Hide and Seek (2005) (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von DrWeb
Robert De Niro´s neuer Film kann sich (fast) verstecken.
Pro:
Robert De Niro als Hauptdarsteller, ein paar beängstigene Szenen
Kontra:
etwas langatmig, keine neue Story
Empfehlung:
Ja
Ich dachte; endlich einmal wieder ein Film von Robert De Niro, den ich im Film "Taxi Driver" lieben lernte. Also schnappte ich mir ein paar Freunde und wir gingen in den Film "Hide and Seek. Du kannst Dich nicht verstecken".
::::Die Story::::
Robert De Niro spielt einen Psychologen, dessen Frau sich zu Beginn des Films umbrachte. Er fand sie in der Nacht in einer Badewanne, die überfüllt war mit Blut. Seine kleine Tochter namens Emily (DAKOTA FANNING) musste alles mit ansehen und wurde dadurch stark traumatisiert. Der Vater schloss nun den Entschluss von New York auf´s Land zuziehen, um sich mehr um seine Tochter als Therapeut und Vater zu kümmern.
Kaum vor Ort lernen sie merkwürdige Nachbarn, einen Hauswirt und einen Polizisten kennen. Emily entfernt sich immer mehr von ihrem Vater und berichtet davon, dass sie einen vermeintlich imaginären Freund hat, der sich Charlie nennt. Ab diesem Zeitpunkt verändert sich Emily .Grausame Ereignisse spitzen sich immer mehr zu. Für die kleine Emily wird nach dem Tod ihrer Mutter das Versteckspielen mit ihrem imaginären Freund Charlie schon bald eine erschreckende und reale Wirklichkeit. Sie durchlebt eine Reihe grauenvoller Ereignisse. Erst glaubt der Vater daran, dass Charlie ein imaginärer (also nicht realer) Phantasie Freund ist. Als es aber die erste Tote gibt, wendet sich das Blatt und... (ab diesem Zeitpunkt sollte ich wohl nicht die ganze Story verraten, damit Ihr noch ins Kino geht... :-)
:::::Mein Eindruck:::::
Die Geschichte wird von Anfang an liebevoll und detailreich erzählt. Manchmal allerdings so detailreich, dass es schon wieder langweilig wirkt. An anderen Stellen wird man allerdings mitgerissen und man kann sich tatsächlich fürchten. Der Film integriert in sich zu spitzende und angstbesetzte Szenen. Ein Türenknarren mit grausamen Szene lösen sogar ein angstbesetztes Zusammenzucken aus. Der Film spielt bewusst mit den Ängsten, die man selbst aus früher Kindheit kennt: Angst vorm Dunkeln (bitte lass die Tür auf), Angst vor dem Schrank, in dem sich etwas schrecklich- und unheimliches verstecken könnte.
Doch viele der Szenen gibt es leider nicht. Robert De Niro wirkt ebenfalls nicht ganz bei der Sache, wahrscheinlich deshalb, weil ich ihn in anderen Filmen authentischer und "auf den Leib geschnittener" empfinde.
In Mitten des Films wird man auf verschiedene Fährten gelockt, damit man glaubt, der bzw. die könnte Charly - der böse Freund von Emily - sein. Wer dann tatsächlich "Charly" ist, war mir schon nach 2/3 des Films klar. Außerdem kommt mir die Quintessenz aus einigen anderen Filmen sehr bekannt vor (Das Opfer ist der Täter- der Helfende das Opfer oder umgekehrt?) Aber zur Beruhigung: Meinen Begleitern, die auch den Film gesehen haben, war dies erst am Ende des Films klar.
::::Fazit:::::
Ich kann den Film dennoch empfehlen, da dieser auf Monster, übertriebene Blutszenen und dergleichen verzichtet. Es ist eben ein klassischer Psycho-Thriller, der noch auf die Kunst des Unbekannten setzt. Leises Türenknarren, unbekannte Schatten- das ist das Handwerkszeug eines wirklich guten Psyco Thrillers! Auch Robert De Niro ist immer ein Muss, auch wenn es nicht gerade seine beste Rolle ist, die er bei "Hide and Seek. Du kannst Dich nicht verstecken" spielt. Aber allein schon seine ruhige, durchschauende Art, macht den Film zu einem Genuss für de Niro Fans.
