Engel und Joe (Taschenbuch) / Kai Hermann Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
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Erfahrungsbericht von ak2004fan
Mein Lieblingsbuch? -Dieses hier
Pro:
emotional ergreifend, interessanter Einblick in das Leben auf der Straße
Kontra:
wirkt zum Teil von Problemen überladen
Empfehlung:
Ja
Hallöchen!
Der Grund warum ich das Buch kaufte war, dass wir über die Osterferien eine Buchvorstellung fertigstellen sollten und ich den Film hatte und das Buch seitdem eigentlich immer schon mal lesen wollte.
Inhalt:
Joe (Johanna) läuft von zu Hause weg und lernt Engel kennen. Bald verlieben sie sich und beginnen eine Beziehung, in der sie auf viele Probleme treffen. So spielen z.B. Drogen, Unterkunftslosigkeit und Geldsorgen, aber auch normale Probleme wie "Nichtverstandenwerden" und Schwangerschaft eine Rolle.
Hauptcharaktere:
(Egbert) Engel
-möchte unabhängig und frei sein
-legt sehr viel Wert auf seine Individualität
-naiv, glaubt sein Leben könnte sich von heut auf morgen ändern
-kann Probleme nur durch Drogen und Gewalt "bewältigen"
Joe (Johanna)
-lässt sich von ihren Gefühlen leiten
-sieht ihre Situation real, verwirft Lösungen aber im letzetn Moment
-was sie tut, muss in ihren Augen richtig sein, etseidenn sie ist verzweifelt
-rastet aus, wenn sie enttäuscht ist, bereuht dies aber später
-großer Traum: ein Leben mit Engel
Kritik:
Engel + Joe ist eine der wenigen Ausnahmen in einer Reihe Jugendromanen zum Thema Liebe.
In diesem Roman steht nicht die bedingungslose Liebe der beiden Hauptcharaktere im Vordergrund, sondern eher die meist gesellschaftlichen Probleme, auf die Engel und Joe treffen. Betrachtet man hierbei die Tatsache, dass der ganze Roman auf einer wahren Begebenheit beruht, so wird schnell klar, was der Autor mit dieser Veröffentlichung erreichen will.
Ich denke, Kai Hermann möchte Vorurteile bekämpfen und den „Straßenkindern“ die Möglichkeit geben, ihr Leben und ihre Ansichten vorzustellen und zeigen, dass der Einstieg ins „normale“ Leben schwierig ist, da die nötige Unterstützung und Akzeptanz der eigenen Wünsche nicht geboten wird.
Am Roman gefällt mir gut, dass es viele Gespräche gibt, wodurch man die einzelnen Gefühle besser nachvollziehen kann, weil man manchmal denkt „Das hätte ich auch gesagt“. Zudem bringt die verwendete Umgangsprache mehr Leben und Realität in die Geschichte und lässt einen in der einen oder anderen Situation schmunzeln, wenn sie zum Beispiel sehr ordinär oder unangepasst wirkt. Auffällig ist auch, dass die einzelnen Sätze so kurz wie möglich gehalten werden, wodurch das Beschriebene eine intensivere Wirkung erhält.
Was hingegen den Roman unglaubwürdig scheinen lässt, ist die Überladung mit Problemen, die pausenlos auftreten. Es wird zwar versucht, der im Übermaß auftretenden Spannung mit detaillierten Situations- und Umgebungsbeschreibungen entgegenzuwirken, was aber nur selten gelingt. Andererseits macht dieses häufige Auftreten von Problemen den Roman emotional so ergreifend, dass hier oder da schon mal eine Träne fließen kann.
Seinen eigenen Charme erhält der Roman auch durch die nicht nachvollziehbare Naivität der beiden Hauptcharaktere, die zum Teil sehr belustigend wirkt.
Trotz dessen kann man sich aber gut mit den beiden identifizieren, obwohl sie unter anderen Umständen leben, da sie wie „normale“ Jugendliche auch, dabei sind Erfahrungen zu sammeln und Situationen erleben, die man auch schon erlebt hat.
Fazit:
Alles in allem bietet Engel+Joe einen eindrucksvollen und interessanten Einblick in das Leben von „Straßenkindern“ und macht nachvollziehbar, warum diese ihre Situation nicht ändern wollen oder können.
Wirklich beschreiben kann man dieses Buch jedoch nicht, so dass ich euch empfehlen würde, dass ihr es einfach selber lest ;)
Ich hoffe, euch gefällt mein Testbericht.
