Wolfsherz (Taschenbuch) / Wolfgang Hohlbein Testbericht



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Erfahrungsbericht von butterkeks
Spannung von der ersten bis zur letzten Seite!
Pro:
spannend
Kontra:
vielleicht ein bißchen zu blutig für zarte Gemüter
Empfehlung:
Ja
Fantasy, mein Genre! Gerade dort ist Wolfgang Hohlbein jedem ein Begriff und ich habe noch so einige Bücher von ihm in meinem Regal stehen. „Wolfsherz“ habe ich bei Ebay ersteigert und eigentlich nur deshalb, weil es so günstig war.
Von dem Buch hatte ich noch nichts gehört und wusste somit auch nicht worauf ich mich einließ!
Allgemeine Informationen:
Erschienen ist „Wolfsherz“ im Lübbe Verlag unter der ISBN 3-7857-0890-4 und hat 574 Seiten. Der Neupreis beträgt 22,00 Euro im gebundenen Buch; das Taschenbuch kostet 8,95 Euro.
Inhalt:
Das Journalisten-Ehepaar Rebecca und Stefan Mewes haben sich viel vorgenommen. Sie wollen den russischen Major Barkow interviewen, dem einige unschöne und grausame Dinge nachgesagt werden. Dies wäre die Story ihres Lebens und würde den beiden Geld und Ruhm bescheren. Für dieses Vorhaben müssen die beiden ins ehemalige Jugoslawien reisen, um Major Barkow dort an einem geheimen Ort zu treffen. Als Führer haben sie sich einen gewissen White angeheuert, der sie unter strengster Geheimhaltung und Vorsicht zu Barkow bringt. Allerdings haben die beiden nicht damit gerechnet, dass White es selbst auf Barkow abgesehen hat und diesen kaltblütig ermordet.
Da es für Barkow´s Männer den Anschein hat, dass auch die Journalisten etwas mit dem Mord ihres Führers zu tun haben, beginnt eine gnadenlose Jagd. White hat ihre Flucht jedoch bereits gut organisiert und sie müssen nur bis zum ersten Tageslicht ausharren, denn es ist bereits ein Hubschrauber unterwegs, um sie zu retten. Ihre Flucht führt sie in ein sagenumwobenes Tal, das die Einheimischen nur ehrfürchtig das „Wolfsherz“ nennen.
White erkundet die Gegend und versucht einen sicheren Zufluchtsort zu finden, an dem sie sich gut gegen Barkow´s Männer verteidigen können, die immer noch auf der Suche nach ihnen sind. Rebecca schert sich jedoch nicht um die Anordnungen White´s und geht, als sie ein seltsames Geräusch hört, genau in die entgegengesetzte Richtung, in die White verschwunden ist. Stefan geht ihr nach, obwohl ihm dabei nicht wohl ist und erstarrt, als er auf einer Lichtung ein kleines Kind sieht, dass von Wölfen umzingelt ist. Er und Rebecca schaffen es das Kind zu retten, doch kurz bevor sie den rettenden Hubschrauber erreichen können, fallen die Wölfe sie an. White verliert bei dem ungleichen Kampf einen Arm und Stefan und Rebecca werden mehrfach gebissen; sind aber nicht lebensgefährlich verletzt.
Zurück in Deutschland beginnen sich die Dinge zu verändern. Stefan findet keinen Weg mehr zu Rebecca, die sich nur noch um Eva, das gerettete Kind, kümmert und es adoptieren will. Rebeccas Bruder, Robert, den Stefan noch nie richtig leiden konnte, steht ihr dabei zur Seite. Robert versucht seine Beziehungen auszunutzen und setzt das Jugendamt unter Druck, doch die Dame vom Jugendamt wird Opfer eines Überfalls, als sie nach einem Termin mit den Mewes das Krankenhaus verlässt.
Kurze Zeit später steht die Polizei vor Stefan´s Tür und verdächtigt ihn diesen Anschlag in Auftrag gegeben zu haben.
Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen. Stefan wird im Auto verfolgt und fast von der Straße gedrängt; dann explodiert sein Auto und schließlich werden Rebecca und Eva aus dem Krankenhaus entführt. Stefan weiß nicht mehr was er denken und tun soll und bemerkt an sich einige Veränderungen. Seine Sinne scheinen ausgeprägter zu sein als noch vor ein paar Wochen und irgendetwas ist in ihm, das er noch nicht beschreiben kann. Er merkt, dass es stärker wird und er sich ihm irgendwann stellen muss.
