Hengstenberg Mildessa Mildes Weinsauerkraut Testbericht

ab 6,98
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Herr_Tom

Herzhaft, lecker und auch gut für die schlanke Linie...!

5
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Kaufanreiz:  Verpackung

Pro:

Klasse Geschmack, vielseitig einsetzbar

Kontra:

Nichts

Empfehlung:

Ja

Jeder von uns hat es schon irgendwann gegessen, wobei die einen es vielleicht weniger mögen, die anderen – wie ich – davon nicht genug bekommen. Die Rede ist von Sauerkraut, das ursprünglich aus China stammt und mit den Mongolen schließlich nach Europa gelangte, wo es im Mittelalter mit den Füßen in Fässern eingestampft, mit Salz versehen und dort gelagert wurde.
Heute wird das Stampfen maschinell erledigt und auch noch mit diversen Gewürzen, Kräutern und Wein verfeinert.
Obgleich Sauerkraut ja seit langem auch in den Restaurants und Gourmet-Tempeln seinen Einzug gehalten hat, verbinde ich persönlich damit nach wie vor eine Speise, die schön deftig und sättigend ist und vor allem von einfachen Leuten gegessen wurde. Aber so ist es ja mit so manchem was schon seit langer langer Zeit existiert.

Wenn man es nicht gerade frisch eingemacht im Supermarkt in Plastikbeuteln erhält, kann man es heutzutage glücklicherweise auch in der Dose bekommen, wobei bei solchen Produkten die Firma Hengstenberg ein Garant für prima Qualität ist. Neben den uns allen bekannten Produkten wie die Knax Gewürzgurken, den Altmeister Essig sind gerade die Mildessa Krautprodukte eine Delkatesse. Neben Champagner Kraut, Ananas Kraut, gibt es unter anderem eben auch dieses Weinsauerkraut, das gelegentlich unter anderem bei Real in der 580 ml Dose besorgt wird, für das man 0,89 Euro hinlegt.


- Die Aufmachung der Dose -:

Die Dose ist mit einem teilweise orangefarbenen Rundum-Etikett versehen. Auf der Vorderseite erkennt man das bekannte rot untermalte Firmenlogo von Hengstenberg sowie die Produktreihe Mildessa in grüner fetter Schrift. Schräg darunter platziert ist schließlich die eigentliche Produktbezeichnung in Rot –Mildes Weinsauerkraut-.
Zur besseren Veranschaulichung und quazi als Appetitanregung tritt noch eine weiße große Schüssel in Erscheinung, in der sich dieses leckere Sauerkraut befindet und aus dem man mit einer Gabel eine ordentliche Portion herausgenommen hat, die man zur näheren Betrachtung entgegenhält.
Dreht man die Dose bekommt man wie üblich weitere Infos bezüglich der Nährwerte, der Haltbarkeit, der Zubereitung und zum Hersteller.


- Nährwerte -:

Das Sauerkraut, das sich in erster Linie aus Weißkohl zusammensetzt, vereint auf 100 Gramm gerechnet 96 kJ bzw. 23 kcal. Im einzelnen setzen sich die Nährwerte dabei unter anderem zusammen aus 90 Gramm Wasser, 4 Gramm Kohlehydrate, 1,5 Gramm Proteine, 0,3 Gramm Fett, 288 Milligramm Kalium, 48 Milligramm Calcium, 20 Milligramm Vitamin, 0,6 Milligramm Eisen und 0,2 Milligramm Vitamin B8.


- Haltbarkeit -:

Sofern man es nicht gleich oder einige Tage nach der Anschaffung verwenden will, kann es schon einige Zeit aufbewahrt werden.
Während es bei Eigenherstellung nach einer Gärzeit von ca. 4-6 Wochen bei 3-4° C ein Jahr aufbewahrt werden kann, ist durch entsprechende Konservierungsstoffe bei diesem Produkt eine Haltbarkeit gemäß dem Anschaffungszeitpunkt bis gut 3 Jahren möglich. Allerdings würde ich persönlich sicherlich nicht so lange damit warten.


- Hersteller -:

Produziert wird das köstliche Sauerkraut von der Firma Richard Hengstenberg, 73726 Esslingen, die auch im Internet unter hengenberg.de zu erreichen ist.


- Erfahrung -:

Nach dem Öffnen der Dose kommt einem gleich der angenehme und vertraute Duft dieses Sauerkrauts entgegen, was in keiner Weise einem frisch verkauftem nachsteht.
Gleiches trifft auf den Geschmack zu – herzhaft frisch, die Krautstreifen schön knackig und safftig.

Die Zubereitung finde ich ehrlich gesagt denkbar einfach. Man nimmt einen großen Topf gibt etwas Wasser oder Fleischbrühe hinein und dann das Sauerkraut.
Diesen stellt man auf eine Herdplatte, stellt diese auf höchste Stufe und unter ständigem Umrühren kocht man das Sauerkraut dann ca. 10 bis 15 Minuten. Danach kann man es prinzipiell servieren.

In der Regel serviert man es bei uns zu fertigem Sauerkraut mit Kartoffelbrei und geräuchertem Schweinebauch.
Statt Kartoffelbrei kann man auch Schupfnudeln dazu servieren, weniger bekannt sind mir Spätzle, wobei dies allerdings auch möglich ist.

Neben Schweinebauch wird auch auf Festen oder in Gasthäusern auch Bratwürste, Eisbein oder Rippchen serviert.

Was darüber hinaus auch total lecker ist, ist ein Sauerkrautsalat, wobei man hier natürlich das Sauerkraut nicht kocht, sondern direkt in eine Schüssel gibt, dazu dann Zwiebeln, Ananas oder Trauben, ein paar angebratene Speckwürfel, Salz, Pfeffer, Öl und Essig. Variieren kann man natürlich auch hier, denn wie sagt man so schön – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Gut geeignet ist das Sauerkraut natürlich auch zum Entschlacken und um etwas an Gewicht zu verlieren. Hierbei kann man das Kraut problemlos nur so zu sich nehmen ohne es noch großartig anmachen zu müssen.


- Fazit -:

Ich persönlich halte Sauerkraut für eine leckere und sättigende Nahrung und kann sie jedem, ob nun frisch oder aus der Konserve ans Herz legen.

43 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Rattelsnake

    26.03.2006, 14:24 Uhr von Rattelsnake
    Bewertung: sehr hilfreich

    klingt lecker werd ich mir auch mal holen. LG

  • Fossibaer2002

    03.07.2005, 17:45 Uhr von Fossibaer2002
    Bewertung: sehr hilfreich

    gegessen habe ich es noch nicht glaube ich, ausser es war mal im Tschegediener Gulasch drin. LG Fossi