Hide and Seek (2005) (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von LilithIbi
Also ich geh nicht mehr so gern baden!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
....denn auch wenn ich durchaus nicht die ordentlichste bin ~ eine tote Katze möchte ich dann doch nicht aus der Wanne ziehen!
~ Letzten Dienstag war es also wieder soweit. Nachdem ich Daniela scheinbar zwangsverpflichtet habe, mit mir in alle möglichen Schocker zu gehen, war eben auch "Hide & Seek" an der Reihe. Wenige Tage vorher wurde mir mitgeteilt, dass dieser Film eine Enttäuschung a la "The Village" sein sollte ~ demnach ging ich dann auch schon ein wenig (negativ) voreingenommen in die Vorstellung.
//WORUM GEHT'S?//
Anders als die Vorschau bzw. TV Werbung erahnen ließ, geht es hier mehr um eine Art Psycho-Drama. Auch wenn die 3 köpfige Familie in den ersten Minuten noch als idyllisch daherkommt erfährt der Zuschauer schnell, dass man eben doch öfters mal hinter die Fassade blicken sollte. Es dauert nämlich nicht lange, da blickt Dr. Richard Goodman (dargestellt durch den leicht gealterten Robert de Niro) um 2:04 Uhr nach einem Alptraum auf die Uhr. Seine Frau liegt noch immer nicht neben ihm; dafür hört er ein plätschern aus dem Badezimmer (warum es da überhaupt plätschert, sei mal als offen bleibende Frage dahingestellt) und blickt wenige Momente später hinter den zugezogenen Duschvorhang ~ und eben auf seine tote Frau, die durch einen gezielten Pulsaderschnitt verblutet ist.
Doch nicht nur Richard sieht diese Szenerie ~ hinter ihm späht die kleine Tochter Emely durch den Türspalt....
Praktischerweise ist Dr. Goodman ein Arzt, der sich der Psychologie verschrieben hat ~ und er selbst hält es für die beste Idee, mit seiner Tochter in einer eher ländlichen Gegend einen Neuanfang zu starten. Doch egal, was er auch versucht ~ Emely bleibt abweisend, oft für sich allein, sehr schüchtern gegenüber Fremden und redet mit ihrem Vater nur das Allernötigste.
Als Emely irgendwann beginnt, von Charly zu berichten, den sie im naheliegenden Waldstück in einer Höhle kennengerlernt hat hofft Richard auf Besserung. Doch anstatt mit der gleichaltrigen Nachbarstochter zu spielen, legt Emely ein mehr und mehr "seltsameres" Verhalten an den Tag. Nicht nur, dass sie ständig mit Charly Verstecken spielt ~ sondern auch ihre geliebten Puppen verschwinden. Statt dessen zeichnet sie leicht merkwürdige Bilder und ist zudem immer dann wach, wenn ihr Vater wieder um kurz nach 2 Uhr erwacht und im Badezimmer mehr und mehr gräuelige Dinge oder auch Schriftzüge an der Wand vorfindet.....
Der Schuldige?
Tja, Emely schwört drauf, dass Charly es war, der diese Dinge tat.....
//MEINE MEINUNG//
Entgegen aller schlechten Freundes-Werbung fand ich den Film mehr als gut. Auch wenn ich selbst hier mal wieder etwas völlig anderes erwartet hatte (mehr so eine Art Monster aus dem Wandschrank; doch hier hatte man es letztendlich doch "nur" mit Menschen zu tun) hab ich den Kinobesuch keinesfalls bereut.
Besonders hervorzuheben ist hier die Schauspielerin, die die kleine Emely gespielt hat. Ich finde, sie meistert ihre Rolle ähnlich perfekt wie der kleine in "The sixth sense".
Ein wenig "albern" fand ich, dass Emelys Zeichnungen einen doch sehr an "The Ring" erinnerten ~ aber gut, im gewissen Sinne untermalte dies eben doch noch die "gruselige Entsetzens-Stimmung".....
