Wolfsherz (Taschenbuch) / Wolfgang Hohlbein Testbericht



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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Erfahrungsbericht von Tom_Araya
Wölfe gegen Elitesoldaten
Pro:
weitgehend sehr spannend, Gruselatmosphäre, interessantes Thema
Kontra:
evtl. Hohlbeins Detailverliebtheit im Mittelteil
Empfehlung:
Ja
Wolfsherz ist ein Buch das Horrorfans anspricht, oder alle die sich gerne mit mysteriösen Dingen beschäftigen und Dinge wie Werwölfe nicht grundsätzlich lächerlich finden.
WOLFGANG HOHLBEIN ist ein Autor mit einer sehr grossen Fangemeinde, zu verdanken hat er das z.B. seinen erstklassigen Jugendbüchern. \"Elfentanz\", \"Spiegelzeit\" oder \"Midgard\" sind Bücher die ich früher regelrecht verschlungen hab.
Diese Bücher hat Hohlbein oft mit seiner Frau Heike zusammen geschrieben, und allzu deutlich merkt man ihren Einfluss wenn es mal wieder so richtig rührselig, und manchmal auch ein wenig kindisch wird.
Hohlbein schreibt aber auch über puren Horror, hier wären Titel wie \"Azrael\", \"die Moorhexe\" oder die geniale \"Hexer von Salem\" Reihe zu nennen.
Wolfsherz - Story
*******************
Stefan und seine Frau Rebecca sind relativ bekannte Reporter für einen Zeitungsverlag.
Das diese Berufsklasse neugierig, sensationslüstern und immer auf der Suche nach dem grossen Durchbruch ist trifft auf die beiden wohl zu, denn wie sonst ist die Situation zu erklären in der sie sich befinden:
Am Lenkrad des Jeeps sitzt ein Soldat der aussieht als ob er für 10 Euro töten würde, und ihr einziger vertrauter Begleiter ist ein Mann den Sie kaum kennen: Wissler.
Rebecca und Stefan befinden sich auf dem Weg zu dem russischen Major Barkow, genauer gesagt war der Mann einmal sowjetischer Armeeangehöriger. Jetzt lebt er in ständiger Angst vor seinen ehemaligen Vorgesetzten.
Diese haben Barkow für Greueltaten aller Art benutzt, und als er ihnen lästig wurde wollte man ihn loswerden.
Barkow ist desertiert und mit einer recht grossen Anzahl an Elitesoldaten nach Bosnien geflohen.
Der Ex-Major gilt als Bestie in Menschengestalt, und er will über seine Auftraggeber auspacken. Zu diesem Zweck lässt er sich Stefen und Rebecca kommen, die beiden sollen diese Sensation ausschlachten.
Ob und wie die beiden Reporter aus der Sache herauskommen wird natürlich nicht verraten, aber der Besuch im unheimlichen Bosnien birgt noch eine weitere Gefahr: nicht unweit von Barkows Behausung befindet sich ein Tal das \"Wolfsherz\" genannt wird, und es dauert nicht lange bis Stefan, Rebecca und Wissler herausfinden wieso es diesen Namen trägt...
Die Geschichte geht nach diesem Anfang aber nicht in Bosnien weiter, das Grauen wird einfach in die \"zivilsierte\" Welt mitgenommen ;)
Kritik
*******
Das Buch hält sich nicht lange mit Vorgeschichten auf, erfreulich schnell ist Spannung da und die Atmosphäre ist schön gruselig und dicht. Ein russischer Killer, das Heulen der Wölfe, Autofahrten durch die Nacht und ins Ungewisse.
So dürften mehrere Horrorbücher losgehen.
Sehr stark was Hohlbein auf den ersten 130 Seiten abliefert, neber dem Grusel präsentiert er noch viel Action und eine unerwartete Wendung der Geschichte.
Leider hat der relativ lang ausgedehnte Mittelteil Licht und Schatten, positiv ist nach wie vor die Grundidee und die Weiterentwicklung der Geschichte, das Auftauchen der verschiedensten Charaktere passt gut hinein.
Negativ sehen kann man das Hohlbein zu sehr ins Detail geht und den kleinsten Details mehrere Zeilen widmet, das Verhältniss zwischen Handlung und Seitenanzahl geht hier etwas auseinander.
Wie immer beschreibt Hohlbein seinen Hauptcharakter Stefan bis ins kleinste Detail, jede Gefühlsregung und sämtliche Gedanken die ihm durch den Kopf schiessen.
Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet, man kann beispielsweise mit Rebecca sympatisieren oder sich über ihre Naivität aufregen.
Das Ende ist sehr interessant und spannend geworden, insgesamt kann man sagen das die Geschichte einfallsreich und orignell ist.
Allerdings, wenn man über so manches genauer nachdenkt, fragt man sich ob sich da nicht ein paar logische Fehler eingeschlichen haben. Ich find aber das fällt weniger ins Gewicht, denn wenn man das Buch einfach nur so liest bemerkt man das vermutlich nicht einmal.