Als Stefan seine Frau und Eva befreit bekommt er unfreiwillig Hilfe von einem Geschöpf, das halb menschlicher Natur und halb Wolf zu sein scheint. Er beginnt zu ahnen was vor sich geht und stellt fest, dass die Wunden, die ihm und Rebecca zugefügt wurden, beginnen zu verheilen. Dieser Heilungsprozess geht immer schneller vor sich und Stefan spürt ebenfalls, dass er sich bei Mondlicht stark und gut fühlt.
Endlich begreift er, dass er sich verwandelt und dass es seine Sippe ist, die Eva wieder nach Jugoslawien zurück holen will. Eva würde sterben, wenn sie weiterhin in seiner Welt leben würde. Gerade als er dies begreift und erkennt was er tun muss, geschieht das Ungeahnte: Barkow´s Männer greifen an...
Meine Meinung:
Wow! Dieses Buch ist absolut spannend geschrieben. Es ist zwar von Zeit zu Zeit etwas zu blutig für meinen Geschmack, aber die Geschichte an sich macht Sinn. Der Autor führt einen eine Zeitlang auf eine falsche Fährte und ich war am Ende doch überrascht wen es alles getroffen hat und wie die Zukunft für Stefan und seine Familie aussieht.
Ich möchte hier nicht zu viel verraten, denn das würde dem Buch die Spannung nehmen und falls es jemand lesen möchte, würde das dem Lesegenuss nicht gerade gut tun.
Hohlbein hat hier wieder einmal bewiesen, dass er aus dem Fantasy- und Horror-Genre nicht mehr wegzudenken ist. Er hat die Geschichte plausibel beschrieben und ist detailliert auf die Charaktere eingegangen. Die Beweggründe der einzelnen Personen sind glaubhaft erklärt und ich hatte keine Probleme mitzufiebern.
In der Tat war das Buch so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte und erst beruhigt schlafen konnte, als ich es ganz gelesen hatte. Jede freie Minute habe ich „Wolfsherz“ gewidmet, weil ich einfach wissen wollte wie es weiter geht.
Selten habe ich ein Buch gelesen, dass wirklich von der ersten bis zur allerletzten Seite spannend war.
Ich kann „Wolfsherz“ also nur weiterempfehlen, auch wenn zart besaitete Menschen es für zu grausam halten könnten. Auch Menschen, die leicht Albträume bekommen, sollten sich zweimal überlegen, ob sie das Buch lesen.
Von dem Buch hatte ich noch nichts gehört und wusste somit auch nicht worauf ich mich einließ!
Allgemeine Informationen:
Erschienen ist „Wolfsherz“ im Lübbe Verlag unter der ISBN 3-7857-0890-4 und hat 574 Seiten. Der Neupreis beträgt 22,00 Euro im gebundenen Buch; das Taschenbuch kostet 8,95 Euro.
Inhalt:
Das Journalisten-Ehepaar Rebecca und Stefan Mewes haben sich viel vorgenommen. Sie wollen den russischen Major Barkow interviewen, dem einige unschöne und grausame Dinge nachgesagt werden. Dies wäre die Story ihres Lebens und würde den beiden Geld und Ruhm bescheren. Für dieses Vorhaben müssen die beiden ins ehemalige Jugoslawien reisen, um Major Barkow dort an einem geheimen Ort zu treffen. Als Führer haben sie sich einen gewissen White angeheuert, der sie unter strengster Geheimhaltung und Vorsicht zu Barkow bringt. Allerdings haben die beiden nicht damit gerechnet, dass White es selbst auf Barkow abgesehen hat und diesen kaltblütig ermordet.
Da es für Barkow´s Männer den Anschein hat, dass auch die Journalisten etwas mit dem Mord ihres Führers zu tun haben, beginnt eine gnadenlose Jagd. White hat ihre Flucht jedoch bereits gut organisiert und sie müssen nur bis zum ersten Tageslicht ausharren, denn es ist bereits ein Hubschrauber unterwegs, um sie zu retten. Ihre Flucht führt sie in ein sagenumwobenes Tal, das die Einheimischen nur ehrfürchtig das „Wolfsherz“ nennen.
