Hochland Patros aufs Brot Testbericht

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ab 10,40
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  gut
  • Streichfähigkeit:  sehr gut

Erfahrungsbericht von uteker

Was sind denn da für Bröckskes drin?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

FETA, ein Wort, das mir das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt. Es erinnert mich an den sonnigen Süden, grüne Wiesen und wollige Schafe (und natürlich auch an Lämmer(filets), hhhmmmhhh). Ja, Schafskäse, das ist es.

Obwohl ..., der Feta, der hier bei uns angeboten wird, kommt meistens gar nicht von Schafen, sondern von stinknormalen deutschen Kühen, zubereitet nach Feta-Art.

Was ist denn Feta überhaupt? Das ist ein Frischkäse, hergestellt aus Milch und Käseresten, die mit einigen Zutaten eingedickt und in Formen gepresst werden, damit die Molke abläuft. Wenn er fest ist, wird er in Scheiben (griechisch: Feta) geschnitten und mindestens 4 Wochen in Salzlake eingelegt. Traditionell geschieht dies mit Schafsmilch, allerdings wird in vielen Ländern (so wie auch bei uns) Kuhmilch verwendet und dann als Feta ausgewiesen, da dieser Name gesetzlich nicht geschützt ist.

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So verhält es sich auch mit dem Feta-Käse von Patros. Auf dem Etikett sehen wir einen „Schaf“hirten, der aber hier Kühe hütet. Dass Kuhmilch der Grundstock des Käses war, wird zwar nicht erwähnt, aber bei echtem Schafskäse wird immer angegeben, dass dieser aus Schafskäse hergestellt wird.

Nichtsdestotrotz ich (uteker) habe fast immer Patros Feta im Hause. Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen und Größen. Mal ein Glas mit Feta, lecker mit Kräutern in Pflanzenöl eingelegt, mal am Stück. Als Brotbelag eignet er sich nicht sooo gut (weiße, feuchte Krümel auf dunkelbraunem Teppichboden machen sich nicht so gut!). Aber zum Überbacken oder als Krönung zu gemischtem Salat ziehe ich ihn jedem anderen Käse vor.

Und jetzt hat mir der Hirte Patros die Freude gemacht, einen Feta-Brotaufstrich zu entwickeln, d. h. mir wird ein aufgeschlagener Frischkäse, angereichert mit kleinen Fetastückchen und mediterranen Kräutern, angeboten. Er hat zwar noch einen draufgesetzt und eine Sorte mit Paprika und Olive bereichert, ich habe mich aber auch jetzt lieber wieder für den „einfachen“ entschieden.

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Er präsentiert sich uns schön verpackt im Plastikbecher in Pokalform. Die Herstellerfirma bezeichnet diesen Becher als attraktiv, also das finde ich nun ein bisschen übertrieben. Allerdings stelle ich diesen auch auf den schön gedeckten Tisch, obwohl ich sonst jegliche Plastikgefäße vermeide; er ist halt recht gefällig gestaltet. Unter dem sehr gut sitzenden durchsichtigen Plastikdeckel (das ist nicht selbstverständlich, hat bei euch schon einmal der Philadelphia-Deckel überlebt? Mit geht er meistens verloren, weil er so locker sitzt) verbirgt sich noch eine fest mit dem Plastikbecher verbundene Folie, die nach Abreißen den Brotaufstrich freigibt.

Auf dieser Folie ist genauso wie auf dem Becher der übliche Hirte abgebildet, diesmal fehlen aber die Kühe. Ja, wo sind die denn abgeblieben? Ich glaube trotzdem nicht, dass die Fetastückchen aus Schafskäse bestehen.

Die weiße, mit Kräutern versetzte Masse (der Geruch ist recht angenehm, so wie Kräuterkäse) lässt sich gut aufs Brot streichen, wie jeder andere Schmierkäse, nur sieht man jetzt die kleinen Feta-Stücke, die reichlich zugegeben wurden. Und das ist es, was diesen Brotaufstrich zu etwas besonderem macht. Da hat man auch etwas zu kauen. Der Frischkäse, in dem der Feta „schwimmt“, erinnert sehr an Philadelphia u. ä., erhält aber eben seinen Reiz durch den etwas anderen Geschmack des beigefügten Fetas.

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Interessant sind jetzt für mich die Kalorien, die tatsächlich angegeben sind. Auf 100 g tummeln sich hier 276 davon herum. Anderer Frischkäse hat mehr davon. Aber trotzdem finde ich das eine ganze Menge, denn was ist schon so eine kleine Portion. Wie schnell kann es passieren, dass man auf einmal schon am Boden des Bechers angelangt ist und hat dann schon über 400 Kalorien auf die Hüften gelegt. Eiweiß kommt bei 100 g noch mal mit 7,5 g und Kohlenhydrate mit 3 g dazu. Fett mit 26 g gibt allem dann noch den Rest. Also so richtig „schlankheitsfördernd“ ist dieser Brotaufstrich nicht.

Jetzt kann ich auch gleich die Zutaten verraten:
Schlicht und einfach: Käse (Frischkäse, 15 % Feta), Speisesalz, Kräuter, Olivenöl, natürliche Aromen und Würze. Also kein großes Pipapo.

Hersteller ist die Feinkäserei Hochland, D 88178 Heimenkirch/Allgäu

Für den attraktiven 150 g-Becher zahlt man zwischen 1,30 € und 1,90 €, das finde ich schon ganz schön happich.

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Mein Fazit:
Ich habe hier einen leckeren Brotaufstrich gefunden, der unseren gedeckten Frühstückstisch bereichert. Wenn ich Appetit auf lecker „Bütterkes“ (Butterbrote) habe, schmiere ich mir auf jeden Fall eines schön dick mit Patros, denn schon die Werbung sagt „Patros aufs Brot“.

Dieser Patros Brotaufstrich ist aber auch als Dipp für Kräcker, Brotchips und utekers Zeigefinger sehr gut geeignet.

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