Insgesamt ein starkes Buch mit einer gekonnt aufgebauten Gruselatmosphäre, 630 Seiten sind eine Menge und je nachdem wie gut einem der detailverliebte Mittelteil gefällt braucht man eventuell ein wenig Durchhaltevermögen.
Ansonsten empfehlsenswert, für Fans Hohlbeins oder guten Horrors.
WOLFGANG HOHLBEIN ist ein Autor mit einer sehr grossen Fangemeinde, zu verdanken hat er das z.B. seinen erstklassigen Jugendbüchern. \"Elfentanz\", \"Spiegelzeit\" oder \"Midgard\" sind Bücher die ich früher regelrecht verschlungen hab.
Diese Bücher hat Hohlbein oft mit seiner Frau Heike zusammen geschrieben, und allzu deutlich merkt man ihren Einfluss wenn es mal wieder so richtig rührselig, und manchmal auch ein wenig kindisch wird.
Hohlbein schreibt aber auch über puren Horror, hier wären Titel wie \"Azrael\", \"die Moorhexe\" oder die geniale \"Hexer von Salem\" Reihe zu nennen.
Wolfsherz - Story
*******************
Stefan und seine Frau Rebecca sind relativ bekannte Reporter für einen Zeitungsverlag.
Das diese Berufsklasse neugierig, sensationslüstern und immer auf der Suche nach dem grossen Durchbruch ist trifft auf die beiden wohl zu, denn wie sonst ist die Situation zu erklären in der sie sich befinden:
Am Lenkrad des Jeeps sitzt ein Soldat der aussieht als ob er für 10 Euro töten würde, und ihr einziger vertrauter Begleiter ist ein Mann den Sie kaum kennen: Wissler.
Rebecca und Stefan befinden sich auf dem Weg zu dem russischen Major Barkow, genauer gesagt war der Mann einmal sowjetischer Armeeangehöriger. Jetzt lebt er in ständiger Angst vor seinen ehemaligen Vorgesetzten.
Diese haben Barkow für Greueltaten aller Art benutzt, und als er ihnen lästig wurde wollte man ihn loswerden.
Barkow ist desertiert und mit einer recht grossen Anzahl an Elitesoldaten nach Bosnien geflohen.
Der Ex-Major gilt als Bestie in Menschengestalt, und er will über seine Auftraggeber auspacken. Zu diesem Zweck lässt er sich Stefen und Rebecca kommen, die beiden sollen diese Sensation ausschlachten.
Ob und wie die beiden Reporter aus der Sache herauskommen wird natürlich nicht verraten, aber der Besuch im unheimlichen Bosnien birgt noch eine weitere Gefahr: nicht unweit von Barkows Behausung befindet sich ein Tal das \"Wolfsherz\" genannt wird, und es dauert nicht lange bis Stefan, Rebecca und Wissler herausfinden wieso es diesen Namen trägt...
Die Geschichte geht nach diesem Anfang aber nicht in Bosnien weiter, das Grauen wird einfach in die \"zivilsierte\" Welt mitgenommen ;)
Kritik
*******
Das Buch hält sich nicht lange mit Vorgeschichten auf, erfreulich schnell ist Spannung da und die Atmosphäre ist schön gruselig und dicht. Ein russischer Killer, das Heulen der Wölfe, Autofahrten durch die Nacht und ins Ungewisse.
So dürften mehrere Horrorbücher losgehen.
Sehr stark was Hohlbein auf den ersten 130 Seiten abliefert, neber dem Grusel präsentiert er noch viel Action und eine unerwartete Wendung der Geschichte.
Leider hat der relativ lang ausgedehnte Mittelteil Licht und Schatten, positiv ist nach wie vor die Grundidee und die Weiterentwicklung der Geschichte, das Auftauchen der verschiedensten Charaktere passt gut hinein.
Negativ sehen kann man das Hohlbein zu sehr ins Detail geht und den kleinsten Details mehrere Zeilen widmet, das Verhältniss zwischen Handlung und Seitenanzahl geht hier etwas auseinander.
Wie immer beschreibt Hohlbein seinen Hauptcharakter Stefan bis ins kleinste Detail, jede Gefühlsregung und sämtliche Gedanken die ihm durch den Kopf schiessen.
Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet, man kann beispielsweise mit Rebecca sympatisieren oder sich über ihre Naivität aufregen.
Das Ende ist sehr interessant und spannend geworden, insgesamt kann man sagen das die Geschichte einfallsreich und orignell ist.
Allerdings, wenn man über so manches genauer nachdenkt, fragt man sich ob sich da nicht ein paar logische Fehler eingeschlichen haben. Ich find aber das fällt weniger ins Gewicht, denn wenn man das Buch einfach nur so liest bemerkt man das vermutlich nicht einmal.
Insgesamt ein starkes Buch mit einer gekonnt aufgebauten Gruselatmosphäre, 630 Seiten sind eine Menge und je nachdem wie gut einem der detailverliebte Mittelteil gefällt braucht man eventuell ein wenig Durchhaltevermögen.
Ansonsten empfehlsenswert, für Fans Hohlbeins oder guten Horrors.
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