White erkundet die Gegend und versucht einen sicheren Zufluchtsort zu finden, an dem sie sich gut gegen Barkow´s Männer verteidigen können, die immer noch auf der Suche nach ihnen sind. Rebecca schert sich jedoch nicht um die Anordnungen White´s und geht, als sie ein seltsames Geräusch hört, genau in die entgegengesetzte Richtung, in die White verschwunden ist. Stefan geht ihr nach, obwohl ihm dabei nicht wohl ist und erstarrt, als er auf einer Lichtung ein kleines Kind sieht, dass von Wölfen umzingelt ist. Er und Rebecca schaffen es das Kind zu retten, doch kurz bevor sie den rettenden Hubschrauber erreichen können, fallen die Wölfe sie an. White verliert bei dem ungleichen Kampf einen Arm und Stefan und Rebecca werden mehrfach gebissen; sind aber nicht lebensgefährlich verletzt.
Zurück in Deutschland beginnen sich die Dinge zu verändern. Stefan findet keinen Weg mehr zu Rebecca, die sich nur noch um Eva, das gerettete Kind, kümmert und es adoptieren will. Rebeccas Bruder, Robert, den Stefan noch nie richtig leiden konnte, steht ihr dabei zur Seite. Robert versucht seine Beziehungen auszunutzen und setzt das Jugendamt unter Druck, doch die Dame vom Jugendamt wird Opfer eines Überfalls, als sie nach einem Termin mit den Mewes das Krankenhaus verlässt.
Kurze Zeit später steht die Polizei vor Stefan´s Tür und verdächtigt ihn diesen Anschlag in Auftrag gegeben zu haben.
Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen. Stefan wird im Auto verfolgt und fast von der Straße gedrängt; dann explodiert sein Auto und schließlich werden Rebecca und Eva aus dem Krankenhaus entführt. Stefan weiß nicht mehr was er denken und tun soll und bemerkt an sich einige Veränderungen. Seine Sinne scheinen ausgeprägter zu sein als noch vor ein paar Wochen und irgendetwas ist in ihm, das er noch nicht beschreiben kann. Er merkt, dass es stärker wird und er sich ihm irgendwann stellen muss.
Als Stefan seine Frau und Eva befreit bekommt er unfreiwillig Hilfe von einem Geschöpf, das halb menschlicher Natur und halb Wolf zu sein scheint. Er beginnt zu ahnen was vor sich geht und stellt fest, dass die Wunden, die ihm und Rebecca zugefügt wurden, beginnen zu verheilen. Dieser Heilungsprozess geht immer schneller vor sich und Stefan spürt ebenfalls, dass er sich bei Mondlicht stark und gut fühlt.
Endlich begreift er, dass er sich verwandelt und dass es seine Sippe ist, die Eva wieder nach Jugoslawien zurück holen will. Eva würde sterben, wenn sie weiterhin in seiner Welt leben würde. Gerade als er dies begreift und erkennt was er tun muss, geschieht das Ungeahnte: Barkow´s Männer greifen an...
Meine Meinung:
Wow! Dieses Buch ist absolut spannend geschrieben. Es ist zwar von Zeit zu Zeit etwas zu blutig für meinen Geschmack, aber die Geschichte an sich macht Sinn. Der Autor führt einen eine Zeitlang auf eine falsche Fährte und ich war am Ende doch überrascht wen es alles getroffen hat und wie die Zukunft für Stefan und seine Familie aussieht.
Ich möchte hier nicht zu viel verraten, denn das würde dem Buch die Spannung nehmen und falls es jemand lesen möchte, würde das dem Lesegenuss nicht gerade gut tun.
Hohlbein hat hier wieder einmal bewiesen, dass er aus dem Fantasy- und Horror-Genre nicht mehr wegzudenken ist. Er hat die Geschichte plausibel beschrieben und ist detailliert auf die Charaktere eingegangen. Die Beweggründe der einzelnen Personen sind glaubhaft erklärt und ich hatte keine Probleme mitzufiebern.
In der Tat war das Buch so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte und erst beruhigt schlafen konnte, als ich es ganz gelesen hatte. Jede freie Minute habe ich „Wolfsherz“ gewidmet, weil ich einfach wissen wollte wie es weiter geht.
Selten habe ich ein Buch gelesen, dass wirklich von der ersten bis zur allerletzten Seite spannend war.
Ich kann „Wolfsherz“ also nur weiterempfehlen, auch wenn zart besaitete Menschen es für zu grausam halten könnten. Auch Menschen, die leicht Albträume bekommen, sollten sich zweimal überlegen, ob sie das Buch lesen.
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