HiPP HA2 Combiotik Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  Kind mag es gern
  • Bekömmlichkeit:  sehr gut
  • Anteil Vitamine & Mineralstoffe:  hoch
  • Konservierungsstoffe:  ja
  • Aus biologischer Erzeugung:  nein

Erfahrungsbericht von TurboFranky

Die Milch mit Folgen...

  • Geschmack:  Kind mag es sehr gern
  • Bekömmlichkeit:  sehr gut
  • Anteil Vitamine & Mineralstoffe:  hoch
  • Konservierungsstoffe:  ja

Pro:

meine Kleine mag es, scheinbar gut verträglich, sättigt lange

Kontra:

kein Billig-Produkt

Empfehlung:

Ja

■ „FOLGEMILCH“? – WAS IST DENN DAS? ■

Hat jemand eine Gebrauchsanweisung für’s Baby? Nein! So ging’s auch meiner kleinen Familie und mir. Und so machen wir (wie Millionen Eltern auf der Welt und DU vielleicht auch irgendwann) alle dieselben Erfahrungen. Zum Beispiel: Was trinkt so ein Zwerg eigentlich nach dem Abstillen?

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir neben der Muttermilch schon etwas „zugefüttert“. Doch nach dem vierten Monat wurde meine kleine Tochter von ihrer ersten „Kunstmilch“ (Hipp HA 1) nicht mehr satt. Ein Baby das Kohldampf schiebt, kann ganz schön unangenehm werden. Also mussten wir uns um eine Folgemilch kümmern. Nach einem Gespräch mit den Kinderarzt entscheiden wir uns, bei den Hipp-Produkten zu bleiben, allerdings nicht mehr hypoallergene (besonders behandelte) Nahrung zu verwenden, da unser Kind von seinen Eltern kein nennenswertes Allergierisiko geerbt hatte. Also trank Marlene fortan Hipp Bio Folgemilch 2 – und dabei ist es bisher geblieben. Laut Hersteller kann diese Milch bis zum Ende des dritten Lebensjahres gefüttert werden.

Gut finde ich an dieser Babymilch vor allem die einfache Zubereitung – und dass sie meiner Tochter offensichtlich immer noch ganz gut schmeckt.

■ DIE ZUBEREITUNG - IN 4 SCHRITTEN ■

Schritt 1: Wasser abkochen
Ganz einfach. Als erstes kocht Ihr das Wasser ab, in dem Ihr später das Milchpulver auflösen wollt. Ich erledige das mit einem schnurlosen Wasserkocher, klar könnt Ihr das auch im Topf oder in der Mikrowelle machen. Die Wassermenge, die Ihr benötigt, hängt vom Durst Eures Babys ab. Ich bereite immer „ein bisschen mehr“ zu, damit ich bei großem Hunger meiner Kleinen eine kleine Reserve in der Hinterhand habe. Marlene quängelt nämlich ganz schön, wenn sie noch nicht richtig satt ist – die Flasche aber schon leer. Für „Anfänger“ gibt’s auf der Rückseite der Hipp-packung eine Tabelle mit Mengen-Richtwerten. Also: abgekochtes Wasser in die Flasche einfüllen.

Schritt 2: Wasser abkühlen
Anschließend muss das Wasser auf ca. 50 Grad Celsius abgekocht werden. Hintergrund: Bei dieser Temperatur ist das Milchpulver am besten löslich. Aber wie treffe ich die 50 Gradmarke? Nach mehreren hundert Flaschenzubereitungen hat sich für mich folgendes Verfahren bewährt: ich stelle die gefüllte Milchflasche in eine große Tasse mit kalten Leitungswasser. Nachdem ich es einmal mit Thermometer ausgemessen habe, weiss ich, dass es exakt sieben Minuten dauert, bis das Wasser bei 50 Grad angelangt ist. Also stelle ich mir auf der Uhr des Backofens die sieben Minuten ein und warte bis sie piepst. Hipp gibt seinen Kunden auf der Webseite zum Produkt einen alternativen Tip: Das Wasser habe die richtiuge Temperatur, wenn man das befüllte Fläschchen gerade noch einige Sekunden in der Hand halten könne.

Schritt 3: Milchpulver dazumischen
Eine Tabelle auf der Packungsrückseite verrät, wieviele Meßlöffel (liegt jeder Packung bei) für eine bestimmte Menge Wasser benötigt werden. Eigentlich ist das ganz einfach. Pulver zum abgekühlten Wasser in die Flasche geben, zuschrauben, ganz fest schütteln (damit sich keine Klümpchen bilden, die den Sauger verstopfen könnten) – fertig! Hipp gibt seinen Kunden noch den Ratschlag, dass man zunächst nur einen Teil des Wassers mit dem Pulver mixen soll und dann den Rest dazu kippt – ich fand das aber zu umständlich – und mein Baby hat sich bisher noch nie über seine Milch beschwert.