Der Grund warum ich das Buch kaufte war, dass wir über die Osterferien eine Buchvorstellung fertigstellen sollten und ich den Film hatte und das Buch seitdem eigentlich immer schon mal lesen wollte.
Inhalt:
Joe (Johanna) läuft von zu Hause weg und lernt Engel kennen. Bald verlieben sie sich und beginnen eine Beziehung, in der sie auf viele Probleme treffen. So spielen z.B. Drogen, Unterkunftslosigkeit und Geldsorgen, aber auch normale Probleme wie "Nichtverstandenwerden" und Schwangerschaft eine Rolle.
Hauptcharaktere:
(Egbert) Engel
-möchte unabhängig und frei sein
-legt sehr viel Wert auf seine Individualität
-naiv, glaubt sein Leben könnte sich von heut auf morgen ändern
-kann Probleme nur durch Drogen und Gewalt "bewältigen"
Joe (Johanna)
-lässt sich von ihren Gefühlen leiten
-sieht ihre Situation real, verwirft Lösungen aber im letzetn Moment
-was sie tut, muss in ihren Augen richtig sein, etseidenn sie ist verzweifelt
-rastet aus, wenn sie enttäuscht ist, bereuht dies aber später
-großer Traum: ein Leben mit Engel
Kritik:
Engel + Joe ist eine der wenigen Ausnahmen in einer Reihe Jugendromanen zum Thema Liebe.
In diesem Roman steht nicht die bedingungslose Liebe der beiden Hauptcharaktere im Vordergrund, sondern eher die meist gesellschaftlichen Probleme, auf die Engel und Joe treffen. Betrachtet man hierbei die Tatsache, dass der ganze Roman auf einer wahren Begebenheit beruht, so wird schnell klar, was der Autor mit dieser Veröffentlichung erreichen will.
Ich denke, Kai Hermann möchte Vorurteile bekämpfen und den „Straßenkindern“ die Möglichkeit geben, ihr Leben und ihre Ansichten vorzustellen und zeigen, dass der Einstieg ins „normale“ Leben schwierig ist, da die nötige Unterstützung und Akzeptanz der eigenen Wünsche nicht geboten wird.
Am Roman gefällt mir gut, dass es viele Gespräche gibt, wodurch man die einzelnen Gefühle besser nachvollziehen kann, weil man manchmal denkt „Das hätte ich auch gesagt“. Zudem bringt die verwendete Umgangsprache mehr Leben und Realität in die Geschichte und lässt einen in der einen oder anderen Situation schmunzeln, wenn sie zum Beispiel sehr ordinär oder unangepasst wirkt. Auffällig ist auch, dass die einzelnen Sätze so kurz wie möglich gehalten werden, wodurch das Beschriebene eine intensivere Wirkung erhält.
Was hingegen den Roman unglaubwürdig scheinen lässt, ist die Überladung mit Problemen, die pausenlos auftreten. Es wird zwar versucht, der im Übermaß auftretenden Spannung mit detaillierten Situations- und Umgebungsbeschreibungen entgegenzuwirken, was aber nur selten gelingt. Andererseits macht dieses häufige Auftreten von Problemen den Roman emotional so ergreifend, dass hier oder da schon mal eine Träne fließen kann.
Seinen eigenen Charme erhält der Roman auch durch die nicht nachvollziehbare Naivität der beiden Hauptcharaktere, die zum Teil sehr belustigend wirkt.
Trotz dessen kann man sich aber gut mit den beiden identifizieren, obwohl sie unter anderen Umständen leben, da sie wie „normale“ Jugendliche auch, dabei sind Erfahrungen zu sammeln und Situationen erleben, die man auch schon erlebt hat.
Fazit:
Alles in allem bietet Engel+Joe einen eindrucksvollen und interessanten Einblick in das Leben von „Straßenkindern“ und macht nachvollziehbar, warum diese ihre Situation nicht ändern wollen oder können.
Wirklich beschreiben kann man dieses Buch jedoch nicht, so dass ich euch empfehlen würde, dass ihr es einfach selber lest ;)
Ich hoffe, euch gefällt mein Testbericht.
10 Bewertungen, 3 Kommentare
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13.04.2008, 13:18 Uhr von Tutule
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht.LG
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13.04.2008, 11:16 Uhr von Fabs91
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Und informativer Bericht. Sh. LG Fabs. Freu mich über Gegenlesung..
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12.04.2008, 22:57 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichich wünsche dir ein wunderschönes wochenende. lg. petra
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