich von dem ersten Teil erholte ;-). Dann gingen alle Zuschauer wieder auf ihre Plätze und konzentrierten sich wieder auf den Star des Abends. Auffällig war, dass es keine so richtigen Tuchfühlungen zwischen Helge und den Zuschauern gab. Ich hatte mir zumindest mal erhofft, dass er die Zuschauer der ersten Reihen etwas in die "Mangel" genommen (im positiven Sinne) hätte. Doch es gab lediglich Kommentare wie "Ich weiß, dass ich Helge heiße.", wenn es zu Fanrufen gekommen war. Lustige Liedchen, Beschimpfungen des Auszubildenden Bodos und zahlreiche Ausschweifungen zogen den Abend meiner Meinung nach mächtig in die Länge. Der zweite Teil nahm ca. 90 Minuten in Anspruch, was für mich schon sehr strapazierend war, zumal Helge in diesem Teil seine E-Gitarre so auf das Äußerste gereizt hatte, dass ich mir für ein paar Sekunden die Ohren zuhalten musste, sonst wäre ich aus der Stadthalle mit Kopfschmerzen wieder hinaus gegangen.
Dennoch muss ich sagen, dass es mal eine Erfahrung wert gewesen ist, den Musiker und Komiker Helge Schneider live zu erleben. Der Humor ist einzigartig. Einige Ausagen versteht man zwar erst nach ein paar Sekunden, doch dafür kann man dann um so herzhafter lachen. Wer also mal so richtig seine Gesichtsmuskeln spüren und trainieren möchte, der ist bei Helge genau richtig.
Viel Spaß wünscht Euch, Eure Netti.
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