Schritt 4: Auf Trinktemperatur abkühlen.
Den fertigen Milch-Mix stelle ich nochmal zurück ins kühlende Wasserbad und lasse ihn dort weitere drei Minuten drin – dann hat die Babymilch die richtige Temperatur von etwa 37 Grad erreicht. Wer sich unsicher ist, kann Omas Handrückenprobe anwenden: Einfach ein paar Tropfen aus der Flasche auf den Handrücken tropfen lassen. Wenn Ihr den Eindruck habt, das sei nicht mehr zu heiß, könnt Ihr losfüttern. Ähm, mir persönlich scheint da meine Backofenuhr-Methode etwas verläßlicher.

■ WAS IST IN DER KUNSTMILCH DRIN? ■

Eigentlich stimmt der Begriff „Kunstmilch“, den ich bisher verwendet habe, gar nicht. Denn die Grundlage des Pulvers ist Biomilch – zumindest garantiert das Herr Hipp in Fernsehspots mit seinem Namen. Demnach kommt die Milch aus Bauernhöfen, die nach den Richtlinien des organisch-biologischen Landbaues arbeiten. Ob die Kühe nun tatsächlich „an mehr als 200 Tagen im Jahr auf naturbelassenen Wiesen weisen“, die ohne Mineraldünger und ohne chemische Spritzmittel bewirtschaftet werden“ – Ich kann’s nicht nachprüfen.Anyway, die gesetzlichen Bestimmungen sind bei Babymilch schon ziemlich streng, insofern habe ich da ein gutes Gefühl.
Allerdings hat das Endprodukt mit der Kuhmilch wenig zu tun – zum Glück, denn für kleine Babies ist reine Kuhmilch schwer verdaubar und liefert nicht alles, was der Zwerg zum Großwerden braucht. So setzt Hipp Calcium, Eisen, linolsäurereiche Pflanzenöle, Vitamine und Spurenelementen zu. Eisen und Jod sind so wichtig, daß sie das Gesetz für Milchnahrung vorschreibt. Eisen sorgt für Blutbildung, Jod braucht die Schilddrüse. Kristallzucker wird laut Hersteller NICHT zugemischt.

■ WO GIBT DIE – FÜR WIE VIEL GELD? ■

Hipp Folgemilch gibt es eigentlich überall – im Supermarkt, in Drogerien, selbst an tankstellen habe ich sie schon gesehen. Abgepackt ist sie in 800-Gramm-Kartons, die jeweils zwei Folienbeutel mit dem Pulver enthalten. Enthalten ist in jeder Packung auch der erwähnte Meßbecher, der auch als Verschlußclipp für den angebrochenen Beutel dient.
Eine Packung kostet je nach Laufort zwischen sechs und acht Euro.

■ WAS MUSS MAN NOCH WISSEN? ■

+ Jede Mahlzeit sollte (laut Herstellerangabe) „frisch“ zubereitet, also gemixt werden. Ob das sein muss, weiss ich nicht, aber da die beschriebene Zubereitung so einfach ist, machts auch keinen wirklichen umständ.
+ Obwohl ich meine Mikrowellen eigentlich ganz gerne benutze, lasse ich in punkto Babynahrung die Finger davon. Grund ist die schnelle Erwärmung und die damit verbundene Überhitzungsgefahr. Das Fläschchen kann außen noch ganz kühl sein, während die Flüssigkeit mittendrin schon kocht.
+ Für unterwegs kann man sich abgekochtes Wasser in eine Thermos-Kanne füllen. Das Pulver dann bei Bedarf im Fläschchen dazumixen.
+ Aus hygienischen Gründen soll Fertignahrung nicht längere Zeit warmgehalten werden. Also: Reste immer wegkippen. Und anschließend sofort (!) die Flasche reinigen, damit sich Bakterien erst gar nicht einnisten können. Im Klartext: Fläschchen und Zubehör nach der Mahlzeit mit Bürste und Spülmittel reinigen und klarspülen
+ Der Inhalt von geöffneten Milchpackungen soll innerhalb von 3 Wochen aufgebraucht werden

■ FAZIT ■

Da wir mit der Hipp Folgemilch ausnahmslos gute Erfahrung gemacht haben, kann ich sie bedenkenlos weiterempfehlen. Unsere Tochter scheint sie zu schmecken, das Kind entwickelt sich laut Kinderarzt prächtig, also scheint die Ernährung mit diesem Produkt gut zu funktionieren.

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