HIDE AND SEEK
Regie: John Polson/
Darsteller: Robert De Niro, Dakota Fanning, Famke Janssen
Land/Jahr: USA 2005
FSK: ab 16 Jahren
(c) Sebastian / auch bei Ciao
::::Die Story::::
Robert De Niro spielt einen Psychologen, dessen Frau sich zu Beginn des Films umbrachte. Er fand sie in der Nacht in einer Badewanne, die überfüllt war mit Blut. Seine kleine Tochter namens Emily (DAKOTA FANNING) musste alles mit ansehen und wurde dadurch stark traumatisiert. Der Vater schloss nun den Entschluss von New York auf´s Land zuziehen, um sich mehr um seine Tochter als Therapeut und Vater zu kümmern.
Kaum vor Ort lernen sie merkwürdige Nachbarn, einen Hauswirt und einen Polizisten kennen. Emily entfernt sich immer mehr von ihrem Vater und berichtet davon, dass sie einen vermeintlich imaginären Freund hat, der sich Charlie nennt. Ab diesem Zeitpunkt verändert sich Emily .Grausame Ereignisse spitzen sich immer mehr zu. Für die kleine Emily wird nach dem Tod ihrer Mutter das Versteckspielen mit ihrem imaginären Freund Charlie schon bald eine erschreckende und reale Wirklichkeit. Sie durchlebt eine Reihe grauenvoller Ereignisse. Erst glaubt der Vater daran, dass Charlie ein imaginärer (also nicht realer) Phantasie Freund ist. Als es aber die erste Tote gibt, wendet sich das Blatt und... (ab diesem Zeitpunkt sollte ich wohl nicht die ganze Story verraten, damit Ihr noch ins Kino geht... :-)
:::::Mein Eindruck:::::
Die Geschichte wird von Anfang an liebevoll und detailreich erzählt. Manchmal allerdings so detailreich, dass es schon wieder langweilig wirkt. An anderen Stellen wird man allerdings mitgerissen und man kann sich tatsächlich fürchten. Der Film integriert in sich zu spitzende und angstbesetzte Szenen. Ein Türenknarren mit grausamen Szene lösen sogar ein angstbesetztes Zusammenzucken aus. Der Film spielt bewusst mit den Ängsten, die man selbst aus früher Kindheit kennt: Angst vorm Dunkeln (bitte lass die Tür auf), Angst vor dem Schrank, in dem sich etwas schrecklich- und unheimliches verstecken könnte.
Doch viele der Szenen gibt es leider nicht. Robert De Niro wirkt ebenfalls nicht ganz bei der Sache, wahrscheinlich deshalb, weil ich ihn in anderen Filmen authentischer und "auf den Leib geschnittener" empfinde.
In Mitten des Films wird man auf verschiedene Fährten gelockt, damit man glaubt, der bzw. die könnte Charly - der böse Freund von Emily - sein. Wer dann tatsächlich "Charly" ist, war mir schon nach 2/3 des Films klar. Außerdem kommt mir die Quintessenz aus einigen anderen Filmen sehr bekannt vor (Das Opfer ist der Täter- der Helfende das Opfer oder umgekehrt?) Aber zur Beruhigung: Meinen Begleitern, die auch den Film gesehen haben, war dies erst am Ende des Films klar.
::::Fazit:::::
Ich kann den Film dennoch empfehlen, da dieser auf Monster, übertriebene Blutszenen und dergleichen verzichtet. Es ist eben ein klassischer Psycho-Thriller, der noch auf die Kunst des Unbekannten setzt. Leises Türenknarren, unbekannte Schatten- das ist das Handwerkszeug eines wirklich guten Psyco Thrillers! Auch Robert De Niro ist immer ein Muss, auch wenn es nicht gerade seine beste Rolle ist, die er bei "Hide and Seek. Du kannst Dich nicht verstecken" spielt. Aber allein schon seine ruhige, durchschauende Art, macht den Film zu einem Genuss für de Niro Fans.
HIDE AND SEEK
Regie: John Polson/
Darsteller: Robert De Niro, Dakota Fanning, Famke Janssen
Land/Jahr: USA 2005
FSK: ab 16 Jahren
(c) Sebastian / auch bei Ciao
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