Hockenheimring Testbericht

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Erfahrungsbericht von feuergeist

Auf Schumis Spuren

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Für alle die sich jetzt wundern, auf dem Hockenheimring kann man nicht nur Formel 1 fahren! :-)

Hin und wieder bin ich richtig sportlich. Unter den ungläubigen Blickes des Katers ziehe ich dann meine "vor- 6- Jahren- bei- Tschibo- gekauft"- InlineSkates an und mache den Park unsicher. Natürlich muß ich mit diesen sportlichen Höchstleistungen am nächsten Tag an der Uni entsprechend angeben, denn erst wenn man vom Rest der Welt bestätigt bekommt, wie fit man ist, macht der Sport so richtig Spaß. Und dann kam der Tag, als mich eine Freundin bei Wort nahm und vorschlug, doch mal Dienstag Abend auf dem Hockenheimring skaten zu gehen.

Hockenheimring? Heiß ich Schuhmacher? Haben meine Skates Tausende von Pferdestärken unter ihrer nichtvorhandenen Haube? Aber eigentlich fand ich die Idee nicht schlecht, vor meinem inneren Auge sah ich mich schon elegant an der Zuschauertribüne vorbeifliegen. Diese Vorstellung ging wohl auch anderen im Kopf herum, denn an besagtem Dienstag waren wir dann vier, die sich bepackt mit Skates und Schützern auf den Weg nach Hockenheim machten. Das Formel 1 Städtchen ist leicht zu erreichen, denn es liegt unmittelbar an der A6. Je nach dem ob man von Norden oder von Süden kommt nimmt man die Abfahrt Hockenheim oder aber Walldorf. In der Stadt braucht man nur den Schildern zu folgen, dann ist es kein Problem den Hockenheimring zu finden.

Dort angekommen, suchten wir uns einen Parkplatz, zogen die Skates an und folgten den Massen zum Eingang der Haupttribüne A. Wie alle anderen auch entrichten für pro Nase 5 DM Eintritt und dann konnte es losgehen. An dieses Abend steht der ganze Ring inclusive Boxengasse für die Skater offen. Je nach Kondition kann man eine ganze Runde - 6,8km - oder eine kleine Runde - ca. 2km - fahren. Die Strecke ist sehr schön, große Teile führen durch den Wald. Es gibt weder große Steigungen noch große Gefälle, so daß man schön gleichmäßig fahren kann. Leider ist der Belag sehr rauh, was sich besonders bei schlechteren Skates - wie meine "vor- 6- Jahren- bei- Tschibo- gekauft"- Exemplare - sehr bemerkbar macht. War also nix mit dem elegantem Vorbeifliegen an der Zuschauertribüne. Im Gegenteil, am Ende der 1. Runde tendierte meine Geschwindigkeit eher Richtung Schnecke. Wesentlich besseren Belag gibt es im Fahrerlager, dort rollen auch weniger gute Schuhe richtig gut und wer Lust hat, kann Rollhockey spielen, oder aber das ein oder andere Kuststück ausprobieren.

In der Boxengasse gegenüber der Haupttribüne kann man sich nach den gelaufenen Runden erholen. Dort gibt es nicht nur fetzige Musik, sondern auch Essen und Getränke. Während das Erstere nix kostet, muß man für Speis und Trank tief in die Tasche greifen. Also am besten beides selber mitbringen.

Skaten auf dem Hockenheimring bringt Spaß für jedermann. Unbelästigt von Autos, Radfahrern oder Fußgänger und inmitten von Gleichgesinnten kann man auf einer schönen Strecke an der frischen Luft was für die Fitness tun. Am Ende ist man erschöpft aber glücklich. ;-) ..... und man fühlt sich sooooooo gut.

Hier noch mal die Daten und Fakten in einer Kurzzusammenfassung:

Wo: Hockenheimring, Eingang Haupttribüne A
Wann: jeden Dienstag, zwischen 16 und 22 Uhr, von Mitte März bis Ende Oktober (außer der Dienstag vor dem
Formel 1 Rennen)
Kosten: 2 DM für Kinder, 5 DM für Erwachsene
Skates und Schützer können ausgeliehen werden

PS: eine heiße Dusche nach dem Skaten spült nicht nur den Schweiß ab, sondern hilft auch gegen Muskelkater :-)

10 Bewertungen, 1 Kommentar

  • PrinceofLies

    22.04.2002, 14:56 Uhr von PrinceofLies
    Bewertung: weniger hilfreich

    Im Grunde genommen Thema verfehlt also nutzlos,da du die Rennstrecke selbst kaum beschreibst und den Teil Größtenteils fehlerhaft (der Wald wurde praktisch komplett abgeholtzt wie ich gestern sehen konnte).Weder die Strecke noch Überholm&ou