Auf eine Ungereimtheit bin ich dann natürlich auch gestoßen ~ laut Richard sind die Wandschmierereien aka "Du hast sie sterben lassen" nämlich in Emelys Schrift geschrieben. Rein theoretisch müsste man doch vielmehr davon ausgehen, dass Charly eine andere Handschrift aufweisen würde.
Auch ist es für den ein oder anderen dann doch ein wenig verwirrend, dass man die ganze Zeit Richard beim "Therapie-Tagebuch-schreiben" zugucken kann; dies am Ende dann aber eben doch leer ist.
~ Darauf will ich mich jetzt aber nun auch nicht festbeißen, denn im Grunde könnte man zudem auch sagen, dass dieser Umstand die Spannung und die diversen "Überraschungseffekte" noch erhöht. Apropos Schockmomente: auch wenn die hier mal wieder streckenweise voraussehbar sind tut das dem Gesamtwerk nicht wirklich einen Abbruch. Im Übrigen waren Daniela und ich beide überzeugt, dass ein gewisser und sehr berühmter "Schocker" am Ende wieder stattfinden würde ~ dem war dann aber doch nicht so; was mir dann doch wieder sehr gut gefallen hat. Eben doch nicht so vorrausehbar, das alles!
Zwar hatte auch ich meine persönliche kleine Theorie aufgestellt, wie das ganze enden würde ~ aber diesmal lag sogar ich dann falsch.
//ERGO//
Wie gesagt ~ ich fand den Film wirklich klasse. Nachdem ich von "The boogeyman" doch eher enttäuscht war hier endlich noch mal ein Streifen, den ich mir sogar noch mal im Kino ansehen würde.
Ein großes Lob auch für das Ende ~ es war genau nach meinem Geschmack; endlich mal kein absolutes "Happy end mit tausend Luftballons".
Zu guter letzt kann man noch sagen, dass es sich mir hier aufdrängte, nach Verlassen des Kinos über den Film zu reden. Demnach fand ich es fast schon hurra, dass Daniela noch 30 Minuten auf den nächsten Bus warten musste. Nach manch anderen Filmen wechselt man vielleicht nur noch 2 bis 3 Sätze ~ doch hier könnte ich auch heute noch weiter debattieren.
~ Letzten Dienstag war es also wieder soweit. Nachdem ich Daniela scheinbar zwangsverpflichtet habe, mit mir in alle möglichen Schocker zu gehen, war eben auch "Hide & Seek" an der Reihe. Wenige Tage vorher wurde mir mitgeteilt, dass dieser Film eine Enttäuschung a la "The Village" sein sollte ~ demnach ging ich dann auch schon ein wenig (negativ) voreingenommen in die Vorstellung.
//WORUM GEHT'S?//
Anders als die Vorschau bzw. TV Werbung erahnen ließ, geht es hier mehr um eine Art Psycho-Drama. Auch wenn die 3 köpfige Familie in den ersten Minuten noch als idyllisch daherkommt erfährt der Zuschauer schnell, dass man eben doch öfters mal hinter die Fassade blicken sollte. Es dauert nämlich nicht lange, da blickt Dr. Richard Goodman (dargestellt durch den leicht gealterten Robert de Niro) um 2:04 Uhr nach einem Alptraum auf die Uhr. Seine Frau liegt noch immer nicht neben ihm; dafür hört er ein plätschern aus dem Badezimmer (warum es da überhaupt plätschert, sei mal als offen bleibende Frage dahingestellt) und blickt wenige Momente später hinter den zugezogenen Duschvorhang ~ und eben auf seine tote Frau, die durch einen gezielten Pulsaderschnitt verblutet ist.
Doch nicht nur Richard sieht diese Szenerie ~ hinter ihm späht die kleine Tochter Emely durch den Türspalt....
Praktischerweise ist Dr. Goodman ein Arzt, der sich der Psychologie verschrieben hat ~ und er selbst hält es für die beste Idee, mit seiner Tochter in einer eher ländlichen Gegend einen Neuanfang zu starten. Doch egal, was er auch versucht ~ Emely bleibt abweisend, oft für sich allein, sehr schüchtern gegenüber Fremden und redet mit ihrem Vater nur das Allernötigste.
Als Emely irgendwann beginnt, von Charly zu berichten, den sie im naheliegenden Waldstück in einer Höhle kennengerlernt hat hofft Richard auf Besserung. Doch anstatt mit der gleichaltrigen Nachbarstochter zu spielen, legt Emely ein mehr und mehr "seltsameres" Verhalten an den Tag. Nicht nur, dass sie ständig mit Charly Verstecken spielt ~ sondern auch ihre geliebten Puppen verschwinden. Statt dessen zeichnet sie leicht merkwürdige Bilder und ist zudem immer dann wach, wenn ihr Vater wieder um kurz nach 2 Uhr erwacht und im Badezimmer mehr und mehr gräuelige Dinge oder auch Schriftzüge an der Wand vorfindet.....
Der Schuldige?
Tja, Emely schwört drauf, dass Charly es war, der diese Dinge tat.....
//MEINE MEINUNG//
Entgegen aller schlechten Freundes-Werbung fand ich den Film mehr als gut. Auch wenn ich selbst hier mal wieder etwas völlig anderes erwartet hatte (mehr so eine Art Monster aus dem Wandschrank; doch hier hatte man es letztendlich doch "nur" mit Menschen zu tun) hab ich den Kinobesuch keinesfalls bereut.
Besonders hervorzuheben ist hier die Schauspielerin, die die kleine Emely gespielt hat. Ich finde, sie meistert ihre Rolle ähnlich perfekt wie der kleine in "The sixth sense".
Ein wenig "albern" fand ich, dass Emelys Zeichnungen einen doch sehr an "The Ring" erinnerten ~ aber gut, im gewissen Sinne untermalte dies eben doch noch die "gruselige Entsetzens-Stimmung".....
Auf eine Ungereimtheit bin ich dann natürlich auch gestoßen ~ laut Richard sind die Wandschmierereien aka "Du hast sie sterben lassen" nämlich in Emelys Schrift geschrieben. Rein theoretisch müsste man doch vielmehr davon ausgehen, dass Charly eine andere Handschrift aufweisen würde.
Auch ist es für den ein oder anderen dann doch ein wenig verwirrend, dass man die ganze Zeit Richard beim "Therapie-Tagebuch-schreiben" zugucken kann; dies am Ende dann aber eben doch leer ist.
~ Darauf will ich mich jetzt aber nun auch nicht festbeißen, denn im Grunde könnte man zudem auch sagen, dass dieser Umstand die Spannung und die diversen "Überraschungseffekte" noch erhöht. Apropos Schockmomente: auch wenn die hier mal wieder streckenweise voraussehbar sind tut das dem Gesamtwerk nicht wirklich einen Abbruch. Im Übrigen waren Daniela und ich beide überzeugt, dass ein gewisser und sehr berühmter "Schocker" am Ende wieder stattfinden würde ~ dem war dann aber doch nicht so; was mir dann doch wieder sehr gut gefallen hat. Eben doch nicht so vorrausehbar, das alles!
Zwar hatte auch ich meine persönliche kleine Theorie aufgestellt, wie das ganze enden würde ~ aber diesmal lag sogar ich dann falsch.
//ERGO//
Wie gesagt ~ ich fand den Film wirklich klasse. Nachdem ich von "The boogeyman" doch eher enttäuscht war hier endlich noch mal ein Streifen, den ich mir sogar noch mal im Kino ansehen würde.
Ein großes Lob auch für das Ende ~ es war genau nach meinem Geschmack; endlich mal kein absolutes "Happy end mit tausend Luftballons".
Zu guter letzt kann man noch sagen, dass es sich mir hier aufdrängte, nach Verlassen des Kinos über den Film zu reden. Demnach fand ich es fast schon hurra, dass Daniela noch 30 Minuten auf den nächsten Bus warten musste. Nach manch anderen Filmen wechselt man vielleicht nur noch 2 bis 3 Sätze ~ doch hier könnte ich auch heute noch weiter debattieren.
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